Beiträge

Hier kommen die Links der Woche:

Recht

LG Berlin: Einwilligung des Kunden in Email-Werbung muss „gesondert“ erfolgen
Via: IT-Recht-Kanzlei

Europäische Kommission: Müssen deutsche Online-Händler Verbraucher in der gesamten EU beliefern?
Via: IT-Recht-Kanzlei

Online-Handel: Wie verkauft man rechtssicher Spielzeug?
Via: IT-Recht-Kanzlei

eBay: Umsatzsteuer auch für Privatverkäufe?
Via: IT-Recht-Kanzlei

BGH: Produktbilder als Bestandteil der Produktbeschreibung
Via: IT-Recht-Kanzlei

BGH: Widerrufsbelehrung ohne Zwischenüberschriften ist unwirksam
Via: Shopbetreiber-Blog

Wirtschaft

bvh und Creditreform: Die Wirtschaftslage im B2B-Versandhandel 2010: Klarer Aufschwung – beste Aussichten für 2011
Via: Sellernews

Online-Shops

Warum Sie 90% Ihrer Kunden im Check-Out verlieren – 9 Tipps zur Optimierung
Via: Konversionskraft

Conversion Rate steigern mit Incentives
Via:conversiondoktor

und ein ähnlicher Artikel zum Thema:

Ungenutzte Potentiale im Online-Handel Teil 1: Produktzugaben
Via: Konversionskraft

Facebook

Facebook als E-Commerce-Plattform?
Via: Gründerszene

Ina Steiner von Auctionbytes hat das Thema aufgenommen, das auch in Deutschland immer wieder für Diskussionsstoff sorgt:
Der Check-Out Prozess der Drittanbieter.
Viele Käufer – und das gilt ausnahmsweise auch einmal für Deutschland – sind mit dem Check-Out der Drittanbieter nicht zufrieden.
Bemängelt werden u.a. unerreichbare Seiten, die teilweise Pflicht zur Angabe der Telefonnummer, vor allem aber auch die Tatsache, dass in Einzelfällen Versandkosten berechnet werden, die vorher nicht hinterlegt waren.
Auch in der Kritik: Die zusätzliche Werbung der Verkäufer im Check-Out Prozess und die oft fehlende Möglichkeit wieder zu eBay zurückzukehren.
Ich kann den Unmut der Käufer sehr gut nachvollziehen, verstehe aber auch die Verkäufersicht.
Im Check-Out Prozess können z.B. abweichende oder aktuelle Lieferanschriften hinterlegt werden, die bei eBay nicht korrekt oder nicht vollständig hinterlegt sind – ein Problem, das bei eBay leider an der Tagesordnung ist.
Als Käufer gehe ich auch ungerne durch den Check-Out und kann Käufer sehr gut verstehen, die sagen, sie wollten lediglich einen Artikel kaufen und dafür nicht durch x Seiten gehen.
Es passiert auch, dass z.B. PayPal im Check-Out nicht mehr angeboten wird, obwohl es im eBay Angebot als Zahlungsoption hinterlegt ist – auch das mehr als ärgerlich für Kunden, die mit PayPal zahlen wollten.


Auch hier stelle ich mir wieder die Frage:
Warum kommt Amazon mit einem 1 Klick Check-Out aus, wo eBay ( bzw. die Verkäufer) teilweise mehrere Seiten benötigen?

Meine bereits veröffentlichten Vermutungen über die für September geplanten Änderungen im Powersellerprogramm werden vermutlich am Dienstag weitgehend offiziell bestätigt.
Jetzt gibt es allerdings schon wieder ein neues Gerücht, dessen Wahrheitsgehalt ich noch nicht so sicher abschätzen kann, wie bei den von mir veröffentlichten Gerüchten zum Powersellerprogramm.
Dieses Gerücht ist völlig unabhängig von den geplanten Änderungen für September.
Heute hat die Vermutung sich aber weiter verdichtet, weil bereits einige Seller gemeldet haben, dass in einigen Kaufabwicklungsmails ausschließlich Paypal als Zahlungsmethode angezeigt wird, auch wenn weitere Zahlungsmöglichkeiten hinterlegt sind.
Es mag zwar im Moment ein Bug sein, aber vermutlich gibt es auch einen Hintergrund für diesen Bug.
Das hat mich bewogen, das Gerücht zu veröffentlichen, auch wenn es noch ziemlich unsicher ist:
eBay plant einen automatisierten UPI ( Unpaid Items) Prozess, bei dem Gutschriften für nicht zahlende Käufer automatisch gutgeschrieben werden, wenn der Käufer nicht bezahlt.
Dieser Prozess soll die Anforderung der Provisionsgutschrift durch den Verkäufer ersetzen und vor allem deutlich beschleunigen.
Ein großer Vorteil wäre, dass bei dem geplanten Prozess nicht-zahlende Käufer kein negatives Feedback mehr abgeben können.


Voraussetzung ist das PayPal als einzige Zahlmethode angeboten wird. Daher hat dieses Gerücht nach den heutigen Meldungen in meinen Augen Nahrung bekommen.
Wermutstropfen dabei und das sehe ich kritisch:
Ein kombinierter Versand ist nicht möglich, weil der Kunde sofort nach dem Kauf durch den Check-Out gehen muss.
Das wiederum deutet für mich- aber das ist wirklich reine Interpretation meinerseits – darauf hin, dass eBay die Kategorien für den versandkostenfreien Versand weiter ausbauen wird.
Wäre der Versand kostenfrei, wird der kombinierte Versand für die Berechnung überflüssig.
Wie gesagt – hier bin ich nicht so sicher, wie bei den für September angekündigten Änderungen, aber es deutet einiges darauf hin, dass tatsächlich etwas derartiges in der Pipeline ist.