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Für mich ist es immer wieder spannend mit erfahrenen Powersellern über eBay zu diskutieren, vor allem, wenn die Diskussionen sachlich bleiben und die Kritik fundiert ist.
Ein Powerseller, der immer wieder sehr interessante Sichtweisen hat, ist Andy Damm, der bei eBay unter anderem unter dem Mitgliedsnamen „itss-damm“ aktiv ist.
Wie viele andere Powerseller auch, schränkt er seine Verkaufsaktivitäten bei eBay immer weiter ein, auch wenn er zu den Verkäufern gehört, die nach wie vor bei eBay aktiv sind und auch dankbar auf die „guten, alten, Zeiten“ mit eBay zurückblicken.
Als Verkäufer mit dem Schwerpunkt Technik haben ihn viele eBay Änderungen besonders getroffen und im Folgenden analysiert er die Folgen, die der eBay Wandel der letzten Jahre für eBay-Verkäufer hatte.

Eine einschneidende Veränderung bei eBay war für uns die Einführung der Katalogdaten in den Technikkategorien:

Katalogdaten
Das Problem ist, dass maximal die ersten 2-3 Angebote innerhalb des Katalogproduktes vom Käufer wahrgenommen werden. Und hier leuchtet klar nur der Preis auf, da durch diesen die
Position im System entschieden wird (man hat 3 Jahre lang an einer Suche gearbeitet, die auf Popularität aufbaut und ewig an dieser Suche gebastelt, nur um sie dann in dieser Kategorien mit einem Schlag wieder außer Kraft zu setzen!)
Nun kann es sein, dass die 1., 2. und 3. Angebote irgendwelche Fernost Angebote, die z.B. mit Zoll belegt sind, oder das es ein Produkt ist, das technisch oder im Lieferumfang verändert wurde (z.B. Digitalkamera mit baugleichen Akku statt originalen) das macht das Produkt natürlich billiger. Oder es handelt sich um Produkte mit langen Lieferzeiten.
Für uns war das Katalogsystem im Technikbereich das AUS und ein deutlicher Umsatzeinbruch, da wir auch viel mit Sets gearbeitet haben, die nun gänzlich untergegangen sind.

eBay WOW Angebote als Konkurrenz
Erschwerend kommt hinzu, dass eBay im Rahmen der WOW Angebote ja auch Produkte prominent platziert und bewirbt. Somit tritt eBay in Konkurrenz zu dem „Normalprodukt“ auf eBay.
Warum ein Ipad 2 oder PS3 160GB suchen, wenn man es im Rahmen der WOW eh zum Bestpreis bekommt.
Wozu dann der Rest des Marktplatzes (Marktplatz auf das eine Produkt bezogen oder
vereinfacht wozu 100 andere Angebote)?
eBay hat hier die Philosophie “ Ein Produkt zum besten Preis“, was bedeutet: eBay hat nur einen Verkäufer, der dann eben den besten Preis hat.
Wozu braucht eBay dann noch Verkäufer mit Top-Verkäufer Status?
Die Strategie im Vergleich zu Amazon etc. ist nachvollziehbar und auch logisch, aber eben nicht Plattformorientiert.
Für solch eine Philosophie kann ich auch einfach einen Onlineshop eröffnen.
Dafür brauche ich keinen Marktplatz.

Trotz allem bin ich ein großer WOW Freund und werde es auch immer sein, da der eBay Marktplatz für solche Aktivitäten grundsätzlich der beste ist, bzw. schlicht der Traffic bzw. sehr günstiger Traffic (um etwas anderes geht es eigentlich auch gar nicht) einfach da ist.

Restrukturierungsmaßnahmen
Viele Restrukturierungen der letzten Jahre empfinde ich nach wie vor als nicht richtig und auch mehr als miserabel umgesetzt. Von der Idee her sind einige Ideen sehr gut (z.B. Top-Verkäufer-Status für höhere Käuferzufriedenheit), in der Umsetzung aber sehr schlecht, dazu gehört z.B. das

Bewertungssystem
Vor Jahren hatte eBay die Idee neutrale Bewertungen zu den negativen Bewertungen zu zählen, was dann aber 6 Monate später wieder rückgängig gemacht wurde.
In der Zeit als neutrale und negative Bewertungen zusammengezählt wurden, hatten wir massive Umsatzeinbrüche. Wir haben als Verkäufer für diese Testphase gezahlt.

Änderungen bei der Suche
Dann folgte 2007 die 1. Veränderung in der Suche, was wiederum zu einem Umsatzeinbruch führte.

