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Auf den Angebotsseiten bei eBay.com
Pinterest Button eBay

und bei Amazon.com finden Sie ab sofort auch einen Pinterest Button.

Pinterest Button Amazon
Auf den deutschen Seiten von eBay und Amazon ist der Button noch nicht integriert, allerdings spricht nichts dagegen, wenn Sie Ihre eBay oder Amazon Angebote bei Pinterest selbst pinnen und so möglicherweise mehr Besucher auf Ihre Angebotsseiten ziehen.
Hier finden Sie einige Beispiele für eBay Angebote, die auf Pinterest erscheinen.

Nein, Sie haben nichts verpasst. Der Media Markt hat noch keinen Onlineshop!
Der Media Markt hat die Bühne des Onlinehandels noch gar nicht betreten und schon kommt eine erste Kampfansage an die Branche.
Mit Berufung auf eine Tagung des Unternehmens berichtet Internetworld, dass der für 2012 geplante Media Markt Onlineshop mit 3000 Produkten die Nummer Eins werden und die Online-Preisführerschaft übernehmen will.
Um dieses Ziel erreichen zu können, werden u.a. Zugeständnisse von Seiten der Lieferanten erwartet.
Kunden wird es freuen, wenn der Preiskampf, der im Elektronikbereich schon jetzt tobt, durch ein weiteres kampferprobtes Schwergewicht weiter angeheizt wird.
Für kleinere Händler könnte der Wind dann noch eisiger werden.

Media Markt wird vor allem Amazon im Visier haben- schon jetzt leisten sich die beiden Giganten unerbittliche Preisschlachten – zur Freude der Kunden.
Ganz so einfach dürfte es für den Media Markt allerdings nicht werden, an Amazon vorbeizuziehen.
Amazon ist bei den Kunden beliebt und verfügt in Deutschland über 13 Jahre Erfahrung im Onlinehandel.
Zwei gewichtige Faktoren, die für einen Online-Newcomer erst einmal eine große Hürde darstellen, die nicht so einfach wie vielleicht geplant, zu überwinden sein wird.

Auch die Kernstrategie auf dem Weg zur Marktführerschaft von Media Markt überzeugt mich noch nicht:
So sollen Kunden in den Filialen über Bestellterminals online einkaufen können ( warum sollte ich online einkaufen, wenn ich direkt vor Ort bin?) und umgekehrt soll online eingekaufte Ware auch in den Filialen abgeholt werden können. ( Ich kaufe gerade aus dem Grund online, weil ich eben nicht in die Filiale gehen will – keine Parkplatzsuche, keine Abhängigkeit von Öffnungszeiten, kein Warten an der Kasse und vor allem bekomme ich alles bequem bis an die Haustür geliefert).

Fazit: Wie immer bei Vorankündigungen gilt auch hier die Devise: “ Erst einmal abwarten…!“

Hier kommen die Links der Woche und die Leseempfehlungen für das Wochenende:

eBay

Der Weg zum perfekten eBay Angebot – Teil 4:
Wie schreibt man eine ansprechende Artikelbeschreibung?
Via: Sell-it-Smart-Blog

Es hört sich immer so einfach an- selbstständig mit eBay – und das am liebsten von zu Hause aus!
Aber ist es wirklich so einfach? Es gibt auf jeden Fall einige Tipps, die man beherzigen sollte, bevor man ins kalte Wasser springt:
Selbständig bei eBay? 5 Starter-Tipps, die zu oft vergessen werden
Via: Sell-it-Smart-Blog

Social Media

Social Media-Monitoring erfüllt viele Aufgaben: Als Vorarbeit für eine Social-Media-Strategie identifiziert es relevante Plattformen, Themen und Beeinflusser. Außerdem kann es fürs Reputationsmanagement und den Dialog mit interessierten Zielgruppen sowie für profunde Analysen einsetzt werden. Welches Tool für welche Anforderungen geeignet ist, haben Dominic Stöcklin und Mike Schwede von Goldbach Interactive untersucht.
Social Media Monitoring: Tools im Test
Via: Internetworld

