Die Marktplatz-Plattform Ricardo.ch ändert das Gebührensystem.
Ab 1. Juli betragen die Abschlussgebühren für private Händler einheitlich 8 Prozent oder maximal 40 Franken. Professionelle Verkäufer bezahlen neu je nach Branche abgestufte Gebühren pro getätigten Verkauf.
Durch die Systemänderungen steigen die Abschlussgebühren um 15 Prozent, wie Ricardo.ch-Geschäftsführer Yves Mäder gegenüber der «Handelszeitung» bestätigt.
Die Erhöhung geht vor allem zulasten von privaten Nutzern. «Wir haben in den letzten Monaten vor allem in die Plattform und ins Marketing investiert», rechtfertigt sich Mäder. Die Reichweite sei dadurch weiter gestiegen. «Zudem führen wir seit April schrittweise die kostenlose Bezahlung per Kreditkarte ein.» Im hiesigen E-Commerce sei das ein neuer Standard.
Mit den neuen Gebühren will Ricardo.ch vor allem professionelle Verkäufer auf die Plattform holen und sich damit vom Auktionshaus zum Marktplatz wandeln. Denn im Gegensatz zu den Auktionen verzeichnet Ricardo.ch mit Profihändlern, die neue Ware zu fixen Preisen verkaufen, ein Wachstum.

Auctionata ist ein noch sehr junges, aber attraktives Portal für Käufer und Verkäufer, die Kunst und Antiquitäten kaufen oder verkaufen wollen.
Auctionata wurde 2012 von Alexander Zacke, einem international erfolgreichen und erfahrenen eBay Powerseller der 1. Generation gegründet.
Als Kunstexperte und eBay-Profi hatte er den Anspruch, ein Portal zu schaffen, das das Internet für den Kunst- und Antiquitätenmarkt öffnet und mit Auctionata ist ihm das in eindrucksvoller Weise gelungen.

Wie bei einem traditionellen Auktionshaus können Kunden ihre Raritäten vom Steiffteddy über Schmuck, Gemälde, Möbel oder Briefmarken bis hin zu seltenen Weinraritäten einliefern und erhalten dann von erfahrenen Experten eine Wertschätzung.

Oft hat man schon gelesen, dass vermeintlich unscheinbare Gegenstände, die über Jahrzehnte vergessen auf dem Dachboden geschlummert haben, Rekordpreise bei Sammlern erzielen – durch die Bewertung der Experten von Auctionata wird verhindert, dass die wertvollen Gegenstände aus Unwissenheit zum Spottpreis angeboten werden.

Die ersten fünf Schätzungen sind kostenlos, wobei die Ersteinschätzung online vorgenommen werden kann. Nach der Schätzung kann der Eigentümer entscheiden, ob er sein Objekt verkaufen möchte.

Bei Auctionata gibt es zwei verschiedene Verkaufsmöglichkeiten. Zum einen den Verkauf über den Online-Shop, zum anderen den Verkauf über die regelmäßig stattfindenden Online-Live-Auktionen.
Hier können auch Käufer echte Schnäppchen machen und sich dabei sicher sein, dass die gekaufte Ware auch der angebotenen entspricht und weder eine Fälschung, noch ein wertloses Fundstück ist.
Auctionata steht dafür mit einer 25 Jahre geltenden Echtheitsgarantie ein.

Anders als bei anderen eBay Alternativen, die in der Regel keine wirklichen Alternativen zu eBay sind, kann Auctionata in den ersten zwei Jahren auf mehr als eindrucksvolle Zahlen hinweisen.

So wurde 2013 bei Auctionata ein Aquarell von Egon Schiele aus dem Jahr 1916, das fast im Altpapier gelandet wäre, für 1,83 Millionen Euro versteigert.
Ebenfalls 2013 wurde für eine Patek Philippe Referenz 2499 Armbanduhr aus dem Jahr 1953 ein Rekordpreis von 470.000,00 Euro erzielt, der bei eBay vermutlich nicht zu realisieren gewesen wäre.
Weitere Auktionsrekorde finden Sie hier und vermutlich werden Sie über einige Ergebnisse staunen.
Die durchschnittliche Verkaufsquote bei Live-Auktionen liegt bei 77% – ein beachtlicher Wert!

