Eigentlich soll die Plattform „The Hunt“ auf der Suche nach Produkten helfen, die man im Netz gesehen hat und gerne kaufen möchte.
Der Nutzer lädt ein Bild von dem Produkt hoch, das er sucht und andere Nutzer gehen für ihn auf die „Jagd“.
Sie suchen und finden dabei dieses oder auch ein ähnliches Produkt, das günstiger ist und verlinken dann den Artikel mit Angabe des Preises.
Das alleine ist schon eine tolle Idee. Wie oft sucht man Produkte, die man auf Anhieb nicht findet. Die „Jäger-Community“ von The Hunt hilft jetzt dabei.

Artikel finden, die nachgefragt sind und sich möglicherweise gut verkaufen lassen

Aber die Plattform ist nicht nur für dafür geeignet, Produkte zu finden, die man gerne kaufen möchte.
Man findet auch viele Produkte, die in Deutschland noch gar nicht angekommen sind, aber eine hohe Nachfrage haben.
Hier ein aktuelles Beispiel:
Eine Schablone für French Nails, die ich so bei eBay in Deutschland nicht von deutschen Verkäufern gefunden habe und die offensichtlich gut verkauft werden.

Top oder Flop?

Durch die Anzahl der „Follower“ und „Gems“ kann man zudem abschätzen, wie beliebt das Produkt ist.
Je mehr Nutzer das Produkt als „Gem“ (Juwel) taggen, desto beliebter ist es.
Schon auf der ersten Seite findet man viele Produkte, bei denen es sich lohnen würde, zu recherchieren, ob in Deutschland ein Markt dafür vorhanden wäre, um dann entsprechend zu handeln.
Einige Produkte findet man bei eBay.com (wie z.B. die French Nails Schablone) und Amazon.com und kann dort prüfen, ob sich die Produkte gut verkaufen lassen – wobei natürlich nicht jedes Produkt, dass sich in USA gut verkauft auch für den deutschen Markt geeignet ist.
Inspiration zur Produktrecherche findet man bei The Hunt in jedem Fall in Hülle und Fülle!

Marketing für besondere Produkte

Aber es gibt noch einen weiteren Punkt, der The Hunt interessant macht.
Haben Sie ein Produkt, das kein typisches Massenprodukt ist und am Markt erst einmal bekannt werden muss? Was spricht dagegen, es bei The Hunt zu zeigen und so die Aufmerksamkeit der Community zu erregen?

Fazit
The Hunt ist eine Plattform, die vielseitige Facetten mit sich bringt und in jedem Fall einen Blick verdient hat!

In der eBay-Beratung erlebe ich es oft, dass Verkäufer verzweifelt an ihrem Angebots- und Shopdesign basteln, weil sie nicht die Umsätze erzielen, die sie gerne erzielen würden. Dann kommen Argumente wie: „Aber meine Angebotsseite, mein Shop sieht doch viel besser aus, als der meines Mitbewerbers, warum nur kaufen die Leute dort mehr ein als bei mir?“
Ganz einfach. Weil Schönheit alleine nicht reicht.
Wie oft sehe ich bei eBay Landingpages von Shops, bei denen selbst ich – und ich halte mich für einigermaßen fit – mühsam suchen muss, wie ich von der durchdesignten Landingpage auf die Angebote des Verkäufers komme.
Keine Frage – einige dieser Landingpages würden im Designwettbewerb weit vorne liegen, aber mal ehrlich – geht es bei eBay um Schönheit, oder um Umsatz?

