Das Gesetz zur Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie wurde verabschiedet und tritt am 13. Juni 2014 in Kraft. Für Online-Händler bedeutet diese Angleichung der Verbraucherrechte einen hohen Anpassungsbedarf. Der Händlerbund hat deshalb in einer Studie herausgearbeitet, wie der allgemeine Wissens- und Vorbereitungsstand zum Thema Verbraucherrechterichtlinie unter den Online-Händlern ist.

Auch wenn bereits 84 % der befragten Händler von der Verbraucherrechterichtlinie gehört haben, sind es beinahe ebenso viele, rund 83 %, die sich bisher noch nicht auf die Umsetzung vorbereitet haben.

In Erfahrung konnte außerdem gebracht werden, dass knapp 50 % der Befragten von der einheitlichen Regelung innerhalb der Europäischen Union Vorteile für den E-Commerce erwarten. 80 % der Befragten gehen jedoch nicht von höheren Umsätzen aus. Die Ergebnisse machen zudem eines besonders deutlich: Knapp 88 % der Online-Händler wünschen sich Hilfe und Unterstützung bei der Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie.

Das Gesetz zur Umsetzung der Verbraucherrechterichtlinie wird zahlreiche Änderungen für Käufer und Verkäufer im E-Commerce zur Folge haben. Die europäische Vereinheitlichung der rechtlichen Regelungen trägt zu einer Vereinfachung des Handels bei. Jedoch gilt es, den neuen rechtlichen Anforderungen bis zum Inkrafttreten des Gesetzes am 13.06.2014 gerecht zu werden. Hierfür werden in den folgenden Monaten zahlreiche Änderungen erforderlich sein, über die der Händlerbund die Online-Händler regelmäßig informieren wird.

Da das Widerrufsrecht von dem neuen Gesetz besonders stark beeinflusst wird, hat der Händlerbund die wichtigsten Änderungen bereits in einem umfangreichen Hinweisblatt zusammengefasst.

Zur Erhebung der Daten wurden die Antworten von 422 Online-Händlern anonym ausgewertet. Die vollständigen Ergebnisse mit Grafiken und weiteren Informationen stehen beim Händlerbund zum Download als PDF bereit. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick hat der Händlerbund in einer Infografik zusammengefasst.

Via: Händlerbund