Für den direkten Vergleich zu eBay habe ich mir einmal die Verkaufserlöse von eBay und Auctionata im Bereich Uhren angesehen.

So lag z.B. der Auctionata Schätzpreis für eine Tag Heuer Monaco Steve McQueen bei 2.000,00 Euro, der Startpreis bei 1.000,00 Euro und der Verkaufspreis bei 1.900,00 Euro.
Bei eBay wurde eine vergleichbare Uhr für 1.610,00 Euro verkauft.
Eine Hublot MDM Geneve wurde bei eBay zu einem Durchschnittspreis von nur 484,50 Euro verkauft, der Schätzwert bei Auctionata lag bei 1.000,00 Euro – erzielt wurden zwar nur 700,00 Euro, aber das ist deutlich mehr als bei eBay.
Eine Tissot World Time wurde bei eBay für 400,00 Euro verkauft, bei Auctionata brachte sie 550,00 Euro.

Die Verkäufer hätten also bei Auctionata höhere Preise erzielt, die Käufer auf der anderen Seite können sich sicher sein, ein Original erworben zu haben und manchmal gibt es bei Auctionata auch richtige Schnäppchen.
Hier finden Sie eine Übersicht über die einzelnen Auktionsergebnisse der letzten Luxusuhrenversteigerung vom 25.04.2014.

Wer also wertvolle Gegenstände kaufen oder verkaufen möchte, sollte sich unbedingt bei Auctionata umsehen und nicht aus alter Gewohnheit ausschließlich bei eBay kaufen und verkaufen. Anders, als bei den anderen eBay-Alternativen finden hier auch Verkäufe statt.

Auctionata ist international aktiv und neben den bestehenden Büros in Berlin, New York, London und Zürich soll demnächst eine Dependance in Hongkong eröffnet werden.

Insgesamt sieht die Zukunft von Auctionata rosig aus. So wurde gerade vor wenigen Tagen bekannt, dass Auctionata erneut eine weitere Rekordfinanzierung in Höhe von 21,5 Millionen Euro einfahren konnte. Die Tatsache, dass alle Altinvestoren mitgeboten haben, zeigt, dass sie auch zwei Jahre nach dem Start fest an den Erfolg von Auctionata glauben.

Alternativen zu Ebay und Amazon

Bei der Jagd nach Gebrauchtwarenschnäppchen verlassen wir uns oft auf die „Großen“ der Branche. Warum auch nicht? Schließlich gibt es scheinbar nirgendwo mehr Vielfalt und Angebote. Wer richtige Schnäppchen finden möchte, hat aber bei den „Kleinen“ oft besssere Chancen.

Es gibt eine Reihe weiterer Anlaufstellen zum Kauf von Gebrauchtwaren-Schnäppchen und es gibt auch Portale, die gebrauchte Angebote mehrerer Portale vergleichen können.

Was steht zur Auswahl?

Zum Kauf von Gebrauchtwaren hat das Web neben den klassischen Auktionshäusern und Marktplätzen auch reine Verkaufsportale für Gebrauchtwaren hervorgebracht. Die Entstehung solcher Portale, zum Beispiel rebuy.de, hängt mit den immer beliebteren Ankaufportalen zusammen.

Denn was angekauft wird, muss auch wieder verkauft werden. Auf der Suche nach neuen Absatzkanälen haben sich demzufolge zahlreiche Ankaufdienste überlegt, wo und wie sie ihre angekaufte Gebrauchtware wieder veräußern können. Die Lösung ist einfach: um die Gebühren bei eBay & Co zu sparen, starten viele Ankaufdienste nun eigene Verkaufsportale.

Welche Anlaufstellen gibt es?

