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Wenn ein eBay-Verkäufer sich dazu entschließt, eine Auktion vorzeit abzubrechen, muss er den Artikel an denjenigen verkaufen, der zum Zeitpunkt der Beendigung der Auktion der Höchstbieter war. Das gilt auch dann, wenn der Preis deutlich unter dem Wert des Artikels liegt- so urteilte jetzt das Landgericht Detmold:

Durch Urteil vom 22. Februar 2012 hat die Berufungskammer des Landgerichts Detmold der Klage eines aus Bülzig stammenden Klägers gegen eine Detmolderin endgültig stattgegeben und diese verurteilt, dem Kläger einen Wohnwagen der Marke “Weippert 745 Luxus” – Baujahr 1993 – mit einem Wert von rund 2.000,00 € gegen Zahlung von 56,00 € zu übereignen.

Am 05. April 2011 bot die Detmolderin den o.g. Wohnwagen mit einem Mindestgebot von 1,00 € über die Internetplattform eBay zum Verkauf an. Bereits am Folgetag brach die Beklagte die Auktion ab, da ihr Lebensgefährte den Wohnwagen anderweitig verkaufen wollte. Der Kläger war zu diesem Zeitpunkt mit einem Angebot von 56,00 € der Höchstbietende und verlangte daher von der Beklagten die Übereignung des Wohnwagens. Die Beklagte hingegen erklärte, für sie sei die Sache mit dem Abbruch der Auktion erledigt.

Der Kläger nahm die Beklagte daraufhin im Klagewege vor dem Amtsgericht Detmold auf Übereignung des Wohnwagens Zug um Zug gegen Zahlung von 56,00 € in Anspruch. Er vertrat die Ansicht, trotz Abbruch der Auktion sei ein Kaufvertrag mit ihm zustande gekommen. Dem folgte das Amtsgericht Detmold. Zur Begründung führte es aus, dass in der Freischaltung der Angebotsseite für die Versteigerung bereits zu diesem Zeitpunkt die ausdrückliche Erklärung liege, dass das höchste wirksame Kaufangebot angenommen werde. Werde – wie im Streitfall – ein Angebot vorzeitig beendet, so komme nach den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von eBay ein Kaufvertrag zwischen Anbieter und dem zu diesem Zeitpunkt Höchstbietendem zustande, es sei denn, der Anbieter sei gesetzlich berechtigt gewesen, dass Angebot zurückzunehmen. Letzteres sei vorliegend indes nicht ersichtlich.

Die gegen das amtsgerichtliche Urteil eingelegte Berufung blieb ohne Erfolg. Mit dem Amtsgericht vertrat das Landgericht die Auffassung, dass zwischen den Parteien ein wirksamer Kaufvertrag zustande gekommen sei. Der Kaufvertrag sei auch weder sittenwidrig noch der geltend gemachte Anspruch rechtsmissbräuchlich. Der Anbieter habe es regelmäßig selbst in der Hand, durch die Angabe eines Mindestgebotes, der Größe der Bieterschritte sowie die Bietzeit sein Risiko zu begrenzen. Die Erwartung des Verkäufers, durch geschicktes Einstellen eines Artikels möglicherweise ein besonders gutes Geschäft zu machen, und demgegenüber die Vorstellung des Bieters, im richtigen Moment zu einem “Schnäppchen” zu kommen, gehörten zum Wesen einer derartigen Vertragsanbahnung. Dem widerspräche es, wenn der Kaufvertrag nur dann verbindlich wäre, wenn auch ein “angemessener” Preis erzielt werde. Durch den vorzeitigen Abbruch der Auktion habe sich die Beklagte selbst in Gefahr gebracht, dass der Wohnwagen zu einem deutlich unter dem wirtschaftlichen Wert liegenden Kaufpreis veräußert werde.