Online-Shopper verfügen über minimales Wissen

In einer aktuellen Studie (PDF) der Zeppelin Universität Friedrichshafen zum Thema Internetwissen an, wird klar:
Viele Online-Shopper verfügen nicht im Ansatz über das Wissen, das Händler oft voraussetzen.
So antworten von 870 Befragten auf die Frage “ Was ist e-Commerce“ 120 mit „Die Werbemaßnahmen eines Unternehmens im Internet“ und 62 halten e-Commerce für „Das Online-Banking der Commerzbank“, 622 der Befragten lagen immerhin richtig, aber insgesamt lagen eben 248 Leute schon bei dieser Frage falsch.
Auf die Frage „Woran können Sie während des Online-Einkaufs erkennen, dass eine prinzipiell gesicherte Verbindung vorliegt?“ antworteten 53 der Befragten mit „Bevor ich den Online-Einkauf starte, erhalte ich eine E-Mail von der Verbraucherzentrale, die mir versichert, dass die Internetverbindung nun überwacht wird“, 157 der Befragten glauben, dass Internetverbindungen immer dann sicher sind, wenn ein aktueller Virenscanner installiert ist. Von 870 Befragten gaben nur 639 die richtige Antwort: „In der Adresszeile des Browsers erscheint statt des Kürzels „http“ ein „https“ und im Browserfenster wird ein geschlossenes Vorhängeschloss sichtbar.“

Viele, die hier bei der Beantwortung der Fragen falsch lagen, werden auch Probleme bei der Navigation in durchdesignten eBay- und Onlineshops haben, in denen das Design und nicht die Funktionalität im Vordergrund steht.
Wie oft muss der Besucher sich durch die Seiten quälen, um vor dem Kauf zu erfahren, wie hoch die Versandkosten sind und welche Zahlungsoptionen angeboten werden. Oder eben bei eBay versuchen, von der Startseite des eBayshops auf weitere Angebote des Verkäufers zu kommen. Ich würde sogar behaupten, dass es einige Besucher gibt, die gar nicht wissen, dass „hinter“ der Landingpage, auf der nur einige, wenige Angebote gezeigt werden, noch weitere Angebote des Verkäufers darauf warten, begutachtet zu werden.
Sie kommen z.B. über Google auf die Landingpage und finden weder einen auffälligen Link zu den weiteren Angeboten des Verkäufers, noch sonst einen Hinweis darauf, dass diese Seite nur einen kleinen Ausschnitt des Sortiments zeigt. Und schon hat man den potentiellen Käufer verloren.
Über ein anderes Beispiel, wie man die Geduld des Käufers bis an die Grenze strapazieren kann, habe ich hier bereits ausführlich berichtet:
eBay Käufer in den Onlineshop locken – aber richtig!.

Fazit: Wenn Sie einen eBay- oder Onlineshop aufsetzen, denken sie zunächst an die, die eben nicht täglich mit dem e-Commerce zu tun haben und machen sie es ihnen so einfach wie möglich, sich in ihrem Shop zurechtzufinden.
Wenn dann auch noch ein tolles Design den Shop krönt, ist es das Sahnehäubchen, aber erst einmal muss es um Umsatz= Benutzerfreundlichkeit und nicht um Schönheit gehen.

Randnotiz:
Von den 99 eBay Umsatzmillionären, die ich 2012 analysiert habe, nutzen 40 ein unprofessionelles oder semi-professionelles Design, bei dem in einigen Fällen auf den ersten Blick sogar der Eindruck entsteht, dass hier ein privater Gelegenheitsverkäufer am Werk ist.
Keine Frage, dass in diesem Bereich Optimierungsbedarf besteht, allerdings bleibt festzuhalten, dass diese Verkäufer trotz ( oder weil) ihr Design einfach gehalten ist, zu den Umsatzmillionären bei eBay gehören.
Der Käufer findet offensichtlich was er sucht, kauft und pfeift dabei auf das Design.

Laut einer BITKOM-Umfrage haben 52 Prozent der privaten Internetnutzer bereits Erfahrungen mit Internetkriminalität gemacht. „Ein wichtiger Sicherheitsfaktor ist, neben den Endgeräten, die Technik rund um den Internetzugang“, sagt BITKOM-Sicherheitsexperte Michael Barth. Dazu zählt auch der Router. Er wird entweder vom Internetprovider mitgeliefert oder vom Kunden selbst angeschafft. Der Router leitet Daten aus dem Internet und dem öffentlichen Telekommunikationsnetz an das eigene Heimnetzwerk weiter. Die eigentliche Internetverbindung wird von einem integrierten Modem hergestellt. Über den Router können sich dann mehrere Geräte gleichzeitig mit dem Internet verbinden und untereinander kommunizieren, zum Beispiel PC, Tablet Computer oder Smartphone. Router mit W-Lan ermöglichen eine drahtlose Verbindung. „In der Regel schützt eine integrierte Firewall die mit dem Router verbundenen Geräte vor unerwünschten Zugriffen“, sagt Barth. „Doch falsche Einstellungen können das Netzwerk angreifbar machen.“ Der BITKOM gibt Tipps, was bei der Router-Konfiguration zu beachten ist.