Neben eBay und Amazon bieten sich für günstige Gebrauchtwaren folgende Portale an:

Bücher Videospiele Filme Elektronik
  • Abebooks.de
  • Achtung-buecher.de
  • Arvelle.de
  • booklooker.de
  • ebook.de
  • hitmeister.de
  • hood.de
  • konsolex.de
  • medimops.de
  • rebuy.de
  • regalfrei.de
  • buyzoxs.de
  • booklooker.de
  • hitmeister.de
  • hood.de
  • konsolenkost.de
  • konsolex.de
  • medimops.de
  • rebuy.de
  • regame.de
  • buyzoxs.de
  • booklooker.de
  • cashfix.de
  • ebook.de
  • evikosia.de
  • filmundo.de
  • hitmeister.de
  • hood.de
  • konsolex.de
  • medimops.de
  • rebuy.de
  • regame.de
  • xjuggler.de
  • buyzoxs.de
  • asgoodasnew.de
  • hitmeister.de
  • hood.de
  • konsolenkost.de
  • konsolex.de
  • rebuy.de
  • regame.de
  • buyzoxs.de

Zu viel Auswahl – wo gibt’s die Schnäppchen?

Diese Liste verdeutlicht, dass die Auswahl ziemlich groß ist.

Wer nun auf der Suche nach Schnäppchen ist, muss sich mühsam durch die einzelnen Portale wühlen.

Als Alternative gibt es Portale, die den Preisvergleich übernehmen. So können Sie z.B. beim Gebrauchtwaren-Preisvergleich „yoozed.de“  viele Produkte aus verschiedenen Kategorien suchen und den günstigsten Gebrauchtpreis aus mehr als 20 Shops und Marktplätzen ermitteln.

In den Preisvergleich werden auch Produkte, die bei eBay und Amazon gelistet sind, einbezogen.

Fazit

Beim Kauf von Gebrauchtware im Netz sollten Sie, unabhängig vom Portal, einige wenige Hinweise beachten:

Sehen Sie sich den Verkäufer und dessen Bewertungen immer genau an. Vergleichen Sie verschiedene Angebote. Achten Sie auf etwaige Versandkosten. Prüfen Sie die Artikelbeschreibung mit Adleraugen und recherchieren Sie vor dem Kauf die unterschiedlichen Preise!

Immer mehr Menschen in Deutschland nutzen den einfachen, schnellen und sicheren Service von reBuy.de, erleben ein Kauf- bzw. Verkaufserlebnis der besonderen Art und nutzen Gebrauchtware ganz bewusst als Alternative zur Neuware. Im Jahr 2013 konnte reBuy als deutsches Gebraucht-Kaufhaus im Internet so 55 Millionen Euro Umsatz erzielen und über 27 Millionen Euro an seine Kunden für gebrauchte Artikel auszahlen.

„Der reCommerce-Markt bietet noch ein so unglaubliches Potenzial und wir werden mit unserem Team alles geben, um diesen Markt zu erobern und uns kontinuierlich weiter zu entwickeln. Wir setzen den Kunden in 2014 noch mehr in unseren Fokus. Dafür werden wir einige neue Innovationen entwickeln, um das Handeln von Gebrauchtware noch einfacher zu machen“, so Gründer und Geschäftsführer Lawrence Leuschner, der den effektivsten Wachstums-Hebel im Hardware-Geschäft sieht „Das größte Potential sehen wir im Hardware-Bereich. Neben unseren erfolgreichen Medienkategorien konnten wir im letzten Jahr im Bereich Elektronik ein Wachstum von über 100% erzielen – sowohl im Ankauf als auch im Absatz. Der Markt um Smartphones und Tablets wächst aktuell so rasant, dass die Nachfolgemodelle der Anbieter immer schneller erscheinen. Das Kaufen und Verkaufen der gebrauchten Geräte wird somit immer attraktiver und wir können mit unserem Geschäftsmodell noch mehr Menschen ermöglichen, sich Technikprodukte zu günstigen Preisen und mit Sicherheiten wie der 18-monatigen reBuy-Garantie zu leisten.“

