Das Oberlandesgericht Dresden stellt in seinem Grundsatzurteil zu einer EU-Verordnung in Fragen des Verbraucherschutzes klar, dass die Marktplatzbetreiber – hier Amazon – verpflichtet sind, einen Link zur Streitschlichtungsplattform der Europäischen Union (ODR) einzubauen und nicht der Marktplatzhändler. Es ist nicht sinnvoll, dies von den Marktplatzhändlern zu verlangen, weil die Verordnung bereits nach dem klaren Wortlaut diese Pflicht zum Einbau des Links dem Betreiber des jeweiligen Onlinemarktplatzes auferlegt. BVOH-Präsident Oliver Prothmann, der bei der Verhandlung zugegen war, begrüßt diese Entscheidung ausdrücklich, da mit dem so entschiedenen Präzedenzfall zugleich auch einer unsinnigen Abmahnwelle wirkungsvoll Einhalt geboten wurde. Es bestand bislang die Gefahr, dass jeder Amazon- oder eBay-Händler abgemahnt werden konnte, weil er diesen Link auf der Plattform nicht eingebaut hatte: „Der Bundesverband Onlinehandel e.V. erwartet nun von den Marktplätzen, dass sie dieses Urteil auch umsetzen. Sie müssen den Link zur OS-Plattform, soweit noch nicht geschehen, für den Verbraucher ‚leicht zugänglich‘ setzen, um der EU-Verordnung allumfassend zu genügen“, Oliver Prothmann, Präsident des Bundesverbandes Onlinehandel e.V. (BVOH).

BVOH-Anwalt Wolfgang Wentzel überzeugt OLG Dresden
Ein Interessenverband aus Leverkusen hatte zunächst gegen ein BVOH-Mitglied eine Einstweilige Verfügung erwirkt. Diese wurde bereits erstinstanzlich durch den BVOH-Händler erfolgreich mit dem Widerspruch angegriffen und daraufhin von der 2. Kammer für Handelssachen des Landgerichts Dresden in diesem Punkt wieder aufgehoben. In dem Berufungsverfahren bestätigte das Oberlandesgericht Dresden nun in letzter Instanz und damit rechtskräftig diese Entscheidung.

Für den Berufungsbeklagten, einen BVOH-Händler aus Dresden, machte Rechtsanwalt Wolfgang Wentzel (onlinehandelsrecht.com) in diesem Verfahren geltend, dass nach der einschlägigen EU-Verordnung der Marktplatz, nicht aber der Marktplatzhändler verpflichtet sei, diesen Link vorzuhalten. Das Oberlandesgericht Dresden bestätigte das nun. „Dem Urteil liegt der eindeutige Wortlaut der EU-Verordnung zu Grunde. Die Europäische Union hat die wachsende Bedeutung von Online-Marktplätzen erkannt. Mit dieser Rolle korrespondieren auch Pflichten, wie die Verpflichtung des Marktplatzes zur Einbindung dieses Links. Das wurde durch die heutige Entscheidung des Sächsischen Oberlandesgerichts Dresden mit deutlichen Worten bestätigt. Wir erwarten nun die schriftlichen Urteilsgründe des Oberlandesgerichts“, sagt Rechtsanwalt Wolfgang Wentzel.
Weitere laufende Verfahren zur gleichen Thematik, wie z.B. in Koblenz, werden diesem eindeutigen Ergebnis hoffentlich folgen.

Das Urteil ist rechtskräftig. (OLG Dresden, Urteil v. 17.01.2017, Az. 14 U 1462/16 zu LG Dresden, Urteil v. 16.09.2016, Az. 42 HK O 70/16 EV)

Link Online Dispute Resolution (ODR): http://ec.europa.eu/consumers/odr/

Quelle: BVOH

Manche Händler scheuen sich aus Angst vor negativen Meinungen Bewertungen zu sammeln. Doch eine aktuelle Auswertung von Trusted Shops belegt, dass die überwiegende Mehrheit der Kunden stets die Bestnote vergibt. Die Zahlen geben Aufschluss darüber, wann bewertet wird und wie einzelne Branchen abschneiden. Simon Richartz, Bewertungsexperte bei Trusted Shops, zeigt, warum es sich lohnt, Kunden um ihre Meinung zu bitten. Denn 81 Prozent aller Kunden vergeben fünf von fünf Sternen, 13 Prozent immerhin vier Sterne. Als Schulnoten entspricht dies „sehr gut“ und „gut“.

