Obwohl bestimmt jedem zu Ohren gekommen ist, dass im Handel mit Verbrauchern Bruttopreise anzugeben sind, handelt es sich bei dem Thema Preisangaben um einen Abmahnklassiker. Woran liegt das? Häufig steckt der Teufel im Detail und bereits kleine Wissenslücken können zu teuren Abmahnungen führen. Die wichtigsten Punkte zum Thema Preisangaben im B2C-Verkehr erläutert Madeleine Pilous, Legal Consultant bei Trusted Shops.

Bruttopreise angeben

Nach der Preisangabenverordnung (PAngV) muss jeder Online-Händler, der Waren an Verbraucher verkauft, Preise „einschließlich der Umsatzsteuer und sonstiger Preisbestandteile“ angeben. Sofern sowohl Brutto- als auch Nettopreise angegeben werden, sind die Bruttopreise hervorzuheben.

Hinweis auf die enthaltene Mehrwertsteuer

Weiter bestimmt § 1 Abs. 2 PAngV: Wer Verbrauchern gewerbs- oder geschäftsmäßig oder wer ihnen regelmäßig in sonstiger Weise Waren oder Leistungen zum Abschluss eines Fernabsatzvertrages anbietet, hat anzugeben […] dass die für Waren oder Leistungen geforderten Preise die Umsatzsteuer und sonstige Preisbestandteile enthalten.

Dies bedeutet, dass Online-Händler nicht nur einen Bruttopreis angeben, sondern ebenfalls darauf hinweisen müssen, dass der Preis die Umsatzsteuer enthält. Dies kann etwa durch den Hinweis inkl. MwSt erfolgen. Die Angabe des konkreten Prozentsatzes ist nicht erforderlich.

Was gilt für Kleinunternehmer?

Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG sind von der Umsatzsteuer befreit. Daher wäre ein Hinweis auf die enthaltene MwSt oder ein Ausweis der MwSt im Bestellprozess irreführend. Kleinunternehmer sollten daher auf den Zusatz „inkl. MwSt.“ verzichten und stattdessen auf die Umsatzsteuerbefreiung nach § 19 UStG hinweisen (OLG Hamm, Urteil v. 19.11.2013, 4 U 65/13), z.B. mit Umsatzsteuerbefreit nach § 19 UStG.

Hinweis auf Versandkosten

Neben dem MwSt-Hinweis ist auch anzugeben, ob zusätzlich Fracht-, Liefer- oder Versandkosten oder sonstige Kosten anfallen. Fallen solche Kosten an, so ist deren Höhe anzugeben (z.B. zzgl. 4,95 € Versandkosten). Die Versandkosten müssen dabei nicht direkt auf der Produktseite angegeben werden. Es reicht aus, z.B. den Hinweis zzgl. Versandkosten aufzunehmen, welcher als sprechender Link auf eine übersichtliche Versandkostenaufstellung verweist und außerdem die tatsächliche Höhe der für den Einkauf anfallenden Versandkosten jeweils bei Aufruf des virtuellen Warenkorbs in der Preisaufstellung gesondert ausgewiesen wird (BGH, Urteil v. 16.07.2009, I ZR 50/07 – Kamerakauf im Internet).

Die Höhe der Versandkosten ist dabei aber nur anzugeben, „soweit diese Kosten vernünftigerweise im Voraus berechnet werden können“ (§ 2 Abs. 2 Satz 2 PAngV). Allerdings ist diese Vorschrift eng auszulegen und jedenfalls für den Versand innerhalb der EU wird die Versandkostenhöhe regelmäßig ohne unzumutbaren Aufwand ermittelbar sein (so KG Berlin, Beschluss v. 02.10.2015, 5 W 196/1). Daher sollte aus Gründen der Rechtssicherheit der Auslandsversand für alle Länder, in die der Shop liefert, genau angegeben werden.

Tipp: Da darüber zu informieren ist, ob Versandkosten anfallen, ist auch dann eine Information erforderlich, wenn keine Versandkosten anfallen (z.B. versandkostenfrei). Wenn nur ein Versand innerhalb Deutschlands kostenfrei ist, für einen Auslandsversand aber Versandkosten anfallen, ist entsprechend zu differenzieren.

Wo ist der Hinweis auf MwSt und Versandkosten zu platzieren?

