Bundeskartellamt

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28 04, 2014

Bundeskartellamt sieht Beschränkungen des Online-Vertriebs bei ASICS kritisch

By | 2014-04-28T14:05:42+00:00 April 28th, 2014|Aktuelles|1 Comment

Nach vorläufiger Prüfung durch das Bundeskartellamt enthält das selektive Vertriebssystem von ASICS Deutschland, in dem Laufschuhe nur über autorisierte Händler an Endkunden verkauft werden, eine Reihe von schwerwiegenden Wettbewerbsbeschränkungen. Diese Bedenken treffen vor allem die weitgehende Behinderung des Internetvertriebs. ASICS Deutschland wurden die Bedenken des Bundeskartellamtes heute schriftlich mitgeteilt. Dem Unternehmen ist eine Frist zur Stellungnahme bis zum 10. Juni 2014 eingeräumt worden.

Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: "„Es ist allgemein anerkannt, dass Hersteller ihre Händler nach bestimmten Kriterien auswählen dürfen und Qualitätsanforderungen aufstellen können. ASICS untersagt den Händlern allerdings den Vertrieb über Online-Marktplätze und die Unterstützung von Preisvergleichsmaschinen und schießt damit über das Ziel hinaus. Nach unserer vorläufigen Einschätzung dient das ASICS-Vertriebssystem in der jetzigen Form vorrangig der Kontrolle des Preiswettbewerbs im Online- sowie im stationären Vertrieb. Durch die umfangreichen [...]

27 08, 2013

Amazon kündigt an, Preisparität nicht mehr durchzusetzen

By | 2013-08-27T21:11:07+00:00 August 27th, 2013|Amazon|Kommentare deaktiviert für Amazon kündigt an, Preisparität nicht mehr durchzusetzen

Heute gab es zunächst widersprüchliche Meldungen, ob Amazon auch in Zukunft daran festhalten wird, die Preisparität durchzusetzen.
Jetzt hat sich das Bundeskartellamt in einer Pressemeldung dazu geäußert:

Amazon hat dem Bundeskartellamt mitgeteilt, dass das Unternehmen beabsichtigt, die Preisparität auf dem Amazon Marketplace nicht mehr durchzusetzen. Danach müssen Händler jedenfalls auch bei Amazon den jeweils günstigsten Preis anbieten. Nach der Mitteilung sind die entsprechenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen für einen Teil der Händler bereits geändert worden.

Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes: „Das Bundeskartellamt bewertet derzeit, ob die Maßnahmen nach Form, Inhalt und Umfang ausreichen, das Verfahren gegen Amazon insoweit zu erledigen. Hierfür ist unter anderem erforderlich, dass das Unternehmen von der Preisparität endgültig Abstand nimmt und auch nach den Umständen keine Wiederholungsgefahr mehr besteht. All dies ist derzeit noch Gegenstand unserer Prüfung.“

Hood hatte Amazon [...]

8 04, 2013

Amazon erhöht die Preise für Händler

By | 2013-04-08T18:08:43+00:00 April 8th, 2013|Amazon|Kommentare deaktiviert für Amazon erhöht die Preise für Händler

Bei Amazon müssen Händler zukünftig etwas tiefer in die Tasche greifen, denn ab 4.April 2013 gelten bei Amazon neue Preise für den Verkauf auf der Amazon Plattform.

Zum Vergrößern anklicken Zum Vergrößern anklicken

*1.Die Provision wird auf die Gesamtsumme aus Artikelpreis, Steuern und Zollabgaben erhoben.
2. Die Provision wird auf die Gesamtsumme des Verkaufserlöses einschließlich Steuern, Zollabgaben, Geschenkverpackungen und Versandkosten erhoben.
3. 6 Monate Sonderangebot, gültig bis 5. August 2013

Händler, die ihre Produkte bei Amazon anbieten, dürfen ihre Artikel auf anderen Plattformen nicht günstiger anbieten. Auch wenn das Bundeskartellamt die Preisparitätsklausel von Amazon prüft, ist noch keine Entscheidung gefallen und so könnte Amazon für einige Händler nach der aktuellen Preiserhöhung als Vertriebsplattform uninteressant werden, es sei denn, sie könnten die höheren Preise umlegen [...]