Passwort ändern
Über einen Webbrowser gelangen Nutzer in das Einstellungsmenü des Routers. Hierfür muss in der Adressleiste des Browsers die Standard-IP-Adresse des Routers eingegeben werden. Die entsprechende IP-Adresse findet sich im Handbuch. Die Router sind mit einem voreingestellten Passwort geschützt. Die Provider wählen meistens Passwörter wie „admin“ oder „1234“. Diese sollten in den Router-Einstellungen möglichst umgehend durch ein sicheres Passwort ersetzt werden. Die voreingestellten Zugangsdaten werden vom Provider mitgeteilt.

Sicherheitseinstellungen prüfen
Nicht nur die Zugangsdaten, sondern auch die Sicherheitseinstellungen sollten überprüft und gegebenenfalls geändert werden. Die integrierte Firewall sollte unbedingt aktiviert sein. Sie bietet Internetnutzern einen grundlegenden Schutz gegen Angriffe von außen. Zusätzlichen Schutz bieten Antivirenprogramme und Personal Firewalls für den Computer. Ein weiterer Angriffspunkt ist ein Universal Plug and Play (UPnP) genanntes Protokoll. Darüber können Geräte in einem lokalen Netzwerk automatisch miteinander kommunizieren. UPnP ist eigentlich nur für das lokale Netzwerk gedacht. Bei vielen Router-Modellen ist UPnP aber per Voreinstellung nach außen geöffnet – ein großes Sicherheitsrisiko. Es ermöglicht Unbefugten, in das Netzwerk einzudringen und Daten abzufangen. Für die meisten Internetnutzer empfiehlt sich die Deaktivierung von UPnP.

W-Lan konfigurieren
Die Verbindung über W-Lan ist eine unkomplizierte und beliebte Lösung für das Heimnetzwerk. So kann man sich innerhalb einer bestimmten Reichweite kabellos über den W-Lan-Router mit dem Internet verbinden. Zunächst kann der voreingestellte Name des W-Lan-Netzwerks geändert werden, der so genannte Service Set Identifier (SSID). Entscheidend für die Sicherheit ist die Vergabe eines Kennworts (W-Lan-Schlüssel). Hier gelten die gleichen Maßstäbe wie bei der Vergabe von Passwörtern: Am sichersten ist eine Kombination aus Buchstaben, Zahlen und Zeichen. Nur durch Eingabe dieses Kennworts ist ein Netzwerkzugriff per W-Lan möglich. Als Verschlüsselungsmethode sollte WPA2 ausgewählt werden. Der ältere WEP-Standard ist nicht zu empfehlen. Er bietet wenig Sicherheit und ist leicht zu knacken. Zudem lässt sich der W-Lan-Zugang im Konfigurationsmenü zu bestimmten Tages- oder Abwesenheitszeiten abschalten. Wer regelmäßig längere Zeit nicht zu Hause ist, sollte diese Option nutzen.

W-Lan-Heimnetzwerk sichern
Ein offenes Netzwerk bietet nicht nur Gelegenheit zum Datenklau, sondern öffnet auch Türen für kriminelle Aktionen im Internet. Problematisch sind vor allem Downloads über Filesharing-Programme. Werden über das eigene Netzwerk von Dritten unbemerkt illegale Daten aus dem Web heruntergeladen, findet sich schnell eine Abmahnung im Briefkasten des Anschlussinhabers. Die Kosten der Abmahnung hat dieser zu tragen, sollte das W-Lan-Netzwerk gar nicht oder nur unzureichend gesichert sein. Laut einem BGH-Urteil aus dem Jahr 2010 können Anschlussinhaber, die ihr eigenes W-Lan-Netzwerk nicht angemessen sichern, auf Unterlassung verklagt werden.

