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Einen kleinen Sieg konnte eBay im Dauerstreit mit dem Luxuskonzern LVMH doch noch erringen.
2008 wurde eBay zu einer Zahlung von 38,6 Millionen Euro verurteilt,weil auf der Plattform gefälschte LVMH-Produkte gehandelt wurden.
Zur LVMH – Gruppe gehört unter anderem die Marke Louis Vuitton.
Gestern wurde die Schadenersatzforderung gegen eBay von einem Pariser Berufungsgericht um 33 Millionen Euro auf 5,6 Millionen Euro gesenkt.

Sowohl eBay als auch LVHM verbuchen das Urteil als Erfolg.

eBay sieht in der deutlichen Reduzierung der Geldstraße die Bestätigung, wie haltlos die Vorwürfe von LVMH gewesen seien.
Aber auch LVHM findet ein Argument, um den Erfolg für sich zu verbuchen:
Grundsätzlich habe das Gericht es abgelehnt der Argumentation eBays zu folgen, dass es lediglich die Plattform für einen An- und Verkauf stelle und nicht selbst aktiv werde.

In Großbritannien ist ein Shill Bidder, Shill Bidder nennt man diejenigen, die auf ihre eigenen Auktionen bieten, um den Preis in die Höhe zu treiben, zu einer Geldstrafe von £50,000 ( ca. 56.700 Euro!) verurteilt worden.
Der Verurteile Paul Barrett hat nicht nur auf seine eigenen Auktionen geboten, er hat sich dann auch noch positiv bewertet.
Als Entschuldigung gab er an, nicht gewusst zu haben, dass das verboten sei, denn schließlich hätte eBay nichts dagegen, wenn man einen zweiten Account eröffnet.
Aufgeflogen war das ganze, weil er einen Bus verkauft hatte, bei dem er offensichtlich den Kilometerstand zu seinen Gunsten verändert hatte.
Die nachfolgenden Recherchen der Polizei deckten auch seine Shill Bidding Machenschaften auf.
Für jedes Vergehen wurden £5,000 fällig, insgesamt also £50,000!
Billiger wäre es gewesen, die Artikel unter Preis zu verkaufen.
Besser wäre es gewesen vor dem Einstellen eine kleine Marktanalyse durchzuführen und von vornherein einen realistischen Preis festzusetzen.