Nach wie vor sind viele eBay Verkäufer auf der Jagd nach eBay Sternen.
Besonders hoch in der Gunst stehen die Sternschnuppen.
Was bedeuten die Sterne bei eBay eigentlich?
Aktuell gibt es zwölf verschiedene Sterne bei eBay:
Der gelbe Stern ist der erste. Den gibt es schon bei 10 Bewertungen.
Wer mindestens 50 Bewertungen hat, bekommt den blauen Stern, dann folgt ab 100 Punkten der türkisfarbene.
Diese drei sind in der Regel schnell erreicht – dann wird es schwieriger.
500 Punkte benötigt man für den violetten Stern, danach gibt es ab 1000 Punkten den roten Stern.
Für den nächsten muss man wieder ein weite Strecke zurücklegen – grün gibt es ab 5000 Punkten.
Hat man diese Sterne alle eingesammelt, geht es in die nächste Runde.
Wer die erste magische Grenze von mindestens 10.000 Bewertungen knackt, der bekommt die erste Sternschnuppe – wieder in gelb.
Eine blaue Sternschnuppe in Stufe 2 gibt es nicht- aber ab 25.000 Bewertungen ziert die türkisfarbene Sternschnuppe Ihr eBay Bewertungsprofil.
Violett wird die Sternschnuppe ab 50.000 Bewertungen, dann folgt rot ab 100.000 Bewertungen.
Jetzt wird die Luft noch etwas dünner – erst ab 500.000 Bewertungen wird aus der roten Sternschnuppe eine grüne und bis zur silbernen Sternschnuppe ist es dann noch einmal ein sehr langer Weg, denn diese Sternschnuppe, die aktuell in Deutschland nur zwei Verkäufer haben, setzt voraus, dass Sie mindestens 1.000.000 Bewertungen haben!

eBay Sternschnuppen
Bildquelle: eBay

Wer von der Sternschnuppe noch weit entfernt ist, der überbrückt die Wartezeit vielleicht mit einem Kühlschrankmagneten in Form einer eBay Sternschnuppe. Einige Verkäufer bieten ihre Sterne und Sternschnuppen bei eBay an:
eBay Stern eBay

