Im Grunde muss man eigentlich den Hut ziehen, wie kreativ sich die Chinesen einen Übersetzer für ihre Produkte einsparen:
Ich hatte im letzten Jahr einen Artikel bei Amazon mit meiner EAN angelegt, der sich sehr gut verkauft hat.
Dann kam der erste Chinese, hat den Artikel für die Hälfte angeboten und dann kam der nächste, der zu dem Preis auch noch mit FBA verschickt.
An dem Punkt frage ich mich immer, warum die Chinesen eigentlich sofort den Preis völlig in den Keller ziehen?
Rein theoretisch würde es ja reichen, wenn sie mich nur um einige Cent unterbieten würden – es ist eigentlich nicht nötig, mit Volldampf die Kapitalflucht anzutreten und den Verkaufspreis gleich einmal zu halbieren.

In das Preisspiel kann und will ich nicht einsteigen, also habe ich in Kauf genommen, dass der Artikel bei Amazon verbrannt war.
Parallel läuft der Artikel bei eBay, dort lief er allerdings nie so gut wie bei Amazon.
Nach und nach verkauft sich aber der Restbestand ab und auch bei Amazon habe ich das Listing nach wie vor online, weil sich doch ab und zu ein Käufer verirrt, vor allem, wenn die Chinesen den Bestand nicht rechtzeitig an Amazon geschickt haben.
Nun hat mich heute der Chinese angeschrieben, der sich damals als erster an mein Angebot (mit meiner EAN!) angehangen hat und mir eine Frist von 24 Stunden eingeräumt, um das Angebot zu löschen.
In der Zwischenzeit hat er die Marke überschrieben, der Artikel mit meinem Bild, meiner EAN, meiner Beschreibung läuft also jetzt tatsächlich unter seiner Marke.
Er schreibt, dass seine Marke offiziell beim DPMA eingetragen ist und das stimmt auch.
Würde ich meinen Artikel nicht innerhalb von 24 Stunden auslisten, würde er sich an Amazon wenden und ich würde mit den Konsequenzen ( Verschlechterung der Performance usw.) leben müssen.
Irgendwie komme ich mir jetzt etwas veräppelt vor. Ich habe die Keywordrecherche und die Artikelbeschreibung gemacht, die Bilder hochgeladen, die EAN bezahlt, die ersten guten Rezensionen eingesammelt – das Angebot also einstellfähig gemacht und jetzt kommt der Chinese und freut sich, dass alles fertig ist und er das Angebot übernehmen kann?
Da ich auf der anderen Seite aber auch Chinesen habe, die sich bei Amazon an meine (sowohl beim DPMA als auch bei Amazon) eingetragene Marke angehangen haben und Amazon das recht entspannt sieht, werde ich das vermutlich auch ganz entspannt sehen und das Angebot nicht löschen.
Ich muss darüber noch abschließend nachdenken, denn dieser Artikel liegt mir nicht mehr besonders am Herzen und insofern muss ich mir die Frage stellen, ob es sich bei diesem Artikel lohnt, eventuell Stress mit Amazon zu bekommen.

Update
Ich habe mich entschieden, den Artikel nicht zu löschen.
Mein Artikel wurde im Juli 2014 mit meiner EAN eingestellt, das ist nachvollziehbar.
Im April 2015 hat der Verkäufer dann den Artikel unter seinem Markennamen und anderer ASIN bei Amazon als neuen Artikel eingestellt.
Die Artikelbeschreibung ist kaum verständlich, weil die Übersetzung mangelhaft ist.
Der Artikel hat sich dann offensichtlich nicht so gut verkauft wie geplant, also hat sich der Verkäufer zusätzlich an meinen Artikel angehangen und die Marke geändert. Damit verstößt er gegen die Doppellisting Richtlinie von Amazon. Das habe ich nun bei Amazon gemeldet.
Ich habe Amazon die Sitaution geschildert und mein Unverständnis darüber ausgedrückt, dass der Chinese der Meinung ist, er könnte die deutschen Verkäufer als Einstellhelfer und Übersetzer einsetzen und sie dann von ihren eigenen Artikeln vertreiben.
Glücklicherweise bin ich bei Amazon auf Verständnis gestoßen, allerdings wurde der Fall noch an eine andere Abteilung zur Prüfung weitergeleitet.