Es ist menschlich, dass einem als Händler eine negative Bewertung eher in Erinnerung bleibt als viele positive. Die Zahlen sprechen jedoch eine eindeutige Sprache: Negative Bewertungen sind sehr selten. So vergeben lediglich ein Prozent aller Kunden einen Stern, ein weiteres Prozent bewertet mit zwei Sternen. „Kritische Rezensionen schaden einem Online-Shop nicht, denn ausschließlich positive Bewertungsprofile werden von den Verbrauchern unter Umständen als unglaubwürdig wahrgenommen“, erklärt Simon Richartz.

Montagmorgen ist Bewertungszeit
Die Online Shops erhalten die meisten Beurteilungen um 10 Uhr am Montagmorgen, hingegen in der Nacht gehen die wenigsten Bewertungen ein. Das Wochenende ist tendenziell schwächer als die Werktage und insbesondere der Samstag ist eher bewertungsschwach.

16,7 Tage bis zur Bewertung
Im Schnitt liegen 16,7 Tage zwischen der Bestellung und der Abgabe einer Bewertung. „Der Grund dafür liegt an den unterschiedlichen Lieferzeiten. Ein Buch braucht nicht so lange wie ein individuell gezimmertes Möbelstück aus Italien“, so Richartz. Idealerweise sollte eine Bewertungsemail den Kunden einen bis drei Tage nachdem er die Ware erhalten hat erreichen.

Genussmittel bringen positive Rezensionen
Je nachdem, was verkauft wird, steigen oder sinken die Chancen auf positive Kundenbewertungen. Am besten bewertet ist die Branche „Genussmittel“ mit durchschnittlich 4,86 von 5 Sternen, dicht gefolgt von „Medikamenten“. Am wenigsten positiv schneiden im Vergleich die Branchen „Floristik“ mit 4,59 und „Bekleidung“ mit 4,54 von 5 Sternen ab.

Die Unterschiede erklären sich mit der Erwartungshaltung der Käufer. Wer sich beispielsweise eine Schachtel Pralinen oder ein bestimmtes Medikament bestellt, weiß in der Regel schon vor dem Kauf, was genau er oder sie benötigt. Entsprechend groß ist dann die Zufriedenheit mit der Ware. Blumen hingegen können beim Versand schnell Schaden nehmen und Kleidung muss anprobiert werden. So kommen kritische Bewertungen zustande.

Mobiles Shoppen bleibt der Hit
Der Trend zum mobile shopping ist ungebrochen. Dies spiegelt sich auch in der Bewertungsabgabe. So bewerten nur noch 68 Prozent aller Kunden am Desktop, 16 Prozent hingegen am Tablet und 18 Prozent am Smartphone.

Fazit: Bewertungen sammeln lohnt sich
Es ist sinnvoll Bewertungen zu sammeln, denn die meisten fallen positiv aus und vereinzelte kritische Stimmen verleihen dem Profil ein authentisches Erscheinungsbild. Wichtig ist, den optimalen Zeitpunkt in Bezug auf die eigene Kundschaft für eine Bewertungsemail herauszufinden. Außerdem sollte ein Online-Shop responsive sein, um auch auf mobilen Geräten zum Kauf einzuladen.

Via: Trusted Shops

Im Kampf gegen die Markenpiraterie plant eBay die Einführung eines Authentifizierungsprogramms.
Händler werden ihre Produkte von Experten gegen eine Gebühr auf Echtheit prüfen lassen können. In der Suche werden die überprüften Produkte besonders hervorgehoben.

Nicht nur Verkäufer werden den Service in Anspruch nehmen können- auch Käufer können die bei eBay gekauften Produkte auf Echtheit prüfen lassen, müssen jedoch für die Kosten aufkommen.
Bisher gibt es keine Informationen über die Höhe der Kosten.

Stellt sich ein geprüfter Artikel im nachhinein als Fälschung heraus, zahlt eBay den doppelten Kaufpreis zurück.
Das Programm soll im Laufe des Jahres zunächst in den USA und später auch auf anderen Marktplätzen eingeführt werden.

