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Erstaunt blicken viele Online-Händler auf die Verkaufspreise ihrer Konkurrenten und rätseln darüber, wie es möglich ist, Produkte so günstig anzubieten. Oft liegt die Lösung im direkten Import von Waren aus China. INTERNETHANDEL erklärt Ihnen Schritt für Schritt, wie der Import von Waren aus dem „Reich der Mitte“ funktioniert.

Produkteinkauf in China

Für den geschäftlichen Erfolg von Online-Händlern spielen die Konditionen, zu denen die angebotenen Produkte eingekauft werden, eine entscheidende Rolle.
Hiervon hängt zum einen ab, zu welchem Preis ein Artikel am Markt angeboten werden kann und zum anderen, welchen Gewinn der Händler beim Verkauf erzielt.

Der Verkaufspreis entscheidet über die erreichbaren Verkaufszahlen. Je günstiger ein Produkt angeboten wird, umso höher die Chance, dass sich ein Verbraucher für den Kauf entscheidet. Die Gewinnspanne wiederum ist das entscheidende Kriterium dafür, ob ein Geschäft im Internet dauerhaft einträglich geführt werden kann oder ob das betreffende Unternehmen wirtschaftliche Verluste erleidet und schließlich aufgeben muss.

Um im Abwägen zwischen dem eigenen Gewinninteresse und den Verkaufschancen am Markt den optimalen Preis anbieten zu können, sind Online-Händler auf besonders günstige Einkaufskonditionen angewiesen.
Handelt es sich bei den angebotenen Waren überwiegend um solche, die in China oder anderen fernöstlichen Ländern hergestellt werden, dann befinden sich Händler, die den Einkauf innerhalb Deutschlands tätigen, in der Regel weit hinten in der Lieferkette. Bezieht man seine Handelsware beispielsweise bei einem deutschen Großhändler, muss man sich darüber im Klaren sein, dass dieser wahrscheinlich bei einem Importeur einkauft. Der erhält seine Waren meist von einem Zwischenhändler, der wiederum direkt beim jeweiligen Hersteller einkauft. Jedes beteiligte Unternehmen schlägt seine Gewinnspanne auf den Verkaufspreis auf, sodass der Online-Händler mit seinem Einkauf unter Umständen eine ganze Reihe von Lieferanten finanziert.

Das Ziel eines erfolgsorientierten Kaufmanns muss dabei in Bezug auf den Einkauf allerdings immer darin bestehen, seine Waren möglichst nahe an der Quelle, das heißt nach Möglichkeit beim Hersteller, zu beziehen. Da ein Großteil unserer Konsumartikel heute in China produziert wird, führt bei dem Versuch, den Einkauf zu optimieren, kein Weg an diesem Land vorbei.

Um Sie aktiv bei Ihren ersten Erfahrungen in Sachen Direktimport aus Asien zu unterstützen, bietet INTERNETHANDEL in der aktuellen Ausgabe eine detaillierte Anleitung rund um den Import von Waren aus China.



Import - Produkteinkauf in China

 

Hierfür konnte INTERNETHANDEL Stefan Grimm, Geschäftsführer von RESTPOSTEN.de und einer der führenden Experten in Sachen Import gewinnen. Herr Grimm war viele Jahre für den Warenimport von Handelswaren zuständig und kennt den Markt wie kein anderer. Durch seine langjährigen Erfahrungen ermöglicht er tiefe Einblicke in die Geheimnisse des erfolgreichen Importgeschäfts und gibt praxiserprobte Tipps für den direkten Einkauf. Der Import-Profi weiß genau, worauf es ankommt und wo Fallstricke lauern. In
INTERNETHANDEL gibt er seinen großen Erfahrungsschatz aus vielen Jahren Importgeschäft nun erstmals einem breiten Publikum preis. Diese einzigartige Anleitung ermöglicht es Ihnen, Ihre Produkte zu unschlagbar
günstigen Preisen einzukaufen, anschließend zu Bestpreisen anzubieten und somit entsprechend hohe Gewinne zu realisieren.


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Nachdem Alipay nun die Nummer 1 im Online-Bezahl-Verfahren ist, nimmt PayPal den Kampf auf und versucht AliPay wieder Marktanteile abzunehmen.
Im Visier dabei: die Chinesen, die den Großteil der AliPay Kundenkonten stellen.

