Wie Tamebay heute berichtet, hat Amazon ein „Unterwasser Storage“ Patent angemeldet.
FBA und eigene Amazon Ware soll in wasserfesten Containern unter Wasser gelagert werden und je nach benötigter Tagesmenge geborgen werden. Die Idee ist nicht so abwegig, wie sie auf den ersten Blick zu sein scheint und könnte in ferner Zukunft durchaus Gestalt annehmen.
Ich würde wetten, dass Jeff Bezos längst im Hinterkopf plant, das erste Lager auf dem Mond zu errichten – das wäre dann ein weiteres Patent.

Noch diskutieren die Verkäufer über die neuen eBay Gebühren, da kommt bereits die nächste Gebührenerhöhung ins Haus geflattert. Dieses Mal trifft es die Amazon FBA Verkäufer.

Erhöhung der Versandgebühren
Amazon FBA erhöht die Versandgebühren für Nicht-Medienprodukte und Produkte in Übergröße: Ab dem 1. Juni 2017 werden die Versandgebühren für Nicht-Medienprodukte in Standardgröße und Übergröße erhöht. Medienprodukte folgen dann ab dem 1. August 2017.

Erhöhung der Lagergebühren
Zusätzlich werden die monatlichen Lagergebühren ab 1.Juni 2017 erhöht.

Einführung der Gebühr für Warenrücksendungen in den Kategorien „Bekleidung“ und „Schuhe“
Den größten Schock werden Verkäufer in den Kategorien „Bekleidung“ und „Schuhe“zu verdauen haben:
Ab dem 23. Oktober 2017 wird eine Bearbeitungsgebühr für von Kunden zurückgesendete Produkte der Kategorien „Bekleidung“ und „Schuhe“ berechnet, für die Amazon die kostenlose Warenrücksendung anbietet. Diese Gebühr entspricht den Versandgebühren für eine einzeln versendete Einheit. Darüber hinaus wird für Produkte, die (ggf.) für den kostenlosen Versand qualifiziert waren, eine Bearbeitungsgebühr für Warenrücksendungen berechnet.
Die Bearbeitungsgebühr für Rücksendungen wird nicht berechnet, wenn der Grund für die Rücksendung ein Grund ist, für den Amazon die Verantwortung übernimmt.

Alle weiteren Informationen finden Sie hier.

Amazon gibt heute bekannt, dass vier Monate nach dem Start von Amazon Business über 50,000 Geschäftskunden in Deutschland Zeit und Geld sparen, indem sie den neuen Service nutzen. Amazon Business ist im Dezember 2016 auf Amazon.de gestartet und richtet sich an gewerbliche Kunden. Außerdem profitieren bereits mehr als 10.000 Händler von den Amazon Business Verkäuferfunktionen, um ihre Produkte an Geschäftskunden zu verkaufen – sie vergrößern die Auswahl für Kunden täglich und bearbeiten mehr als die Hälfte der Amazon Business Kundenbestellungen.

Amazon Business bietet die Auswahl, den Komfort und alle weiteren Vorteile, die Kunden an Amazon lieben. Ob Selbstständige, professionelle Einkäufer in mittelgroßen Firmen, Universitäten, Krankenhäuser oder Verantwortliche für den Einkauf in großen multinationalen Konzernen – alle profitieren von den auf Unternehmen zugeschnittenen Funktionen, die sie bei der Deckung ihres Beschaffungsbedarfs unterstützen.

Amazon Business startet heute auch in Großbritannien und bietet Geschäftskunden auch dort zugeschnittene Funktionen, um Zeit und Geld zu sparen. Verkäufer, die bereits Amazon.de nutzen, können somit ganz einfach Geschäftskunden in Großbritannien erreichen und ihre Verkaufschancen steigern, indem sie ihre Produkte auch auf Amazon.co.uk/business anbieten.

Lars Hoffmann, IT Manager und verantwortlich für die Beschaffung bei der Hanseatische Immobilien Treuhand GmbH + Co. mit Sitz in Stade, Niedersachsen, sagt: „Wir sind gerade erst auf Amazon Business gestartet und kaufen Laptop- und Drucker-Zubehör, Fachbücher sowie Schutzhüllen für Geschäftshandys. Die Funktion `Kauf auf Rechnung‘ gibt uns außerdem mehr Flexibilität bei der Bezahlung.“

„Amazon führt kontinuierlich neue Features ein, die Geschäftskunden dabei helfen, Geld und Zeit zu sparen – etwa den Umsatzsteuer-Berechnungsservice für Verkäufer, der automatisch Rechnungen für Geschäftskunden erstellt oder auch Business-Preise und Mengenrabatte“, sagt Florian Böhme, Senior Manager bei Amazon und verantwortlich für Amazon Business in Deutschland.