Erstaunlich: An dem Angebot hängen drei Chinesen, die sich im Preiskampf befinden – mein Angebot konkurriert preislich nicht mit den anderen Verkäufern. Insofern wundert es mich, dass er mich und nicht seine direkten Wettbewerber ausgesucht hat. Vielleicht lassen sich die deutschen Verkäufer schneller einschüchtern?
Wenn es neue Entwicklungen geben sollte, werde ich den Artikel updaten, damit auch andere Verkäufer erfahren, wie sich solche Fälle entwickeln und ob es die richtige Entscheidung war, Flagge zu zeigen und den Artikel nicht zu löschen.

Update 2
Ein anderer Seller hat mir geraten, die Marke wieder ändern zu lassen, um ganz auf der sicheren Seite zu sein.
Das habe ich getan und die Änderung ist bereits live.

So gehen Sie in diesem Fall vor:
Amazon > Kontaktieren Sie uns > Verkaufen bei Amazon > Produkte und Lagerbestand > Problem mit Produktseite > Problem beheben > nach ASIN suchen > Was möchten Sie beheben? > Marke > dann Marke ändern und absenden.

Ina Steiner schreibt heute auf ihrem Blog von Verkäufern, die berichten, dass ihre FBA Sendungen von Amazon nicht angenommen worden sind.
Bisher hat Amazon sich dazu nicht geäußert und so bleibt Raum für wilde Spekulationen:
Sind die Amazon Warenhäuser voll?
Ganz abwegig ist diese Annahme nicht- nach der langen Chinese New Year Phase haben alle Fabriken in China ihre Arbeit wieder aufgenommen und werden für ein extrem hohes Versandaufkommen gesorgt haben.
Auch in Deutschland erscheint bereits seit einiger Zeit im Seller Dashboard der Hinweis:
Aufgrund einer erhöhten Anzahl eingehender Sendungen kommt es bei der Bearbeitung der Eingänge und der Zuweisung von neuen Anlieferterminen in einigen unserer deutschen Versandzentren momentan zu Verzögerungen.
Wir bemühen uns derzeit, die Ursachen dieser Verzögerungen zu beheben und werden voraussichtlich in den nächsten Tagen wieder zu dem Standard zurückkehren, den Sie von Amazon kennen.
In der Zwischenzeit bitten wir Sie, zusätzliche Zeit einzuplanen, bis Sie mit dem Abgleichen Ihrer Sendungen beginnen.

Wie wird sich das erst entwickeln, wenn das Amazon „Dragon Boat“ erst Fahrt aufnimmt und die Amazon Lieferkette zwischen China,Indien und den USA und Europa steht?

Spekuliert wird auch, ob Amazon Händler vielleicht nur davor schützen will, „Ladenhüter“ einzusenden und damit unnötig hohe Lagerkosten zu vermeiden. Von einer ASIN Begrenzung ist die Rede – begrenzt werden demnach Artikel, bei denen keine hohe Umschlaggeschwindigkeit zu erwarten ist.
Dem steht entgegen, dass ein Händler berichtet, dass Amazon ihn aufgefordert hatte, Nachschub eines Artikels einzusenden, dann jedoch die Annahme abgelehnt hat.

Kritisch ist es, wenn es keine offiziellen Verlautbarungen gibt und Verkäufer sich nicht darauf verlassen können, dass Ware, die für den Versand mit FBA – ob über Amazon oder im Multi-Channel Versand- vorgesehen war,von Amazon angenommen wird.