Relativ häufig taucht in den Suchanfragen der letzten Tage bei tmta.de die Frage auf, in welcher Kategorie Weihnachtsgeschenke bei eBay verkauft werden.
Es gibt keine Oberkategorie für Weihnachtsgeschenke bei eBay und das macht auch Sinn, denn diese Kategorie wäre ein Sammelsurium aus allen möglichen Kategorien, die den Käufern vermutlich schnell die Lust am stöbern nehmen würde.
Hier würden Geschenke für Oma, Opa, Tante, Onkel, Mutter, Vater, Partner, Kinder, Kollegen und Freunde landen und man kann sich vorstellen, welches Durcheinander in einer „Weihnachtsgeschenke-Kategorie“ herrschen würde.
Weihnachtsgeschenke gehören also in die Kategorie, in die der Artikel auch eingestellt werden würde, wenn er kein Geschenk wäre.
Dort suchen die Käufer nach den Produkten und dort müssen Ihre Angebote auch platziert werden.
Haben Sie also z.B. zu Weihnachten eine CD von Harry Potter doppelt bekommen und möchten eine davon verkaufen, wäre die richtige Kategorie „Musik“ und dann wählen Sie die Unterkategorie “ CDs“, eine XBox 360 käme in die Kategorie „PC- & Videospiele“ und dann in die Unterkategorie „Konsolen“ usw.
Wenn Sie bei eBay über das Verkaufsformular verkaufen möchten, schlägt eBay Ihnen auch passende Kategorien nach Stichwort vor.
Stöbern Sie etwas in den von eBay vorgeschlagenen Kategorien und überprüfen Sie in welchen Kategorien die besten Preise erzielt werden.
Es gibt durchaus Produkte, die in mehrere Kategorien passen, aber in einigen bessere Preise erzielen.
Wenn Sie nicht sicher sind, haben Sie auch die Möglichkeit zwei Kategorien auszuwählen, allerdings erhöhen sich dadurch die Kosten.
Hier sollten Sie also sicher sein, dass die Kosten im Verhältnis bleiben.
Haben Sie die richtige Kategorie gefunden, wählen Sie mit dem kostenlosen Tool von Terapeak die perfekte Überschrift für Ihr Angebot.
Ich hoffe, dass ich damit denen helfen konnte, die unsicher bei der Kategorienwahl waren.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte und wenn das Bild in der eBay-Artikelbeschreibung den potentiellen Käufer nicht überzeugen kann, dann kommt auch kein Verkauf zustande.
Schlimmer noch: Die Galeriebilder in der Vorschau entscheiden häufig schon darüber, ob ein interessierter Käufer überhaupt erst auf die Artikelbeschreibung klickt.
Nicht jeder eBay Gelegenheitsverkäufer kann mit Photoshop oder anderen Bildbearbeitungsprogrammen umgehen und so entdeckt man bei eBay häufig Bilder, die einen erfolgreichen Verkauf verhindern oder wenigstens den Verkaufspreis schmälern.
Dazu gehören Bilder auf denen z.B. der Hintergrund vom eigentlichen Objekt ablenkt, so dass der eigentlich zum Verkauf stehende Artikel auf den ersten Blick gar nicht eindeutig auszumachen ist.
Auf peppic.de können Sie jetzt Ihr Bild aufmotzen lassen, um den Verkaufserfolg zu steigern.
Dabei sind viele Möglichkeiten denkbar:
Möchten Sie den störenden Hintergrund entfernt haben, wählen Sie den Objektfreisteller für 3 Euro und schon wird Ihr Artikel sehr viel wirkungsvoller in Szene gesetzt.
Vielleicht möchten Sie auch einfach nur eine andere Hintergrundfarbe, ein anderes Hintergrundmotiv oder einen andere Farbverlauf im Hintergrund haben?
Bei einigen Artikel kann auch ein Schlagschatten oder ein Standschatten für ein natürlicheres Aussehen sorgen, oder Sie geben hochwertigen Artikeln mit einer Spiegelung den letzten Schliff.
Mit dem Maskenfreisteller können Sie Fotos farbkorrigieren oder bestimmte Bereiche bearbeiten lassen.
All das erledigt peppic zu moderaten Preisen zwischen 3 Euro und 7 Euro für Sie.
Selbst wenn ein Bild einmal völlig misslungen ist, haben Sie die Möglichkeit über peppic Bildkorrekturen vornehmen zu lassen. In diesem Fall ist der Preis abhängig vom Aufwand und lässt sich durch eine Sonderanfrage klären.
Bei Artikeln, die möglichst viele Bieter überzeugen sollen, kann sich die Investiton sehr schnell lohnen, wenn der Verkaufspreis dadurch deutlich höher ausfällt!

Die Abendzeitung München hat gestern über ein Paar berichtet, die bei eBay das große Geschäft witterten.
Der Plan: TV-Flachbildschirme als Auktion bei eBay zu einem Startpreis von 1 Euro einzustellen und damit richtig erfolgreich werden.
Die Strategie ging nicht auf.
Die Flachbildschirme wurden zum Teil erheblich unter dem Einkaufspreis verkauft und statt die Angebotstaktik zu überdenken, stellte das Ehepaar immer weitere Auktionen zum Startpreis ab 1 Euro ein.
Nach nur sechs Monaten hatten sie einen Verlust von 200.000 Euro eingefahren und standen bei Lieferanten mit 300.000 Euro in der Kreide.
Mindestens 200 Kunden konnten am Ende nicht beliefert werden.
Das Ende der traurigen Geschichte:
Die Frau wurde zu zwei Jahren auf Bewährung, der Mann zu drei Jahren Haft verurteilt.