Meine Einschätzung

Am Ende bleiben noch viele Fragen offen.
An wen richtet sich das Programm?
Würde es konsequent umgesetzt werden, müssten gewerbliche Verkäufer, die mehr als einen Artikel eines Markenproduktes verkaufen, jedes einzelne Produkt zur Überprüfung einsenden.
Richtet es sich an private Verkäufer, wird es vermutlich vielen zu lange dauern, bis sie ihr Produkt nach der Überprüfung zu cash machen können, weil sie zusätzliche Zeit für den Überprüfungsprozess einplanen müssen. Wenn auch nur ein Bruchteil der bei eBay angebotenen Markenprodukte zur Überprüfung eingeschickt wird, wird eBay eine kleine Armada an Experten beschäftigen müssen, um die Überprüfung zeitnah abschließen zu können.
Grundsätzlich finde ich die Idee gut, aber im Moment habe ich Zweifel daran, dass es sich durchsetzen wird.

Die Kölner Neustadt, Hamburg-Rahlstedt und der Prenzlauer Berg in Berlin: In diesen Vierteln werden besonders viele Pakete zugestellt. Zu diesem Ergebnis kommt das „Hermes PaketRadar“, für das Hermes bundesweit über 28 Millionen Sendungen anonym ausgewertet hat. Untersucht wurden Paketzustellungen in Berlin, Hamburg, Köln, München, Frankfurt, Leipzig und Stuttgart. Interaktive Karten ermöglichen die Anzeige der zugestellten Mengen auf den Stadtteil genau.

„Die Erhebung zeigt, dass in vielen deutschen Großstädten die Innenstadt- und Szeneviertel bei den transportierten Paketmengen vorn liegen“, sagt Dirk Rahn, Geschäftsführer Operations von Hermes Germany. „Ich gehe davon aus, dass die Sendungsmengen vor allem in den Städten noch deutlich weiter zunehmen werden. Uns als Logistiker stellt das zunehmend vor Herausforderungen. Schon heute kämpfen unsere Zusteller mit hohem Verkehrsaufkommen, engen Straßen und jeder Menge Unverständnis, etwa bei der Parkplatzsuche. Gleichzeitig steigen die Erwartungen der Konsumenten – immer präziser, schneller, umweltfreundlicher soll das Paket kommen, am besten ohne dafür zahlen zu müssen. Eine komplexe Situation. Es braucht deshalb vor allem für die City-Logistik neue Konzepte – und einen Schulterschluss von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.“

Berlin: Prenzlauer Berg top, Neukölln flop

In der Hauptstadt treiben die innerstädtischen Szeneviertel die Paketmengen in die Höhe. Unangefochtene Spitze bei den absoluten Mengen ist der Prenzlauer Berg, wo das PaketRadar 446.379 Sendungen erfasste. Friedrichshain (412.283) und Mitte (376.264) folgen auf den Plätzen zwei und drei. Blickt man auf die Berliner Bezirke, ist Pankow (1,23 Mio.) der stärkste der insgesamt zwölf. Untersucht wurde auch das Verhältnis von Paketmenge und Einwohnerzahl. Dabei liegen mit Bohnsdorf (5,0 Sendungen pro Einwohner) und der Stadtrandsiedlung Malchow (5,1) zwei für Nicht-Berliner eher unbekannte Ortsteile an der Spitze. Der Wedding (1,9) und Neukölln (1,8) gehören zu den Stadtteilen mit den wenigsten Sendungen pro Kopf.

Hamburg: Rahlstedt toppt Winterhude

Hamburgs Paket-Hotspot heißt Rahlstedt. Der stark bevölkerte Stadtteil im Nordosten der Hansestadt verweist mit 252.321 Sendungen sowohl das schicke Winterhude (178.873) als auch das trendige Eimsbüttel (172.580) deutlich auf die nachfolgenden Plätze. Unter den Bezirken hat Wandsbek im PaketRadar mit 1,2 Millionen Sendungen die Nase vorn. Bei der Pro-Kopf-Verteilung liegen die innenstadtnahen Viertel in Führung: In der HafenCity kommen auf jeden Einwohner rund 12,6 Pakete, in der Altstadt sind es sogar sage und schreibe 34,8. Mitgrund: Viele Hamburger vertrauen auf die Paketzustellung am Arbeitsplatz.