M-Commerce

Der Mobile Commerce wird immer wichtiger – und deutsche Händler sind im internationalen Vergleich ganz vorne mit dabei. Auf Platz eins der 20 Top-Einzelhändler steht Otto.
Schnelle Auftritte: Deutsche Onlinehändler top im Mobile Commerce
Via: Internetworld

Marketing
Die Betreffzeile ist ein wichtiger Faktor für die Öffnungsrate von Mailings. Viele Unternehmen testen deshalb deren Wirkung vorab. Worauf dabei zu achten ist, erklärt der Mailinganbieter Epsilon.
Tipps zum Testen von Betreffzeilen in Mailings
Via: Internetworld

Unternehmensführung

Nicht nur für Start-Ups interessant:
Intern oder Extern: Lohnt sich Outsourcing?
Via: Gründerszene

Recht

Steuervereinfachungsgesetz 2011: Digitale Signatur soll für elektronische Rechnungen entfallen
Via: Gründerszene

Lebenslange Garantie: Sie ist wieder da, aber mit Bedacht zu behandeln
Via: IT-Recht-Kanzlei

LG Stuttgart: Einfache Produktbeschreibung auf Webseite nicht urheberrechtlich geschützt
Kanzlei Dr.Bahr

Die Unterscheidung zwischen einem Verbraucher und einem Unternehmer spielt beim Rechtsverkehr im Internet eine entscheidende Rolle:
Bin ich Verbraucher oder doch Unternehmer? – ein Leitfaden zur Abgrenzung zwischen § 13 BGB und § 14 BGB
Via: It-Recht-Kanzlei

Das rechtliche Risiko bei Googles +1 Button inkl. Muster für die Datenschutzerklärung
Via: Spreerecht

Amazon hat in Europa keinen Schutzanspruch auf „1-Click“-Bezahlverfahren
Via: Heise Online

In den letzten Wochen konnte man einen regelrechten Preiskrieg zwischen Amazon und Media Markt beobachten.
Kaum gab es die neuen Media Markt-Angebote konterte Amazon mit niedrigeren Preisen und auch andere Händler drehten entsprechend an der Preisschraube, bis der Media-Markt Preis erreicht oder sogar unterboten wurde.
Jetzt dreht Media Markt den Spieß um und geht mit einer neuen Kampagne an den Start:

Media Markt vs. Internet

Mediamarkt vs. Internet

Wer auf der Suche nach einem neuen Fernseher ist, der wird aufgerufen die Media Markt Preise mit denen der Internet-Preissuchmaschine Idealo zu vergleichen.
Media Markt verspricht mitzuhalten und den Fernseher zum günstigsten Preis zu verkaufen.

Zunächst einmal ein schlauer Schachzug, denn nun kann Media Markt nicht mehr unterboten werden.

Schlau auch, dass nur 92 ausgewählte TV Geräte zur Verfügung stehen. So kann Media Markt diese Geräte in den Märkten entsprechend auszeichnen, denn würde der Fernseher bei Media Markt z.B. regulär 1000 Euro und im Internet nur 700 Euro kosten, würde der Kunde das Gefühl bekommen, das der Media Markt außerhalb dieser Aktionen viel zu teuer und der Kauf im Netz grundsätzlich günstiger ist.
Mit einer Einschränkung auf bestimmte Modelle kann man den Preis von vornherein in etwa angleichen, vielleicht sogar günstiger als die aktuell verfügbaren Netzpreise machen und dem Kunden damit suggerieren, dass der Media Markt günstiger als das Internet ist.

Kritisch könnte es bei der Lieferung werden, denn die Media Markt Preise sind Abholpreise.