Az: LG Detmold 10 S 163/11 – Amtsgericht Detmold 8 C 287/11

Quelle: Pressemitteilung Landgericht Detmold


Der eBay Verkäufer redcoon-deutschland hat eine schlaue Strategie entdeckt, Textdiebe zu entlarven und sie ganz nebenbei noch Werbung für das Unternehmen machen zu lassen.
Redcoon versteckt in den oft ziemlich langen Angebotstexten Punkte wie „nur redcoon bietet einen scharfen Preis!“.
Das sieht dann z.B. im eBay Angebot so aus:

Redcoon

Sucht man bei eBay nach genau diesem Satz findet man aktuell 14 Angebote, die alle nicht von Redcoon- Deutschland sind – man kann wohl davon ausgehen, dass diese Verkäufer beim Textdiebstahl nur versehentlich den Werbeslogan übernommen haben.
Sehen Sie selbst

Auch eBay-Vorzeigeverkäufer klauen Texte

Auch gerne in den technischen Daten bei Redcoon versteckt, und von Textdieben, darunter sogar von einigen Verkäufern mit Top-Bewertung gerne im Original übernommen: „der schlaue Kunde weiß: redcoon ist besser!“

Schauen Sie hier, wer den Text arglos übernommen hat

Kostenlose Werbung für Redcoon auch bei Google

Und selbst bei Onlineshops wird der Text, der Werbung für Redcoon macht, gerne einmal in die eigene Artikelbeschreibung eingebaut, wie man bei Google Shooping leicht herausfinden kann.

Redcoon kann sich bequem zurücklehnen und entscheiden, ob sie im Einzelfall gegen den Textdiebstahl, der kaum zu verleugnen ist, Initiative ergreifen, oder ob sie die Werbevariante wählen und die Wettbewerber für sich werben lassen.

Noch ein wenig ausgefeilter ist die Strategie des eBay Verkäufers my-solution.
Bei diesen Angeboten z.B. ( wird er vielleicht löschen, wenn er von diesem Posting erfährt) bedient er sich des alten Tricks der unsichtbaren Schrift ( Schriftfarbe und Hintergrund sind gleich, so dass der Text nicht auf den ersten Blick erkennbar ist).
Sein Text: „der schlaue Kunde kauft bei my-solution.de – for my entertaiment“ ist nur zu erkennen, wenn man den Text markiert ( und das machen Textdiebe, wenn sie den Text stehlen).

So sieht der Text auf den ersten Blick aus:

und voilà – markiert man den Text, kommt die Werbung zum Vorschein:

Er spricht also die etwas schlaueren Textdiebe an, die den Text lesen, bevor sie ihn kopieren, hofft aber, dass sie ihn dann nicht noch einmal kontrollieren und seine Werbung übernehmen.

Wenn Sie oft kopiert werden – mit diesem Trick werden sie für den Textklau entschädigt.


