Swoopo.de hat einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt.
Das Geschäftsmodell von Swoopo.de war nie unumstritten und wurde gerne auch als “ Auktion mit Glücksspielcharakter“ beschrieben.
Das Prinzip:
Angebote wurden zu verlockend günstigen Preisen eingestellt.
Interessierte Käufer konnten für je 50 Cent ein Gebot kaufen, dadurch stieg der Angebotspreis um 10 Cent- gleichzeitig verlängerte sich die Laufzeit um 10,20 oder 30 Sekunden.
Nur der letzte Bieter erhielt den Zuschlag, alle anderen hatten für jedes Gebot 50 Cent investiert, die am Ende verloren waren.
Rein theoretisch wäre es möglich gewesen, dass gerade der letzte Bieter nur 50 Cent investiert hatte.
In der Praxis sah es wohl so aus, dass viele Bieter sich nach vielen erfolglosen Versuchen enttäuscht zurückzogen und Swoopo den Rücken kehrten.
In letzter Konsequenz folgte nun daraus die Insolvenz des Anbieters.
Nach DealStreet und Rabattschlacht ist Swoopo nun der dritte der “ Entertainment-Shopping“ Anbieter, der Insolvenz anmeldet.
Auf Swoopo.de heißt es, dass die Seite aus technischen Gründen kurzfristig nicht errreichbar ist.