Nach dem BGH (Urteil v. 04.10.2007, I ZR 143/04 – Versandkosten) ist es nicht erforderlich, dass auf einer Übersichtsseite, auf welcher neben der Abbildung einer Ware nur deren Preis genannt wird, bereits auf MwSt und Versandkosten hingewiesen wird. Den Verbrauchern sei bekannt, dass im Versandhandel neben dem Endpreis üblicherweise Liefer- und Versandkosten anfallen. Sie gehen auch als selbstverständlich davon aus, dass die angegebenen Preise die Umsatzsteuer enthalten.

Es sei daher ausreichend: „wenn die durch § 1 Abs. 2 PAngV geforderten Angaben jedenfalls alsbald sowie leicht erkennbar und gut wahrnehmbar auf einer gesonderten Internetseite gemacht werden, die noch vor Einleitung des Bestellvorgangs notwendig aufgerufen werden muss.“

Der Hinweis ist damit spätestens auf der Produktseite vorzuhalten. Eine erstmalige Angabe im Warenkorb ist verspätet.

Wichtig: Dies gilt nur, sofern die Übersichtsseite nicht bereits eine Warenkorb-Funktion aufweist. Denn der Hinweis ist auf jeder Seite vorzuhalten, auf der der Verbraucher das Produkt in den Warenkorb legen kann.

Am Preis oder mit Sternchen?

Die Angaben nach der PAngV sind dem Angebot oder der Werbung eindeutig zuzuordnen sowie leicht erkennbar und deutlich lesbar oder sonst gut wahrnehmbar zu machen (§ 1 Abs. 6 Satz 2 PAngV).

Der erforderliche Hinweis auf MwSt und Versandkosten muss allerdings nicht zwingend in unmittelbarem räumlichem Zusammenhang mit dem angegebenen Preis erfolgen. Vielmehr reicht es aus, wenn der Hinweis räumlich eindeutig dem Preis zugeordnet ist (BGH, Urteil v. 04.10.2007, I ZR 143/04 – Versandkosten). Dies kann auch durch einen klaren und unmissverständlichen Sternchenhinweis geschehen, wenn dadurch die Zuordnung des Hinweises zum Preis gewahrt bleibt (BGH, Urteil v. 04.10.2007, I ZR 22/05 – Umsatzsteuerhinweis).

Preis auf Anfrage erlaubt?

Bei einigen Geschäftsmodellen kann es für Händler schwer sein, direkt im Online-Shop einen Endpreis anzugeben, etwa wenn die Produkte vom Verbraucher individuell zusammengestellt werden. Zu dieser Problematik äußerte sich kürzlich das OLG München: Auf einer Webseite konnte der Verbraucher Möbel individuell konfigurieren und anschließend ein Angebot von dem Händler per E-Mail anfordern. Eine direkte Bestellung des konfigurierten Möbelstücks war also nicht möglich. Anders als die Vorinstanz sah das OLG München in dem Fehlen einer Preisangabe auf der Webseite keinen Wettbewerbsverstoß (OLG München, Urteil v. 17.12.2015, 6 U 1711/15), weil es sich hierbei noch nicht um eine Aufforderung zum Kauf handele.

Allerdings kommt es hierbei auf die genaue Ausgestaltung des Einzelfalles an. Wenn sich Online-Händler unsicher sind, ob Ihre Preisgestaltung „auf Anfrage“ zulässig ist, sollten sie sich im Zweifel von einem Rechtsanwalt beraten lassen.

Grundpreise nicht vergessen!

Ein sehr häufiger Abmahngrund stellt die fehlende oder falsche Angabe von Grundpreisen dar. Wer grundpreispflichtige Waren anbietet, muss die korrekte Bezugsgröße beachten. Diese ist für Flüssigkeiten z.B. 1 l, bei Waren unter 250 ml kann aber auch ein Grundpreis von 100 ml gewählt werden (darüber hingegen nicht).

Mindermengenzuschläge

Bei einem Zuschlag für den Fall, dass der bestellende Verbraucher unterhalb einer bestimmten Bestellsumme bleibt, handelt es sich nicht um Versandkosten. Daher ist es unzureichend, diese als Teil der Versandkostenaufstellung wiederzugeben (OLG Hamm, Urteil v. 28.06.2012, I-4 U 69/12). Der Mindermengenzuschlag ist ein sonstiger Preisbestandteil im Sinne des § 1 Abs. 1 PAngV, auf den gesondert und unabhängig von den stets anfallenden Versandkosten hingewiesen werden muss (z.B. mit zzgl. Mindermengenzuschlag).