Gebührenmodelle
eBay lockt Verkäufer zunächst mit seinen Gebührenmodellen, wie z.B. mit Rabatten für Verkäufer mit Top-Bewertung. Dann aber werden diese Rabatte wieder abgesenkt.
(dieses Jahr nun zum 2. Mal auf 15%)

eBay Express
eBay Express war die richtige Idee, nur leider gibt es eBay Express nicht mehr.

eBay Markenshops
eBay hat den Aufbau von Markenshops forciert – heute fragt keiner mehr danach

Einheitlicher Warenkorb
ein Must have – nur bis heute nicht umgesetzt.

Kooperation mit „namenhaften OnlineShops“
hier verrennt man sich in einer Idee

Kaufabwicklung
eine mehr als verschlampte Kaufabwicklung (Checkout) – ganz klasse finde ich hier die Antwort „nehmt einen externen z.B. Afterbuy“ – hieß es 3 Jahre lang – heute — abgestellt / jeder Freeware Onlineshop hat eine bessere Kaufabwicklung

Cross-Selling
keine Cross-Selling Möglichkeiten – es gibt ein Tool, das seit 2 Jahren getestet wird, komischerweise aber nie kommt

Schlichtungsverfahren
keine Schlichtungsverfahren bei Bewertungen (wie z.B. bei Ekomi oder bei bei meinpaket) – hat man bei eBay in England vor 3 Jahren mal getestet „lief nicht“ – somit auch das aus für Deutschland – (Ekomi an der Stelle mehr als Super – JEDER unserer Kunden wird mehr als 150% zufrieden gestellt wenn er in die Schlichtung geht und die Leute freuen sich riesig drüber, wenn wir es machen)

Wie man sieht: Viele eBay Änderungen werden nur halbherzig umgesetzt, andere stellen sich im Livebetrieb auch als unnötig heraus und werden wieder zurück geändert.

Das Internet im Wandel?
Fragt man eBay nach den Gründen für die ständigen Änderungen kommt die Antwort:
„Der Online Handel und das Internet haben sich gewandelt“ (habe ich mehr als 100x gehört) – FALSCH! NUR EBAY HAT SICH GEWANDELT!
Beispiel Idealo.de – > sieht seit 10 Jahren gleich aus und hat bis heute exakt die gleichen Konversation Rates wie eh und je. Es gibt meiner Ansicht nach natürliche Grenzen für Userzahlen, Traffic und Konversions. Zumindest in den User-Bereichen in denen Amazon und Ebay oder auch Groupon arbeitet. Auch Amazon wird diese Grenze bald erreichen, bisher konnte Amazon wachsen, da man einfach neue Bereiche erschlossen hat z.B. Technik, MP3-Downloads, Kindle, Kleidung, Baumarkt, Food etc. – deswegen verkauft man aber nicht zwingend mehr Bücher oder DVDs.
Aktuell z.B: Softwaredownloads – eine SUPER Idee die einfach neuen Umsatz bringt, aber dann in 3-4 Jahren eben auch erfährt, bzw. sich auf einem Niveau einpendelt. Aber die Idee macht es.

Profiteure

Natürlich gibt es die absoluten Gegenbeispiele auf eBay und hier kann ich auch mind. 5 Accounts nennen, die mehr als profitiert haben von diversen Umstellungen, aber auch hier stellt sich bei einer kurzen Analyse schnell heraus:
1. Diese Accounts werden von Ebay gefördert ( z.B. durch WOW Angebote)
2. Durch reinen Preiskampf kommen diese Accounts in den Bereichen, in denen die Preispositionierung die größte Rolle spielt (Katalogdaten) durchweg auf Platz 1.

Ein Kerngeschäft im Technikbereich gibt es aus meiner Sicht fast nicht mehr – hier gab es bei eBay früher deutlich mehr Vielfalt und Möglichkeiten, die z.B. durch das Katalogsystem deutlich ausgehebelt wurden.

Partnerschaft – wir sitzen alle in einem Boot?
Frustrierend ist auch, dass von Seitens eBay vieles anders gesagt wird, als es letztendlich praktiziert wird. Nach 10 Jahren versteht man das dann doch mal. Seit nunmehr sechs Powersellertreffen höre ich das Wort Partnerschaft etc., aber das definiert eBay komplett anders als ich, was ich auch im direkten Kontakt erfahren durfte.

Letzten Endes mag man nur die Plattform die einem Gewinn bringt 😉 und eBay bringt es halt im Moment einfach nicht, was ich durchweg schade finde, denn wir sind mit und auf Ebay groß geworden und zu dem was wir heute sind.

eBay als Traffic-Lieferant
Und so sehe ich eBay nicht als Plattform die Gebühren verlangt und immer teuerer wird, sondern einfach nur als Traffic Lieferant für meine Produkte.
Idealo hat z.B. eine Konversion von 3% bei uns – was relativ gut ist (manchmal auch 4-5 in guten Zeiten das ist aber absolut die Ausnahme) – Rechnet man das im Vergleich zu eBay so sind es nur minimal 1-2 % zumindest im Technikbereich und Ebay hat einen deutlich höheren Traffic. Auch wenn die Konversion niedriger ist, gleicht eBay das mit mehr Besuchern allemal aus. Zumal die Kosten nur bei Sale anfallen und nicht bei View (auch bin ich gespannt wie sich das in Zukunft entwickelt).