Quelle: reBuy

Alibaby steht in den USA kurz vor dem Launch eines eBay-ähnlichen Marktplatzes und damit bekommen eBay und auch Amazon das erste Mal eine wirklich ernstzunehmende Konkurrenz.
Wie Ina Steiner von ecommercebytes berichtet, steht der Launch des neuen Alibaba Ablegers 11Main.com kurz bevor.
Im letztem Jahr hat Alibaba damit begonnen, handverlesene eBay-Verkäufer einzuladen, an der Pre-Launch Phase teilzunehmen.
Die ersten Infos, die jetzt durchsickern, dürften viele Verkäuferherzen höher schlagen lassen:
Beim Verkauf von Büchern, DVDs und Musik sollen gar keine Provisionen anfallen, auf alle anderen Angebote werden nur 3,5% Provision fällig, höchstens jedoch 50 US-Dollar.
Die Verkäufer werden angehalten, die niedrigen Provisionssätze bei der Preisgestaltung zu berücksichtigen und ihre Artikel bei 11Main günstiger anzubieten.
Die Einstellgebühren in Höhe von 5 US-Cent sollen entfallen, wenn der Verkäufer ein professionelles Angebotstool nutzt.
Alibaba hatte 2010 Vendio und Auctiva, zwei eBay Service Anbieter gekauft und sich damit Zugang zu den Daten von aktiven eBay und Amazon Verkäufern verschafft.
Die ersten Verkäufer, die an der Pre-Launch Phase teilnehmen, berichten bereits, dass das Einstellen sehr einfach ist. Nutzer von Auctiva können den gesamten eBay-Artikelbestand zu 11Main importieren.
Wie Ina Steiner berichtet, liegt ihr ein Screenshot vor, der die Kategorien anzeigt, die zum Start dabei sind:
Bekleidung, Wohnen, Schmuck, Baby, Sammlerartikel, Technik, Sport, Spielzeug und Unterhaltung.
Reuters hat erst in der letzten Woche berichtet, dass Alibaba mehr als 80% des chinesisches Online-Shopping Marktes kontrolliert. Im November 2013 hat Alibaba mit einem Umsatz von 4,3 Milliarden Euro, der innerhalb von 24 Stunden generiert wurde, einen Weltrekord eingefahren.
Es besteht kein Zweifel daran, dass Alibaba sowohl das Geld, als auch die Zeit, die Erfahrung und die Vernetzung mitbringt, um für eBay und Amazon eine ernstzunehmende Konkurrenz zu werden.

Rakuten Deutschland gab heute die Ernennung von Dr. Christian Macht zum neuen CEO bekannt. Der ehemalige COO von Groupon Central Europe verstärkt die Geschäftsführung, in der die Gründerin und bisherige Leitung Beate Rank ihren Schwerpunkt auf das Financial Controlling verlegt. Shinji Kimura, ebenfalls Mitglied der Geschäftsführung, verantwortet als COO von Rakuten Deutschland die Zentralbereiche.

Vom E-Commerce-Marktplatz zum Online-Ökosystem

Mit der Ernennung von Dr. Christian Macht setzt Rakuten ein klares Signal, auch in Europas größtem Wirtschaftsraum eine führende Position als voll integriertes Online-Ökosystem einzunehmen. Das Vorbild für das proprietäre, aus verschiedenen Services bestehende Ökosystem wurde von Rakuten im Heimatmarkt Japan entwickelt, in dem Rakuten, Inc. der führende Internet-Service-Anbieter ist. Zu den Consumer- und Geschäftskunden-Angeboten zählen dort Services in den Bereichen E-Commerce, Travel, Banking, Kreditkarten, e-Money, Finanzierungen, Portal & Media, Entertainment, Online-Marketing, Profisport und Logistik. Seit 2012 gehört auch der E-Book-Anbieter Kobo zu Rakuten. Das Unternehmen ist zudem einer der führenden Investoren bei dem sozialen Netzwerk Pinterest. Das internationale Management-Team von Rakuten wird zusammen mit Dr. Christian Macht evaluieren, welche Angebote in Deutschland eingeführt werden, um einen Marktplatz auf- und auszubauen, der auf der einen Seite den Händlern signifikanten Mehrwert bietet, auf der anderen Seite den Endverbrauchern genügend Anreize für ein einzigartiges Shopping-Erlebnis liefert.

