Erst laufen eBay die Partner in Scharen davon, dann muss eBay zugeben, dass die Sicherheitsmaßnahmen nicht ausreichend waren und Hacker sich Zugriff auf wichtige Nutzerdaten verschaffen konnten und nun kommt auch noch Google mit dem neuesten Panda Update und beschert eBay massive Rankingverluste.
Laut Sistrix gehört eBay zu den großen Verlierern des neuen Google Algorithmus-Updates und verzeichnet in absoluten Zahlen gemessen starke Einbußen im Google Ranking.
Häme ist in diesem Fall nicht angebracht, denn hier geht es nicht um eBay, sondern auch – und vor allem – um die Händler, die von eBay leben. Rankingverlust bedeutet auch Umsatzverlust und den müssen die Händler letztendlich verbuchen.
Wenn ehemalige eBay Partner statt eBay Amazon bewerben, fehlen hier schon wichtige Unterstützer. Wenn als nächstes Mitglieder durch den Hackerangriff verunsichert sind und eBay in Zukunft meiden, brechen weitere Käufer weg und wenn eBay in den Google Ergebnissen nicht mehr auf den vorderen Plätzen landet, kaufen die Kunden möglicherweise auf anderen Plattformen ein.
Wenn eBay verliert, sitzen viele mit im Boot, die auf eBay gesetzt haben und das kann schon einmal recht ungemütlich werden.

Fazit: Es ist immer gut, wenn man sich neben eBay weitere Verkaufskanäle erschließt und sich nicht ausschließlich auf eBay verlässt.

6 Kommentare
  1. Parker
    Parker sagte:

    Warum soll es auch nicht mal die großen treffen?! Wie hier schon erwähnt, sich auf Ebay, Amazon usw. zu verlassen ist ein gefährliches Spiel, denn wie es die Erfahrungen zeigen bleibt nichts für die Ewigkeit. Selbst bei Google wird einmal die Zeit kommen.

  2. Marion von Kuczkowski
    Marion von Kuczkowski sagte:

    @Andy,

    ich stimme Dir zu 100% zu, aber Du würdest sicher staunen, wie viele gewerbliche Verkäufer ( auch die mit vielen Angestellten) noch immer primär bei eBay sind. Wenn ich mir einige Onlineshops ansehe, dann gruselt es mich ….

  3. Andy
    Andy sagte:

    Versteh‘ mich bitte nicht falsch. Ich denke ebenfalls, das Häme gegen eBay absolut unangebracht wäre.

    Dennoch – als jemand, der eben „nur eBay-Kunde“ ist, begrüße ich das massive Downranking, insbesonders der ganzen eBay (Affiliate-)Seiten bei Google.

    Jedoch (Zitat Blog-Eintrag):

    »Wenn eBay verliert, sitzen viele mit im Boot, die auf eBay gesetzt haben und das kann schon einmal recht ungemütlich werden.«

    Wer in der heutigen Zeit nur oder auch nur massiv auf einen Markplatz setzt als professioneller Händler, hat meiner Meinung nach den Markt nicht erkannt. Das mag vor 5-10 Jahren noch super geklappt haben, aber mit ständig wechselnden AGB, neuen Restriktionen, Änderungen im (Affiliate-)System – nicht nur von Seiten eBays, sondern auch bei anderen Portalen, sollte man sein rein virtuell laufendes Unternehmen mit Sicherheit nicht mehr mehrheitlich auf eine Plattform stützen.

    Das mag funktionieren für die „gewerblichen Garagenverkäufer“, die ihr eBay-Geschäft am Wochenende neben dem regulären Job betreiben. Wenn aber das Gesamteinkommen – oder schlimmer noch: Löhne für Angestellte etc. – nur durch virtuelle Verkäufe finanziert werden müsen, dann ist das in meinen Augen grob fahrlässig, wenn man sich auf einen Marktplatz konzentriert. Es sei denn, man besitzt ein (Quasi-)Monopol auf eine dauerhaft gefragte Angebotspalette.

    Dabei ist das egal, ob die Plattform eBay, Amazon, Rakuten oder was auch immer ist.

  4. Marion von Kuczkowski
    Marion von Kuczkowski sagte:

    Unschuldig ist eBay ganz sicher nicht. Mir ging es nur darum, die Schadenfreude zu begrenzen, die sicher einige empfinden, denn es trifft leider auch die Verkäufer – nicht nur eBay.

  5. Andy
    Andy sagte:

    So ganz unschuldig ist eBay meiner Meinung nach aber nicht an dem Verfall des Rankings. Z. B. durch ihr affiliate-Programm.

    Und auch einige der „Big-Seller“ tragen einen Teil der Schuld mit – mit ihren in der Anzahl nicht mehr zählbaren Landingpages, die einzig und alleine darauf zielen, bei Google die eigenen Artikel zu verlinken.

    Es war ja teilweise schon kaum noch möglich, *Informationen* über ein Produkt zu erhalten, weil die ersten 50 Trefferseiten bei Google nur noch eBay-Werbeseiten auflistete.

Kommentare sind deaktiviert.