Fazit ( zusammengefasst von Marion von Kuczkowski)

Fassen wir die Kritikpunkte zusammen:

-Die Sortierung der in der Suche angezeigten Artikel ist nicht in allen Kategorien identisch. Während in Kategorien mit Katalogdaten die günstigsten Artikel zuerst gezeigt werden, sind es in anderen Kategorien die „beliebtesten Artikel“. Die Erfahrung zeigt jedoch, dass gerade in den Technikkategorien ein direkter Preisvergleich fast unmöglich ist und damit ist die Sortierung nach Preis sinnlos.
-Die eBay WOW Angebote konkurrieren mit den Marktplatzangeboten. Wozu braucht man eine Vielzahl an Verkäufern, wenn eBay nur einen Verkäufer prominent bewirbt, der auch noch das günstigste Angebot hat.
-Manche Änderungen werden nur halbherzig umgesetzt (Top-Verkäufer Status ist noch optimierungsbedürftig), andere bleiben auf ewig in der Pipeline ( Cross-Selling-Tool) oder verschwinden ganz ( eBay Express).
-Es gibt natürliche Grenzen für Userzahlen, Traffic und Konversions, diese werden nicht ausgehebelt, wenn man den Marktplatz ständig verändert.

Und trotzdem kann es sich lohnen bei eBay zu bleiben und sei es nur um auf eBay präsent zu sein und über eBay Traffic zu generieren.

Vielen Dank an Andy Damm für die spannenden Einblicke, die seine Sicht zum Marktplatz eBay widerspiegeln.

[ratings]

Die Zeit rennt und schon wieder steht das Wochenende vor der Tür und damit kommen die Links der Woche:

e-Commerce

Erfahren Sie, welche Art von Empfehlungen an welcher Stelle im Kaufentscheidungsprozess mit welchem Wording aus Nutzersicht erwartet wird:
Cross- und Up-Selling aus Nutzersicht
Via: Usabilityblog

Landingpage-Optimierung:
LPO Quick-Win: Die 4-Sekunden-Regel der Landingpage-Optimierung
Via: Konversionskraft

Ein Erfahrungsbericht: Was bringt das Trusted Shops Siegel für einen Onlineshopbetreiber?
Trusted Shops Siegel – Entwicklung in den ersten Tagen

Fast 80% der Online-Shopper würden für das Weihnachtsshopping ins Internet wechseln. Sofern der Versand kostenlos ist. Nur nutzen wenige Händler hier ihre Chancen!
Versandkosten sind Hauptfaktor im Weihnachtsgeschäft

Das sind die umsatzstärksten Schweizer Onlineshops 2011
Via: Carpathia

Google Verkäuferbewertungen Whitepaper zum Download
Via: Shopbetreiber-Blog

Wohin geht der interaktive Handel, egal ob im Internet, per Katalog, TV, Tablett-PC oder Smartphone?
Die Zukunft des interaktiven Handels: “Bewahren wir nur, was uns nach vorne bringt”
Via: Shopbetreiber-Blog

Social Media

Die 10 bedeutendsten Facebook Trends in Statusmeldungen / Deutschland:
Facebook Memology 2011

Wie Sie sich als Unternehmen bei Youtube in Szene setzen:
YouTube für Einsteiger: So gelingt der Unternehmens-Auftritt
Via: SMO14

W3B befragte 3.200 Internet-Nutzer, die sowohl Facebook als auch Google+ mindestens einmal pro Woche nutzen, verglichen die beiden Netzwerke miteinander und gaben Auskunft über ihr Nutzungsverhalten:
Ist Google+ besser als Facebook?
Via: W3B

Einsehen, welche Daten Facebook und Google+ tatsächlich über Sie gesammelt haben:
Gesammelte Daten in Facebook und Google+ einsehen
Via: SMO14

Facebook-Events fürs Unternehmen nutzen
Via: SMO14

Dies & Das:

Hier dürfen sich Innenarchitekten so richtig austoben:
Googles kunterbunte Büros in Hamburg ( Bildergalerie)
Via:t3n

Die schlechteste Website der Welt – alles was man falsch machen kann
Via: t3n

Recht

Darf ein Hersteller eigentlich mit seiner eigenen UVP werben?
Via: IT-Recht-Kanzlei

Sind die Begriffe „autorisierte Händler“ und „handelsübliche Mengen“ als Bedingungen einer Tiefstpreisgarantie irreführend?
Via: It-Recht-Kanzlei

Schönes Wochenende!