Amazon Business war mit Funktionen wie kostenlosem Premiumversand für viele Bestellungen über 29 Euro, Kauf auf Rechnung, Darstellung von Netto-Preisen und Rechnungsstellung gestartet. Zu den kürzlich hinzugefügten Features gehören:

– Erweiterte Netto-Preisanzeige und Rechnungstellung: Mit dem Start des Umsatzsteuer-Berechnungsservices für Verkäufer erhalten Geschäftskunden automatisch Rechnungen, wenn sie etwas von einem Verkäufer auf Amazon erwerben. Der Service bietet Verkäufern außerdem eine ganze Reihe an weiteren Funktionen, die sie dabei unterstützen, ihre Kunden auf Amazon zu bedienen, und erlaubt es Unternehmen, sich bei den Produkten von Verkäufern Netto-Preise anzeigen zu lassen und zu diesen einzukaufen.
– Erweiterte Business-Preise und Mengenrabatte: Geschäftskunden profitieren von einer erweiterten auf Geschäftskunden zugeschnittenen Preisgestaltung und Rabatten auf den Erwerb größerer Mengen.
– Prime Sharing: Prime Mitglieder können die Prime Versandvorteile ihres privaten Accounts auf ihren Geschäftsaccount übertragen – ohne zusätzliche Kosten. Die Versandvorteile von Prime werden bei der Registrierung automatisch auf neue Geschäftsaccounts ausgeweitet, wenn sich zahlende Prime Mitglieder entschließen, ihren persönlichen Account zu behalten und einen separaten Geschäftsaccount anzulegen.
– Verbesserter Bestellprozess: Genehmiger von Bestellungen können jetzt während des Genehmigungsprozesses Auftragsnummern hinzufügen und ändern. Sowohl der Genehmiger als auch der Besteller können jetzt mehr Informationen zur Zustimmung oder Ablehnung geben und erhalten, was mehr Transparenz und einen optimierten Workflow ermöglicht.
– Multi-User-Registrierung: Das neue Tool erlaubt es Geschäftskunden, mit einer einfachen Tabelle bis zu 10.000 Nutzer in einem einzigen Schritt zu registrieren, bei Bedarf Untergruppen mit benutzerdefinierten Ausgabengrenzen zu erstellen, Nutzer mit unterschiedlichen Rechten auszustatten und ganz einfach Nutzer wieder einzuladen.
– eProcurement Integration: Amazon Business bietet eine Schnittstelle zu vielen verschiedenen Einkaufssystemen wie Ariba, Coupa, Onventis, Pool4Tool, SAP SRM, SciQuest und Wallmedien/WPS. Das Onboarding kann leicht über amazon.de/eprocurement gestartet werden.

Amazon Business startete im April 2015 in den USA und hat im ersten Jahr mehr als 400.000 Unternehmen bedient und über eine Milliarde US-Dollar Umsatz gemacht – Amazon Händler bearbeiteten dabei mehr als die Hälfte der Bestellungen. Inzwischen profitieren mehr als 45.000 Händler von den Amazon Business Verkäuferfunktionen.

Auf www.amazon.de/business können sich Kunden für einen kostenlosen Amazon Business-Account anmelden. Verkäufer, die ihre Produkte über Amazon verkaufen möchten, finden auf www.amazon.de/business-seller mehr Informationen.

Quelle: Amazon

40 Frachtflugzeuge hat Amazon bereits geleast, von denen 16 im Einsatz sind, die Produkte zwischen den Amazon Lagern transportieren.
Nun folgt der nächste Schritt zur Unabhängigkeit: Amazon plant den Bau eines eigenen Flughafens im US-Bundesstaat Kentucky. Medienberichten zufolge soll die Investition ca. 1,5 Milliarden US-Dollar betragen. Bereits im April soll der erste Flieger abheben.