Es gibt bei Media Markt zwar verschiedene Lieferoptionen die man buchen kann – so z.B. den Standard-Lieferservice, aber der liefert das Gerät nur bis hinter die erste verschließbare Haustür und dann trägt man den 46 Zoll Fernseher alleine in den dritten Stock.
Anders bei Amazon – da wird der Fernseher bis ins Wohnzimmer getragen und die Lieferung ist im Preis ( fast immer) inbegriffen.
Das könnte dann bei Käufern im nachhinein für Unmut sorgen.
Der Preis liegt – der Aktion sei Dank – bei Media Markt dann vielleicht 1 Euro unter dem von Amazon & Co, dafür muss man sich aber um den Transport kümmern und spätestens dann ist der gleiche Preis zu teuer, weil ein wichtiger Servicepunkt fehlt, der bei Amazon & Co im Preis inklusive ist.

Die Media Markt Aktion läuft übrigens vom 20.06.2011 – 30.06.2011.

Bei Betterplace.org läuft jetzt die erste Spendenaktion für Japan an.
Hier können Sie Ihre Spenden per PayPal bezahlen.
Projektverantwortlicher für das verlinkte Projekt ist die „Aktion Deutschland hilft“.
PayPal verzichtet im Rahmen des Engagements bei betterplace.org auf alle Transaktionsgebühren!

Auch per PayPal kann man über die Groupon Aktion spenden, über die ich gestern berichtet habe.
Sie spenden 2 Euro, Groupon legt 2 Euro dazu.
Sie finden diese Aktion auf jeder Groupon Seite rechts unter “ Weitere Angebote“.
Diese Groupon Aktion läuft nur noch bis morgen abend, 14.3.2011.

Amazon hat nun auch eine Spendenseite für Japan direkt zum Roten Kreuz verlinkt:

Sie finden die Verlinkung auf jeder Amazon Startseite.

Und hier kommen wieder wie jeden Freitag die Links der Woche & Lesetipps für das Wochenende!

Recht

Rechtsmissbrauch durch Retourkutsche?!
Via: Mein-Recht-im-Netz

Was müssen Amazon Händler beachten, wenn sie Markenverletzungen vermeiden wollen?
Markenfalle Amazon – bietest du noch an oder verletzt du schon?
Via: It-Recht-Kanzlei

AG Rostock: Trotz abweichender Adresse für Lieferung wird Accountinhaber bei eBay Vertragspartner
Via: Dr.Bahr

Online Reputation

Was wenn Ihre Wettbewerber Sie (oder Ihre Produkte) auf Bewertungsplattformen in den Schmutz ziehen?
Was tun bei Fake-Bewertungen auf Bewertungsportalen?
Wie können Sie sich wehren?
Bewertungsplattformen auf dem Prüfstand
Via: Gründerszene

Zielgruppenansprache e-Commerce – Silver Surfer

Sind Senioren ahnungslos, treu, leicht zu beeindrucken und konservativ?
Sicher nicht:
6 faustdicke Vorurteile über Silversurfer die Sie getrost vergessen können
Via: Konversionskraft

International Handeln

Die Welt steht offen:
5 Tipps für die erfolgreiche Internationalisierung von E-Commerce Projekten und Onlineshops
Via: Konversionskraft

Facebook

Social Commerce: Wie Shopping-Start-ups erfolgreich über Facebook verkaufen
Via: Deutsche-Startups

Eine schöne Art Danke zu sagen: Porsche bedankt sich bei 1.000.000 Facebook Fans mit einem Facebook Porsche911 mit 27.000 Fan-Namen

Facebook Porsche

Weitere Bilder bei millionaerinnen.de

Bizarre Auktion

US-Sträfling versteigert fünf Tickets für eigene Hinrichtung
Via: Wolfsburger Allgemeine