„Die Benennung von Dr. Christian Macht unterstreicht unseren Anspruch, unsere Präsenz in Deutschland und darüber hinaus weiter auszubauen. Gemeinsam werden wir die Vision des grenzenlosen E-Commerce verwirklichen und Europas modernste E-Commerce-Plattform aufbauen, um Händler und Konsumenten auch länderübergreifend zusammenzuführen“, so Pierre Kosziusko-Morizet , COO von Rakuten Europe. „Dr. Christian Macht verfügt über einen einzigartigen internationalen Erfahrungsschatz, Online-Services strategisch zu analysieren und sehr schnell lokalisiert zu implementieren. Wir sind uns sicher, dass Rakuten Deutschland mit der Hilfe von Dr. Christian Macht schon sehr bald zu einer der interessantesten und stärksten E-Commerce-Plattformen in Deutschland zählen wird.“

„Ich freue mich darauf, gemeinsam mit einem hoch motivierten Team das Potenzial von Rakuten weiter auszubauen. Das B2B2C-Ökosystem von Rakuten ist weltweit einzigartig und bietet Händlern nahezu jeder Unternehmensgröße einen erheblichen Mehrwert“, betont Dr. Christian Macht, CEO von Rakuten Deutschland. „Rakuten wird sich in Deutschland schnell von einem reinen E-Commerce-Marktplatz zu einem voll integrierten Online-Ökosystem entwickeln, in dem sowohl Händler als auch Kunden miteinander kommunizieren, sich gegenseitig auf dem neuesten Stand halten und gemeinsam neue Dinge entdecken können. Bislang bieten E-Commerce-Plattformen ein Erlebnis als reine Vertriebsmaschine, bei Rakuten wird das spürbar unterhaltsamer und produktiver sein.“

Dr. Christian Macht war zuletzt als COO für alle Non-Sales-Bereiche von Groupon in Zentraleuropa zuständig. Bis März 2012 leitete er Gaopeng in China, ein Joint Venture von Groupon und Tencent, wo er insbesondere für die Bereiche Sales und Operations zuständig war. Neben der Lokalisierung für den chinesischen Markt und der Einsetzung einer chinesischen Führungsspitze initiierte Macht die Fusion von Gaopeng mit FTuan und QQ Tuan. Vor Groupon war der 39-Jährige sechs Jahre als Berater bei der Boston Consulting Group in Europa, Afrika und China mit Fokus auf Operations in unterschiedlichen Branchen tätig. Macht studierte an der Universität Tübingen VWL und Chinesisch. Anschließend promovierte er in Jura.

Via: Rakuten

Die von NRW betriebene Online-Versteigerungsplattform „Justiz-Auktion“ hat im vergangenen Jahr ihren Umsatz um mehr als 30 Prozent steigern können. Insgesamt wurden rund 9.000 Auktionen durchgeführt und dabei rund 3,5 Millionen Euro erzielt. Justizminister Thomas Kutschaty: „Die Justizauktion ist in der Bundesliga der Versteigerungsplattformen angekommen!“