Firmware-Updates durchführen
Auf neue Sicherheitslücken reagieren Hersteller und Provider in aller Regel mit so genannten Firmware-Updates. Dabei handelt es sich um eine Aktualisierung (Update) der Router-Software (Firmware). Einige Router aktualisieren ihre Firmware automatisch über das Internet, bei anderen Geräten ist eine manuelle Aktualisierung notwendig. Informationen und Downloads zur jeweils aktuellen Firmware eines Routers gibt es auf den Internetseiten der Hersteller.

Was tun, wenn nichts mehr geht?
In der Regel bieten sowohl die Internetprovider als auch die Hersteller der Geräte telefonische Hotlines an, die bei der Problemlösung helfen. Eine Alternative sind die zahlreichen Foren und Ratgeberseiten im Internet, auf denen man sich auch zu speziellen Problemen informieren kann.

Quelle: Bitkom


Die Re-Commerce Branche boomt und während sich die meisten Anbieter den Kuchen im Bereich gebrauchter Elektronik und gelesener Bücher aufteilen, besetzt ein cleverer Unternehmer eine Nische und kauft getragene Schuhe und Handtaschen an.
Auf den ersten Blick funktioniert das Re-Commerce Modell wie alle anderen.
Der Kunde gibt auf der Plattform xanaroo.de die Marke, den Typ (Stiefel, Ballerinas etc.), Farbe, Größe, Zustand usw. ein und bekommt dann den Preis angezeigt, den der Anbieter für die getragenen Schuhe oder die gebrauchte Handtasche zahlen würde.

Jetzt aber wird es clever.
Der Kunde muss ein aussagekräftiges Bild hochladen. Mit etwas Marktkenntnis kann der Plattformbetreiber dann einschätzen, wie hoch die Verkaufschancen sind.
Wird der Ankauf akzeptiert, verpflichtet sich der Kunde, die Ware innerhalb von 2 Werktagen zu verschicken.

Und was passiert nun?
Unmittelbar, nachdem der Kunde das Bild hochgeladen hat, wandert der Artikel mit dem Bild, das der Kunde von dem Artikel gemacht hat, zu eBay und wird dort für 10 Tage angeboten.
Abgesichert durch die AGB erhält der Kunde erst 10 Tage nach der elektronischen Erfassung, also 10 Tage nach Wareneingang, den vereinbarten Kaufpreis erstattet und genau das ist clever.
Der Plattformbetreiber lässt die Kunden die Fotos machen und die Artikelmerkmale ausfüllen, stellt die Schuhe bei eBay ein und wenn er sie nach 10 Tagen nicht verkauft hat, schickt er sie einfach wieder zurück.
Bis auf die Versandkosten entstehen ihm dadurch keine Kosten und er muss kein Lager unterhalten.
Bei guter Marktkenntnis sollte er eine hohe Abverkaufsquote haben, so dass sich die Versandkosten im Rahmen halten.

Gefahren
Das Modell funktioniert natürlich nur, wenn die Kunden die Schuhe auch tatsächlich innerhalb von 2 Tagen verschicken, so dass sie zum Angebotsende auch wirklich verfügbar sind.
Das sichert er jedoch doppelt ab. Zum einen muss der Artikel innerhalb von spätestens 7 Tagen nach Aufforderung zum Versand eingegangen sein, sonst zieht er sein Kaufangebot zurück. So bleibt ihm Zeit, das eBay Angebot rechtzeitig zu beenden, wenn die Schuhe nicht pünktlich eintreffen. Zum anderen wird eine Aufwandsentschädigung von 75 Euro fällig, wenn die Schuhe oder die Handtasche nicht rechtzeitig eintreffen.

Wie man an seinen Bewertungen sehen kann, funktioniert sein Modell nicht immer reibungslos, vermutlich weil er zum Auktionspreis auch einen Sofort- Kaufen Preis ausruft und das ist natürlich gefährlich, wenn er die Schuhe noch gar nicht vor Ort hat.
Die daraus resultierenden negativen und neutralen Bewertungen lässt er sich jedoch mit 75 Euro bezahlen und dann werden auch einmal Brillenputztücher kostenlos angeboten, um die schlechten Bewertungen wieder auszugleichen und den Top Verkäufer Status zu erhalten.