Eine Frage, die ich ab und zu in Beratungsgesprächen höre, ist die Frage, ob Produkte im Onlineshop billiger angeboten werden sollen als bei eBay?
Das Pro-Argument ist immer das gleiche:
Im Onlineshop könnten die Produkte schließlich günstiger angeboten werden, weil dort keine Gebühren anfallen.
Und das stimmt nur auf den ersten Blick.
Natürlich fallen im eigenen Onlineshop weder Einstellgebühren noch Verkaufsprovisionen an, wohl aber Kosten.
Das Hosting können wir als Kostenfaktor vernachlässigen, aber einen trafficstarken Onlineshop im Netz zu positionieren, kostet Zeit und in der Regel auch Geld.
Möglichweise können Sie über eBay & Amazon Traffic für Ihren Onlineshop generieren, aber das alleine wird nicht reichen und was ist, wenn Sie sich langfristig unabhängig von eBay & Amazon machen wollen?
Wo kommt der Traffic dann her? Spätestens jetzt müssen Sie investieren, um bei Google auf den ersten Seiten ( auf der ersten Seite) zu bleiben.
Haben Sie einmal damit begonnen, in ihrem Onlineshop Kampfpreise zu machen, um ihre Kunden von eBay & Amazon auf Ihren Shop umzulenken, obwohl sie dabei noch geringere Margen einkalkulieren müssen, können Sie später die Preise nicht mehr auf ein vernünftiges Niveau heben.
Hier passiert genau das, was schon vielen passiert ist.
Zunächst wird über eBay & Amazon Traffic für den eigenen Shop generiert – dabei werden die Kunden auf den Onlineshop umgeleitet, weil die Preise dort günstiger sind.
Einige Kunden kaufen trotzdem über eBay & Amazon – einfach weil es ihnen sicherer erscheint oder weil sie Gewohnheitsmenschen sind, aber viele lassen sich in den Shop locken.
Dann kommt der Tag, an dem man denkt, auch ohne eBay & Amazon überleben zu können, aber man merkt, dass die Preise langfristig nicht haltbar sind. Also erhöht man sie.
Und jetzt passieren zwei Dinge: Erstens bricht der Traffic, der vorher von eBay & Amazon kam, ein und zweitens sind die Kunden mit den Preiserhöhungen nicht einverstanden.
So hat man dann den Traffic, den man sich aufgebaut hat, verbrannt.
Es gibt viele Möglichkeiten, den eigenen Onlineshop zu etablieren – auch mit der Hilfe von eBay & Amazon, aber über den Preis sollte man es nicht versuchen!
Kurzfristig mag diese Strategie funktionieren – langfristig nicht!
Von mir also eine klare Antwort auf die Frage:
Sollen Produkte im Onlineshop günstiger angeboten werden als bei eBay & Amazon?
Nein!

Ina Steiner von auctionbytes.com hat Verkäufer auch dieses Jahr wieder aufgerufen, Marktplätze zu bewerten, auf denen sie verkauft haben oder verkaufen.
Mit 2800 Teilnehmern kann man diese Umfrage repräsentativ nennen.

Die besten Noten bekommen zwei Newcomer: Artfire.com und webstore.com.
Artfire.com bekommt hohe Punktzahlen im Bereich Kundenservice und Kommunikation und erreicht damit Platz 1 in der Wertung.
Herausragende Ergebnisse erzielte webstore.com bei der Profitabilität – das einstellen ist kostenlos! – und der einfachen Bedienbarkeit.
Platz 2 für Webstore.com.
Auf Platz 3 der Sieger des letzten Jahres: Rubylane.com


Gesamtwertung

Insgesamt 16 Marktplätze standen zur Bewertung.
Bewertet wurden: Profitabilität, Kundenservice, Kundenkommunikation, Bedienbarkeit und ob die Teilnehmer den Marktplatz an Freude & Bekannte empfehlen würden.
Amazon liegt mit 6,1 Punkten auf Platz 6, eBay mit 4,2 Punkten abgeschlagen auf Platz 14.

Net Promoter Score

Bewertet wurde nach dem Net Promoter Score:
Die Teilnehmer konnte ihre Punkte auf einer Skala von 1-10 vergeben.
Im Ergebnis sind 1-6 Punkte negativ zu bewerten – die Kunden sind unzufrieden.
7 & 8 Punkte sind als neutral einzustufen.
9 & 10 Punkte sind herausragend.