In der letzten Zeit gab es immer wieder einmal Berichte über Kontosperrungen bei Amazon, wenn ein Käufer zu viele Produkte retourniert hatte.
Die Frage, die sich sicher einige gestellt haben: Ab wann werden Rücksendungen kritisch? Bei Retouren von 10%, 25%?
Der Guardian berichtet heute über einen Amazon Vielkäufer, der von 343 gekauften Produkten 37 retourniert hat und nun von Amazon gesperrt wurde. Die 343 Produkte hat er seit 2014 gekauft, davon waren einige „nicht wie beschrieben“, andere waren beschädigt und wurden aus diesem Grund retourniert. Die Retourenquote, die zum Ausschluss geführt hat, liegt also bei knapp 10%.
Der Guardian berichtet auch von einer anderen Amazon Kundin, die von 112 bestellten Artikeln 30 Artikel retourniert hat. Bei einer Retourenquote von knapp 30 % wird Amazon sicher von einigen Händlern die Zustimmung für den Ausschluss der Kundin bekommen.
Mit diesen beiden Beispielen hat man schon einen guten Anhaltspunkt, ab wann Retouren bei Amazon kritisch werden könnten.
Sicher spielt auch der Gesamtumsatz eine Rolle.
Wenn ich z.B. 300 Artikel für unter 10 Euro kaufe und 50 über 200 Euro, die ich dann retourniere, dann spielt das sicher bei der Entscheidung eine Rolle.
In den Fällen, die der Guardian aufgegriffen hat, wurde ein Guthaben bei Amazon in Form von Geschenkgutscheinen von Amazon nach der Kontosperrung einbehalten und auch in Deutschland war es schon vereinzelt Thema, dass betroffene Kunden keinen Zugriff mehr auf digitale Inhalte hatten, wenn Amazon ihr Konto gesperrt hat.
Gerade erst hat die Verbraucherzentrale betroffenen Kunden geraten, sich dagegen zu wehren, wenn Amazon das Konto sperrt und den Zugriff auf digitale Inhalte verweigert.
Aus Händlersicht ist es nachvollziehbar, wenn Amazon bei einer bestimmten Retourenquote die Reißleine zieht.
Es wäre nur wünschenswert, wenn der Kunde vorher eine deutliche Warnung erhalten würde und die Sperre nicht völlig unerwartet und dann auch unumkehrbar erfolgt.
Wenn das Konto einmal gesperrt ist, stehen die Chancen auf Neueröffnung schlecht.
Insofern sollten die Kunden im Vorfeld die Möglichkeit haben, ihr Retourenverhalten zu überdenken, bevor sie endgültig gesperrt werden.

Amazon hat ein Patent eingereicht, um sich die Bezahlung per Selfie patentieren zu lassen.
Um sicherzustellen, dass kein abfotografiertes Bild genutzt wird, soll der Nutzer z.B. mit einem Blinzeln beweisen, dass hinter der Bestellung ein „echter“ Mensch steht.
Auch andere Unternehmen, wie z.B. Alibaba und Mastercard basteln bereits an der Möglichkeit zur Bezahlung via Gesichtserkennung.

In der Oster-Angebote-Woche bei Amazon.de vom 14. bis zum 21. März können sich Kunden auf mehr als 6.000 Angebote mit bis zu 50 Prozent Rabatt freuen. Frühaufsteher können sich bereits ab 7.00 Uhr die ersten Deals sichern, danach starten neue Blitzangebote bis 19.45 Uhr im 15-Minuten-Takt. Diese sind nur in begrenzter Anzahl und maximal für vier Stunden verfügbar und können blitzschnell ausverkauft sein. In den ersten 30 Minuten sind Blitzangebote jeweils exklusiv für Prime-Mitglieder verfügbar. Zusätzlich gibt es täglich mehr als zehn Angebote des Tages, welche jeweils ab Mitternacht für maximal 24 Stunden erhältlich sind. Für alle, die schon früher mit dem Oster-Einkauf starten möchten, gibt es ausgewählte Angebote des Tages bereits täglich im Countdown zur Oster-Angebote-Woche vom 11. bis 13. März.

Zum Start jedes Blitzangebots wird auf der Produkt-Detailseite der neue Preis des Produkts, der vorherige Amazon-Preis oder – soweit verfügbar – auch die unverbindliche Preisempfehlung angezeigt. Ein Kunde hat also die Vergleichbarkeit zum vorherigen Amazon-Preis, und wenn vorhanden, auch zur UVP und kann sich so auf einen Blick einen umfassenden Eindruck über die Attraktivität des Preises verschaffen.

Nach dem Shopping folgt die Suche nach dem passenden Versteck für die Oster-Präsente. Laut der Amazon Oster-Umfrage* versteckt knapp ein Drittel der Befragten Ostergeschenke. Bei den Befragten mit Kindern bis 15 Jahren sind es sogar über 60 Prozent. Das beliebteste Versteck ist der eigene Garten. Dachrinnen und Hundehütten gehören zu den ausgefalleneren Orten für die Ostereier – für manche Osterkörbchen müssen Suchende sogar auf Bäume klettern.

