Beiträge

Wir nähern uns dem Wochenende und damit kommen hier wieder die Links und Leseempfehlungen der Woche:

e-Commerce

Kreddible: Startup ermöglicht Marktplatz-Händlern Warenfinanzierung
Via: T3N

Reichweitenaufbau im E-Commerce – darauf sollten Sie achten
Via: e-Commerce-Vision

Marketing

Stiftung Warentest führt Lizenzmodell ein: „Sehr gut“ kostet 7.000 Euro pro Jahr
Via: Internetworld

SEO

Whitepaper SEO Content – gute Inhalte für Suchmaschinen und Nutzer
Via: e-Commerce-Blog

E-Commerce: Mit diesen 16 SEO-Tipps verbesserst du deine Rankings [Infografik]
Via: T3N

Social Media

Download: Guidelines für die Nutzung der Marke Facebook, der Logos und Screenshots (PDF, 38 Seiten)
Via: Allfacebook

Wie man im Internet berühmt wird – mit nur 68 Dollar
Via: Social Media Watchblog

Recht

Keine „Rosinenpickerei“ bei Werbung mit Kundenmeinungen – auch negative Bewertungen müssen genannt werden!
Via: IT-Recht-Kanzlei

Google Deutschland: Abmahnung wegen Verletzung der Impressum-Pflicht
Via: GoogleWatchBlog

Kostenloses eBook “Internetrecht” jetzt in der neuesten Auflage
Via: Shopbetreiber-Blog

Schönes Wochenende!

Rabatte von bis zu 80 Prozent auf Markenware bieten Shoppingclubs im Internet wie brands4friends oder zalando-lounge.de. Schnäppchenjäger müssen sich allerdings bei den Angeboten schnell entscheiden, lange auf die Ware warten und sich auf Datenschutzmängel einstellen. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift test in ihrer Juli-Ausgabe, für die sie 6 Shoppingclubs getestet hat.

Eine Outdoorjacke für 35,98 Euro statt 199,95 Euro oder ein Kapuzenpulli für 19,95 Euro statt für 42,95 fanden die Tester bei ihrer Untersuchung. Die gelieferte Markenware war kein Plagiat und die Preise toppte niemand. Dafür müssen Kunden durchschnittlich zwischen 8 und 16 Tage auf die Ware warten. Außerdem kann es passieren, dass der Hersteller die versprochene Stückzahl nicht liefern kann, dann gehen einige Kunden leer aus. Clubmitglieder müssen deshalb schnell bestellen, denn das Angebot ist jeweils begrenzt.

Fünf der Shoppingclubs im Test sind „befriedigend“, einer, vente-privee.com, ist „ausreichend“. Er berechnet eine Pauschale für die Rücksendung, was unzulässig ist. Kritikwürdig finden die Tester, dass alle Clubs mehr Daten erfassen als nötig und zum Teil kundenunfreundliche Zahlungsmöglichkeiten anbieten. Außerdem setzen sie exzessiv Cookies ein und jeder zweite auch verfolgende Werbung.

Der ausführliche Test Shopping-Clubs ist in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/shoppingclubs veröffentlicht.

Ohne Schutzprogramm auf dem Computer haben Viren und Trojaner auf dem PC freies Spiel. Aber selbst mit Anti-Viren-Software sind Computer nicht rundum sicher. Im Test der Stiftung Warentest mussten die Programme 1800 aktuelle Schädlinge finden und löschen. Kein Programm spürte alle auf, nur vier Programme sind insgesamt „gut“, berichtet die Zeitschrift test in ihrer April-Ausgabe.

Avira und G Data fanden immerhin 96 Prozent der Schädlinge, Trend Micro ohne Internetverbindung dagegen nur 36 Prozent. Große Unterschiede gibt es auch in der Geschwindigkeit: Zweieinhalb Tage benötigte G Data, um effektiv vor neuen Viren zu schützen, bei Trend Micro ist man dagegen selbst nach drei Wochen gerade mal vor 2 von 25 neuen Schädlingen sicher.

Den besten Virenschutz im Test bietet G Data InternetSecurity 2012. Nachteil: Das Programm benötigt viel Arbeitsspeicher und verlangsamt den Rechner spürbar. Es ist daher nicht für schwache Rechner wie Netbooks geeignet. Sparsamer geht Testsieger Avira mit dem PC um. Avira gibt es als Kaufversion für 40 Euro, aber auch als kostenlose Version ohne Firewall. Für Windows-7-Nutzer kein Problem: Hier ist eine Firewall bereits integriert. Sie arbeitet sogar besser als manch eine Firewall gekaufter Anti-Viren-Programme.

Der ausführliche Test Anti-Viren-Software ist in der April-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/internetsicherheit veröffentlicht.

Via: PM Stiftung Warentest

Die meisten von uns sind auf ihren PC angewiesen, daher sollte man ihn so gut wie möglich gegen Angriffe von außen schützen.
Aber welche Sicherheitsprogramme sind eigentlich empfehlenswert?
Wie zuverlässig schützen Gratis-Virenscanner im Vergleich zu zu kostenpflichtigen Produkten?
Die Stiftung Warentest hat es getestet und kommt zu erstaunlichen Ergebnissen:

Die Firewall mancher Sicherheitspakete schützt den Rechner schlechter vor Angriffen als Windows 7. Das zeigt ein Test von 13 Internetsicherheitspaketen und 4 kostenlosen Virenscannern, den die Stiftung Warentest in der März-Ausgabe ihrer Zeitschrift test veröffentlicht hat. Auch der Virenschutz ließ bei einigen Paketen zu wünschen übrig.