20 02, 2013

Bundeskartellamt prüft Preisparitätsklausel von Amazon

By | 2013-02-20T16:29:54+00:00 Februar 20th, 2013|Amazon|1 Comment

Amazon kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus. Nach dem umstrittenen ARD Bericht über Amazon Leiharbeiter gerät Amazon erneut in die Schußlinie.
Wie Spiegel Online berichtet, will das Bundeskartellamt 2400 Händler zu der von Amazon auferlegten Preisparitätsklausel befragen.
Die Preisparitätsklausel soll sicherstellen, dass Marketplace Anbieter ihre Produkte auf anderen Plattformen, zu denen neben eBay auch der eigene Onlineshop gehört, nicht günstiger anbieten, als bei Amazon.
Von Anfang an haben Händler sich gegen diese Klausel aufgelehnt, wer jedoch bei Amazon verkaufen wollte, hatte keine andere Wahl, als sich dem Diktat zu beugen.
Nun schaltet sich das Bundeskartellamt ein und schickt die Klausel auf den Prüfstand.
Offensichtlich hat man dort endlich erkannt, dass eine solche Klausel den Wettbewerb zwischen den verschiedenen Plattformen einschränken kann und das günstigere Konditionen durch die Einschränkung nicht [...]

8 11, 2012

Hood verklagt Amazon wegen „Preisparitätsklausel“

By | 2013-01-22T04:47:12+00:00 November 8th, 2012|Aktuelles|1 Comment

Das Unternehmen Hood Media GmbH, Betreiber des Online-Marktplatzes www.Hood.de, lässt die von der Mitbewerberin Amazon Services Europe S.a.r.l, Luxemburg verwendete sog. Preisparitätsklausel gerichtlich überprüfen und hat Klage beim Landgericht Köln eingereicht. Auch das Bundeskartellamt hat nunmehr Ermittlungen gegen Amazon aufgenommen.

Amazon verwendet die Preisparitätsklausel auf dem von ihr betriebenen "Amazon Marketplace". Die Preisparität verpflichtet Händler dazu, ihre Produkte nirgendwo im Internet günstiger anzubieten als bei Amazon. In der Vergangenheit verlangten einige Händler auf Amazon höhere Preise als auf anderen Online-Marktplätzen oder dem eigenen Onlineshop, da sie die hohen Amazon-Verkaufsprovisionen auf den Verkaufspreis aufschlugen. Da Amazon seinen Händlern für den Verkauf von Waren 7-35% vom Verkaufspreis als Verkaufsprovision in Rechnung stellt, führt dies dazu, dass Anbieter, die auf Amazon Waren anbieten, auch in anderen Vertriebskanälen ihre Preise zukünftig anheben müssten.

"Amazon greift mit [...]

24 04, 2010

Amazon Preisparität – Bundekartellamt prüft neue Amazon Regelung

By | 2013-06-27T02:02:27+00:00 April 24th, 2010|Amazon|1 Comment

Nach Meldungen der Wirtschaftswoche ist nun auch Amazon ins Visier des Bundeskartellamtes geraten.
Stein des Anstoßes sind die neuen Regelungen zur Preisparität.
Händler dürfen ab dem 31. März, mit einer Übergangsfrist bis zum 1. Mai, keine Produkte auf anderen Online- Plattformen billiger anbieten als bei Amazon.
Das Bundeskartellamt überprüft nun, ob ein ein förmliches Verfahren gegen den Konzern eröffnet wird.
Neben dem Bundeskartellamt prüft auch die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs, ob die neue Regelung rechtens ist.
Internet-Rechtsexperten wie der Jurist Johannes Richard bezeichnen die neue Regelung als „eindeutig kartellrechtswidrig“.
Amazon nutze eine marktbeherrschende Stellung missbräuchlich aus, verstoße sogar gegen europäisches Wettbewerbsrecht.