Auf der Internetplattform können die rund 2.000 Justizeinrichtungen bundesweit sowie die Gerichtsvollzieherinnen und Gerichtsvollzieher Auktionen anbieten. Hier werden zum Beispiel die Dinge versteigert, die die Staatsanwaltschaften oder die Gerichtsvollziehrinnen und Gerichtsvollzieher beschlagnahmt oder gepfändet haben. Unter www.justiz-auktion.de wurden im letzten Jahr viele interessante und abwechslungsreiche Artikel auf der Plattform angeboten. So wurden u. a. Fußballtrikots, Snowboard-Boots, Motorräder, eine antike Pferdekutsche, Waschmaschinen, Smartphones, eine Luther-Bibel, hochwertige Uhren und Schmuck versteigert. Für bundesweites Aufsehen sorgte im letzten Jahr die Versteigerung einer „Dampflock an Selbstabholer“. Aktuell werden bis zum 06. Januar die Büromöbel versteigert, die von mehreren ehemaligen Justizministern, wie z. B. Herrn Dr. Neuberger und Frau Donnepp genutzt worden sind. Die Möbel sind professionell von der Schreinerei der Justizvollzugsanstalt Geldern aufgearbeitet worden.

Die Justiz-Auktion hat für alle Beteiligten nur Vorteile. Der Erwerber kann sicher sein, dass die Ware im Angebot korrekt beschrieben sowie schnell und zuverlässig nach Geldeingang versandt wird. Man muss sich also nicht auf mitunter zweifelhafte Bewertungen anderer Bieter verlassen. Doch auch Gläubiger und Schuldner profitieren gleichermaßen. Dadurch, dass die Produkte online versteigert werden, erreicht das Angebot eine viel größere Anzahl an Interessenten.

Quelle: NRW-Justiz

Rakuten, eines der weltweit größten E-Commerce- und Internet-Service-Unternehmen, übernimmt die internationale Video-Streaming-Plattform Viki. Rakuten stärkt damit seine Sparte für digitale Medien und erschließt neue Märkte für sein Ökosystem aus Internet-Services. In 200 Ländern bietet Viki international gefragte TV-Serien, Filme und Musikvideos über seine Streaming-Plattform an. Für die Übersetzung setzt Viki auf Social-TV und Crowdsourcing: Die mehr als 22 Millionen Viki-Nutzer haben inzwischen Untertitel in mehr als 160 Sprachen erstellt und über 400 Millionen Wörter übersetzt. 2012 hatte Rakuten bereits den spanischen Video-On-Demand-Anbieter Wuaki.tv übernommen.

„Viki verfolgt ein einzigartiges Prinzip im Bereich Video“, erklärt Rakuten Gründer und CEO Hiroshi Mikitani. „Das Unternehmen ist extrem dynamisch und nicht zuletzt durch den Crowdsourcing-Ansatz äußerst flexibel. Vikis smarter und kreativer Ansatz, um populäre Inhalte international zugänglich zu machen, wird auch Rakuten helfen, schnell neue Märkte auf der ganzen Welt zu erschließen.“

Laut Mikitani verfügen die beiden Unternehmen über viele Synergieeffekte und eine deckungsgleiche Philosophie: „Das Viki-Modell setzt auf eine starke Nutzer-Community, um Sprachbarrieren zu überwinden, die viele Inhalte bisher auf bestimmte Regionen begrenzt haben. Seit unserer Gründung hat sich auch Rakuten stets darauf konzentriert, Top-Service, Inhalte und Waren einem internationalen Publikum zugänglich zu machen. Viki ist die perfekte Ergänzung für Rakutens Empowerment-Ansatz zur Stärkung der Händler und Kunden und steht ebenso wie wir für Shopping als Entertainment.“

Aufbau eines globalen Rakuten Ökosystems

Mit der Übernahme von Vikis Inhalts- und Sprachanalysetechnologie, dem Stamm internationaler Nutzer und dem zugehörigen Community-Modell will Rakuten sein 16 Milliarden Dollar schweres Ökosystem aus Internet-Dienstleistungen ausbauen. Rakuten und Viki erwarten ein exponentielles Wachstum von Vikis wichtigstem Umsatztreiber: passend zum Videoinhalt geschaltete Werbung. Viki kann zudem ausgewählte Inhalte zu eigenen Produkten bündeln und so weitere Einnahmen erzielen. Umgekehrt hat Viki jetzt Zugriff auf die 85 Millionen registrierten Rakuten-Nutzer in Japan und die Expertise des japanischen Unternehmens im Aufbau von E-Commerce-Dienstleistungen und Medienprodukten in Japan und Europa.