Fazit
Während die Ankaufseite professionell gemacht ist, ist der eBay Auftritt stark optimierungsbedürftig und könnte deutlich besser werden. Insgesamt müsste man noch etwas an einigen Schrauben drehen, aber grundsätzlich ist die eBay Geschäftsidee schon sehr clever.
Und es gibt natürlich neben Schuhen und Handtaschen viele weitere Nischen, die besetzt werden könnten und die sich möglicherweise sogar besser eignen würden.


Wieder einmal war ich auf Shoppingtour und habe bei Amazon einen Verkäufer entdeckt, dessen Sortiment mir gefallen hat.
Wie immer habe ich zunächst bei eBay gecheckt, ob der Verkäufer dort möglicherweise günstiger anbietet.
Trotz der von Amazon geforderten Preisparität bieten noch immer viele Verkäufer ihre Artikel bei eBay zu geringeren Preisen als bei Amazon an.
Mein Wunschartikel war bei eBay um einiges preiswerter als bei Amazon und wie immer habe ich mich dann auch auf die Suche nach dem passenden Onlineshop gemacht.
Dort war der Artikel noch einmal deutlich günstiger als bei eBay und so wollte ich dort bestellen.

Fehler Nummer 1 – falsche Berechnung der Versandkosten

Die erste Enttäuschung folgte bereits im Warenkorb.
Ab einer bestimmten Bestellsumme, die ich deutlich überschritten hatte, sollte der Versand kostenlos sein. Im Warenkorb wurden dann jedoch 1,99 Euro Versandkosten ausgewiesen.
Nun gehöre ich nicht zu denen, die sich über 1,99 Euro Versandkosten ärgern würden, aber es ist natürlich irreführend und damit wenig professionell, wenn die Versandkosten laut AGB eigentlich gar nicht in Rechnung gestellt werden sollten und dann plötzlich doch auftauchen.
Sicher gäbe es einige Käufer, die hier bereits abbrechen würden, weil sie sich darüber ärgern.
Ein Abbruch, der zu vermeiden wäre.

Fehler Nummer 2 – komplizierter und unlogischer Registrierungsprozess

Nachdem ich den Bestellprozess – inkl. Eingabe meiner persönlichen Daten – durchlaufen hatte, wollte ich bezahlen – wie immer am liebsten mit PayPal.
Nachdem ich auf den Link geklickt hatte, waren alle meine Bestelldaten weg – ich musste bei dem Shop zunächst ein Konto anlegen, mich dann mit meinen Zugangsdaten einloggen und meine komplette Bestellung erneut aufgeben.
Hier wurde meine Geduld dann schon etwas strapaziert und ich hätte mir gewünscht, dass der Händler mich vor der ersten Bestellung darauf aufmerksam gemacht hätte, dass ich nur als registrierter Kunde eine Bestellung aufgeben kann. Das hätte mir Zeit für die unnötige zweite Bestellung gespart.
Unklar ist mir, warum bei der ersten Bestellung schon alle Daten abgefragt wurden, wenn doch eine Registrierung nötig ist und gerade diese Prozedur erlebe ich im Netz nicht zum ersten Mal.

Fehler Nummer 3 – das Aus! Ungültiger Link zur Bezahlseite

Aber ich war noch immer wild entschlossen, meine Bestellung aufzugeben.
Der zweite Versuch endete jedoch mit dem Klick auf PayPal im Nirwana.
Statt zu PayPal wurde ich auf eine PayPal Fehlerseite gelenkt, die verkündete, dass der Link nicht richtig gesetzt wurde.
Kurz danach bekam ich eine Bestellbestätigung –mit dem Link zur PayPal Kaufabwicklung, der auch wieder nur auf die Fehlerseite führte.

Spätestens hier wird wohl der größte Teil der Käufer die Lust verlieren und den Kauf endgültig abbrechen.