Schon steht das Wochenende wieder vor der Tür und damit kommen die Links der Woche und die Leseempfehlungen für die freien Tage.

e-Commerce

Der osteuropäische Onlinehandel wächst, konstatieren die Marktforscher von yStats.com. Doch gibt es in den einzelnen Ländern erhebliche Unterschiede, die Shopbetreiber kennen sollten:
E-Commerce in Russland, M-Commerce in der Slowakei
Via: Internetworld

Wie operieren Shoppingclubs, welche Strategien werden dabei verfolgt, wie positioniert man sich und wie reagieren „exklusive“ Clubs auf die Weiterentwicklung der Konsumenten?
Die Zukunft der Shoppingclubs
Via: Handelskraft

Usability Heuristiken in der Praxis: Lassen Sie den Nutzer die Website steuern – nicht umgekehrt
Via: usabilityblog

Rakuten will Amazon die Weltmarktführerschaft streitig machen
Via: Handelsblatt

Marketing

Warenkörbe mit durchschnittlich mehr Produkten oder einem höheren Gesamtbetrag sind neben der Neukundengewinnung das wichtigste Ziel des Shops; Der Umsatz kann so mit Bestandskunden und am Kauf interessierten Neukunden, die bereits im Shop stöbern, ohne großen Mehraufwand gesteigert werden:
Abverkaufssteigerung mit System – Grundlagenstudie zu Cross- und Up-Selling
Via: Usabilityblog

In der hoffentlich umsatzstärksten Zeit des Jahres werden Sie auf riskante Experimente verzichten, aber es gibt auch so noch viele kleine Dinge, mit denen Sie die Ergebnisse verbessern können:
Last Minute-Tipps für SEO-Optimierung im Weihnachtsgeschäft
Via: Shopbetreiber-Blog

Lokale Online-Werbung leicht gemacht:
Google Adwords Express startet in Deutschland
Via: Google

Wie Käufer Produkte im Netz finden:
Die Suche beginnt ganz allgemein
Via: Internetworld

Worauf Unternehmen achten sollen, damit ihre Aussendungen nicht nur ankommen, sondern auch beachtet werden:
Tipps fürs Mailmarketing
Via: Internetworld

Social Media

Unternehmensprofile für Google+ kommen im November 2011
Profile für kleine und mittlere Unternehmen
Via: Internetworld

Social Media: Die Global CMO Study 2011 von IBM unterstreicht die Relevanz von Social Media
Via: Thomas Hutter

Auf Facebook kann man mit E-Commerce kein Geld verdienen!?
Via: Shoppingzweinull

Entwicklung der Anzeigenpreise auf Facebook:
Kosten pro Klick in drei Monaten um die Hälfte gestiegen

Facebook: über das Goldgräbertum, dubiose Partner-Angebote und unseriöse Anbieter oder “nicht überall wo Social Media draufsteht, ist Facebook KnowHow drin”
Via: Thomas Hutter

Recht

LG Köln: Bewerbung von Pippi Langstrumpf-Karnevalskostüm löst Schadensersatz von 50.000 EUR aus
Via: Dr.Bahr

LG Köln: Gewerbsmäßige Bestellvermittlung + Online-Payment-System = nur mit BaFin-Lizenz
Via: IT-Recht-Kanzlei

OLG Köln: Urheberrechtsschutz für Werbetexte bei individueller Prägung
Via: Dr.Bahr

Wieder auf “Platz 1″: Die Widerrufsbelehrung:
Abmahnumfrage 2011: Häufig abgemahnte Verstöße
Via: Trusted Shops

Rat der Europäischen Union verabschiedet Verbraucherrechterichtlinie
Via: Shopbetreiber-Blog

OLG Hamburg: Löschungsklagen gegen Google müssen hinreichend konkretisiert sein
Via: Dr.Bahr

Die EU-Verbraucherrechterichtlinie – Teil 7: Zahlungsaufschläge für Zahlungsarten
Via: It-Recht Kanzlei

Und zu Schluß noch ein süßes ( Baby) Video:
Eine Zeitung ist ein iPad, das nicht funktioniert:

Schönes Wochenende!

Nach der Mini-Gallery und der Profi-Gallery folgt nun die brandneue Profi-Gallery Plus! Erzielen Sie ganz einfach zusätzlichen Umsatz auf eBay, denn mit zusätzlichen Features machen Sie Ihre Käufer und Interessenten auf Ihre weiteren Produkte aufmerksam.