„Unsere Vision deckt sich sehr gut mit Rakutens Strategie, ein Online-Wirtschaftssystem jenseits nationaler Grenzen aufzubauen“, kommentiert Razmig Hovaghimian, CEO und Mitgründer von Viki. „Wir haben eine wirklich globale TV-Plattform mit und für Fans geschaffen. Dieses Potenzial wurde vorher noch nie genutzt. Zuschauer können jetzt Unterhaltung überall und zu jedem Zeitpunkt in ihrer Sprache genießen, von deren Existenz sie vorher womöglich noch nicht einmal etwas ahnten. Rechteinhaber von Inhalten haben auf diesem Weg einen völlig neuen Zugang zum weltweit stark fragmentierten Markt für Videoinhalte – und das bei einem Vielfachen ihrer bisherigen Zuschauerzahlen.“ Die beliebtesten Serien auf der Plattform erzielen Zuschauerzahlen wie in nationalen Fernsehmärkten und werden in über 50 Sprachen übersetzt. „Mit Rakuten können wir uns jetzt auf die Schaffung eines Systems konzentrieren, das Nutzern und Partnern freie Bewegung über verschiedene Plattformen hinweg erlaubt und auch den Zugang zu Rakuten Produkten und Services erleichtert.“

Rakutens Investitionen in digitale Medien begannen 2012 mit der Übernahme von Kobo, einem der am schnellsten wachsenden E-Reader-Anbieter, dessen Angebot inzwischen mehr als vier Millionen E-Books, Magazinen und Zeitungen umfasst und Kunden in 190 Ländern findet. Die Übernahme des spanischen Video-On-Demand-Anbieters Wuaki.tv im gleichen Jahr hat bereits zu einer Expansion der Wuaki.tv-Angebote nach Großbritannien geführt. Viki fügt sich neben Wuaki.tv in diese Strategie ein und erweitert Rakutens Angebot um gefragte Primetime-, Mid- und Longtail-Inhalte von führenden TV-Sendern und Verleihern. „Ich freue mich sehr auf unsere nächste Wachstumsphase als Teil der Rakuten-Familie und den Aufbau eines Dienstes, der es mit den größten Playern in der Branche aufnehmen kann“, so das Fazit von Viki-CEO Hovaghimian.

Viki im Überblick

• Gestartet im Dezember 2010
• CEO: Razmig Hovaghimian
• Standorte: San Francisco, Singapur, Seoul, Tokio
• 50 Beschäftigte
• Mehr als 22 Millionen Nutzer
• Mehr als 12 Millionen Installationen der Viki Mobile App
• Mehr als 40 Millionen Minuten angesehene Videominuten pro Tag
• Mehr als eine Milliarde Streams pro Jahr
• Regionale Schwerpunkte: Nordamerika, Südamerika, Asien
• Untertitel in mehr als 160 Sprachen
• Mehr als 400 Millionen Wörter wurden für Untertitel übersetzt
• Mehr als 14.000 Stunden internationaler Premium-Inhalte von mehr als 40 TV-Sendern
• Investoren: Greylock Partners, Andreessen Horowitz, Charles River Ventures, Neoteny Labs, SK Telecom, SingTel, BBCWorldwide, 500 StartUps
• Einführungsvideo:http://www.viki.com/videos/1010376v-official-viki-channel-viki-concept-video-episode-10

Quelle: Rakuten

Der Internethändler momox ist weiterhin auf Erfolgskurs: Die Anzahl der unter
www.momox.de angekauften gebrauchten Bücher, CDs, Blu-rays, DVDs, Spiele und Elektronik Artikel ist seit 2006 auf mittlerweile über 40 Mio. angestiegen. Damit hat Deutschlands führender Online-Ankaufsservice für gebrauchte Medien innerhalb von nur neun Monaten die Anzahl der angekauften Artikel um 10 Mio. gesteigert. Die Gründe für dieses Wachstum sieht momox-Chef Heiner Kroke vor allem in der transparenten und einfachen Abwicklung des Verkaufsprozesses und in der daraus resultierenden hohen Kundenzufriedenheit. Auch das verstärkte Umweltbewusstsein und die damit einhergehende bewusste Entscheidung für die Wiederverwertung von Produkten sind weitere Gründe.