Leider ist die Geschichte nach wie vor kein Einzelfall, obwohl es sich herumgesprochen haben sollte, dass die Strategie „alles ab 1 Euro“ bei eBay nur in sehr seltenen Fällen und in wenigen Kategorien funktioniert.
Ausnahmen gibt es, aber die Kategorie Flachbildschirme gehört nicht dazu.
Ich höre heute noch teilweise das Argument: „Ich stelle bei eBay ab 1 Euro ein, um Einstellgebühren zu sparen“.
Das aber kann kein Argument sein.
Ist das Angebot groß ( und das ist bei eBay in fast allen Kategorien der Fall) und die Nachfrage nicht entsprechend, wird es nicht genug Bieter geben, die auf Ihr Angebot bieten.
Ein klassisches Beispiel zur Verdeutlichung:
In der Kategorie „Damen T-Shirts“ laufen in den nächsten 24 Stunden über 300 Angebote aus, die als Auktion noch bei 1 Euro stehen.
Vermutlich möchten alle Verkäufer einen Verkaufspreis von mehr als 1 Euro erzielen, d.h. sie brauchen innerhalb der nächsten 24 Stunden mindestens je 2 Bieter.
Über 600.000 T-Shirts haben die ebay Käufer aktuell zur Auswahl.
Jetzt müssten also innerhalb der nächsten 24 Stunden mehr als 600 Bieter die restlichen 599.700 Angebote ignorieren und auf die 1 Euro Auktionen bieten, damit der Verkaufspreis jeweils über 1 Euro liegt.
Das ist natürlich Utopie – also werden viele ihr T-Shirt für 1 Euro ( oder auch gar nicht) verkaufen.
Und wer jetzt denkt, den Fehler machen nur private Verkäufer, der irrt.
Bei diesem Beispiel sind auch Angebote von gewerblichen Händlern dabei.
Dann doch lieber ein T-Shirt zu einem höheren Preis ( und auch mit höherer Einstellgebühr einstellen).
Selbst wenn ich das T-Shirt erst im 3. Anlauf für z.B. 4,99 Euro verkaufe, habe ich unterm Strich trotz höherer Einstellgebühr einen höheren Erlös erzielt.

Für Bieter sind 1 Euro Auktionen natürlich nach wie vor beliebt, aber wie das obige Beispiel zeigt, auch mit Vorsicht zu genießen.
Verkauft ein Händler teure Produkte grundsätzlich ab 1 Euro und vorwiegend unter den marktüblichen Preisen, kann die Geschichte so enden wie die des oben erwähnten Paares und dann stellt sich das vermeintliche Schnäppchen als Verlustgeschäft heraus.

Warum Spaßbieter eigentlich Spaßbieter heißen, wird mir immer ein Rätsel bleiben.
Ich kann nichts spaßiges daran finden, einfach so „zum Spaß“ auf Auktionen zu bieten, wenn man den Artikel gar nicht haben möchte.
Immer wieder liest man bei eBay Sätze wie:
Achtung: Keine Spaßbieter, Gebot ist bindend, so auch bei der aktuellen Auktion von RTL Punkt 12.
Dort wird eine “ Kult-Stehlampe Berta – aus dem RTL Punkt 12-Experiment“ angeboten. Der aktuelle Höchstpreis liegt bei 527.185,85 Euro und der wurde sicher nicht durch ernstzunehmende Gebote erreicht. ( Wäre schön, wenn ich mich in diesem Fall irre)
Mein Eindruck ist: Gerade wenn man schreibt: „Keine Spaßbieter“ zieht man genau diese magisch an.
Wir kennen das alle von Kindheit an: Wenn Eltern sagen “ Klettere nicht auf den Baum“, kann man sicher sein, dass Kinder den ersten unbeobachteten Moment nutzen, um genau das Gegenteil zu tun: Auf den Baum zu klettern!
Die Aufforderung etwas nicht zu tun, reizt uns von Kindheit hat, das offiziell Verbotene doch zu tun.

Auf Sätze wie „keine Spaßbieter“, „Gebote sind bindend“ würde ich immer verzichten.
Spaßbieter lassen sich davon nicht abhalten- im Gegenteil – Verbote erhöhen den Reiz, es doch zu tun.

Natürlich kann der Verkäufer Gebote streichen, oder auch von vornherein den Bieterkreis einschränken, schöner wäre es, wenn es gar keine Spaßbieter geben würde, aber das bleibt leider Utopie.