Die Vorteile der Profi-Gallery Plus auf einen Blick

* Darstellung von mehreren verschiedenen Produkten in einem Listing bei eBay
* Sie bestimmen die Produkte für Ihr Cross-Selling
* Automatisches Aktualisieren Ihrer Produkte alle 8 Stunden
* Freies Platzieren und Skalieren der Gallery per Variable im Lister-Design
* Anzeige von maximal 48 Produkten
* In der Profi-Gallery Plus können verschiedene Gallery-Typen ausgewählt werden
o Profi-Gallery Plus mit individueller Farbwahl für Rahmen, Hintergrund und Schrift
o Profi-Gallery Shop mit übersichtlicher Navigationsleiste
o Profi-Gallery Rotation, in der Sie Ihr eigenes Logo integrieren können
* Gallery-Typen sind farblich anpassbar
* Platzierung eines eigenen Logos in der Profi-Gallery Rotation
* Optional automatisches Auffüllen laufender Artikel auf die maximale Produktanzahl
* Elegante Präsentation Ihrer weiteren Produkte
* Mit Facebook-, Twitter und eMail-Empfehlung
* Kunden stöbern in Ihren verschiedenen Produkten
* Kunden finden bei Ihnen was Sie benötigen

Startangebot: Profi-Gallery Plus noch heute aktivieren und dauerhaft 5 Euro pro Monat sparen!
Wenn Sie bis zum 31.03.2011 die Profi-Gallery Plus aktivieren, zahlen Sie für die Nutzung dauerhaft nur eine monatliche Gebühr von 20 Euro (anstatt 25 Euro)! Sie können die Gallery in gewünscht viele eBay-Angebote integrieren.

Weitere Informationen und wie man die Profi-Gallery Plus aktiviert finden Sie hier.

Bei eBay.com ist das neue Cross-Selling Tool mit Einkaufswagen online gegangen.
Hier ein Beispielangebot von Barnes & Noble

Angeboten wird ein eReader:

Zum Vergrößern bitte anklicken

Direkt darunter werden Zubehörartikel gezeigt, die der Käufer versandkostenfrei mitbestellen kann:

Entscheidet er sich für einen der zusätzlich angebotenen Artikel, setzt er ein Häkchen und sieht daneben gleich den Gesamtbetrag für beide Produkte:

Ist der Käufer mit der Auswahl unzufrieden, löscht er den Artikel wieder!

Möglicherweise liege ich völlig falsch, aber für mich verdichten sich die Anzeichen, dass einiges in der eBay Pipeline liegt, dass größere Veränderungen bzw. Neuerungen geplant sein könnten.
Folgen Sie meinen Gedanken, zu dem, was kommen könnte:

Im August 2010 hatte eBay angekündigt, den Drittanbieter Check-Out zum 30.06.2011 einzustellen.

eBay Warenkorb

In Großbritannien wurde nun angekündigt, dass der eBay Warenkorb, der seit August 2010 getestet wurde, eingeführt wird, und den Check-Out ersetzt.
Auch bei eBay. com wird der Warenkorb kommen, vermutlich im Juni 2011.
Damit bekommt die Meldung, dass der Drittanbieter Check-Out eingestellt wird, noch einmal eine andere Bedeutung und es passt in den Zeitrahmen.
Der Sofort-Kaufen Button wird ersetzt durch den Button “ in den Warenkorb“.

Und nun die spannende Frage:
Was bringt es einem Käufer den Warenkorb zu füllen, wenn er bei unterschiedlichen Verkäufern einkauft und mehrmals Versandkosten bezahlen muss?

eBay Fulfillment

Und jetzt kommt meine Überlegung aus dem August 2010 ins Spiel:

Hat eBay Fulfillment – Pläne? Vermutlich ja!

Insgesamt macht eine Warenkorb Funktion nur Sinn, wenn Artikel unterschiedlicher Verkäufer gebündelt verschickt werden können und der Käufer nur einmal Versandkosten zahlt.

Insofern denke ich, dass das eBay Fulfillment kommen wird – entweder über einen externen Dienstleister oder sogar über ein Unternehmen, das auf dem eBay Einkaufszettel steht.
Und wie ich schon geschrieben hatte, wird eBay die Verkäufer mit Vergünstigungen wie z.B. Schutz vor niedrigen 1-2 Sterne DSR im Versandbereich und besseren Platzierungen in den Suchergebnissen, locken.
Nebenbei werden die Verkäufer, die aktuell das Amazon Multichannel Fulfillment nutzen, wieder abgeholt.

Schritt für Schritt

Auf der anderen Seite wird es ( vorerst in Großbritannien) Neuerungen geben, die den Käufer animieren sollen, mehr zu kaufen – also den Warenkorb zu füllen.
Dazu gehört, dass Rabatte angeboten und zusammengefasst werden können – wie z.B. 3 Artikel kaufen, 2 bezahlen oder 10% Rabatt ab einem Einkauf von 100 Euro.