Für die passende Befüllung des Osternestes gibt es während der Oster-Angebote-Woche bei Amazon unter anderem Schokohasen von Lindt & Sprüngli. Haushaltsgeräte sorgen für ein besonderes Kocherlebnis zum Osterfest. Activity Tracker und Pulsuhren sind ideale Geschenke für alle, die gesund und fit in den April starten möchten. Outdoor-Fans kommen mit entsprechender Campingausrüstung voll auf ihre Kosten. Sind die Temperaturen zu Ostern eher frisch, gibt es mit verschiedenen Home Entertainment-Systemen erstklassige Unterhaltung auf der Couch. Amazon Kunden können sich in der diesjährigen Oster-Angebote-Woche auch auf diese Highlights freuen:

– Superfoods wie Chia Samen
– Kaffee und Espresso von Dallmayr, Lavazza, Tassimo und Melitta
– Premium-Spirituosen darunter Gin, Whiskey, Wodka, Champagner und
ausgewählte Weine
– Spielzeug und Brettspiele darunter Colt Express (Spiel des
Jahres 2015), Figuren & DVDs von Disney, Qwirkle Cubes
– Longboards, Trampoline, Camping- und Fahrradequipment
– Rucksäcke, Wander- und Freizeitschuhe
– Ultra HD und Smart-TVs z.B. von Samsung, LG und Sony
– Premium Over-Ear-Kopfhörer
– System- und Digitalkameras
– Spielekonsolen
– Küchenmesser- und Topfsets, Geschirr und Bestecke
– Elektrogroßgeräte wie Kühlschränke, Waschmaschinen, Trockner
sowie Mikrowellen von Bauknecht, Samsung, Bosch und LG
– Haushalts- und Küchengeräte, z.B. von Dirt Devil, AEG, Philips,
Tefal und Saeco
– Smartphones, Notebooks, Desktop-PCs und Tablets
– Computer- und Gaming-Zubehör
– Perlenschmuck und Handtaschen
– Designer-Parfüms
– Elektrische Zahnbürsten und Elektrorasierer
– … und viele, viele weitere Deals aus den Bereichen Spielzeug,
Elektronik & Computer, Filme, Fashion & Beauty, Sport &
Freizeit, Küche & Haushalt.

Um während der Oster-Angebote-Woche kein Angebot zu verpassen, können Schnäppchenjäger mit der Amazon App für Smartphones und Tablets sowie im mobilen Browser unter www.amazon.de/angebote auch unterwegs jederzeit die aktuellen Blitzangebote finden.

*Die Angaben der Amazon Oster-Umfrage beziehen sich auf eine Umfrage der GfK im Auftrag von Amazon.de. Befragt wurden im Zeitraum vom 26. Februar bis 04. März 2016 1.000 Männer und Frauen ab 14 Jahren, die repräsentativ für die deutsche Wohnbevölkerung sind.

Über Amazon Prime

Amazon Prime bietet für einen jährlichen Mitgliedsbeitrag von 49 Euro folgende Vorteile für Kunden in Deutschland und Österreich: Kostenloser Premiumversand von Millionen von Artikeln, unbegrenztes Streaming von mehr als 15.000 Filmen und Serienepisoden mit Prime Video, Zugriff auf über eine Million Songs mit Prime Music sowie für Kindle-Besitzer Zugang zu mehr als einer Million eBooks in der Kindle-Leihbücherei. Darüber hinaus profitieren Prime-Mitglieder von unbegrenztem Fotospeicherplatz mit Prime Photos und Premiumzugang zu Verkaufsaktionen auf Amazon und BuyVIP sowie Zugang zu Amazon Pantry und in Deutschland zur Gratis Same-Day Lieferung in 14 Metropolregionen. Kunden, die Prime noch nicht kennen, können Amazon Prime unter http://www.amazon.de/prime 30 Tage lang gratis testen.

Quelle: Amazon

Unter meinen Büchern ist mein Buch „99 Geschäftsideen“ mein persönlicher Favorit. Mir hat schon das Schreiben sehr viel Spaß gemacht und wenn ich eine Idee hätte, wie man sich klonen könnte, hätte ich darin selber einige Ideen und Inspirationen gefunden, die ich gerne umgesetzt hätte.
Über ein Jahr lang hat sich „99 Geschäftsideen“ bei Amazon z.T. in unterschiedlichen Kategorien auf der Bestsellerliste gehalten.

