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Im heutigen Gastartikel von Stefan Petersen von web-ideas.de. geht es um eBay & Social Media.
Stefan Petersen ist u.a. zuständig für den Facebook Auftritt von Emma,
Hinter Emma stehen die unangefochtenen Nr.1 Verkäufer bei eBay: „Dynamic-Auction“.
Damit gehört Stefan Petersen nicht zu den Theoretikern, sondern zu den Praktikern, die wissen, wie man eBay & Social Media miteinander verknüpft:

Ebay war einer der ersten Plattformen die Social Media eingesetzt haben. Heute werden gerade diese Möglichkeiten von den Powersellern vernachlässigt, obwohl genau hier eine große Chance liegt.

Ebay war schon immer sehr beliebt unter den vielen kleinen und großen Händlern. Die Möglichkeit einen Käufer oder Verkäufer bewerten zu können, gehört zu den wichtigsten Vorteilen dieses Marktplatzes. Kaum ein anderer Markplatz bietet eine so offene Art der Kommunikation. Ein kurzer Blick auf das jeweilige Profil reicht schon um über einen Kauf zu entscheiden. Wer schlechte Leistung abgeliefert hat, wird auch kaum erfolgreich verkaufen können.

Im Web 2.0 würde man in diesem Zusammenhang über die Online Reputation sprechen. Webauftritte oder Unternehmen stehen gläsern im Netz und müssen an vielen Stellen auf ihre eigene Reputation achten. Für einen Powerseller reicht da im allgemeinen schon fast das Ebay Profil selbst.

Allerdings wird es auch auf Ebay immer schwieriger die Kunden zu erreichen. Jede Menge privater Anbieter und andere Powerseller buhlen um die Gunst der Kunden. Bei diesen Unmengen von Angeboten hat es schon fast etwas mit Glück zu tun um die passenden Kunden zu erreichen. Ebay selbst stellt einem dabei auch nicht gerade viele Tools bereit um die Artikel über Social Media Dienste bekannt zu machen. Ein paar Möglichkeiten gibt es dennoch und diese können einiges bewirken.

Videos per YouTube einbinden

Wie wichtig Bilder in einer Auktion sind, wissen die Ebay Seller sicherlich besser als die meisten anderen.Videos können allerdings einiges mehr bewirken, denn sie können viel besser Emotionen wecken. Ein Bild kann schön sein und Details sehr gut darstellen, aber ein Video macht das Produkt erst richtig lebendig. Jetzt werden bestimmt viele sagen, dass man sich so eine Produktion eines Videos gar nicht leisten kann. Genau das ist schon der falsche Ansatz. Jede normale kleine digitale Videokamera ist vollkommen ausreichend um ein nettes Video zu erstellen, man muss sich nur mal etwas trauen. Nur wer Erfahrungen sammelt, kann diese später auch ausnutzen. Wenn Sie sich dennoch nicht trauen sollten, dann schauen Sie doch mal ob es nicht schon das eine oder andere Video gibt, welches Sie einbinden dürfen.
Erfolgreicher verkaufen – mit Videos!

Social Media bedeutet Kommunikation

Kommunikation mit dem Kunden beherrschen Sie als Ebay Seller ja bereits hervorragend. Die meisten Onlineshops können sich in dieser Beziehung einiges von Ihnen abschauen, denn Sie müssen schnell, freundlich und passend reagieren. Warum nutzen Sie diesen Vorteil dann nicht auch aus und kommunizieren über soziale Netzwerke wie Facebook & Co.? Bisher ist es bei Ebay Deutschland zwar nur möglich die WOW Angebote direkt an Facebook und Twitter zu senden, aber mit dem passenden Tool geht das ganze natürlich auch so. Hootsuite ist eines dieser Tools und bietet dazu noch jede Menge anderer Vorteile. Warum informieren Sie also nicht einfach potentielle Kunden über eine auslaufende Auktion? Holen Sie die Kunden doch da ab wo sie sind, nämlich in den sozialen Netzwerken.