Bei Facebook bin ich gerade über eine Diskussion in der Amazon SEO Gruppe gestolpert, die sich im Kern darum dreht, dass die Chinesen für die neuen Amazon Rezensionsrichtlinien (keine incentivierten Rezensionen mehr) bereits ein neues Schlupfloch gefunden haben: Sie animieren Käufer zum Kauf und zahlen ihnen nach Zusendung des Artikels zunächst 2/3 des Kaufpreises über PayPal (also unsichtbar für Amazon) zurück.
Nach Abgabe der Bewertung gibt es dann das letzte Drittel erstattet, so dass der Käufer den Artikel kostenlos erhalten hat. Bei diesem Vorgehen wird ein verifizierter Kauf vorgegaukelt und die neuen Amazon Rezensionsrichtlinien unterwandert.
Es ist wenig überraschend, dass die ersten Schlupflöcher bereits aktiv genutzt werden, weitere werden folgen.

Amazon Suspendierung – und dann?

Spannend an der Diskussion ist auch das Nebenthema, nämlich wie Chinesen mit einer Amazon Suspendierung umgehen. Kaum suspendiert, wird ein neuer Account eröffnet und der Lagerbestand auf den neuen Account umgebucht, so dass es trotz Suspendierung mit bereits gut gerankten und bewerteten Artikeln nahtlos weitergeht.

eBay kann punkten

In meinen Augen kann eBay hier sehr deutlich punkten, denn bei eBay geht die Artikelhistorie nicht auf einen neuen Account über und auch die Limits, mit denen ein neuer chinesischer Account am Anfang belegt wird, machen dieses Vorgehen schwierig.
Im Oktober 2016 hatte ich in meiner Kolumne im Onlinehändler Magazin geraten, eBay nicht aus den Augen zu verlieren und dieser Tipp gilt nach wie vor.

Amazon hat heute bekannt gegeben, dass durch den Service „Versand durch Amazon“ („Fulfillment by Amazon“, FBA) im Jahr 2016 mehr als zwei Milliarden Artikel für Marketplace-Verkäufer weltweit ausgeliefert wurden – ein Rekordjahr für Verkäufer auf Amazon. Die Zahl der weltweit ausgelieferten FBA-Artikel wuchs allein während des Weihnachtsgeschäfts um mehr als 50 Prozent.

Mit „Versand durch Amazon“ können Verkäufer jeder Größe ihr Geschäft erfolgreich ausbauen, indem sie Logistik, Retourenmanagement und Kundenservice an Amazon auslagern – sowohl in Deutschland, als auch innerhalb Europas. Zudem werden die Produkte durch „Versand durch Amazon“ für das Amazon Prime Programm verfügbar und sind somit zugänglich für Millionen der treuesten Amazon Kunden.

„2016 war ein weiteres Rekordjahr für Händler weltweit auf Amazon Marketplace“, sagt Francois Saugier, Vice President und verantwortlich für Amazon Seller Services in Europa. „Eine der größten Wachstumshebel gerade für kleine Händler ist das Programm „Versand durch Amazon“, bei dem wir ihre Produkte lagern, verpacken und für sie an Kunden versenden – Händler können damit besonders einfach ihr Geschäft national und auch international erweitern, ihre Umsätze steigern und neue Jobs schaffen.“

„Laut einer unabhängigen Studie haben Marketplace-Händler in Deutschland durch ihre Aktivitäten auf Amazon 87.000 Jobs geschaffen“, sagt Dr. Markus Schöberl, Director Amazon Seller Services im deutschsprachigen Raum. „Es ist großartig zu sehen, wie deutsche Amazon Verkäufer nach und nach immer größere Erfolge erzielen – wir sehen unsere Rolle darin, sie weiterhin zu unterstützen.“

„Verkaufen auf Amazon“-Meilensteine im Jahr 2016

Amazon Marketplace und FBA, weltweit:

– FBA lieferte mehr als zwei Milliarden Artikel an Kunden in aller Welt
– Die Anzahl der Händler, die den FBA-Service nutzen, wuchs weltweit um mehr als 70 Prozent
– Außerhalb der USA wuchs die Zahl der mit FBA gelieferten Einheiten um mehr als 80 Prozent
– Weltweit verschickten Amazon Händler mit FBA aus mehr als 130 Ländern Bestellungen an Kunden in 185 Länder
– Durch das „Prime durch Verkäufer“-Programm stehen Prime-Kunden aus Deutschland, Österreich, Großbritannien, Frankreich, Japan und den USA mehr als sechs Millionen zusätzliche Artikel innerhalb des Prime-Programms zur Verfügung