Profitabilität

Im Vergleich zum Vorjahr ( Umfrage unter 1400 Verkäufern eBay vs. Amazon u.a. Online Marktplätze ) haben sowohl eBay als auch Amazon im Bereich “ Profitablität“ Punkte verloren.
eBay steht mit 4,58 Punkten auf Platz 12 (Vorjahr Platz 10 mit 4,83 Punkten), Amazon mit 5,48 Punkten auf Platz 8 ( Vorjahr Platz 2 mit 6,09 Punkten).

Kundenservice

Im Bereich Kundenservice konnte eBay erstaunlicherweise etwas aufholen, bleibt aber trotzdem am Ende der Skala. ( 3,44 Punkte in diesem Jahr, 3,24 Punkte im letzten Jahr – Platz 15.)
Bei Amazon sah es im letzten Jahr besser aus – Platz 5 mit 6,8 Punkten, während es in diesem Jahr mit 6,29 Punkten nur für Platz 7 reicht.

Kommunikation

Auch bei der Kommunikation konnte eBay sich leicht verbessern.
3,56 Punkte ( Platz 15) in 2010, dieses Jahr 3,81 Punkte ( Platz 14), während Amazon sich verschlechtert:
Platz 8 mit 6,16 Punkten – im letzten Jahr noch Platz 5 mit 6,7 Punkten.

Bedienbarkeit

eBay hat auch im Punkt “ Bedienbarkeit“ noch einiges an Optimierungspotential:
Dieses Jahr kletterten die Werte zwar von 5,27 Punkte ( Platz 12) im letzten Jahr auf 5,52 Punkte , aber es reicht nur für Platz 13.
Bei Amazon kehrt sich auch dieses Ergebnis um.
Während Amazon im letzten Jahr mit 7,03 Punkten auf Platz 6 kam, reicht es in diesem Jahr mit 6,51 Punkten nur für Platz 8.

Empfehlung

Traurig sieht es für eBay aus, wenn es darum geht, ob die Teilnehmer eBay ihren Freunden empfehlen würden. Mit 3,57 Punkten ( Platz 15) ist das Ergebnis noch etwas schlechter als im letzten Jahr. ( Platz 12 mit 3,67 Punkten).
Auch Amazon verliert Fans: Im letzten Jahr gab es im Bereich “ Empfehlungen“ noch 6,89 Punkte ( Platz 2). Dieses Jahr sind es nur noch 5,96 Punkte und damit Platz 8.

Fazit

Geht man nach dem Net Promoter Score, hat es kein Marktplatz bis ganz nach oben geschafft.
Artfire.com und webstore.com schaffen gerade die 8 Punkte Hürde und wären damit im “ neutralen Bereich“.
Sowohl eBay mit 4,2 Punkten als auch Amazon mit 6,1 Punkten müssten sich deutlich verbessern, um die Kunden zu begeistern.
Positiv fällt auf, dass eBay sich – wenn auch auf unterem Niveau – in einigen Bereichen verbessert hat.

Nun kann man eBay & Amazon natürlich nicht mit kleinen Nischen-Marktplätzen vergleichen, weil sie keine Alternativen zu eBay & Amazon sind.
Was bringt mir ein Nischen-Marktplatz, der zwar bei einzelnen Artikeln eine hohe Profitabilität verspricht, aber nur geringen Traffic hat?
eBay & Amazon investieren viel in Werbung und das muss natürlich über die Gebühren mitfinanziert werden, bringt dem einzelnen Verkäufer dann aber auch Besucher, die er braucht, um seine Artikel zu verkaufen.

Die kompletten Umfrageergebnisse finden Sie hier bei Autionbytes.com

Scot Wingo vom Channeladvisor Blog weiß wovon er spricht, wenn er den Weg vom Wohnzimmer- eBayverkäufer in den Olymp der Top 500 Internethändler beschreibt.

Seine Grafik verdeutlich den Werdegang eines eBay-Sellers vom Wohnzimmer-Verkäufer zum Top 500 Internethändler.
Spätestens wenn der Seller “ erwachsen“ wird, fängt er an, neben eBay auch bei Amazon und auf anderen Marktplätzen zu verkaufen.
Als nächstes folgt der eigene Onlineshop und nach und nach konzentrieren sich alle Maßnahmen zur Umsatzsteigerung auf die gute Positionierung des Onlineshops.
Will der Händler ganz nach oben, verschiebt sich der Umsatz deutlich : Entfallen in den Anfangstagen noch 100% des Umsatzes auf eBay, sind es in der Oberliga nur noch 10-20%.

