Beiträge

Hier kommen die Links der Woche:

Recht

Lieferpflicht in alle EU-Mitgliedstaaten: Aus für Online-Händler?
Via: Shopbetreiber-Blog

OLG Düsseldorf: Keine Löschung negativer eBay-Bewertung
Der 15. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf hat entschieden, dass in einem Eilverfahren ein eBay-Verkäufer, der auf eine Negativbewertung eines Käufers erwidert hat, im Regelfall nicht die Löschung der negativen Bewertung verlangen kann.
Via: Dr-Bahr

®, ©, TM und Co. – Was hat das alles zu bedeuten?
Via: IT-Recht-Kanzlei

Neue Serie: zu selektiven Vertriebssystemen
Via: IT-Recht-Kanzlei

FAQ der IT-Recht Kanzlei: zu den Themen E-Mail-Archivierung und IT-Richtlinie
Via: IT-Recht-Kanzlei

Geprüfte Sicherheit: Aufgepasst bei Werbung mit dem GS-Zeichen
Via: IT-Recht-Kanzlei


Irreführender Handel mit Batterien/Akkus: Abweichende Ist-Kapazität von 25 % in jedem Falle wettbewerbswidrig!

Via: IT-Recht-Kanzlei

Verkauf von weißer Ware: Neue Online-Kennzeichnungspflichten für Haushaltsgroßgeräte
Via: IT-Recht-Kanzlei

Problemfall: Werbung mit Testergebnissen
Via: IT-Recht-Kanzlei

eBay&Recht – Rechtsprechungsübersicht zum Jahr 2010
Via: Mein-Recht-im-Netz

e-Commerce

Wie viel Konversionsrate haben meine Wettbewerber?
Konversionsraten deutscher Onlineshops
Via: Konversionskraft

Hilfe statt Service – Wie man nutzerfreundlich die häufigsten Fragen zu seinem Online-Shop beantwortet
Via: Usabilitiyblog

Infografik – Warum Kunden den Kauf nicht abschließen
Via: Web-Ideas

Facebook
Whitepaper – Potential der Kundenbindung auf Facebook
Via: facebookmarketing

Charity-Auktion

Eric Clapton hat sich von 75 Gitarren und 55 Verstärkern getrennt. Die Sammlung wurde in New York versteigert und brachte insgesamt 2,15 Millionen Dollar (rund 1,6 Millionen Euro) ein.
Der Erlös der Versteigerung geht an die Entzugsklinik Crossroads Centre, einem Zentrum für die Behandlung von Drogen- und Alkoholkranken auf der Karibikinsel Antigua.

Kurz notiert

Meg Whitman ,die ehemalige eBay-Chefin, geht zu Zipcar, einem Car-Sharing Unternehmen.

140 Millionen Dollar hat die ehemalige eBay-Chefin Meg Whitman aus ihrem Privatvermögen in den eigenen Wahlkampf investiert und damit so viel wie kein anderer Kandidat zuvor.
Geholfen hat es nichts.
Sie unterlag gestern bei der Kandidatur um den Gouverneursposten von Kalifornien ihrem Herausforderer Jerry Brown, der in den 80er Jahren bereits schon einmal Gouverneur war.
Der 72-jährige Demokrat Jerry Brown tritt nun in die Fußstapfen von Arnold Schwarzenegger.

119 Millionen Dollar hat die Ex-eBay-Chefin Meg Whitman bisher für ihren Wahlkampf um den Posten des Gouverneurs von Kalifornien aus ihrer eigenen Schatulle finanziert – so viel wie noch nie ein Kandidat zuvor.
Bisheriger Rekordhalter war New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg, der im letzten Jahr 109 Millionen Dollar in seine Wiederwahl investierte.
Das Vermögen von Meg Whitmann wird auf 1,3 Milliarden Dollar geschätzt, insofern fällt ihr die Investition nicht schwer.
Am 2. November möchte Whitmann die Nachfolge von Arnold Schwarzenegger antreten.
Ihr Gegner ist der Demokrat und Generalstaatsanwalt Jerry Brown, der bereits von 1975 bis 1983 Gouverneur von Kalifornien war.