Weihnachtsgeschäft, weltweit:

– Weltweit gingen bei Händlern am „Cyber Monday“ Bestellungen für mehr als 28 Millionen
Artikel ein
– Während der Weihnachtssaison stieg die Zahl der mit FBA weltweit verschickten Einheiten im Jahresvergleich um mehr als 50 Prozent
– Prime-Mitglieder aus aller Welt bestellten Millionen von Artikeln von Händlern im „Prime durch Verkäufer“-Programm, das die kostenlose Lieferung am Folgetag oder innerhalb von zwei Tagen ermöglicht

Gesponserte Produkte, weltweit:

– Durch die Ausweitung der Anzeigenplatzierungen auf Desktop- und Mobil-Seiten stiegen die Klicks auf „Gesponserte Produkte“ weltweit um mehr als 150 Prozent
– Die Zahl der Verkäufer, die „Gesponserte Produkte“ nutzen, wuchs weltweit um mehr als 100%

Business Highlights auf Amazon.de:

– „Amazon Business“ startete in Deutschland als erste internationale Ausweitung des Programms nach dem Start in den USA im April 2015. In den USA bedient Amazon Business mehr als 400.000 Unternehmen und hat im ersten Jahr über eine Milliarde US-Dollar Umsatz gemacht – Amazon Händler stehen dabei für mehr als die Hälfte der Bestellungen. Inzwischen verkaufen mehr als 45.000 Amazon Händler über „Amazon Business“, die Zugriff auf unternehmensspezifische Verkaufsfunktionen haben.
– „Handmade at Amazon“ startete in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien. Dadurch werden handgefertigte Produkte von Kunsthandwerkern auch für europäische Kunden zugänglich gemacht. In den USA, wo der Service bereits 2015 startete, wurden dem Bereich „Handmade at Amazon“ sechs neue Kategorien hinzugefügt (Accessoires, Baby, Spielzeug und Spiele, Beauty und Pfleg, Haustierzubehör). Der US Handmade-Store verfügt nun über mehr als 500.000 Artikel, die direkt von Kunsthandwerkern aus 80 Ländern auf der ganzen Welt in allen 50 US-Bundesstaaten angeboten werden.
– Amazon startete das pan-europäische FBA-Programm, mit dem Händler effizienter als jemals zuvor exportieren und Millionen Amazon Kunden in ganz Europa erreichen können. Im Rahmen des Programms senden Händler ihre Waren an ein lokales Amazon Logistikzentrum, Amazon kümmert sich dann um die gesamte Logistik und verteilt die Produkte automatisch in Amazons europäischem Logistiknetzwerk anhand der erwarteten lokalen Nachfrage in den verschiedenen Ländern.
– Amazon startete „Amazon Launchpad“. Amazon Launchpad arbeitet mit über hundert führenden Venture-Capital-Firmen, Acceleratoren und Funding-Diensten zusammen und hilft weltweit bereits mehr als 1.000 Start-ups dabei, neue Produkte in den USA, Großbritannien, China, Deutschland und Frankreich einzuführen. Täglich kommen weitere Start-ups hinzu und nutzen die Infrastrukturen von Amazon, um die Herausforderungen beim Entwickeln neuer Produkte zu meistern, bekannter zu werden und den Verkauf anzukurbeln.

Quelle: Amazon

Amazon wächst weiter und hat im Jahr 2016 insgesamt 800 unbefristete Arbeitsplätze in seinen deutschen Logistikzentren geschaffen. Die neuen Positionen umfassen Logistik-Manager, Ingenieure, Experten für Finanzen, Personal und IT sowie Versandmitarbeiter.

Steven Harman, Direktor EU Operations bei Amazon: „Wir sind einer der größten Arbeitgeber in den Regionen, in denen wir mit Logistikzentren vertreten sind. Viele unserer unbefristeten Arbeitskräfte haben als Saisonarbeitskräfte angefangen. Mit den bereits angekündigten neuen Logistikzentren in Deutschland werden wir unsere Stammbelegschaft weiter vergrößern.”