Wie viele neue Verkäufer haben an dem Pilotprojekt von eBay teilgenommen, in dem das neue Zahlungsverfahren getestet wurde?
100?, 500?, 1000? Und vor allem: Mit wie vielen Transaktionen? 10.000?, 50.000?, 100.000?
Und es herrschte das blanke Chaos.
Die Käufer warteten auf Ihr Geld, der Support war überfordert, die Forenserver überlastet und die Medien hatten etwas zu berichten.
Wie viele werden demnächst an dem neuen Zahlungsverfahren teilnehmen?
110.000 offiziell aktive gewerbliche Verkäufer, vermutlich noch einmal die gleiche Anzahl gewerbliche, die als Privatverkäufer unterwegs sind und dann eine unzählbare Masse der privaten Verkäufer.
Sind das 1000 x so viele, 10.000 x so viele wie bei dem (Bruch-)Pilotprojekt, oder doch noch weit mehr?
Bei den gewerblichen Verkäufern wickeln die TOP 5 vermutlich mehr Transaktionen am Tag ab, als die neuen Verkäufer im Gesamtzeitraum des Pilotprojektes.
Aber eBay ist offensichtlich vergnügungssüchtig und will sich dem stellen.
Schließlich wächst man mit neuen Aufgaben!
Ich stelle mir das spaßig vor – allerdings weder für eBay, noch für Verkäufer und auch nicht für Käufer.
Für wen dann? Für mich und für alle anderen, die dieses Szenario kennen, mit dem eBay sich nun in Zukunft selbst vergnügen möchte:
Frau Müller hat ein Kleid gekauft.
Kostet 24,90 Euro – wie 100 andere Kleider des Verkäufers.
Frau Müller überweist aber nicht – das macht Frau Meier!
Und Frau Meier denkt überhaupt nicht daran irgendwelche Zahlen in den Verwendungszweck zu schreiben.
Kleid muss reichen.
Sie gibt auch nicht den Tipp, dass ihr Name eventuell gar nicht zuzuordnen ist, weil ja nicht Frau Meier, sondern Frau Müller das Kleid gekauft hat.
Sie überweist das Geld – selbstverständlich ohne Auftragsnummer, Rechnungsnummer, eBay Artikelnummer oder eBay Mitgliedsname.
Nix da. Damit will sie nichts zu tun haben.
Ich weiß nicht, wie viel Zeit ein High Volume Seller bei eBay mit detektivischen Aufgaben verbringt – nein – verbracht hat! Denn das übernimmt jetzt eBay!
Stand früher die Frage im Raum – suchen wir jetzt in kleiner Puzzlearbeit danach, wer uns das Geld überwiesen hat, oder kassieren wir eine negative, weil wir die Überweisung nicht zuordnen können und die Ware nicht verschicken? steht bald die Frage im Raum: Was fangen wir bloß an, wenn wir so ungewohnt früh Feierabend haben?
Da soll sich noch mal jemand aufregen…
Na gut, ab und zu werden die Verkäufer mit eBay in den Mailkontakt treten müssen – schließlich warten sie dringend auf ihr Geld, weil sie ihre neuen Feierabendaktivitäten finanzieren müssen.
Und da werden sie sicher ab und zu nachfragen oder eBay auf die Füße treten müssen.
Noch eine neue Aufgabe, die für eBay sicher spaßig wird – es soll ja Verkäufer geben, die gerne lustige Mails schreiben.
Meine Vorhersage: Bei eBay wird man sich vor lauter Spaß bald kaum noch halten können!

P.S. Etwas Bildung muss auch am Ende dieses Artikels stehen:
Wer fragt sich, warum ein Pilotprojekt eigentlich Pilotprojekt heißt?

Ich habe zwei Antworten zur Auswahl:

Antwort A: Fliegt ein Pilot eine Cessna zu Schrott, steigt er um in den Airbus A380 und gibt mit voller Besatzung Vollgas!
Antwort B: ( zugegeben ich bin nicht so schlau und musste bei Wikipedia nachsehen):
Als Pilotprojekt bezeichnet man „allgemein Großversuche oder Demonstrationsprojekte, die bei gesellschaftlich, wirtschaftlich und technisch risikobehafteten Entwicklungen vor die allgemeine Einführung gesetzt werden, um Fragen der Akzeptanz, der Wirtschaftlichkeit, des Marktpotentials und der technischen Optimierung im Feldversuch […] zu erproben„.

Siehe dazu auch: eBay Foren zum Thema Pilotprojekt!
Vermutlich liegt Wikipedia also falsch. Antwort A ist in diesem Fall offensichtlich richtig, denn eBay kann nicht irren!

Jetzt ist es tatsächlich offiziell:

Der weltweite Online-Marktplatz eBay (www.ebay.de) hat heute die Einführung einer neuen Zahlungsabwicklung auf seinem deutschen Online-Marktplatz angekündigt. Im Rahmen des neuen Prozesses werden die Käufer den Preis für einen bei eBay.de erworbenen Artikel nicht mehr an den Verkäufer, sondern an eBay bezahlen und eBay wird den Verkäufer auszahlen. Ab Sommer dieses Jahres soll die neue Zahlungsabwicklung den derzeitigen Prozess ablösen.