München: Obergiesing an der Spitze

Was dem Berliner sein Prenzlauer Berg, ist dem Münchner sein Obergiesing. In keinem anderen Stadtbezirksteil der bayerischen Landeshauptstadt erfasste das PaketRadar mehr Sendungen als hier (79.364). Silber geht knapp an Waldtrudering (78.924), vor St. Ulrich auf Rang 3 (75.406). Unter den 25 Münchner Stadtbezirken ist Thalkirchen-Obersendling bei den absoluten Mengen vorn (217.639). Wie schon in Hamburg, liegt auch in der Münchner Altstadt das Paketaufkommen mit 3,6 Paketen pro Einwohner überdurchschnittlich hoch.

Köln: Nichts toppt die Neustadt

Westlich der Kölner Ringe haben die Zusteller in der Domstadt am meisten zu tun. 253.459 Sendungen wurden in der Neustadt gemessen, davon 136.900 im Südteil, der damit unter den Kölner Stadtteilen Platz 1 belegt. Der Trendstadtteil Ehrenfeld ist Dritter (126.105), bei den Bezirken liegt Lindenthal (495.919) in Führung. Auch in Köln ist eine Konzentration der Paketmengen in der City messbar: Der Innenstadtbezirk mit Altstadt, Neustadt und dem rechtsrheinischen Deutz liegt mit 3,8 Sendungen pro gemeldetem Einwohner messbar über dem Kölner Durchschnitt (3,0).

Frankfurt: Sachsenhausen vorn

Unter den Frankfurter Stadtteilen zählte das PaketRadar in Bockenheim die meisten Sendungen (56.095). Der eigentliche Gesamtsieger aber liegt südlich des Mains: Noch vor dem Nordend führt Sachsenhausen, administrativ in Nord- und Südteil getrennt, das Ranking an. 93.483 Päckchen und Pakete wurden hier erfasst, das Gros davon im Nordteil. Schlusslicht bei den absoluten Mengen ist Berkersheim: Nur 5.007 Päckchen und Pakete wurden hier gezählt. Die geringsten Sendungsmengen pro Einwohner verzeichnen die Stadtteile Höchst und Hausen.

Leipzig: Südvorstadt souverän auf Platz 1

In Leipzig werden rund um die Innenstadt besonders viele Päckchen transportiert. Allein in der Südvorstadt zählte Hermes insgesamt 88.494 Sendungen – rund 25 Prozent mehr als in Reudnitz (66.139), das sich Platz 2 sicherte. Klar erkennbar ist auch in Leipzig der Trend, dass sich Privatpersonen ihre Pakete an den Arbeitsplatz liefern lassen. So liegt im östlichen Zentrum der Stadt die Paketmenge pro gemeldetem Einwohner mit 4,5 Sendungen deutlich über dem Schnitt. Auf 4.220 Bewohner erfasste das PaketRadar hier 19.132 Sendungen.

Stuttgart: Zuffenhausen ist Schlusslicht

Bei Luxuskarossen top, bei Paketmengen flop: Nirgendwo sonst in Stuttgart werden pro Einwohner so wenige Pakete ausgeliefert wie im Bezirk Zuffenhausen (2,9). Besonders gering ist die Anzahl im Zuffenhausener Stadtteil Mönchsberg. Deutlich mehr ist in Stuttgart-Mitte los, hier wurden 5,8 Pakete pro Kopf gemessen – vor allem rund um den Hauptbahnhof sind die Mengen hoch. Unter allen Stuttgarter Stadtteilen liegt Weilimdorf bei den absoluten Zahlen vorn (60.720 Sendungen), bei den Bezirken sicher sich Bad Cannstadt die Pole Position (208.367).

Datenquelle: Hermes Germany | Zeitraum: November 2015 – Oktober 2016

Bei Facebook bin ich gerade über eine Diskussion in der Amazon SEO Gruppe gestolpert, die sich im Kern darum dreht, dass die Chinesen für die neuen Amazon Rezensionsrichtlinien (keine incentivierten Rezensionen mehr) bereits ein neues Schlupfloch gefunden haben: Sie animieren Käufer zum Kauf und zahlen ihnen nach Zusendung des Artikels zunächst 2/3 des Kaufpreises über PayPal (also unsichtbar für Amazon) zurück.
Nach Abgabe der Bewertung gibt es dann das letzte Drittel erstattet, so dass der Käufer den Artikel kostenlos erhalten hat. Bei diesem Vorgehen wird ein verifizierter Kauf vorgegaukelt und die neuen Amazon Rezensionsrichtlinien unterwandert.
Es ist wenig überraschend, dass die ersten Schlupflöcher bereits aktiv genutzt werden, weitere werden folgen.