Was unternimmt PayPal um die Chinesen zu ködern?

– PayPal hat eine eigene Asia Seite gelauncht, um den Verkauf von asiatischen Produkten anzukurbeln.
50.000 Produkte, die versandkostenfrei und mit Lieferzeitgarantie verschickt werden, stehen schon zur Auswahl.
Die Preise sind in der Regel konkurrenzlos, zusätzlichen Anreiz schafft der Cash-Back Bonus: Bei einem Einkauf von 100 Dollar erhält der Käufer 5 Dollar zurück.

– Durch eine neue Fulfillmentvereinbarung wird es für chinesische eBay – Verkäufer noch einfacher den amerikanischen Markt zu erobern.
Über das Webgistix Fulfillment mit Standorten in New York and Las Vegas können chinesische Verkäufer ihre Ware direkt aus den USA verschicken lassen.

Hier wird dann auch wieder klar, wie wichtig die Symbiose eBay / PayPal ist und das auch eBay PayPal durchaus pushen kann!

Begleitend fordert der offizielle PayPal-Blog die Online-Shopper auf, die besten Deals in China zu machen!
Better deals from China for the US holiday shopping season
Natürlich wird auch hier wieder der Sicherheitsaspekt betont: Zahlen Sie mit PayPal und Sie sind auf der sicheren Seite…!

Die Frage, die sich mir stellt: Verdrängen chinesische Anbieter nicht langfristig die einheimischen Verkäufer, die in einigen Kategorien keine wettbewerbsfähigen Preise anbieten können?
Wenn ja, was hätte PayPal gewonnen? Wenn für jeden neu gewonnenen Chinesen ein einheimischer Verkäufer auf der Strecke bliebe?

Chinesische eBay Verkäufer, die ihre Artikel bei ebay.com anbieten, können ab sofort das Webgistix Fulfillment mit Standorten in New York and Las Vegas nutzen.
Webgistix hat gestern, zusammen mit dem chinesischen Fulfillment-Dienstleister 4PX, eGlobal Order (eGO) an den Start gebracht.
Die Händler schicken Ihre Ware an den chinesischen Fulfillment Anbieter 4PX, der die Ware dann nach Amerika verschickt.
Der Käufer wird dann direkt aus USA beliefert.
eGlobal Order (eGO) wurde in den eBay Verkaufsmanager eingebunden, so dass Versand – und Trackinginformationen über den Verkaufsmanger zur Verfügung stehen.
Für chinesische Verkäufer wird es dadurch noch einfacher den US Markt zu erobern.

Zu Meg Whitmans Zeiten waren eBay und Alibaba schärfste Konkurrenten in China.
Nach damaliger eBay Einschätzung würde derjenige, der China gewinnt, die Welt gewinnen.
Gewonnen hat Alibaba.
Zunächst in China.
Die erste Annäherung, die viele in Erstaunen versetzt hat, war die PayPal Integration bei AliExpress.

Nun nähern sich die beiden Kolosse noch weiter an:
John Donahoe wird auf der Alibaba Netrepreneur Konferenz in Hangzhou am 10. September 2010, neben Arnold Schwarzenegger in seiner Funktion als Gouverneur von Kalifornien, die Keynote halten und den Teilnehmer seine Sicht des globalen e-Commerce der Zukunft verraten.


Wie der chinesische Marktplatzanbieter Taobao ( gehört zu Alibaba) und Yahoo! Japan heute verkündet haben, werden sie am 1.Juni 2010 mit jeweils zwei Plattformen an den Markt gehen und sich gegenseitig in China und Japan unterstützen.
260 Millionen Nutzer mit einerm Transaktionsvolumen von 42,5 Milliarden US Dollar vereinigen die beiden Schwergewichte.
Bereits zum Start am 01.Juni sollen auf beiden Plattformen insgesamt 58 Millionen Artikel gelistet werden.
Masayoshi Son, der Präsident von Yahoo! Japan formuliert ein klares Ziel: „…we will be able to beat eBay in transaction volume….“

Immer wieder gibt es Gerüchte, dass Taobao außerhalb von China expandieren will.
Jonathan Lu, der Firmenchef von Taobao dementiert das deutlich.
Im Moment hätte er keine Ambitionen den europäischen oder den amerikanischen Markt zu erobern und setzt den Fokus ausschließlich auf die asiatischen Märkte.