Mit der neuen Zahlungsabwicklung zielt eBay darauf ab, seinen Käufern noch größeren Schutz und mehr Konsistenz beim Handel auf dem eBay-Marktplatz zu bieten. Durch die Bezahlung an eBay werden die Käufer unabhängig von der gewählten Zahlungsmethode voll abgesichert sein. Erhält der Käufer einen Artikel trotz Bezahlung an eBay nicht oder weicht der Artikel erheblich von der Artikelbeschreibung ab, wird er oder sie unabhängig von der gewählten Zahlungsmethode den Kaufpreis inklusive Versandkosten von eBay zurückerhalten. „Mit der neuen eBay-Zahlungsabwicklung werden wir unseren Käufern ein noch sichereres und konsistenteres Einkaufserlebnis bieten können“, so Martin Barthel Director Buyer Experience bei eBay. „Den Käufern wird für jeden Artikel die gleiche Auswahl an Zahlungsmethoden zur Verfügung stehen, und wir werden für alle Artikel, bei denen die Bezahlung der Käufer an eBay erfolgt, einen vollumfassenden Käuferschutz anbieten können. Mit der neuen Zahlungsabwicklung stärken wir das Vertrauen der Käufer und erhöhen so auch die Verkaufschancen unserer Verkäufer.“

Im Rahmen der neuen Zahlungsabwicklung werden die Käufer bei der Zahlung an eBay für jeden Artikel zwischen PayPal, Banküberweisung, Zahlung per Kreditkarte oder Lastschrift sowie dem Zahlungsdienstleister Skrill (früher Moneybookers) wählen können. Ist das Geld bei eBay eingegangen, wird der Verkäufer von eBay darüber informiert und aufgefordert, den Artikel zu verschicken. Wurde der Artikel vom Verkäufer verschickt und in Mein eBay als verschickt markiert, wird eBay den Verkäufer anhand bestimmter Auszahlungsfristen auszahlen. Die Verkäufer werden dabei wählen können, ob die Auszahlung auf ihr Bank- oder ihr PayPal-Konto erfolgen soll. Die Auszahlungsfristen werden sich nach dem Mitgliedskonto-Typ (privat oder gewerblich) sowie bei gewerblichen Verkäufern dem Service-Status und der Verkaufshistorie richten.

Seit Ende August 2011 testet eBay die neue Zahlungsabwicklung in einem Pilotprojekt. Seit diesem Zeitpunkt findet der neue Prozess bereits für alle Verkäufer-Konten Anwendung, die neu registriert und über die Artikel bei eBay.de zum Verkauf angeboten wurden. Im Rahmen des Pilotprojekts nehmen derzeit bereits mehr als 500.000 Verkäufer-Konten an der neuen Zahlungsabwicklung teil.

Verkäufer müssen den neuen ergänzenden Geschäftsbedingungen zustimmen:

Derzeit macht eine kuriose Geschichte die Runde in verschiedenen US Medien.
Angeblich hat ein Käufer bei eBay für knapp 123 Dollar einen verschlossenen Safe gekauft und darin 26.000 Dollar gefunden. Das melden verschiedene Medien, selbst im Auctionbytes Blog wird darüber diskutiert, ob der Verkäufer rechtlich oder moralisch Anspruch auf die 26.000 Dollar erheben kann.
Kurios an der Geschichte ist, dass der Käufer selbst in der Bewertung von 6000 Dollar schreibt und der Verkäufer in der Nachverfolgung des Kommentars erklärt, dass der Käufer zu Scherzen aufgelegt ist – der Safe sei leer gewesen:

So ganz wird man den Fall nicht aufklären können, allerdings finde ich die Frage von Auctionbytes zu einem Fall wie diesem schon berechtigt.
Rechtlich wäre der Käufer vermutlich nicht verpflichtet mit dem Verkäufer zu teilen, aber wie sieht es moralisch aus?
Was würden Sie tun?