Mit dem Ausbau des Logistiknetzwerks in Deutschland reagiert Amazon auf die Nachfrage der Kunden, erweitert die Produktauswahl und die Möglichkeiten für Händler, die „Fulfillment by Amazon” auf Amazon Marketplace nutzen. 2016 hat Amazon englische, niederländische, polnische und türkische Versionen der Amazon.de-Webseite gestartet. Viele dieser Bestellungen werden von deutschen Logistikzentren aus verschickt.

Mitarbeiter von Amazon haben erläutert, warum sie bei dem Logistikunternehmen arbeiten . Amazon bietet seinen Versandmitarbeitern wettbewerbsfähige Löhne von umgerechnet mindestens 10,30 Euro brutto pro Stunde. Hinzu kommen monatliche Bonuszahlungen, Mitarbeiteraktien, ein Mitarbeiterrabatt, eine kostenlose Lebens- und Berufsunfähigkeitsversicherung sowie eine betriebliche Altersvorsorge.

Mit dem Career Choice Programm bietet Amazon seinen Mitarbeitern die Möglichkeit, sich neben der Arbeit weiter zu qualifizieren. Die Fachrichtung wählen die Mitarbeiter selbst aus einem umfangreichen Kurskatalog aus, sie muss nicht für die Tätigkeit im Logistikzentrum relevant sein. Das Unternehmen übernimmt im Rahmen des Career Choice Programms 95 Prozent der Aus- und Fortbildungskosten, bis zu einer Summe von 8.000 Euro in vier Jahren.

Quelle: Amazon

Im niedersächsischen Winsen wird Ende 2017 ein weiteres Amazon Logistikzentrum auf 64.000 Quadratmetern Fläche entstehen. Bereits im ersten Jahr werden 1.000 unbefristete Jobs entstehen. In Amazon Logistikzentren vergleichbarer Größe sind nach einigen Jahren gewöhnlich rund 2.000 Mitarbeiter beschäftigt. Amazon investiert im ersten Jahr in Winsen 90 Millionen Euro in den Ausbau des europäischen Logistiknetzwerks, dazu kommen weitere 110 Millionen Euro Investitionen durch die Partner. Amazon reagiert damit auf die steigende Kundennachfrage. Besonders für die wachsende Zahl unabhängiger Händler aus der Region, die Lagerung und Versand von Amazon nutzen, wird es noch leichter, Millionen von Kunden weltweit zu erreichen.

„Dieses neue Logistikzentrum liegt uns besonders am Herzen. Der Standort in Norddeutschland unterstützt uns dabei, die Leistung des Europäischen Liefernetzwerks zu verbessern und Kunden in ganz Europa noch zuverlässiger zu beliefern“, führt Roy Perticucci aus, Chef des Europäischen Logistiknetzwerks. „Für mittelständische Händler aus der Region ergeben sich neue Chancen, in ganz Europa Kunden zu erreichen. In Winsen entstehen gute Jobs mit wettbewerbsfähigen Löhnen ab dem ersten Tag.“

„Mit Amazon kommt ein Global Player nach Winsen, der hier erheblich investiert, eine stattliche Zahl von Arbeitsplätzen schafft und darüber hinaus für die Stadt zusätzliche Kaufkraft, positive Wirtschaftsimpulse und einen Imagegewinn bringt. Deshalb freue ich mich sehr über die bevorstehende Ansiedlung“, so Winsens Bürgermeister André Wiese. „Da der Gewerbestandort Winsen mit seinen Vorteilen überzeugen konnte, insbesondere auch mit der guten Anbindung an die Autobahn, will und wird sich Amazon diese Vorteile auch zunutze machen.“

Amazon beginnt mit der Besetzung der ersten Stellen im Logistikzentrum Winsen. Die neuen Positionen umfassen Logistik-Manager und Ingenieure, Personal- und IT-Experten sowie Logistik-Kräfte. Interessenten können sich informieren und bewerben unter http://www.myamazonjob.com/fulfillment-centers/winsen.

In den Logistikzentren bietet Amazon Löhne an, die am oberen Ende der branchenüblichen Bezahlung liegen. Die Löhne an allen deutschen Standorten betragen umgerechnet mindestens 10,30 Euro brutto pro Stunde. Zusätzliche Leistungen beinhalten leistungsbezogene Prämien, eine Sonderzahlung zu Weihnachten, Mitarbeiter-Aktienbeteiligungen, kostenlose Versicherungen, einen Pensionsfonds und Personalrabatte. Mit diesen Extras verdient ein Mitarbeiter nach zwei Jahren durchschnittlich 2.483 Euro brutto im Monat. Die Kantinen der Logistikzentren werden von Amazon bezuschusst und kochen frisches, gesundes Essen zu niedrigen Preisen. Viele dieser Leistungen, wie der Aktienanteil, sind in einem gewöhnlichen Tarifvertrag nicht enthalten.