Gegenüber Angriffen von außen, etwa von Hackern, machen die Sicherheitspakete von AVG, F-Secure, G Data, McAfee, Panda und Symantec den Rechner eher unsicherer. Sie wollen bei der Installation die Windows-Firewall gegen ihre eigene, schlechtere austauschen. Die schlechteste Firewall war die von Kaspersky Internet Security. Sie erwies sich als besonders anfällig.

Wichtigste Aufgabe von Sicherheitsprogrammen ist der Virenschutz. Auch hier war so manches kostenpflichtige Sicherheitspaket schlechter als die vier getesteten Gratis-Virenschutzprogramme. Gar nur „mangelhaft“ war der Virenschutz der Agnitum Outpost Pro Security Suite (60 Euro).

Der beste Gratis-Virenscanner war Avira AntiVir Personal. Zusammen mit der Windows-7-Firewall schützt er den PC ordentlich. Ein Vorteil dieser Kombination gegenüber so manchem Bezahlpaket ist auch die recht niedrige Rechnerbelastung. Einige Schutzpakete beanspruchen nämlich so viel Speicher und Rechenleistung, dass sie den PC spürbar ausbremsen – etwa beim Hochfahren oder beim Kopieren von Dateien.

Der ausführliche Text ist in der März-Ausgabe der Zeitschrift test und online unter www.test.de/internetsicherheit veröffentlicht.

Fast jeder, der im Netz unterwegs ist, ist auch bei mindestens einem sozialen Netzwerk angemeldet.
Manche nutzen die Netzwerke regelmäßig, andere sporadisch.
Fakt ist, dass die Macht der Netzwerke immer mehr zunimmt.
So hat Facebook in den USA in der vergangenen Woche erstmalig mehr Besucher als die Startseite von Google gehabt.
Vergleicht man die zweite Märzwoche 2009 / 2010 hat Facebook bei den Visits um 185 Prozent wachsen können.
In Deutschland ist es noch nicht ganz so weit, aber der Trend ist eindeutig erkennbar.

Erstmalig im Test: Soziale Netzwerke

In der April Ausgabe von Stiftung Warentest können wir schwarz auf weiß lesen, was viele befürchtet haben:

Der Datenschutz sozialer Netzwerke bekommt das zweifelhafte Prädikat: Mangelhaft!

Als offiziell authorisierte Hacker waren die Tester von Stiftung Warentest auf sechs Plattformen – bei Xing, Lokalisten, wer-kennt-wen.de, Stayfriends, studiVZ und schülerVZ – unterwegs.
Facebook, Myspace und LinkedIn haben die Erlaubnis zum Hacker-Angriff nicht erteilt und wurden wegen mangelnder Transparenz abgewertet.
Die besten Bewertungen bekamen SchülerVZ (Note 2,6) und StudiVZ (Note 2,2).

Die größten Probleme, die Stiftung Warentest aufdeckte:

  • schlechter Passwortschutz
  • ungeschützter Zugang für mobile Endgeräte wie Handys
  • Mängel beim Datenschutz – vor allem bei den amerikanischen Netzwerken wie Facebook, Myspace und LinkedIn bei gleichzeitiger Genehmigung weitreichender Rechte bei der Weitergabe von Daten an Dritte
  • Verbraucherfeindliche AGB Klauseln
  • Unzureichender Jugendschutz

Stiftung Warentest rät den Nutzern sozialer Netzwerke dazu selbst aktiv zu werden und die Angabe persönlicher Daten auf das unbedingt Nötige beschränken und sein Profil nur für vertraute Personen sichtbar machen.
Wenn möglich sollte man sich unter einem Pseudonym anmelden und Berufliches und Privates strikt trennen.

Hier der Link zur tabellarischen Übersicht der Testergebnisse.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt:

Daten:
Halten Sie sich zurück bei der Angabe persönlicher Informationen.

Bedingungen:
Erkundigen Sie sich über die allgemeinen Geschäftsbedingungen des Netzwerks und die Bestimmungen zum Datenschutz.

Freunde:
Seien Sie wählerisch bei Kontaktanfragen – Kriminelle „sammeln“ Freunde, um Personen zu schaden.

Passwort:
Verwenden Sie für jede Internetanwendung ein unterschiedliches und sicheres Passwort.

Arbeitgeber:
Geben Sie keine vertraulichen Informationen über Ihren Arbeitgeber und Ihre Arbeit preis.

Links:
Klicken Sie nicht wahllos auf Links – soziale Netzwerke werden verstärkt für Phishing genutzt.

Rechte:
Prüfen Sie kritisch, welche Rechte Sie den Betreibern an den von Ihnen eingestellten Bildern, Texten und Informationen einräumen.

Misstrauen:
Bei „zweifelhaften“ Anfragen sollten Sie sich außerhalb sozialer Netzwerke nach der Vertrauenswürdigkeit erkundigen.

Aufklärung:
Sprechen Sie mit Ihren Kindern über Gefahren, die bei der Nutzung sozialer Netze bestehen. Helfen Sie bei der Profileinstellung.