Die eBay WOW Angebote kann man per RSS Feed abonnieren und ich habe sie gerade deabonniert.
Heute war meine Toleranzgrenze wirklich überschritten.
8 x habe ich heute bereits einen Artikel über die DKNY Damenuhr im RSS Reader gehabt ( und von allen anderen eBay WOW Angeboten ähnlich viele doppelt – drei-, vier-, fünf-, sechs-, sieben- und achtfache Artikel.


Immer wenn ich meinen Feedreader öffne, habe ich 80/90/100 neue Artikel und die meisten sind von eBay und ich habe sie alle bereits x-Mal heute gesehen.
Das ganze Wochenende über hat eBay mich mit den WOWs zugemüllt – aber jetzt reicht es mir!
Jetzt fliegt eBay aus dem Feed!

Selten wird sich ein Unternehmen beklagen, wenn eine Werbekampagne so erfolgreich ist, dass sie auch nach Ablauf der sonst üblichen kurzen Verfalllaufzeiten in den Köpfen der Menschen präsent ist.
John Donahoe, der Vorstandsvorsitzende von eBay klagt gegenüber dem Focus, dass die Deutschen eBay noch immer als Auktionshaus wahrnehmen, obwohl doch längst das Festpreisgeschäft im Fokus stehen sollte.
Schuld daran sei die erfolgreiche Werbekampagne „3,2,1, meins“.
Für viele Deutsche ist eBay noch immer das, was es längst nicht mehr ist, schon nicht mehr war, als die „3,2,1,meins“ Kampagne an den Start ging:
Ein riesiger Online-Flohmarkt, auf dem gebrauchte Artikel zwischen Verbrauchern gehandelt werden.
Ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen.
Oft werde ich von Freundinnen oder Bekannten gefragt, wo ich dies oder das gekauft habe: Schuhe, Handtaschen, Accessoires und solche Dinge.
Antworte ich „bei eBay“ ernte ich betretenes Schweigen und höre Fragen wie „Ist das neu?“ oder noch schlimmer „Hast Du keine Angst beim bezahlen?“
Antworte ich hingegen „bei Amazon“ sagen viele: „Kannst Du mir das auch bestellen?“.
Nun muss ich sicher sagen, dass viele eBay scheuen, weil eBay für Wenigkäufer, die selten bei eBay einkaufen viel zu kompliziert und unübersichtlich ist- merkwürdigerweise finden sie sich aber alle bei Facebook zurecht.
Und so haben sie eBay eben im Kopf wie es vor Jahren war – weil sie die Entwicklung gar nicht direkt erleben.

Ein Beispiel warum eBay das Flohmarktimage nicht los wird:

Im September 2011 hatte eBay die Stadt mit Werbung plakatiert.
Die Kampagne war schon der richtige Weg neue Kunden für eBay zu gewinnen und die Wahrnehmung in den Köpfen zu verändern.
Auf den Plakaten waren unter anderem Buffalo Stiefel zu sehen.


Wie vermutlich viele andere auch wollte ich diese Stiefel kaufen – nur habe ich sie bei eBay nicht gefunden.
Nun muss ich dazu sagen, dass ich die Kampagne zu spät entdeckt hatte.
Sie lief vom 26.09.2011 – 02.10.2011 und die Stiefel waren am 28.09.11 bereits ausverkauft und bei eBay nicht mehr zu finden.
Aber ich hatte mir den Verkäufer auf die Beobachtungsliste gesetzt und darauf gewartet, dass die Stiefel bei eBay angeboten werden.
Und sie kamen auch. Allerdings hat sie mit Sicherheit kein Käufer gefunden, der sich bei eBay nicht auskennt, denn sie waren perfekt versteckt:
So sah der Angebotstitel aus:

11484-515 SL NAPPA BLACK 01
– hier ein Screenshot:

80 Zeichen stehen dem Verkäufer in der Überschrift zur Verfügung und nicht ein Zeichen ist sinnvoll genutzt und das bei einem Werbeartikel, den viele sicher händeringend gesucht ( und nicht gefunden ) haben.
Es taucht nicht ein typischer Suchbegriff wie „Stiefel“, „Stiefel Buffalo“, „Stiefel Werbung“,“ Stiefel Plateau“,“Stiefel schwarz“ oder ähnliche Suchbegriffe auf – wie soll ein Newbie, der sich bei eBay nicht auskennt, diese Stiefel finden?
Hier hätten eBay neue Käufer abholen können ( und das war sicher auch so geplant), aber wenn die Käufer die Artikel nicht finden, geht die Kampagne nach hinten los, denn suchen sie bei eBay nach Buffalo Stiefeln finden Sie in der Tat durch die Einreihung der Auktionen auf den ersten Blick sehr viele getragene Steifel und eben keine neuen und schon gar nicht die, für die eBay groß Werbung macht.
Wie also soll das Flohmarktimage aus den Köpfen verschwinden?

Aktuell scheint es beim eBay Turbo Lister wieder einmal Probleme zu geben.
Die Fehlermeldung lautet:“Interner Anwendungsfehler“.

Folgende Möglichkeiten sollten Sie versuchen:
– Turbolister aktualisieren
– Beenden und komplett neu starten
– Automatische Gebührenrechnung deaktivieren

Wenn das nichts hilft, hilft leider nur noch eines: Geduld!

Relativ häufig taucht in den Suchanfragen der letzten Tage bei tmta.de die Frage auf, in welcher Kategorie Weihnachtsgeschenke bei eBay verkauft werden.
Es gibt keine Oberkategorie für Weihnachtsgeschenke bei eBay und das macht auch Sinn, denn diese Kategorie wäre ein Sammelsurium aus allen möglichen Kategorien, die den Käufern vermutlich schnell die Lust am stöbern nehmen würde.
Hier würden Geschenke für Oma, Opa, Tante, Onkel, Mutter, Vater, Partner, Kinder, Kollegen und Freunde landen und man kann sich vorstellen, welches Durcheinander in einer „Weihnachtsgeschenke-Kategorie“ herrschen würde.
Weihnachtsgeschenke gehören also in die Kategorie, in die der Artikel auch eingestellt werden würde, wenn er kein Geschenk wäre.
Dort suchen die Käufer nach den Produkten und dort müssen Ihre Angebote auch platziert werden.
Haben Sie also z.B. zu Weihnachten eine CD von Harry Potter doppelt bekommen und möchten eine davon verkaufen, wäre die richtige Kategorie „Musik“ und dann wählen Sie die Unterkategorie “ CDs“, eine XBox 360 käme in die Kategorie „PC- & Videospiele“ und dann in die Unterkategorie „Konsolen“ usw.
Wenn Sie bei eBay über das Verkaufsformular verkaufen möchten, schlägt eBay Ihnen auch passende Kategorien nach Stichwort vor.
Stöbern Sie etwas in den von eBay vorgeschlagenen Kategorien und überprüfen Sie in welchen Kategorien die besten Preise erzielt werden.
Es gibt durchaus Produkte, die in mehrere Kategorien passen, aber in einigen bessere Preise erzielen.
Wenn Sie nicht sicher sind, haben Sie auch die Möglichkeit zwei Kategorien auszuwählen, allerdings erhöhen sich dadurch die Kosten.
Hier sollten Sie also sicher sein, dass die Kosten im Verhältnis bleiben.
Haben Sie die richtige Kategorie gefunden, wählen Sie mit dem kostenlosen Tool von Terapeak die perfekte Überschrift für Ihr Angebot.
Ich hoffe, dass ich damit denen helfen konnte, die unsicher bei der Kategorienwahl waren.