Amazon investiert viel in die Weiterentwicklung der Mitarbeiter und schafft Möglichkeiten für ein berufliches Fortkommen, auch für Führungspositionen. Zusätzlich bietet Amazon innovative Programme an, wie das „Career Choice“-Programm – damit unterstützt Amazon Mitarbeiter, die ihre berufliche Ausbildung verbessern wollen oder einen Beruf mit höherer Bezahlung anstreben. Dazu gehören unter anderem Flugzeugmechanik, computergestützte Entwicklung, Werkzeugmaschinenbau, Krankenpflege und vieles mehr. Amazon übernimmt 95 Prozent der Kosten für bis zu vier Jahre – die Obergrenze liegt bei 8.000 Euro pro Angestelltem.

Investitionen in Deutschland

Das neue Logistikzentrum in Winsen dient zusammen mit den bestehenden dazu, der aktuellen Nachfrage in Deutschland und ganz Europa gerecht zu werden aber auch auf zukünftiges Wachstum vorbereitet zu sein. Kürzlich hatte Amazon sein Pläne für ein neues Logistikzentrum am bestehenden Standort bekannt gegeben, außerdem wird ein weiteres neues Logistikzentrum in Dortmund entstehen. Zurzeit verfügt Amazon über neun Logistikzentren, die Teil des europäischen Netzwerkes von 31 Logistikzentren sind. Amazon hat mehr als 13.000 unbefristete Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen, davon über 11.000 in den Logistikzentren. Zusätzlich sind viele Arbeitsplätze im Umfeld entstanden: Die Händler auf Amazon Marketplace haben allein in Deutschland rund 90.000 Arbeitsplätze geschaffen. Seit 2010 hat Amazon mehr als 15 Milliarden Euro in Europa investiert, z.B. in Infrastruktur und Anlagen in der Logistik und im Kundenservice, Amazon Web-Services Rechenzentren sowie Forschung und Entwicklung.

Quelle: Amazon

Amazon hat heute den Start von Amazon Business bekannt gegeben, einem neuen Service für gewerbliche Kunden auf Amazon.de. Händler können ihren Umsatz steigern, indem sie dort Geschäftskunden jeglicher Art und Größe erreichen – von kleinen Firmen bis zum großen internationalen Unternehmen, von Universitäten und Krankenhäusern bis zu Behörden und gemeinnützigen Organisationen.

Der Verkauf an Geschäftskunden ist ab sofort genauso einfach wie der Verkauf an Endkunden auf Amazon. Amazon Business bietet Händlern Zugang zu einer Reihe von neuen Funktionen wie das Angebot von Mengenrabatten und die Möglichkeit, Produkte und Preise exklusiv auf Geschäftskunden zuzuschneiden. Der neue Service steht sowohl deutschen als auch internationalen Verkäufern offen und umfasst optional auch die Nutzung der erstklassigen Logistik von Amazon, „Versand durch Amazon“ (Fulfillment by Amazon, FBA).

Neue und bestehende Händler auf Amazon, die sich für das Amazon Business Seller-Programm interessieren, können sich unter www.amazon.de/business-seller informieren und registrieren.

„B2C-Händler haben ihr Geschäft auf dem Amazon Marketplace seit über einem Jahrzehnt erfolgreich ausgebaut. Mit Amazon Business können Verkäufer Geschäftskunden gezielt erreichen, indem sie sich Amazons Expertise und Technologie im Bereich E-Commerce zunutze machen“, sagt Francois Saugier, Vice President und verantwortlich für Amazon Seller Services in Europa.