Natürlich kann ich in diesem kurzen Artikel nicht umfassend alles behandeln und schon gar keine Lösung anbieten. Jede Nutzung von Social Media ist individuell und bedeutet oft auch Umdenken. Die Möglichkeiten sind dafür aber enorm und ohne wird es in Zukunft kaum noch möglich sein weiterhin im Vordergrund zu agieren. Wenn Sie also Interesse an diesem Thema haben, dann scheuen Sie sich nicht mich zu kontaktieren.

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Das Internet entwickelt sich in den letzten Jahren rasend schnell und einige Menschen tendieren dazu ihr ganzes Leben mehr und mehr ins Netz zu verlegen.
Bei Facebook und Co plaudern einige Menschen Dinge aus, die andere nicht ihren besten Freunden anvertrauen würden, bei Twitter halten manche ihre Follower mit jeder noch so unbedeutenden Echtzeittätigkeit auf dem Laufenden, bei eBay machen sich einige den Spaß herauszufinden was der Nachbar gerade gekauft hat.
Der Mensch wird immer gläserner.
Manchmal gewollt, manchmal ungewollt.
Jetzt gibt es ein neues “ Highlight“ im Netz, das Datenschützern ( und mir auch) die Haare zu Berge stehen lässt.
Und noch schlimmer: Dieser neue “ Superwurf “ wird schon als der Newcomer in der Web 2.0 Community gefeiert. Erst einige Tage am Start und schon 5000 Mitglieder!

Blippy

Bei blibby.com geben Menschen freiwillig! ihre Kreditkartendaten und/ oder ihre Zugangsdaten für Internetplattformen wie Amazon oder den iTunes Shop ein.
Zahlen sie dann mit der bei Blippy registrierten Kreditkarte, können die anderen User in Echtzeit sehen, wie viel sie wofür ausgegeben haben und ihre Kommentare dazu abgeben.
Dabei spielt es keine Rolle, was und wo sie bezahlen. Alle Einkäufe – jede einzelne Buchung! – die über die Kreditkarte vorgenommen wird, wird gnadenlos veröffentlicht.

Spontan war mein erster Gedanke: Der Begriff “ Exhibitionismus “ muss erweitert und neu definiert werden.
Ich muss schon sagen: Ich bin fassungslos.
Da hämmert man den Internetusern täglich ein Passwörter zu schützen, auf https Verschlüsselungen zu achten, wenn man sensible Informationen eingibt, den richtigen Riecher für Phishing Mails zu entwickeln, niemals seine Kontoinformationen preiszugeben und dann gibt es Menschen, die freiwillig ihre Daten ins Netz stellen und Medien, die das auch noch bejubeln und als großen Wurf feiern!

Voyeurismus / Exhibitionismus

Der Trend “ Voyeurismus / Exhibitionismus“ – auch wenn die eigentliche Bedeutung nicht ganz zutreffend ist, erreicht mit dem Launch dieser Plattform einen neuen Höhepunkt im Netz.
Man kann es kaum anders sagen: Manche machen sich gerne nackig und andere schauen gerne dabei zu.
Ich kann diese Entwicklung nicht beklatschen und frage mich auch, ob diejenigen, die diese Entwicklung heute mittragen in 10 Jahren glücklich darüber sind, dass das Web nichts vergisst!

Spontanmenschen rate ich einen frei zitierten Ausspruch von Goethe zu verinnerlichen:
Bedenke bei allem was Du tust das Ende!