„Wir freuen uns sehr über die beträchtlichen Zuwachsraten und den hohen Kundenzuspruch. Dies bestätigt uns darin, dass wir mit momox als Ankaufsservice auf dem richtigen Weg sind“, betont Kroke. Dies zeigt auch der „E-Commerce Meilenstein 2013“, der momox erst vor kurzem in der Kategorie Bestseller verliehen wurde. In dieser Kategorie werden vom Insight E-Commerce Netzwerk (IEC) traditionell Firmen ausgezeichnet, die mit ihrem Geschäftsmodell nachhaltige Akzente in einer speziellen Branche des E-Commerce setzen. Im Falle von momox ist dies der Bereich ReCommerce.

Über die Internetplattform www.momox.de kauft momox gebrauchte Bücher, CDs, Blu-rays, DVDs, Spiele und Elektronik Artikel an. Die Ankaufspreise für nicht mehr benötigte Gebrauchtwaren ergeben sich durch Eingabe des jeweiligen Barcodes oder der ISBN-Nummer auf www.momox.de. Wiederverkauft werden die gebrauchten Waren sowohl im momox-eigenen Online-Shop medimops.de als auch über die Plattformen ebay und Amazon. Zusätzlich gibt es in Berlin fünf medimops-Ladengeschäfte, in welchen die qualitätsgeprüften Gebrauchtwaren zum Kauf angeboten werden.

MeinPaket.de, der Online-Marktplatz von DHL, erweitert sein Servicespektrum für Geschäftskunden: Mit dem „MeinPaket.de Webshop“ können Händler eigene Onlineshops auf Basis der Shop-Software von ePages – samt Domain – erwerben. Alle Artikel aus dem Webshop lassen sich zudem auf MeinPaket.de und anderen Marktplätzen verkaufen.

„Jeder gewerbliche Kunde der DHL kann nun mit einem eigenen ePages-Onlineshop einen weiteren Vertriebskanal eröffnen und zusätzliche Kunden gewinnen. Wir freuen uns über die neue Partnerschaft“, sagt ePages-CEO Wilfried Beeck.

Die MeinPaket.de-Kunden sind die ersten, die Postpay im Onlineshop als neue Zahlungsmethode anbieten können. Bei anderen ePages-Vertriebspartnern erhalten Händler diese Möglichkeit ab Herbst 2013. MeinPaket.de-Kunden stehen zudem die bewährten ePages-Funktionen zur Verfügung, inklusive der gerade überarbeiteten Profi-Suche und der optimierten mobilen Shop-Ansicht. Zusätzlich zum deutschen Shop können Händler auch eine englische Variante erstellen – und beide dank des SEO-Cockpits für Google und andere Suchmaschinen optimieren.

ePages-Shop um zwei verschiedene Leistungspakete erweiterbar

Für noch mehr Leistungen können Händler zwei Pakete hinzubuchen. Mit dem ersten Paket erhöht sich die maximale Produktanzahl von 6.000 auf 20.000; die Zahl der Kategorien von 100 auf 2.000, und viele weitere Funktionen kommen hinzu. Mit dem zweiten Paket erhalten Händler ein Profi-Design von erfahrenen Webdesignern für ihren Shop.

Händler können sich unter www.webshop.meinpaket.de registrieren und direkt beginnen, mit der ePages-Software ihren Onlineshop zu erstellen. Auch der MeinPaket.de Händler-Support wird bestehende und neue Händler über die Möglichkeiten des eigenen Onlineshops informieren.