99 Geschäftsideen Marion von Kuczkowski

und heute hat Amazon die Printversion von „99 Geschäftsideen“ als Blitzangebot ausgewählt.
Es freut mich natürlich sehr, dass Amazon mein Buch „99 Geschäftsideen“, das nun bereits seit 2,5 Jahren online ist, noch einmal deutlich hervorhebt.
Heute, am 10.03.2016 gibt es „99 Geschäftsideen“ bis um 20.00 Uhr als Printbuch als Amazon Blitzangebot für 10,39 Euro.
Für Prime-Mitglieder ist der Verkauf bereits gestartet.

Geschäftsideen

Inhalt:
Können Sie sich vorstellen, dass man mit Müll ein kleines Vermögen verdienen kann oder dass es Menschen gibt, denen es gelingt, Birnen für 6 Euro das Stück zu verkaufen? Haben Sie eine Idee, wie man Männer für Homeshopping-Partys begeistern kann? Kennen Sie einen Arbeitslosen, der es mit seiner Idee in nur zehn Jahren geschafft hat, ein Unternehmen aufzubauen, das 60 Millionen Euro im Jahr Umsatz macht? Kennen Sie einen Menschen, der seine wahre Berufung erst als Rentner gefunden und mit seiner unbedarften Herangehensweise an seine Idee die Profis ausgetrickst hat und sich nun im hohen Alter internationaler Berühmtheit erfreuen kann? Es sind Geschichten wie diese, die uns begeistern und motivieren und uns zeigen, dass man es schaffen kann, wenn man bereit ist, über den Tellerrand hinwegzuschauen.
Lassen Sie sich von 99 Geschäftsideen aus unterschiedlichen Bereichen inspirieren, von Menschen, die Probleme erkannt und gelöst haben, von Menschen, die einer klassischen Idee das Sahnehäubchen aufgesetzt und damit die Konkurrenz abgehangen haben, und von Menschen, die den Mut hatten, sich den wedelnden Zeigefingern entgegenzustellen und etwas Neues zu wagen. Lernen Sie Unternehmer kennen, die sich die besten Zutaten aus verschiedenen Ideen herauspicken und daraus ihr eigenes Süppchen kochen. Treffen Sie Mitstreiter, die ihrem Leben mit wenig Kapital und viel Fleiß und Kreativität eine neue Richtung gegeben haben, und Menschen, die davon profitieren, dass sie anderen helfen oder ihnen eine Freude bereiten. Nehmen Sie Anregungen aus anderen Ländern mit und lassen Sie die teilweise recht originellen Geschäftsideen auf sich wirken. Tauchen Sie ein in die Welt einfallsreicher Unternehmer, staunen Sie, schmunzeln Sie, lassen Sie sich überraschen!

Hier geht es zum Blitzangebot.
Update: Das Angebot ist nun wieder beendet.

In den letzten Monaten haben sich die Meldungen über den Aufbau der Amazon Logistik überschlagen.
Weltweit macht Amazon sich gerade unabhängig von externen Logistikern.
Bei Tamebay ist heute eine Statistik veröffentlicht worden, die erstaunt, denn in Großbritannien werden bereits knapp 80% der Bestellungen direkt von Amazon verschickt.
Auf Platz 2 folgt Royal Mail mit nur noch 15,21%, DPD auf Platz 3 ist mit weniger als 4% schon gar nicht mehr erwähnenswert.
Die Zahlen stammen von einem Seller, der 1000 Sendungen im Februar über FBA abgewickelt hat.
Es ist vorstellbar, dass Amazon den anderen Logistikern nur noch die unbequemen Strecken, die hohe Kosten verursachen, überlässt und es ist auch vorstellbar, dass die Logistiker darauf reagieren werden.
Wenn Amazon sich heute bereits 80% des Kuchens schnappt und der Rest sich dann auch noch auf mehrere Logistiker verteilt ( in der Tamebay Statistik sind es acht!), dann wird das den Markt schneller verändern als gedacht.

Rockit-Internet hat eine tolle Grafik mit den Erfolgsfaktoren für Amazon Händler veröffentlicht.
Amazon Händler sollten sich diese Grafik ausdrucken und in Reichweite legen.
Rockit-Internet teilt die Erfolgsfaktoren in zwei Bereiche und hier sollte das Augenmerk auf den Relevanzfaktoren liegen, denn das sind die Faktoren, die ein Händler selbst beeinflussen kann, wie z.B. die Nennung relevanter Keywords, hochauflösende Bilder, die aussagekräftige Produktbeschreibung, die richtige Kategorisierung, die Keywords bei Bildern.
Auch auf die Performancefaktoren kann der Händler zum Teil Einfluß nehmen, z.B. bei der Lieferzeit.
Hier spielen aber auch Faktoren wie FBA, CTR und CTS, die Verweildauer, die Händler Performance, die Produktbewertung und die Retouren-Quote eine Rolle.