23 04, 2010

Bundeskartellamt: Kein Verfahren gegen eBay wegen PayPal Zwang

By | 2013-06-27T00:29:52+00:00 April 23rd, 2010|Aktuelles, PayPal|1 Comment

PayPal Zwang für Verkäufer mit weniger als 50 Bewertungspunkten

Seit 25. Februar müssen eBay-Verkäufer, die weniger als 50 Bewertungen haben, PayPal als Zahlungsoption anbieten.
Nach vielen Protesten der Verkäufer hat sich auch das Bundeskartellamt mit der Frage beschäftigt, ob hier ein Verfahren gegen eBay einzuleiten ist.

Kein Verfahren gegen eBay

Nach Prüfung hat das Bundeskartellamt eBay grünes Licht gegeben.
Es wird kein Verfahren gegen eBay eingeleitet.

eBay Stellungnahme

Eine Stellungnahme von eBay liegt bereits vor:

Dreilinden/Berlin, 23.04.2010 - eBay nimmt Stellung zu der vorläufigen Bewertung der Initiative von eBay durch das Bundeskartellamt, Käufern die Möglichkeit zu bieten, bei Verkäufern mit weniger als 50 Bewertungspunkten mit PayPal zu bezahlen. Das Bundeskartellamt hat entschieden, hinsichtlich der Initiative von eBay kein Verfahren einzuleiten.

Dr. Stephan Zoll, Geschäftsführer von eBay in Deutschland, sagte: "Wir begrüßen die Bewertung des Bundeskartellamts. Das [...]

26 02, 2010

eBay-Statement zur Prüfung des Bundeskartellamts

By | 2013-06-27T00:33:28+00:00 Februar 26th, 2010|PayPal, Recht & Gesetz|Kommentare deaktiviert für eBay-Statement zur Prüfung des Bundeskartellamts

eBay hat ein Statement zur Prüfung der PayPal -Pflicht durch das Bundeskartellamt abgegeben.
Hier die Pressemitteilung.
Nach dieser Pressemitteilung war das Bundeskartellamt bereits im Vorfeld informiert worden.
Tenor dieser Pressemitteilung ist erwartungsgemäß, dass diese neue Pflicht nur zum Schutz der Käufer eingeführt wurde.
Schade nur, dass ein Käufer sich im Ernstfall nicht grundsätzlich auf dieses Statement verlassen kann:
Wenn Käufer mit PayPal bezahlt haben, erhalten sie den Kaufpreis in voller Höhe von PayPal erstattet, wenn ein Artikel nicht verschickt oder unzutreffend beschrieben wurde. Auch Verkäufer sind mit PayPal vor Zahlungsausfällen geschützt.
Bestehende Einschränkungen werden hier - wie üblich - nicht ansatzweise erwähnt.

25 02, 2010

Bundeskartellamt nimmt PayPal Pflicht ins Visier

By | 2013-06-27T00:33:45+00:00 Februar 25th, 2010|PayPal, Recht & Gesetz|Kommentare deaktiviert für Bundeskartellamt nimmt PayPal Pflicht ins Visier

Laut wiwo.de untersucht das Bundeskartellamt die bei eBay neu eingeführte PayPal-Pflicht für private Verkäufer unter 50 Bewertungspunkten.
Hier hatte ich über die Einführung der PayPal Pflicht berichtet.
Freunde hat eBay sich mit der Verpflichtung PayPal anbieten zu müssen nicht gemacht.
Viele Verkäufer haben sich beschwert und das Bundeskartellamt wird nun prüfen, ob ein Wettbewerbsverstoß vorliegt.
eBay argumentiert, dass die PayPal-Pflicht eine höhere Sicherheit für Käufer bietet.
Das stimmt natürlich so nicht ganz.
Bei Akademie.de hatte ich einen Artikel zum Thema " PayPal -Käuferschutz - trügerische Sicherheit " geschrieben.
Bei weitem nicht alle Artikel, die dem Käufer auf den ersten Blick suggerieren, dass der Kauf durch den PayPal Käuferschutz abgesichert ist, erfüllen auch tatsächlich die Voraussetzung für den Käuferschutz.
Es ist also u.U. eine trügerische Sicherheit und viele Käufer bemerken erst im Ernstfall, dass ihr [...]

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