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eBay.com unterteilt Geschenkekäuferinnen nach einer Umfrage in vier Gruppen:

42 % der Frauen schenken „mit Liebe“. Sie machen sich Gedanken über jede Person, die sie beschenken, packen die Geschenke selber ein und schreiben eine persönliche Karte dazu.

21 % der Frauen denken praktisch und verschenken Gutscheine oder Bargeld, damit sich der Empfänger das passende Geschenk selber aussuchen kann.

16 % der Frauen sind bequem und denken effizient: Sie versuchen alle Geschenke in einem Shop zu kaufen. Für sie ist das aussuchen von Geschenken eine Notwendigkeit, die erledigt werden muss.

13 % der Frauen sind „Last-Minute-Shopper“, die vorher nicht großartig planen und in der letzten Minute dann duch die Kaufhäuser flitzen, um rechtzeitig fertig zu werden.

Schade, dass es keine vergleichbare Umfrage unter männlichen Geschenkekäufern gibt.
Der Unterschied zu den weiblichen hätten mich interessiert.

Vermutlich sind die meisten Menschen jedoch Mischtypen.
Ich erkenne mich selbst in allen vier Kategorien wieder – je nachdem für wen ich Geschenke aussuche.

Bei web-ideas habe ich eine interessante Grafik über die Nutzung von Social Media Seiten gefunden.
Social Media Nutzung von Frauen

Zum vergrößern auf die Grafik klicken

Schnell wird klar:
Will man Frauen im Netz abholen, ist man gut beraten, wenn man auf Social Media Seiten aktiv ist.
Konkret habe ich mir darüber noch keine Gedanken gemacht, obwohl es sich mit meinen Erfahrungen deckt.
In Gesprächen mit Frauen höre ich oft von Facebook, Wer-kennt-wen, VZ Netzwerken usw.- aber untypischerweise höre ich selten Shopempfehlungen.
Im Gegenteil:
Frauen wissen erstaunlicherweise oft, wie sie mit Facebook & Co umgehen, wollen sie bei ebay kaufen und sollen vielleicht noch mit PayPal zahlen, hört es auf.


Auch in vielen Köpfen ist das Internet noch gar nicht angekommen.
Wir vergessen das oft, weil es für uns alltäglich ist.
Während wir rund um die Uhr über Notebook, Netbook, Handy mit dem Netz verbunden sind und schon nervös werden, wenn wir einen Tag auf das Internet verzichten müssen, gibt es auch bei uns in Deutschland noch viele Menschen, die ohne Netz gut leben können.
So ist z.B. in der letzten Woche meine Waschmaschine mit ziemlich viel Getöse kaputt gegangen.
Der Abschied war so laut, dass mich sogar meine Nachbarin angesprochen hat.
Ich habe ganz lapidar geantwortet. „Ja, ich muss mal im Internet schauen und mir eine neue Waschmaschine kaufen“.
Erstaunt und mit großen Augen hat sie mich angesehen: „Sie wollen sich doch nicht etwa eine gebrauchte Waschmaschine kaufen?“
Wie viele andere setzt sie Shopping im Internet mit Flohmarkt oder minderwertigen bzw. fragwürdigen Einkäufen gleich.

Wir optimieren unsere Seiten auf höchstem Niveau, blasen sie immer mehr auf, schaffen Navigationen auf mehreren Ebenen und vergessen dabei manchmal, dass wir einige Menschen damit völlig überfordern und sie nicht für uns gewinnen können.