Laut einer Umfrage der Software-Initiative Deutschland (SID) empfinden über 70 Prozent das Kauferlebnis im WWW als langweilig, besonders benannt wurden hier Portale wie Amazon oder eBay.
Befragt wurden 1000 Internet-Nutzer im Alter zwischen 18 bis 40.
Mehr als 50 Prozent der 1.000 Befragten wünschen sich ein Einkaufserlebnis mit mehr Unterhaltung und Spaß. Zudem vermissen 45 Prozent der Nutzer Möglichkeiten, interaktiv in das Kaufgeschehen einzugreifen.
Das spiegelt wieder, was eBay Nutzer bekannterweise seit Jahren vermissen: Den Spaßfaktor eBay!
eBay hat sich in den Jahren rasant verändert.
Die ursprüngliche „Spaßcommunity“ ist zu einer reinen Businessplattform mutiert.
Viele trauern dem “ alten eBay“ nach.
eBay ist vielen zu “ clean “ geworden. Eine Rückkehr zum “ alten eBay“ kann und wird es nicht geben.
Damit muss man sich abfinden und arrangieren.
Will man auch in der Zukunft bei ebay erfolgreich bleiben muss man die Trends im e-Commerce genau im Auge behalten.
In letzter Zeit fallen mir immer wieder Shops auf, die Ihre Kunden interaktiv ins Geschehen einbinden, den Kunden zum Designer seiner individuellen Produkte machen.
Natürlich kennt man das schon lange aus dem klassischen Merchandising:
Tassen, Shirts, Kugelschreiber, Schlüsselbänder usw. können mit individuellen Schriftzügen bedruckt werden.
Je nach Anbieter in kleinerer oder größerer Menge.
Langweilig. Kennen wir alles.
2001 gründeten Lukasz Gadowski und Matthias Spieß ohne Startkapital die Firma “
www.spreadshirt.de
Grundidee war, die Kunden selbst individuelle Shirts und andere klassische Merchandiseartikel designen zu lassen. Sie setzen dem ganzen noch die Krone auf, indem sie einer alten , ganz einfachen, “ Unternehmerregel“ folgten:
AAL = andere arbeiten lassen.
Kunden konnten nicht nur selbst Shirts und Co designen, sondern ihre designten Shirts auch über einen eigenen Shop bewerben und an den verkauften Shirts mitverdienen.
Web 2.0 in Spreadshirtmanie.
Das macht Spaß!
Heute beschäftigt Spreadshirt 300 Mitarbeiter in Europa und den USA, 400.000 Shops sind registriert und wöchentlich werden 30.000 Designs eingereicht.
Die Gründer können auf zahlreiche Auszeichnungen stolz sein.
Natürlich ziehen andere wie z.B.
www.shirtinator.de/
nach, aber wir sind noch immer bei den klassischen Merchandiseartikeln.
In letzter Zeit aber fallen mir immer mehr Unternehmen positiv auf, die auf den Spaßfaktor des “ aktiv mitwirken & selbst gestalten “ setzen und damit sicher auch bei den von allen umkämpften Kunden punkten werden.
Natürlich war es schon immer möglich eigenen Schmuck, eigene Schuhe, ein eigenes Parfum, eigene Anzüge usw. designen zu lassen oder selbst zu designen und entsprechend umsetzen zu lassen.
Aber das war nichts für die breite Masse. Erstens war es zu teuer und zweitens fehlen vielen Menschen die Grundideen.
Und genau hier setzen die “ Langeweilekiller “ an:
Sie bieten sozusagen eine Basis – also die Hilfestellung bei der Ideenfindung – an und der Kunde kann aus vielen Möglichkeiten “ sein Produkt“ designen. Das macht Spaß und ist bezahlbar.
Einige Beispiele:
Bei Pearlfaction können Sie Schmuck online selber gestalten und dann direkt bestellen!
Bei MyParfuem können Sie Ihren eigenen Duft kreieren und es macht Spaß!
Sogar Ihre M&Ms können Sie selbst gestalten.
Hier gibt es Schuhe und hier Taschen um nur einige Beispiele zu nennen.
Ich persönlich denke, dass das ein Markt der Zukunft ist. Wer dort aktiv wird, kann sich jetzt noch von den Mitbewerbern absetzen.
Man muss ja nicht das komplette Sortiment umstellen, aber wenn man dem Internet-Nutzer ein wenig mehr Spaß als der Wettbewerb bereitet, kann man sicher einige Kunden gewinnen!
Obwohl es im WWW immer mehr Angebote zum “ selbst gestalten“ gibt, findet man bei ebay fast nur die Klassiker. Hier ist also noch eine Menge Luft um mit etwas Fantasie den Markt zu erobern.