Der weltweite Online-Marktplatz eBay feiert in diesen Tagen seinen 15. Geburtstag.
Im September 1995 setzte Pierre Omidyar seine Vision von einem Marktplatz im Internet um.
Am Labour Day, dem ersten Montag im September 1995, fand die erste eBay-Auktion statt.
Was 1995 in den USA begann, entwickelte sich in den darauffolgenden 15 Jahren zu einer der großen Erfolgsgeschichten im Internet.
eBay hat den Handel revolutioniert.
Als einer der Pioniere der ersten Stunde hat eBay das Kaufen und Verkaufen im Internet populär gemacht und wie kein anderes Unternehmen geprägt.
Heute verbindet eBay jeden Tag Millionen Käufer und Verkäufer auf der ganzen Welt – über den weltweiten Online-Marktplatz eBay, über verschiedene Portale für Kleinanzeigen sowie über den Online-Zahlungsservice PayPal.
Inzwischen nutzen mehr als 90 Millionen Menschen weltweit den eBay-Marktplatz zum Kaufen und zum Verkaufen.
Im Jahr 2009 wurden über eBay Waren und Dienstleistungen im Wert von insgesamt 57 Milliarden US-Dollar gehandelt.

Nach den USA ist Deutschland schon seit vielen Jahren der größte und wichtigste Markt für eBay.
eBay.de, 1999 gegründet, ist mit 21,5 Millionen unterschiedlichen Besuchern im Monat und einer Reichweite von knapp 50 Prozent unter den deutschen Internet-Nutzern die meistbesuchte Internetseite nach Google. Knapp zwei Stunden verbringen die Nutzer im Durchschnitt monatlich auf dem deutschen eBay-Marktplatz (Quelle: Nielsen//NetRatings, Juli 2010, home & work usage).

Anders als vor 15 Jahren ist eBay heute längst kein Online-Auktionshaus mehr: 56 Prozent des weltweiten Handelsvolumens wird mittlerweile über Festpreisverkäufe realisiert – mit weiter steigender Tendenz. Eine Option für den Kauf zum Festpreis wurde auf eBay erstmals im Jahr 2000 eingeführt. Heute ist es die Verbindung von beidem – die gebrauchten Artikel, die häufig von privaten Verkäufern vor allem in Auktionen angeboten werden und die Neuware der gewerblichen Händler, die meist zum Festpreis verkauft wird – die den typischen riesigen Mix der Angebote bei eBay ausmacht, den die Käufer seit so vielen Jahren so besonders schätzen.

Dr. Stephan Zoll, Geschäftsführer von eBay in Deutschland, zu der Entwicklung von eBay: „Gerade in den letzten zwei Jahren haben wir eBay stark verändert, um unseren Käufern noch mehr Auswahl, attraktive Preise sowie hohe Servicestandards zu bieten und es den Verkäufern noch effizienter und einfacher zu machen, bei eBay Handel zu treiben.“ Im Jahr 2008 wurde in Deutschland erstmals ein unterschiedliches Gebührenmodell für private und gewerbliche Nutzer eingeführt, um deren jeweilige Bedürfnisse besser abbilden zu können. Insgesamt wurden die Gebühren stärker von der Angebotsgebühr auf die Verkaufsprovision verlagert, so dass die Verkäufer heute vor allem dann zahlen, wenn sie auch erfolgreich verkauft haben. Seit Februar 2009 macht eBay mit seinen „WOW! Angeboten“ den Käufern jeweils für einen begrenzten Zeitraum attraktive Einzelprodukte von ausgewählten Verkäufern in begrenzter Stückzahl und zu besonders günstigen Preisen zugänglich. Im Mai 2009 wurden die Markenshops bei eBay eingeführt. Mittlerweile nutzen mehr als 40 Markenhersteller und große Händler wie Eastpak, Triumph, Zwilling oder Bosch den eBay-Marktplatz als alternative Vertriebsmöglichkeit für Vorsaisonartikel und B-Ware aber auch Neuware. Um die Qualitätsstandards auf eBay weiter zu erhöhen, wurden unter anderem Mindeststandards für die Verkäufer auf eBay eingeführt. Außerdem zeigt die Auszeichnung „Verkäufer mit Top-Bewertung“ den Käufern seit Oktober 2009 diejenigen Verkäufer an, die ein besonders hohes Serviceniveau bieten.

Mit Blick auf die Zukunft sagt Stephan Zoll: „Um die Attraktivität von eBay weiter zu erhöhen, haben wir damit begonnen, Kernkategorien von eBay zu individuellen Einkaufswelten umzubauen – der Beginn war im April dieses Jahres unsere Fashionkategorie. Andere Bereiche werden folgen. Außerdem gewinnen wir im Bereich Technologie-Führerschaft und Innovation wieder an Boden. Ein besonders prägnantes Beispiel ist hier unsere Vorreiterrolle im Mobile Commerce.“ Bereits im Jahr 2006 wurden über die mobilen Applikationen von eBay weltweit Waren im Wert von 600 Millionen US-Dollar und in Deutschland immerhin Artikel mit einem Wert von 60 Millionen US-Dollar gehandelt. Für 2010 wird weltweit mit einem über mobile Applikationen erzielten Handelsvolumen von 1,5 Milliarden US-Dollar gerechnet.