Und auch das neue eBay Cross-Selling Tool wird kommen und für weitere Artikel im Warenkorb sorgen.
Hier können Verkäufer Bundles anbieten und diese dann sogar mit entsprechenden Rabatten versehen.
Das werden die ersten Schritte sein, um den Warenkorb sinnvoll zu machen und heute wäre ich mir fast sicher, dass im nächsten Schritt auch das eBay Fulfillment kommen wird!

Umsatz kann man in der Regel durch drei Dinge erhöhen:

– Verkaufspreise anheben
– Mehr Traffic generieren
– Die durchschnittliche Artikelzahl im Warenkorb erhöhen

Sehen wir uns heute die 3. Möglichkeit an – wie kann man einem bestehenden Kunden mehr verkaufen?
Hier 10 Tipps:

1. Versandrabatte anbieten

Viele setzen es bereits um – kauft der Kunde einen Artikel, werden für den zweiten/ dritten Artikel keine Versandkosten berechnet.

2. Kostenlosen Versand ab Summe x anbieten

Auch das setzen einige bereits erfolgreich um: Nehmen wir an, Ihr durchschnittlicher Warenkorb betrögt 15 Euro und sie berechnen 3,95 Euro Versandkosten. Geben Sie dem Kunden einen Anreiz mehr zu kaufen, indem Sie z.B. ab 50 Euro ( oder beim Kauf von mindestens drei Artikeln) den kostenlosen Versand anbieten.

3. Suchen Sie sich täglich einen Artikel aus, den Sie als Angebot des Tages bewerben.

Dieser Artikel muss dann allerdings wirklich ein Top-Angebot sein und kein Ladenhüter, der raus muss!
Es gibt mehrere Möglichkeiten ein Top-Angebot in den eigenen Angeboten zu bewerben:
Am einfachsten ist es, wenn Sie ein Tool zur Hilfe nehmen, z.B. den Ayee Top Tip.
Durch dieses Tool können Sie auf Knopfdruck den “ Tipp des Tages“ in jedes Angebot einfügen, ohne alle Angebote einzeln überarbeiten zu müssen.
Dieses Tool ist kostenpflichtig ( 1 Monat 9,99 Euro).
Wenn Sie kein kostenpflichtiges Tool nutzen wollen, könnten Sie eine Kategorie “ Angebot des Tages“ anlegen und diese dann in der Shop-Kopfzeile und natürlich durch Promo-Boxen im Shop bewerben.

4. Stellen Sie Bundles zusammen!

Sie selbst wissen, welche Artikel gerne zusammen gekauft werden, oder welche Artikel benötigt werden, um ein Gerät überhaupt erst funktionsfähig zu machen ( z.B. Kabel).
Machen Sie es dem Kunden leicht und stellen Sie Bundles zusammen.
Individuell zusammengestellte Bundles haben zudem den Vorteil, dass Ihre Preise nicht auf den ersten Blick vergleichbar sind.

5. Bemühen Sie sich um ein sinnvolles Cross-Selling

Bewerben Sie nicht den ganzen “ Gemischtwarenladen“, sondern Produkte, die entweder ähnlich sind ( z.B. LED Fernseher in verschiedenen Ausstattungen & Preisklassen) oder Produkte, die zueinander passen ( z.B. Abendkleid & Stola).

6. Schaffen Sie eine Shop-Struktur, die es dem Käufer erleichtert, das passende Produkt zu finden

Ein Fehler, den viele Verkäufer machen: Der Shop enthält zwar z.B. die Kategorie „Damenschuhe“, dann aber keine Unterkategorie für die einzelnen Größen.
In der Kategorie Damenschuhe finde ich dann xxx Angebote, aber es ermüdet den Käufer scrollen zu müssen, bis er ein Angebot in der richtigen Größe findet.
Erschwert wird das ganze dadurch, dass gerade bei Kleidung z.B. oft in der Artikelüberschrift Gr.34-46 angegeben wird, so dass der Käufer Gr.38 selbst dann nicht finden würde, wenn er Gr.38 in die Suchmaske eingibt.

7. Fügen Sie immer wieder neue Angebote dazu

Nichts ist für den Käufer langweiliger, als wenn er bei Ihnen immer wieder die gleichen Produkte findet.
Statt 1 x im Monat 30 neue Angebote einzulisten ( die kennen Ihre Stammkunden nach 10 Tagen dann auch), kann es sinnvoll sein, täglich ein neues Angebot einzustellen.

