Auch in diesem Jahr lagen wieder viele ungeliebte Weihnachtsgeschenke unter dem Baum: Der Hähnchen-Bräter für den Vegetarier, der 120-teilige Werkzeugkoffer für den Handwerksmuffel oder das neue Rasier-Set für den Vollbart-Träger haben die Beschenkten bestimmt nicht erfreut. Aber auch klassische Flops wie Socken, Unterwäsche und Haushaltsgeräte führen nicht unbedingt zu Freudensprüngen unter dem
Christbaum. Jeder dritte Österreicher (32%) bekommt zumindest ein Weihnachtsgeschenk, mit dem er gar keine Freude hat. Das zeigt die aktuelle eBay.at-Weihnachtsstudie (durchgeführt von TNS unter 1.051
Österreichern). Jährlich investieren die Herren und Damen Österreicher im Schnitt stattliche 84 Millionen Euro in die falschen Geschenke (Durchschnitt der Jahre 2009-2011).

Kein Wunder also, dass zehn Prozent der Österreicher diesen Schatz heben und ihre Flop-Geschenke in bares Geld verwandeln wollen – indem sie sie weiterverkaufen. Besonders die Gruppe der 25- bis 34-Jährigen will sich nicht mit unschönen Dingen belasten – 16 Prozent von ihnen verkaufen die unliebsamen Geschenke weiter.

Schublade, Umtausch oder eBay?
Gut gemeint ist nicht immer auch gut getroffen. Doch was tun mit Geschenken, die die Weihnachtsstimmung verderben? Mehr als ein Drittel (35%) der Österreicher geht nach dem Prinzip „aus den Augen, aus dem Sinn“ vor: Sie behalten die ungeliebten Geschenke, lassen sie wohl in Schubladen oder Kästen verschwinden. 18 Prozent schenken sie einfach weiter, vor allem Frauen (23%) machen das häufiger als Männer (14%). 14 Prozent werfen sich ins Getümmel auf den Einkaufsstraßen und tauschen die Sachen um. Zehn Prozent kennen den Wert ihrer unwillkommenen Geschenke und verkaufen diese, zum Beispiel bei eBay.at.

Nur Bares ist Wahres: Mit dem Verkaufserlös wird der echte Wunsch erfüllt
Durch den Verkauf der ungeliebten Geschenke erwirtschaften Herr und Frau Österreicher ein beachtliches Zusatzbudget, das man nach der kostenintensiven Zeit rund um Weihnachten gut gebrauchen kann.

Zwei Drittel (66%) der unglücklich Beschenkten kaufen sich vom Verkaufserlös etwas, das sie wirklich haben wollen. (Jeder Vierte (25%) findet im Übrigen, dass sowieso er selbst die besten Geschenke aussucht.) Jeder Dritte (35%) freut sich über den finanziellen Polster und spart das Geld. Zwölf Prozent möchten anderen eine Freude machen und kaufen wiederum Geschenke. Zehn Prozent nutzen das zusätzliche Einkommen, um Rechnungen zu bezahlen.

Der Partner kauft die besten Geschenke, die Schwiegereltern greifen oft daneben
Doch von wem kommen diese unzähligen unerwünschten Geschenke? Zehn Prozent der unglücklich Beschenkten geben an, dass sie No-Gos am ehesten von ihren Schwiegereltern erhalten. Nur ein Prozent bekommt von den Schwiegereltern die besten Präsente. Die erweiterte Verwandtschaft wie Onkel, Tanten, Cousins (9%) und die eigenen Eltern (8%) greifen auch oft bei der Geschenkewahl daneben.

Der eigene Partner hingegen weiß immer noch am Besten, was dem oder der Liebsten gefällt: 43 Prozent geben an, dass sie die besten Geschenke von ihrem oder ihrer Liebsten bekommen. Männer (47%) fühlen sich dabei besser von ihrer Frau beschenkt als umgekehrt (38%). Nur fünf Prozent geben an, auch vom Partner unerwünschte Geschenke zu bekommen.


Schnäppchenjäger aufgepasst: Riesenauswahl an Weihnachtsgeschenken bei eBay
Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden: Während das „Herz-Waffeleisen“ für den einen das absolute Alptraum-Geschenk ist, sucht vielleicht ein anderer schon lange danach. Da ja immerhin zehn Prozent der falsch beschenkten Österreicher ihre Weihnachtsgeschenke – zum Beispiel bei eBay.at – weiterverkaufen, wimmelt es auf der Plattform in der Zeit nach Weihnachten vor größtenteils nagelneuen Angeboten zu Bestpreisen.

Dazu Jürgen Gangoly, Pressesprecher von eBay in Österreich: „Viele Menschen haben genug vom Umtauschmarathon auf den Einkaufsstraßen nach Weihnachten und stellen ihre ungeliebten Geschenke bei eBay.at ein. Manchen kann es dabei gar nicht schnell genug gehen: Traditionell verzeichnen wir bereits am Morgen des 25. Dezember einen deutlichen Anstieg der Besucher auf der Plattform. Wer seine unpassenden Geschenke zu barem Geld machen möchte oder auf der Suche nach neuen Artikeln zu Bestpreisen ist, für den ist jetzt genau die richtige Zeit.“

Weiterverkauf und Schnäppchenjagd starten bereits am Christtag
Vom Gabentisch direkt ins Internet: Ganz unzufriedene Beschenkte haben wohl schon direkt nach der Bescherung begonnen, die Geschenke bei eBay.at loszuwerden: Traditionell tummeln sich sogar am Heiligen Abend bis nach Mitternacht tausende Österreicher auf der Plattform. Am Christtag werden die höchsten Besucherzahlen zwischen 10 und 12 Uhr vormittags verzeichnet und nach einer längeren, ruhigeren Pause für Mittagessen und Verwandtschaftsbesuche schauen zwischen 17 und 20 Uhr zigtausende Ein- und Verkäufer bei eBay.at vorbei, um ihre ungeliebten Geschenke loszuwerden oder auch das eine oder andere Schnäppchen zu machen.

So schließt sich der Kreis: Die besonders Fleißigen (zwei Prozent der Befragten) beginnen direkt nach Weihnachten, die Geschenke für nächstes Jahr zu besorgen…

Über die Studie:
Die eBay.at-Weihnachtsstudie 2012 wurde von TNS UK mittels Online-Befragung an 1.051 Österreichern durchgeführt, die Ergebnisse sind so gewichtet, dass sie für alle Österreicher im Alter zwischen 16 und 54 Jahren repräsentativ sind. Die Erhebung wurde vom 11. bis 17. Oktober 2012 durchgeführt.