Dr. Markus Schöberl, Director Amazon Seller Services in Deutschland, sagt: „B2C-Kunden genießen Amazons große Auswahl, Komfort und die attraktiven Preise. Mit Amazon Business gilt das nun auch für Geschäftskunden.“

Martin Müller, Geschäftsführer von Baustoffshop, Anbieter von Baumaterialien mit über 200 Standorten in Deutschland, sagt: „Gewerbekunden finden bei uns vor allem schwere Baustoffe – von palettenweise Gipskartonplatten bis zur LKW-Ladung an Mauersteinen. Amazon Business ermöglicht uns, die Reichweite unter Gewerbekunden zu erhöhen – und Features wie Mengenrabatte helfen uns zudem, gewerbliche Kunden zielgerichtet zu erreichen und ihnen Preisvorteile anzubieten.“

Die neuen Funktionen von Amazon Business für Händler beinhalten:

– Business-Preise und Angebot von Mengenrabatten: Verkäufer können Geschäftskunden gesonderte Preise anbieten sowie Mengen und Rabatte staffeln und damit Ermäßigungen anbieten.
– Kauf auf Rechnung: Amazon-Verkäufer profitieren von erhöhten Verkaufschancen durch Kauf auf Rechnung – eine der wichtigsten Zahlungsmethoden für Geschäftskunden. Amazon kümmert sich sowohl um die Kreditrisiko-Einschätzung als auch um die Abrechnung und den Zahlungseinzug.
– Exklusive Angebote: Verkäufer können ihre Produkte und Preise exklusiv auf Geschäftskunden zuschneiden.
– „Versand durch Amazon“: Mit FBA können Verkäufer ihre Produkte in Amazons Logistikzentren lagern. Sobald eine Kundenbestellung eintrifft, übernimmt Amazon die Verpackung und den Versand und stellt den Kundenservice für diese Produkte. Dank Amazons europaweitem FBA-Programm erreichen Händler jeder Größe Kunden in anderen EU-Ländern. Verkäufer, die FBA nutzen, können Kunden ihre Produkte nicht nur mit kostenlosen Versand-Optionen anbieten, sie erhöhen zudem ihre Chance zur besseren Platzierung im Amazon Einkaufswagenfeld.

Händler können sich ab sofort für einen künftigen Umsatzsteuerservice auf Amazon Business registrieren, der die Anzeige von Netto-Preisen und Rechnungsstellung für Amazon Business Kunden ermöglicht.

Amazon Business startete im April 2015 in den USA und bedient mehr als 400.000 Unternehmen. Im ersten Jahr hat Amazon Business dort über eine Milliarde US-Dollar Umsatz gemacht – Amazon-Händler stehen dabei für mehr als die Hälfte der Bestellungen. Inzwischen verkaufen mehr als 45.000 Amazon-Händler über Amazon Business.

Auf www.amazon.de/business können sich Kunden für einen kostenlosen Amazon Business-Account anmelden. Verkäufer, die ihre Produkte über Amazon verkaufen möchten, besuchen bitte www.amazon.de/business-seller.

Quelle: Amazon

Deutsche Händler, die über Amazon Marketplace verkaufen, werden im Jahr 2016 voraussichtlich Export-Umsätze von mehr als zwei Milliarden Euro erzielen – eine Steigerung von über 30 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Darüber hinaus gibt Amazon bekannt:

– Mehr als 60 Prozent der zehntausenden deutschen Amazon Händler verkaufen an Kunden auf der ganzen Welt.
– Die Anzahl der deutschen Amazon Händler, die an Kunden in Europa exportieren, stieg im letzten Jahr um mehr als 20 Prozent.
– Laut einer unabhängigen Studie der Beratungsfirma Keystone Strategy haben Marketplace Händler in Deutschland durch ihre Aktivität auf Amazon 87.000 Jobs geschaffen.
– In Deutschland nutzen 70 Prozent mehr Amazon Händler „Versand durch Amazon“-Services als noch vor einem Jahr.
– Marketplace Händler stehen für 50 Prozent der weltweit verkauften Einheiten auf Amazon.

„Heute reicht es nicht mehr, Produkte lediglich an Kunden einer Stadt, einer Region oder eines Landes zu verkaufen“, sagt Francois Saugier, Vice President Amazon Seller Services in Europa. „Unternehmen jeder Größe können heute ihre Produkte problemlos in ganz Europa und der Welt vertreiben – und wir sehen einen deutlichen Anstieg deutscher Unternehmen, die diese Möglichkeiten auch nutzen.“

„Wir wollen die Tools und Services zur Verfügung stellen, die Amazon Verkäufern zum Erfolg verhelfen“, sagt Dr. Markus Schöberl, Director Amazon Seller Services in Deutschland. „Jeden Tag vergrößern deutsche Unternehmen ihre Reichweite, indem sie ihre Produkte auf der europäischen oder globalen Bühne anbieten – mit wenigen Schritten öffnet sich das Tor zu Millionen potenziellen Kunden.“