Hier finden Sie die Grafik.

Manchmal passiert es, dass man ein Amazon Produkt kaufen möchte, aber die Mindestbestellgrenze von 29 Euro für den kostenlosen Versand nicht erreicht.
Selbst Prime-Mitglieder stehen manchmal vor dem Problem, dass sie den Warenkorb auffüllen müssen, weil sie sich ein Plus Produkt ausgesucht haben und auf einen Mindestbestellwert von 20 Euro kommen müssen.
Es gibt verschiedene Tricks, wie man den Mindestbestellwert, den man für eine versandkostenfreie Lieferung benötigt, erreichen kann.

Der Klassiker – ein Buch bestellen und Versandkosten sparen

Der klassische Rat lautet, einfach ein günstiges Buch hinzufügen, das von Amazon selbst verschickt wird. Damit ist die Lieferung dann immer kostenlos (gilt nicht für Angebote von Marktplatzhändlern).
Die günstigsten Bücher finden Sie bei den Amazon Warehousedeals.
Kaufen Sie z.B. ein Buch für 1,50 Euro, sparen Sie noch immer bei den Versandkosten ein. Sie müssen nur darauf achten, dass das Buch mit Amazon Prime verschickt wird.

Plus-Produkte mit Vorbestellungen auffüllen

Was aber, wenn Sie einen Füllartikel für ein Plus-Produkt benötigen? Hier beträgt der Mindestbestellwert auch für Prime-Mitglieder 20 Euro und manchmal benötigt man wirklich gerade nur dieses eine Produkt.
Stöbern Sie in diesem Fall einfach durch die Angebote, die Sie bei Amazon vorbestellen können.
Der Vorteil: Sie können mit einer Vorbestellung den Mindestbestellwert für ein Plus-Produkt erreichen und sich bis zur Auslieferung des vorbestellten Artikels überlegen, ob Sie ihn dann tatsächlich haben möchten, oder ob Sie die Vorbestellung stornieren wollen.
Artikel, die Sie bei Amazon vorbestellen können, gibt es in vielen Amazon Kategorien.
Der Kaufpreis bei Vorbestellungen wird Ihnen erst in Rechnung gestellt, wenn das Produkt lieferbar ist, aber das Plus Produkt erhalten Sie in jedem Fall.

Behalten Sie den Überblick über Ihre Vorbestellungen

Einen Überblick über Ihre Amazon Vorbestellungen finden Sie, wenn Sie sich bei Amazon einloggen und dann zu „mein Konto“ > meine Bestellungen > offene Bestellungen gehen.

Ein Amazon Hausverbot bedeutete in der Konsequenz bisher, dass der Kunde, der von Amazon ausgeschlossen wurde, auch keinen Zugriff mehr auf seine digitalen Inhalte, wie z.B. Kindle Books hatte.
Das könnte sich in Zukunft ändern.
Das Oberlandesgericht Köln (AZ: OLG Köln 6 U 90/15) hat eine Klausel in den Nutzungsbedingungen von Amazon gekippt, die es Amazon gestattete, Kunden „Services auf der Website vorzuenthalten, Mitgliedskonten zu schließen oder Inhalte zu entfernen oder zu verändern“ für den Fall, dass Kunden „gegen anwendbare Gesetze, diese Nutzungsbedingungen oder andere anwendbare Vertragsbedingungen oder Richtlinien verstoßen.“
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
Die Verbraucherzentrale NRW rät Kunden, denen Amazon den Zugang zu den digitalen Inhalten verwehrt, sich dagegen zu wehren und stellt für Betroffene einen Musterbrief zum Download zur Verfügung.
Amazon selbst gibt den Tipp, Inhalte, die Sie noch nicht heruntergeladen, beziehungsweise dauerhaft auf einem Gerät gespeichert haben, noch einmal herunterzuladen und zu speichern, um auch nach Kontoschließung Zugriff auf diese Inhalte zu behalten.