Ich habe in diesem Fall eine Mail an den Onlineshopbetreiber geschrieben, der die Fehler dann auch schnell behoben hat, besser wäre es aber sicher gewesen, er hätte seinen Shop vor Inbetriebnahme selbst auf Herz und Nieren geprüft oder noch besser von jemand prüfen lassen, der nicht betriebsblind durchmarschiert.

Testen, testen, testen

Einige Käufer hat er mit Sicherheit verloren und sein Beispiel soll anderen Shopbetreibern den Impuls geben, ausgiebig zu testen, ob der Shop auch wirklich einwandfrei funktioniert, bevor die Käufer den Shop stürmen und den vollen Warenkorb unbezahlt stehen lassen.

Im Rahmen der aktuellen Offensive zum Thema „Verkaufen bei eBay“ kooperiert der weltweite Online-Marktplatz eBay mit Guido Maria Kretschmer, bekannt aus der erfolgreichen VOX-Styling-Doku „Shopping Queen“. Seit dem 7. November zeigt eBay unter www.ebay.de/erfolgreich-verkaufen Verkaufstipp-Videos mit dem deutschen Star-Designer. In vier Videos erklärt der bekennende eBay-Fan, wie einfach es ist, Kleidungsstücke bei eBay einzustellen und zu verkaufen. Er gibt Tipps für gelungene Fotos sowie aussagekräftige Produktbeschreibungen und erklärt, wie man im Hinblick auf Trends und All-Time-Favorites die richtigen Artikel aus dem eigenen Kleiderschrank zum Verkauf auswählt.

Kleidung verdient ein zweites Leben
„Ich finde es schön, wenn Dinge mit einem neuen Besitzer ein zweites Leben erhalten“, sagt Guido Maria Kretschmer. Nicht nur deshalb hat sich der Designer dazu entschlossen, im Namen von eBay das Verkaufen auf dem Online-Marktplatz zu erklären. Auch er selbst kauft fleißig bei eBay ein und berichtet euphorisch über einzigartige eBay-Schätze in seinem Besitz. „Mit jedem bei uns eingestellten, bereits gebrauchten Artikel leisten unsere Mitglieder außerdem einen wichtigen Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit“, ergänzt Leonie Bechtoldt, Head of Consumer PR bei eBay Deutschland.

Verkaufen mit der eBay-App
Verkaufen bei eBay war noch nie so einfach. Mit der eBay-App für iPhone, iPad und Android-Smartphones lässt sich bereits in wenigen Schritten ein Produkt zum Verkauf einstellen. Kürzlich wurde das 100-millionste Angebot weltweit über ein Mobiltelefon bei eBay eingestellt. „Die Zahlen bestätigen es: Mobiles Ver- und Einkaufen liegt voll im Trend“, sagt Leonie Bechtoldt von eBay.
Die eBay-App verfügt über die wichtigsten Features, die auch die klassische Website bietet. So kann man nicht nur jederzeit und überall mobil bei eBay kaufen und verkaufen, sondern behält zudem einfach und bequem einen Überblick über den aktuellen Status der eigenen Kauf- und Verkaufsaktivitäten. Über den „Recherche“-Button lässt sich zudem ermitteln, welchen Marktwert ähnliche Artikel haben.

Links zu den Videos mit Guido Maria Kretschmer:
Video 1: http://www.youtube.com/watch?v=vd1ZCdYB-t0
Video 2: http://www.youtube.com/watch?v=2qj-fPGUW3U
Video 3: http://www.youtube.com/watch?v=a2qWpXdGouA
Video 4: http://www.youtube.com/watch?v=KE-cEQ_BcqA

Seit September 2012 können eBay Verkäufer mit der internationalen Versandkostentabelle in Ihren Angeboten Versandkosten und Versandservice für verschiedene Länder separat angeben.
Für Deutsche eBay-Verkäufer hat eBay ein Video erstellt, welches zeigt, wie man die neue Internationale Versandkostentabelle benutzt.

Das Video finden Sie hier.