Amazon Suspendierung – und dann?

Spannend an der Diskussion ist auch das Nebenthema, nämlich wie Chinesen mit einer Amazon Suspendierung umgehen. Kaum suspendiert, wird ein neuer Account eröffnet und der Lagerbestand auf den neuen Account umgebucht, so dass es trotz Suspendierung mit bereits gut gerankten und bewerteten Artikeln nahtlos weitergeht.

eBay kann punkten

In meinen Augen kann eBay hier sehr deutlich punkten, denn bei eBay geht die Artikelhistorie nicht auf einen neuen Account über und auch die Limits, mit denen ein neuer chinesischer Account am Anfang belegt wird, machen dieses Vorgehen schwierig.
Im Oktober 2016 hatte ich in meiner Kolumne im Onlinehändler Magazin geraten, eBay nicht aus den Augen zu verlieren und dieser Tipp gilt nach wie vor.

Im November hatten US Mitglieder bereits von einem eBay Bug berichtet, der die Käufer nach Hause schickt. Beim Aufruf verschiedener eBay-Seiten erhielten sie die Fehlermeldung:
You’ve exceeded the number of page requests allowed for one day. Please try again tomorrow“ (Sie haben die Anzahl an Seitenaufrufen erreicht.Bitte versuchen sie es morgen wieder).
Wie heute auf dem Blog von eCommerce Bytes zu lesen ist, ist der Bug noch immer nicht behoben.
Eigentlich wird diese Fehlermeldung angezeigt, wenn man mehrfach versucht, sich mit einem falschen Passwort einzuloggen.
Nutzer berichten jedoch, dass sie diese Fehlermeldung auch erhalten, wenn sie bei eBay nach Artikeln suchen oder sich die Angebote eines bestimmten Verkäufers anzeigen lassen wollen.
In Deutschland gab es dieses Problem in der Vergangenheit auch schon, jedoch nur sehr vereinzelt und nicht über einen so langen Zeitraum.

Amazon hat heute bekannt gegeben, dass durch den Service „Versand durch Amazon“ („Fulfillment by Amazon“, FBA) im Jahr 2016 mehr als zwei Milliarden Artikel für Marketplace-Verkäufer weltweit ausgeliefert wurden – ein Rekordjahr für Verkäufer auf Amazon. Die Zahl der weltweit ausgelieferten FBA-Artikel wuchs allein während des Weihnachtsgeschäfts um mehr als 50 Prozent.

Mit „Versand durch Amazon“ können Verkäufer jeder Größe ihr Geschäft erfolgreich ausbauen, indem sie Logistik, Retourenmanagement und Kundenservice an Amazon auslagern – sowohl in Deutschland, als auch innerhalb Europas. Zudem werden die Produkte durch „Versand durch Amazon“ für das Amazon Prime Programm verfügbar und sind somit zugänglich für Millionen der treuesten Amazon Kunden.

„2016 war ein weiteres Rekordjahr für Händler weltweit auf Amazon Marketplace“, sagt Francois Saugier, Vice President und verantwortlich für Amazon Seller Services in Europa. „Eine der größten Wachstumshebel gerade für kleine Händler ist das Programm „Versand durch Amazon“, bei dem wir ihre Produkte lagern, verpacken und für sie an Kunden versenden – Händler können damit besonders einfach ihr Geschäft national und auch international erweitern, ihre Umsätze steigern und neue Jobs schaffen.“

„Laut einer unabhängigen Studie haben Marketplace-Händler in Deutschland durch ihre Aktivitäten auf Amazon 87.000 Jobs geschaffen“, sagt Dr. Markus Schöberl, Director Amazon Seller Services im deutschsprachigen Raum. „Es ist großartig zu sehen, wie deutsche Amazon Verkäufer nach und nach immer größere Erfolge erzielen – wir sehen unsere Rolle darin, sie weiterhin zu unterstützen.“

„Verkaufen auf Amazon“-Meilensteine im Jahr 2016

Amazon Marketplace und FBA, weltweit:

– FBA lieferte mehr als zwei Milliarden Artikel an Kunden in aller Welt
– Die Anzahl der Händler, die den FBA-Service nutzen, wuchs weltweit um mehr als 70 Prozent
– Außerhalb der USA wuchs die Zahl der mit FBA gelieferten Einheiten um mehr als 80 Prozent
– Weltweit verschickten Amazon Händler mit FBA aus mehr als 130 Ländern Bestellungen an Kunden in 185 Länder
– Durch das „Prime durch Verkäufer“-Programm stehen Prime-Kunden aus Deutschland, Österreich, Großbritannien, Frankreich, Japan und den USA mehr als sechs Millionen zusätzliche Artikel innerhalb des Prime-Programms zur Verfügung

Weihnachtsgeschäft, weltweit:

– Weltweit gingen bei Händlern am „Cyber Monday“ Bestellungen für mehr als 28 Millionen
Artikel ein
– Während der Weihnachtssaison stieg die Zahl der mit FBA weltweit verschickten Einheiten im Jahresvergleich um mehr als 50 Prozent
– Prime-Mitglieder aus aller Welt bestellten Millionen von Artikeln von Händlern im „Prime durch Verkäufer“-Programm, das die kostenlose Lieferung am Folgetag oder innerhalb von zwei Tagen ermöglicht

Gesponserte Produkte, weltweit:

– Durch die Ausweitung der Anzeigenplatzierungen auf Desktop- und Mobil-Seiten stiegen die Klicks auf „Gesponserte Produkte“ weltweit um mehr als 150 Prozent
– Die Zahl der Verkäufer, die „Gesponserte Produkte“ nutzen, wuchs weltweit um mehr als 100%

Business Highlights auf Amazon.de:

– „Amazon Business“ startete in Deutschland als erste internationale Ausweitung des Programms nach dem Start in den USA im April 2015. In den USA bedient Amazon Business mehr als 400.000 Unternehmen und hat im ersten Jahr über eine Milliarde US-Dollar Umsatz gemacht – Amazon Händler stehen dabei für mehr als die Hälfte der Bestellungen. Inzwischen verkaufen mehr als 45.000 Amazon Händler über „Amazon Business“, die Zugriff auf unternehmensspezifische Verkaufsfunktionen haben.
– „Handmade at Amazon“ startete in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien. Dadurch werden handgefertigte Produkte von Kunsthandwerkern auch für europäische Kunden zugänglich gemacht. In den USA, wo der Service bereits 2015 startete, wurden dem Bereich „Handmade at Amazon“ sechs neue Kategorien hinzugefügt (Accessoires, Baby, Spielzeug und Spiele, Beauty und Pfleg, Haustierzubehör). Der US Handmade-Store verfügt nun über mehr als 500.000 Artikel, die direkt von Kunsthandwerkern aus 80 Ländern auf der ganzen Welt in allen 50 US-Bundesstaaten angeboten werden.
– Amazon startete das pan-europäische FBA-Programm, mit dem Händler effizienter als jemals zuvor exportieren und Millionen Amazon Kunden in ganz Europa erreichen können. Im Rahmen des Programms senden Händler ihre Waren an ein lokales Amazon Logistikzentrum, Amazon kümmert sich dann um die gesamte Logistik und verteilt die Produkte automatisch in Amazons europäischem Logistiknetzwerk anhand der erwarteten lokalen Nachfrage in den verschiedenen Ländern.
– Amazon startete „Amazon Launchpad“. Amazon Launchpad arbeitet mit über hundert führenden Venture-Capital-Firmen, Acceleratoren und Funding-Diensten zusammen und hilft weltweit bereits mehr als 1.000 Start-ups dabei, neue Produkte in den USA, Großbritannien, China, Deutschland und Frankreich einzuführen. Täglich kommen weitere Start-ups hinzu und nutzen die Infrastrukturen von Amazon, um die Herausforderungen beim Entwickeln neuer Produkte zu meistern, bekannter zu werden und den Verkauf anzukurbeln.

Quelle: Amazon

Bewerbungsfrist verlängert:
Noch bis zum 13. Januar können Sie Bewerbungen in den Kategorien „Bester Online-Pure-Player“, „Bester Multichannel-Händler“, „Bester Markenshop“ und „Hidden Champion“ für den Internet World Shop-Award einreichen.
Eine hochkarätige Jury bewertet die Arbeiten unter Gesichtspunkten wie Originalität, Einkaufserlebnis, Produktpräsentation und Usability.
Die Einreichungsgebühr beträgt 79 Euro. Die Preisverleihung findet am 6. März im Münchner Luxushotel „Bayerischer Hof“ statt.