8. Bewerben Sie Ihre Bestseller

Machen Sie sich den Herdentrieb zunutze- was alle wollen, muss gut sein!
Bewerben Sie ( wie unter Punkt 3) Ihre Bestseller – allerdings müssen das dann auch wirklich nachvollziehbare Bestseller sein ( sichtbar durch verkaufte Stückzahlen)

9. Denken Sie darüber nach, größere Mengen an andere kleinere Verkäufer zu verkaufen

Gerade eBay bietet sich an, im Bereich „Business & Industrie“ größere Stückzahlen an andere eBay-Verkäufer zu verkaufen.
Haben Sie z.B. ein Angebot 500 BH-Sets zu kaufen, suchen Sie sich die schönsten aus, bieten sie einzeln an und verkaufen den Rest mit einem Zweitaccount als Posten an kleine Händler.

10. Fordern Sie den Käufer aktiv auf, sich weitere Angebote anzusehen!

Und so merkwürdig es sich anhört – fordern Sie Ihre Käufer immer wieder auf, sich Ihre anderen Angebote anzusehen und verlinken Sie Ihre Angebote! Käufer brauchen manchmal einen Handlungsanschub.
Machen Sie den Käufer neugierig auf das, was er bei Ihnen alles finden könnte!

Links der Woche:

Recht

Immer wieder ein Thema: AGB & Impressum
Die größten rechtlichen Haftungsfallen für Shopbetreiber – AGB & Impressum
Via: eCommerceLounge

Twitter
Rechtliche Regeln zur Twitter-Nutzung für Shopbetreiber
Via: eCommerceLounge

Datenschutz
Veröffentlichung von Beschäftigtendaten im Internet – Was müssen Unternehmen beachten?
Via: IT-Recht-Kanzlei

Markenrecht
Benutzungszwang und Benutzungsschonfrist im Markenrecht
Via: IT-Recht-Kanzlei


Abmahnung wegen Markenrechtsverletzung – was nun?

Via: IT-Recht-Kanzlei

Schwarzsurfen
Schwarzsurfen im fremden WLAN-Netz strafbar?
Via: Mein-Recht-im-Netz

Erfolgreiches Cross-Selling
Tino Schulz, Business Developer bei Sellerfox Deutschland gibt in seiner Artikelserie praxisnahe Tipps für erfolgreiches Cross-Selling
Serie: Cross-Selling in der Praxis – Teil 1
Serie: Cross-Selling in der Praxis – Teil 2
Serie: Cross-Selling in der Praxis – Teil 3

Via: eCommerceLounge

Bitte liebe eBay Leute- rollt dieses Feature aus!
Das ist das Beste was ich seit langem gesehen habe!

Cross-Selling-Tool

eBay hat diese Funktion noch nicht ausgerollt, also nehme ich den Artikel, den Chris Dawson von Tamebay als Beispiel genommen hat .
Der Beispielartikel ist nicht live auf der eBay-Plattform geschaltet, aber man kann sich ansehen wie er live aussehen würde, wenn eBay dieses Feature ausrollt!
Hier der Link.

Der Käufer kann den Artikel Sofort-Kaufen,

oder vom Verkäufer zusätzlich angebotene Artikel mit „in den Einkaufswagen“ legen:


Will er mehr Informationen über das angebotene Zusatzprodukt, klickt er auf “ mehr Informationen“ und schon öffnet sich ein Fenster mit weiteren Infos zu dem Produkt:

Die Seite verlässt er dabei nicht.

Jeder Artikel, den er zusätzlich anklickt, wird sofort in der Gesamtsumme angezeigt.
Gefällt ihm die Auswahl nicht, kann er sie wieder ändern.

Unten folgt dann die übliche Artikelbeschreibung.
Ich bin völlig begeistert und hoffe, dass eBay das implementiert!

Einen sehr interessanten Artikel habe ich in der Süddeutschen gelesen:
B.J. Fogg, ein Guru, den man laut US-Magazin Fortune kennen müsste, spricht über die Kunst der digitalen Verführung und vieles davon kam mir aus der Beratungspraxis sehr bekannt vor.
Im Grunde genommen geht es darum den Kunden dort abzuholen, wo er ist:
Nämlich im Netz und dort einen “ heißen Auslöser“ zu platzieren, um den Kunden zum Einkauf zu animieren.
Das kann bei eBay, im eigenen Online-Shop,aber auch bei Facebook,Twitter & Co sein.
Die Kunst besteht darin, eine Punktlandung zu machen.

PayPal Gutschein – doch nicht etwa für mich?

