Seit April 2015 waren die Produkte in der Kategorie Kleidung, Schuhe & Accessoires > Erotik in ihrer Auffindbarkeit eingeschränkt. Dies hat bei vielen Verkäufern zu Umsatzverlusten geführt. Heute nun teilt eBay mit, dass der technische Fehler nach 8 Monaten behoben wurde.

Durch den Fehler waren die Verkäufer gezwungen, ihre Artikel in herkömmlichen (unpassenden) Kategorien einzustellen oder sie gleich ganz aus dem Sortiment zu nehmen.
In Zukunft wird eBay vermutlich wieder darauf achten, dass betroffene Artikel, zu denen

– Fetischbekleidung (insbesondere aus Materialien wie Latex, Lack oder Gummi)
– „Ouvert“ Bekleidung (im Schritt oder über den Brustwarzen offen)
– Netzkleider, Netz-Overalls, Netz-Dessous und ähnliches
– Gogokini, Monokini und Mikrobikini
– Perlenstrings
– Schnürstockings
– Kostüme für sexuell ausgerichtete Rollenspiele
gehören, auch wieder in der „richtigen“ Kategorie (Erotik) hinterlegt sind.
Händler, die sich im Frühjahr/ Sommer die Arbeit gemacht haben, ihre Artikel samt Merkmalen von der kaum auffindbaren Erotikkategorie in die „normale“ Modekategorie zu verschieben, müssen sich nun erneut diese Arbeit machen und die Artikel wieder zurück in die Erotikkategorie verschieben und dabei daran denken, die passenden Artikelmerkmale zu hinterlegen.

Aus Coachings weiß ich, dass Händler, die ihre Artikel im Sommer zurück in die klassischen Kategorien geschoben haben, auch gezwungen waren, die Überschriften zu ändern, weil viele Suchbegriffe wie z.B. „brustfrei“ in den klassischen Kategorien nicht angenommen wurden. So müssen also neben den Kategorien und den Artikelmerkmalen auch viele Überschriften geändert werden.
Das bedeutet einen großen Aufwand für betroffene Händler und die Händler können nur hoffen, dass die Erotikkategrie dann auch langfristig stabil läuft und sie nicht erneut in der Unauffindbarkeit verschwindet.