Nach meinem Erfahrungsbericht über die Canton Fair erreichen mich immer wieder Fragen der Leser zur Canton Fair.

Daher habe ich mich entschieden, hier eine FAQ Seite einzurichten, die Sie jederzeit unter „Nützliche Tools“ finden.

Update: 18.1.2017

Vorbereitung

F: Braucht man für die Messe den Gewerbeschein aus Deutschland in englischer Sprache- oder muss man das überhaupt mitnehmen?
A: Einen Gewerbeschein benötigt man weder für die Anmeldung noch für den Einkauf auf der Messe. Allerdings sollte man einen Stapel Visitenkarten mitnehmen.

F: Haben Sie deutsche Seiten wo man noch mehr Infos über die Messen bekommt und auch Kataloge?
A: Es gibt eine übersetzte deutsche Seite, aber ich würde die Originalversion vorziehen.
Kataloge in gedruckter Form gibt es auf der Messe.

F: Ist es denn sinnvoll eine Einladung von einem Lieferanten zu haben oder denkst du das Modell mit der Einladung von der Messe reicht aus?
A: Die Einladung zur Messe reicht aus.

Reiseplanung

F: Fuer mich ist es das erste mal und mir wurde gesagt ich brauche ein double entry visum wenn man übers Wochenende auf Hong Kong fährt und wieder zurück auf die Canton, kannst du mir da etwas auf die Sprünge helfen, was das fuer ein visum ist und wo ich es beantragen kann?
A: Ich habe das Visum hier beantragt: http://www.visaforchina.org. Ich habe die Unterlagen ausgefüllt, online einen Termin gemacht, persönlich meinen Pass abgegeben und einige Tage später konnte ich den Pass mit Visum wieder abholen. Man kann beim Visaantrag wählen, ob man eine einmalige oder mehrmalige Ein-und Ausreise benötigt.

F: Wieviel Tage Reise würden Sie mir empfehlen?
A: Die Messe ist in 3 Phasen unterteilt: Jede Phase dauert 4 Tage, dann wird die Messe für die nächste Phase komplett ab – und wieder aufgebaut.
Am letzten Tag werden viele Stände schon langsam abgebaut, ich würde die ersten 3 Tage empfehlen, obwohl 3 Tage nicht ausreichen, um alles sehen zu können.

F: Zeitgleich findet in Hongkong ebenfalls eine Messe statt, würden Sie das auch empfehlen ?
A: Diese Frage kann ich nicht mit Ja oder Nein beantworten. Ich war auf den Messen in Hongkong, war aber nach der Canton Fair eher enttäuscht. Andere mögen die Messen in Hongkong, weil sie kleiner und übersichtlicher sind.
Mein Tipp wäre: Wenn Sie 2 Phasen besuchen, fahren Sie in der Zeit zwischen den Phasen nach Hongkong und besuchen Sie dort die Messe.

F: Kannst du einen Bestimmten Flug empfehlen den du gebucht hast?
A: Ich bin vorher schon in Asien und reise von dort aus an. Ich nutze zur Flugbuchung immer www.skyscanner.de. Die Seite ist sehr schnell, man kann Gabelflüge buchen, Stop-Over einplanen und einiges mehr und die Ergebnisse werden in Rekordzeit angezeigt und billigere Flüge habe ich auch noch nirgends gefunden.

F: Kannst du ein Hotel nähe der Messe empfehlen?
A: „Nähe“ der Messe ist in Guangzhou relativ. Mein Hotel, das ich empfehlen könnte, ist ca. 5 km von der Messe entfernt, was sich auf den ersten Blick nicht weit anhört. Wenn man dann aber den Verkehr in Guangzhou kennenlernt, wundert man sich nicht, dass diese 5km = ca. 40 Minuten Fahrtzeit bedeuten.

F: Ist es sinnvoller direkt nach Guangzhou zu fliegen, oder über Hong Kong?
A: Das kann ich nicht entscheiden, ich würde immer über Hongkong fliegen – hier würde ich vorschlagen, die Preise zu checken und dann zu entscheiden. Von Hongkong kommt man einfach mit der Bahn nach Guangzhou.