Neue Tools und Services verhelfen zu mehr Exporten

Amazon hat eine Reihe von Tools entwickelt, die deutschen Unternehmen dabei helfen, ihre Produkte in Europa und der ganzen Welt zu vertreiben: Neben weltweiten Liefer- und Vertriebslösungen etwa Hilfe bei Währungsangelegenheiten, Informationen zur Umsatzsteuer-Registrierung und der Übersetzung von Angeboten in andere Sprachen. So können Unternehmen jeder Größe weltweit auf elf Amazon-Webseiten in sieben Sprachen verkaufen und auf diese Weise Hunderte Millionen Kunden in nahezu jedem Winkel der Welt erreichen.

Außerdem können sich kleine Händler noch bis zum 31. Dezember für das Förderprogramm „Unternehmer der Zukunft – lokal und um die Welt“ bewerben. Das Programm, initiiert von WirtschaftsWoche und Amazon, unterstützt speziell kleine Unternehmen mit bis zu 20 Mitarbeitern dabei, im E-Commerce zu starten oder ihr bestehendes Online-Geschäft weiter zu entwickeln und international auszubauen. Mit dem Start des Programms im Januar 2017 unterstützt ein Team aus E-Commerce-Experten – darunter Blogger von www.wortfilter.de und www.shopanbieter.de – und erfahrenen Amazon Verkäufer die Teilnehmer mit einem kostenlosen Experten-Coaching, entwickeln mit ihnen einen individuellen E Commerce-Plan und helfen bei dessen Umsetzung. Die Teilnehmer lernen unter anderem: Basics im E-Commerce; Welche Produkte lassen sich wie und wo verkaufen?; Internationales Verkaufen: Wie internationale Angebote erstellen und Logistik nutzen? Die besten Händler werden im Frühjahr 2017 mit dem „Unternehmer der Zukunft“-Preis ausgezeichnet.

Hinter dem Export-Anstieg steht unter anderem das paneuropäische „Versand durch Amazon“-Programm, das im April startete. Verkäufer schicken Waren in ein lokales Amazon Logistikzentrum – Amazon lagert die Produkte und übernimmt für die Verkäufer die Verpackung und den Versand an Kunden. Händler können damit europaweit verkaufen und bezahlen lediglich die lokalen Versandgebühren des Amazon-Marketplaces, von dem aus die Bestellung aufgegeben wurde. Dank der „Versand durch Amazon“-Services können Verkäufer ihr Geschäft erfolgreich vorantreiben, ihre Produkte für Amazon Prime verfügbar machen und somit Zugang zu Millionen der treuesten Amazon Kunden erhalten – samt Amazons gewohntem Kundenservice. Mit FBA können Händler ihr Geschäft skalieren und besonders einfach ins Ausland expandieren – zu günstigeren Konditionen, als vor Ort für eine eigene Lagerhalle und Logistik anfielen.

Marc Isemann von „faguru“, der Fahrrad- und Outdoor-Zubehör von der Nordsee-Insel Amrum aus vertreibt, sagt:
„Das Verschicken von Ware klappt von Amrum natürlich nicht so reibungslos wie vom Festland aus. Dank Amazon erreiche ich von der Insel nun Kunden in ganz Europa, ohne Amrum verlassen zu müssen.“

Johannes Schlößer, Geschäftsführer von Schlösser Baustoffe, aus Meckenheim:
„100.000 Artikel in sechs Monaten – darunter Kleber, Bohrmaschinen, Hammer, Schutzbrillen, Schrauben und Zement. Mit dem paneuropäischen FBA-Programm geht unser Bau-Equipment von Meckenheim an hunderte Handwerker und Baustellen in Frankreich, Spanien und sogar England.“

Jens Wasel, Gründer und Geschäftsführer von KW-Commerce:
„Das FBA-Programm vereinfacht den Verkauf ins Ausland enorm. Allein im Jahr 2016 haben wir über 2 Millionen Produkte über Amazon an mehr als 2 Millionen Kunden aus über 130 Länder versendet. Wir sind 2012 mit 4 Mitarbeitern gestartet, heute haben wir ein 180-köpfiges Team, von denen über 60 Mitarbeiter für Amazon Marketplace verantwortlich sind.“

Quelle: Amazon