Am Samstag, 22. und Sonntag, 23.September 2012 können private eBay Verkäufer wieder bis zu 100 Auktionen mit einem Startpreis von EUR 1,01 oder höher in allen qualifizierten Kategorien kostenlos einstellen.
Zusatzoptionen werden wie üblich berechnet.
Wie immer müssen die Auktionen über das reguläre Verkaufsformular oder das Kurzformular sowie über eBay-Apps für iPhones, eBay-Apps für iPads und eBay-Apps für Android auf eBay.de eingestellt werden.
Die Aktion gilt nicht für Angebote, die über professionelle Verkäufertools erstellt und hochgeladen werden (z.B. Turbo Lister, Verkaufsmanager)
Die Preisaktion gilt nur für private Verkäufer, die die Mindeststandards für Verkäufer erfüllen und mit einer deutschen Adresse bei eBay.de angemeldet sind.
Die Preisaktion gilt für alle Kategorien außer „Auto & Motorrad: Fahrzeuge“, „Jetski“, „Motorboote“, „Segelboote“, „Sonstige Boote“, „Flugzeuge“, „Handys mit Vertrag“ und „Immobilien“.

Hier die offizielle eBay-Infoseite.

Einer repräsentativen Erhebung des Instituts Aris im Auftrag des Hightech-Verbandes BITKOM zufolge liest nur jeder fünfte Internetnutzer (22 Prozent) mehr oder weniger regelmäßig die Allgemeinen Geschäftsbedingungen von Online-Anbietern.
6 Prozent lesen sie „immer“, 16 Prozent zumindest „manchmal“, 17 Prozent der Anwender erklärten, dass sie das Kleingedruckte „selten“ lesen, 23 Prozent tun dies „nie“.

Prof. Dieter Kempf, Präsident des Hightech-Verbandes BITKOM sieht den Grund für das Desinteresse in vielen Fällen an mangelnder Klarheit und Verständlichkeit der AGB.
22 Prozent der Internetnutzer verstehen die Texte nach eigener Aussage meistens nicht, insgesamt wünschen sich 53 Prozent verständlichere Formulierungen. „Das Dilemma liegt darin, dass Unternehmen die AGB so formulieren müssen, dass sie juristisch optimal aufgestellt sind. Der Verständlichkeit kommt das nicht zugute“, so der BITKOM-Präsident.

So beginnen zwar etliche Nutzer mit der Lektüre der AGB, aber sie lesen sie nicht zu Ende.
„Anbieter sollten überlegen, ob für Benutzer wichtige Themen – ergänzend zu den juristischen Formulierungen – in Form eines Frage-Antwort-Katalogs deutlich verständlicher formuliert werden können“, sagte Kempf. So könnten Unternehmen das Vertrauen ihrer Kunden stärken.

Bei der Recherche für ein neues Buch stoße ich bei eBay oft auf verwirrende Formulierungen.
Wir alle kennen das: Punkte sammeln.
Wenn ich Punkte gesammelt habe, kann ich mir im Normalfall eine Prämie aussuchen, oder ich bekomme einen Rabatt in der Form wie z.B. 100 Punkte = 10 Euro weniger.
Nun gibt es bei eBay mehrere Verkäufer, die die Versandkosten nach gesammelten Punkten berechnen.
Jeder Artikel bekommt eine bestimmte Punkteanzahl zugewiesen.
Ein Kleinartikel hat z.B. 1 Punkt, ein Fernseher 5 Punkte.
Spontan denkt man natürlich – je mehr Punkte ich sammeln kann, desto günstiger wird der Versand.
Das stimmt grundsätzlich auch.
Denn der Versand für Artikel mit bis zu 3 Sammelpunkten kostet 4 Euro, 7 Euro muss ich zahlen, wenn ich bis zu 10 Punkte gesammelt habe.
So würde ich also für den Kleinartikel einzeln 4 Euro Versand zahlen, mit dem Fernseher zusammen aber nur 7 Euro.
Trotzdem finde ich diese Regel verwirrend, weil es auf den ersten Blick unlogisch aussieht: Je mehr Punkte ich habe, desto teurer wird der Versand:

Punkte sammeln

Auf den zweiten Blick wird natürlich klar, was der Verkäufer vermitteln möchte, aber wie viele eBay Käufer riskieren einen zweiten Blick?
Eine Kleinigkeit nur, aber eine entscheidende, die Käufer unnötig verwirrt.
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