Canton Fair April/Mai 2017

F: Wenn man nach Guangzhou fliegt, was ist die Beste und schnellste Möglichkeit auf die Messe zu kommen?
A: Viele, wenn nicht fast alle, Hotels bieten Shuttlebusse zur Messe an. Leider beewerben die meisten Hotels das nicht, insofern würde ich mir ein Hotel suchen und dann nachfragen.

F: Natürlich möchte ich auch noch, falls mein Lieferant nicht auf der Messe ist, gerne noch in seine Fabrik fahren. Hast du damit Erfahrungen?
A: Ich habe beim letzten Mal auch meinen Lieferanten besucht und auch das hat sich gelohnt. Die Zusammenarbeit ist besser, wenn man sich kennt. Meiner war begeistert, als ich ihm vorgeschlagen hatte, ihn zu besuchen und hat ein ganzes Empfangskomitee abgestellt, die sich um mich gekümmert haben. Die Chinesen sind extrem gastfreundlich, frag also Deinen Lieferanten einfach, ob Du ihn besuchen kannst. Ich bin fast sicher, dass er einverstanden ist.

F: Sind sie auch im April 2017 auf der Messe?
A: Ja und ich werde zusammen mit Ralf Hermann, der in Hongkong eine Sourchingagentur betreibt und Mark Steier, dem Betreiber von wortfilter.de einen Stammtisch organisieren. Infos dazu gibt es später.

Sie können mir gerne weitere Fragen schicken, die Seite wird laufend ergänzt.

silvester2 Happy New Year!
Ich habe mir endlich meinen größten Traum erfüllt und bin in den nächsten Monaten als digitaler Nomade unterwegs. Bis Ende Februar bleibe ich in Dubai, dann geht es weiter nach Asien. Die Vorbereitungen waren sehr viel umfangreicher als ich mir jemals hätte vorstellen können und so ganz nebenbei habe ich 2016 mit dem besten Ergebnis der letzten Jahre abgeschlossen, weil ich so viele Coachinganfragen hatte wie nie zuvor.
Durch die vielen Coachings ist sichergestellt, dass ich nach wie vor tief im Thema bin. Auch wenn ich auf tmta aus Zeitgründen nicht geschrieben habe, ist mir nichts entgangen, denn in meiner täglichen Routine habe ich selbstverständlich alles verfolgt, was auch nur im Ansatz relevant war.
Viele Kunden waren in Sorge, dass ich meine Zeit in Dubai lieber am Strand als am PC verbringe und wollten sicherheitshalber noch vor meiner Abreise ein Coaching buchen, so dass ich gar nicht alle in 2016 unterbringen konnte und neue Termine für umfangreiche Coachings erst wieder im April 2017 frei habe. Natürlich werde ich Zeit am Strand verbringen, aber von der Rente bin ich noch weit entfernt. Dafür liebe ich meinen Job viel zu sehr!

Ausblick 2017 – telefonische Kurzberatungen

Auf Wunsch vieler Kunden werde ich in Zukunft auch telefonische Kurzberatungen via Skype anbieten. Ein Skype Account ist dafür nicht nötig. In der kommenden Woche werde ich weiter an den Details feilen und dann in der nächsten Woche mit dem neuen Service online gehen.

eBay Umsatzmillionäre

Auf der Strecke geblieben ist in den letzten Monaten leider auch meine überfällige Auswertung zu den eBay Umsatzmillionären 2016, auch daran werde ich an den nächsten Monaten arbeiten, so dass die Auswertung bis zum Frühjahr 2017 online gehen kann.

Sehr wichtige Themen, über die ich in den letzten drei Monaten nicht geschrieben habe, werde ich ergänzen, damit ich sie parat habe, wenn ich später noch einmal darauf zurückgreifen will. In den RSS Feeds werde ich diese Artikel ausblenden, auf den Seiten werden sie jedoch abrufbar sein.

Erreichbar auf allen Kanälen

Auch wenn ich nicht in Deutschland bin, bin ich auf vielen Kanälen persönlich erreichbar: Direkt zum deutschen Ortstarif unter einer deutschen Telefonnummer, die Sie im Impressum finden, per Mail (Impressum), per Whatsapp (auf Anfrage, jedoch nicht telefonisch über Whatsapp – das funktioniert in Dubai leider nicht) und über Facebook. Fotos von meiner Reise gibt es bei Instagram.

Allen Lesern wünsche ich ein frohes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2017!

Ab morgen geht es dann hier wieder wie gewohnt weiter.