Einer der ersten deutschen Händler auf eBay war Torsten Hornung. Der vereidigte Sachverständige für Briefmarken handelt seit 1997 in seinem eBay-Shop „atp50“ mit Philatelieprodukten und Münzen auf eBay. „Im Vergleich zu den Anfangszeiten ist der Handel bei eBay noch wesentlich internationaler geworden. Ich verkaufe meine Artikel heute in über 70 Länder. eBay stellt für mich nach wie vor die optimale Möglichkeit dar, eine Existenz als Online-Händler aufzubauen oder bestehende Vertriebskanäle zu erweitern.“

Zahlen 10 Jahre eBay in Deutschland (Februar 1999 – Januar 2009)

Über 1,1 Milliarden verkaufte Artikel
42 Milliarden Euro Handelsvolumen
Über 4,4 Milliarden Gebote
350.000 eBay-Mitglieder der ersten Stunde sind auch nach 10 Jahren noch aktive Stammkunden von eBay.de
Jeder dritte Deutsche machte seine erste Online-Shopping-Erfahrung auf eBay

Meilensteine der letzten 15 Jahre eBay

September 1995:
Pierre Omidyar setzt seine Vision von einem Marktplatz im Internet um: Am Labour-Day findet die erste eBay-Auktion statt.

Februar 1996:
Das eBay-Bewertungssystem wird eingeführt.

März 1998:
Meg Whitman wird Chief Executive Officer von eBay.

September 1998:
eBay geht an die Börse.

Februar 1999:
Die alando.de AG, der Vorläufer von eBay in Deutschland, wird gegründet.

Juni 1999:
Alando wird von eBay übernommen und wird damit der deutsche eBay-Marktplatz.

Dezember 1999:
eBay hat weltweit 10 Millionen Mitglieder.

November 2000:
eBay führt eine neue Option ein, mit der Artikel auch zum Festpreis verkauft werden können.

August 2001:
Über eBay wird ein Gulfstream II Privat-Jet für 4,9 Millionen US-Dollar verkauft. Dies ist der höchste bekannte Preis, der bei eBay für den Verkauf eines einzelnen Artikels erzielt wurde.

Juli 2002:
eBay übernimmt den Online-Zahlungsservice PayPal.

Januar 2004:
eBay kündigt in Deutschland die Übernahme des Online-Anzeigenmarkts für Fahrzeuge mobile.de an.

Juni 2004:
PayPal wird in den deutschen eBay-Marktplatz integriert.

Mai 2005:
Der „Papstgolf“ wird auf eBay.de für 188.938,88 Euro verkauft.
September 2005:
eBay übernimmt Skype.

Januar 2008:
John Donahoe wird Chief Executive Officer von eBay.

Februar 2008:
Das Einstellen einer Auktion mit Startpreis 1 Euro wird für private Verkäufer bei eBay.de kostenlos.

Juli 2008:
eBay führt die erste Kaufapplikation für das iPhone ein.

November 2008:
In den USA erreicht der erste eBay-Verkäufer 1 Million Bewertungspunkte.

Februar 2009:
eBay feiert in Deutschland seinen 10. Geburtstag.

Februar 2009:
eBay führt in Deutschland die WOW! Angebote ein.

Mai 2009:
Start der Markenshops auf eBay.de.

September 2009:
eBay Kleinanzeigen geht in Deutschland an den Start.

Oktober 2009:
eBay führt den Status „Verkäufer mit Top-Bewertung“ ein.

November 2009:
eBay schließt den Verkauf von Skype an eine Investorengruppe ab. Das Unternehmen behält einen Anteil von 30 Prozent an Skype.

März / Juni 2010:
eBay führt seine erste Verkaufsapplikation für das iPhone ein. Seit Juni 2010 ist auch eine deutsche Version verfügbar.

Zu Meg Whitmans Zeiten waren eBay und Alibaba schärfste Konkurrenten in China.
Nach damaliger eBay Einschätzung würde derjenige, der China gewinnt, die Welt gewinnen.
Gewonnen hat Alibaba.
Zunächst in China.
Die erste Annäherung, die viele in Erstaunen versetzt hat, war die PayPal Integration bei AliExpress.

Nun nähern sich die beiden Kolosse noch weiter an:
John Donahoe wird auf der Alibaba Netrepreneur Konferenz in Hangzhou am 10. September 2010, neben Arnold Schwarzenegger in seiner Funktion als Gouverneur von Kalifornien, die Keynote halten und den Teilnehmer seine Sicht des globalen e-Commerce der Zukunft verraten.