Mir fällt dazu ein aktuelles Beispiel von eBay & PayPal ein.
In der letzten Woche habe ich wieder einmal PayPal Gutscheine von eBay bekommen und war fast geneigt beleidigt zu sein.
Die Gutscheine galten nur für eine ausgewählte Kategorie – bei den dort gezeigten Artikeln handelte es sich überwiegend um Mode für Übergrößen, um Mode die schon lange keine Mode mehr ist und um Mode für Frauen, die die Eintrittsschwelle für die Silver Surfer Kategorie längst überschritten haben.
Spontan dachte ich: Wie kommt eBay darauf mir Gutscheine für so eine Kategorie zu schicken?
Nun ist es eBay in den ganzen Jahren nicht gelungen mich nachhaltig zu verärgern, aber das Ziel war sicher mit mir Umsatz zu generieren und das ist völlig nach hinten losgegangen.
Dabei wäre es für eBay einfach die Zielgruppe besser zu definieren.
Ich habe noch nie Mode in Größe XL oder XXL gekauft, was also soll ich mit diesem Gutschein anfangen?
eBay hätte mich mit einem Gutschein abholen können, aber dieser spezielle Landeanflug ist völlig missglückt.

Der Artikel hier war schon fertig und für Dienstag vorgeplant, jetzt lese ich gerade noch eine Story exakt zu dem Thema bei Tamebay.
Das ist fast schon lustig, denn Chris Dawson hat diesen “ eingeschränkten“ Outlet – Gutschein – für die eBay.co.uk Seite – auch bekommen und beklagt sich ebenfalls darüber.
Lustig, weil in dieser Kategorie ausschließlich „Damenmode“ angeboten wird und er ein Mann ist, der keine Damenmode bei eBay kauft!
Es beruhigt mich jetzt etwas, dass eBay nicht nur bei mir völlig daneben gegriffen hat.
Auch Chris Dawson wurde also von eBay nicht abgeholt – die versuchte Verführung ist auch bei ihm fehlgeschlagen!

Cross-Selling – dann aber richtig

Mit einem Powerseller hatte ich lange Diskussionen um seine “ Up-Selling-Strategie“, die nach meiner Erfahrung auch keine “ heißen Auslöser“ schafft.
Seine Angebotsseite ist ein Sammelsurium aller möglichen Cross-Selling-Angebote, die möglichst viel von seinem Angebot zeigen sollen, aber nicht individuell zu den Artikeln passen, die der Kunde aufgerufen hat.
So schafft er zwar „Zufallstreffer“, aber keine Punktlandung.
Wenn ein Kunde z.B. einen Kinderwagen kauft, macht es wenig Sinn ihm gleichzeitig auf der Kinderwagenseite einen Bierbong ( Gerät mit dem man schnell viel trinken kann) zu zeigen- den wird er vermutlich im Moment nicht kaufen wollen.
Und wenn dann auch noch an beiden Seiten und zusätzlich unter dem Artikel Galerien eingebaut sind, die x verschiedene Artikel anzeigen, verliert jeder Kunde den Überblick und auch die Lust!
Besser ist es also einige wenige, dafür aber passende Artikel zu zeigen, die zum Ursprungsartikel passen.
Es geht nicht darum möglichst viele Anreize zu schaffen, sondern die richtigen!

B.J. Fogg bestätigt das am Beispiel von Twitter:
Wer mehr als 50 bis 100 Nutzern folgt, lässt viele Nachrichten irgendwann einfach durchrauschen und verliert das Interesse. Niemand liest nach, was vor zwei Stunden geschrieben wurde, als er gerade nicht vor dem Schirm saß.
Weniger ist eben doch manchmal mehr!

Wir empfehlen : unsere Ladenhüter

In Onlineshops stolpere ich oft über die „kalte Spur“ .
Da werden Artikel angezeigt, die “ mich auch interessieren könnten“ und bei näherer Recherche stelle ich fest, dass das Ladenhüter sind, die bei fast jedem Artikel beworben werden, nur um sie endlich loszuwerden- aber nicht weil sie mich interessieren könnten.
Das ärgert mich und weg bin ich!

Amazon macht es ganz gut – die Vorschläge sind passend, übersichtlich – überzeugend.

Nach Einschätzung von B.J. Fogg wird das mobile Internet in den nächsten Jahren zur mächtigsten Überzeugungstechnik, die es je gab.
Politiker werden sich mit dem mobilen Internet beschäftigen müssen, wenn sie Wahlen gewinnen wollen. Unternehmen müssen lernen, wie sie durch sie ihre Produkte verkaufen können. Das internetfähige Mobiltelefon wird einflussreicher als Radio, Fernsehen und das stationäre Web zusammen.

Für diejenigen, die noch gar nicht im Internet vertreten sind, wird es Zeit den Schritt zu wagen.
Diejenigen, die schon lange dabei sind, sollten die Dynamik des Internet nicht unterschätzen.
Im Internet ist es keine Kunst erfolgreich zu werden, sondern erfolgreich zu bleiben!