Am Beispiel des eBay Verkäufers shoemetro ( eBayname apparelsave, Onlineshop shoemetro.com) zeichnet Scot Wingo einen solchen Aufstieg nach:

Angefangen haben David und Will im Jahr 2004.
Ganz typisch für viele eBayverkäufer von zu Hause aus.
Zunächst haben sie mit verschiedenen Produkten experimentiert und sich dann für Schuhe entschieden.
Ende 2004 sind sie “ zu Hause ausgezogen“ und haben ein kleines Lager mit ca. 230qm angemietet.
Durch eBay haben sie viel gelernt- die richtigen Produkte zu finden und wie man sie am besten verkauft.
2006 zogen sie in ein neues Lager mit ca. 740qm ein.
Ende 2006 lag ihr eBay Jahresumsatz bereits bei 3 Mio Dollar.
In 2007 fingen sie an bei Amazon zu verkaufen und eröffneten ihren eigenen Onlineshop.
Zu dem Zeitpunkt war eBay noch ihre absolute Nummer 1 und sowohl Amazon als auch der Onlineshop zweitrangig.
2008 wurde das Lager wieder zu klein und sie zogen in ein 1300qm großes Lager um.
Jetzt fingen sie auch an, ihre Aktivitäten bei Amazon stärker zu forcieren und der Onlineshop erhielt ein neues Design.
2009 wurde dann wieder ein neues Lager bezogen – dieses Mal mit einer effektiv nutzbaren Fläche von 4400qm.
2010 haben sie dann intensiv an ihrer Webseite gearbeitet:
Die Produktauswahl erhöht, mit dem eMail und Suchmaschinen-Marketing begonnen, ein Affiliate Programm aufgesetzt und sich im Social Media Bereich engagiert.

Jetzt schreiben wir das Jahr 2011 und die Geschichte ist natürlich nicht vorüber.
Bis jetzt sind sie sehr gesund gewachsen, haben sich Zeit genommen, die einzelnen Bereiche professionell aufzustellen und sie werden Schritt-für-Schritt weiter wachsen!

Ihr Umsatzwachstum beträgt 35 % im Jahr.
Aktuell haben sie 45 Mitarbeiter ( + 10 in der Hochsaison – so haben sie z.B. am Cyber Monday 2800 Paar Schuhe verkauft).
Der eBay Anteil am Umsatz liegt heute bei nur noch 65%.
Noch gehören sie nicht zu den Top 500 Internethändlern, aber vermutlich werden sie es schaffen!



Ina Steiner von Auctionbytes berichtet von extremen Umsatzzuwächsen bei den kleineren US Marktplätzen, die mit eBay und Amazon konkurrieren.
So meldet Etsy z.B. in diesem Jahr erstmalig 2 Millionen Artikel innerhalb eines Monats verkauft zu haben.
Das entspricht einem Umsatz von 37,3 Millionen Dollar und einem Umsatzwachstum von 75 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Viele Käufer suchen bewusst nach Alternativen zu eBay und Amazon und auch die Marketingaktivitäten der kleineren Marktplätze zahlen sich langsam aus.
Die Daten von Wall Street Analyst Mark Mahaney zeigen für den November ein Wachstum von 13 % bei Onlineshops, während Amazon.com nur um 6 % und eBay.com nur um 2 % im Vergleich zum Vorjahr zulegen konnten.

Nun muss man diese Zahlen sicher relativieren.
Natürlich können eBay und Amazon nicht mehr wachsen wie ein Start-Up Unternehmen, das den Aufbau, den eBay und Amazon längst hinter sich haben, noch vor sich hat.
Allerdings zeigen die Zahlen auch, dass kleinere Marktplätze durchaus eine Chance haben.