Abschließender Tipp

Beim Thema Preisangaben steckt der Teufel häufig im Detail: 15 Prozent aller Abmahnungen liegen Verstöße in Bezug auf Preisangaben zugrunde (Abmahnstudie 2015). Daher sollten Online-Händler auf transparente Endpreise achten und leicht erkennbar und gut wahrnehmbar auf MwSt und Versandkosten hinweisen. Bei Waren wie z.B. Leim oder Olivenöl ist auf eine Grundpreisangabe zu achten – auch auf Plattformen wie ebay.

Via: Trusted Shops

Ina Steiner von ecommercebytes hat die Zahlen einer Umfrage zu den Retourenquoten bei eBay & Amazon veröffentlicht. Das Ergebnis ihrer Umfrage:
Bei Amazon liegt die Retourenquote bei 3%, bei eBay liegt sie bei 2,3% und damit knapp 30% niedriger als bei Amazon.
Grob geschätzt würde ich diese Zahl bestätigen. In diesem Bereich punktet eBay vor Amazon, denn eBay Kunden retournieren auch aus meiner Erfahrung weniger.
Insgesamt ist 2,3% bis 3% eine traumhaft niedrige Retourenquote, die sich vermutlich nicht auf den deutschen Markt übertragen lässt.
Das liegt sicher auch daran, dass US Händler keine Retouren anbieten müssen und zudem bei eBay.com z.B. ein „Restocking Fee“ von bis zu 20% berechnet werden darf. Das bedeutet: Schickt der Kunde die Ware zurück, zieht der Händler 20% „Wiedereinstellungsgebühr“ vom Kaufbetrag ab. Das wiederum führt dazu, dass viele Kunde sich genau überlegen, ob sie überhaupt retournieren.
Selbstverständlich kommt es bei den Retouren auf die Kategorie an- Kleidung hat eine extrem hohe Retourenquote, in anderen Kategorien liegt sie deutlich darunter.
Um eine Übersicht über den deutschen Markt zu erhalten, hat Mark Steier von Wortfilter eine Umfrage eingestellt,an der sich möglichst viele Händler beteiligen sollten.
Amazon wird auch in Deutschland vor eBay liegen, aber sehr gespannt bin ich auf die Quote insgesamt, die mit Sicherheit deutlich höher liegen wird als in den USA- die Frage ist nur: wie viel höher. Nehmen Sie an der Umfrage teil, damit das Ergebnis möglichst aussagekräftig ausfällt.

eBay PLUS bringt freies und 
kostenloses Internet in 22 deutsche Städte. Im internationalen Vergleich ist die „WLAN-Wüste Deutschland“ nicht ausreichend mit öffentlichen Internetzugängen versorgt. Während die Franzosen und Briten wie selbstverständlich freie WLAN-Netze nutzen, fristen laut Digitalverband Bitkom öffentliche WLAN-Zugänge in Deutschland ein Nischendasein.* eBay PLUS schafft jetzt Abhilfe: Zwölf Städte, in denen eBay PLUS das öffentliche Netz freischaltet, stehen bereits fest. Zehn weitere Städte werden bis Ende August über ein Social-Media-Nutzer-Voting festgelegt. Jens Beinecke, bei eBay verantwortlich für eBay PLUS: „Als Premium-Programm für einfaches und unkompliziertes Einkaufen wollen wir die Verbreitung von freiem WLAN in Deutschland weiter vorantreiben. In welcher Einkaufsstadt es weitere Zugänge geben soll, können die Deutschen selbst entscheiden.“ 


WLAN von Nord bis Süd

Zwölf Städte, in denen eBay PLUS das öffentliche Netz freischaltet, stehen bereits fest: Die Stuttgarter, Nürnberger und Frankfurter können schon jetzt während ihrer Shopping-Touren im Internet surfen und das oft knapp bemessene private Online-Datenvolumen schonen. In den nächsten Monaten folgen München, Köln, Hamburg, Hannover, Wiesbaden, Dortmund, Leipzig und Mannheim. Hier werden in beliebten Einkaufszonen Zugangspunkte installiert, über die der Zugang in das Netzwerk kostenlos möglich ist. Einsehbar sind diese Punkte unter www.wifi- city.de. Ab September gilt das auch für Diepholz, das sich im Wettbewerb „Die digitale Innenstadt“ vom Handelsverband Deutschland (HDE) und eBay durchsetzte und damit ein Paket zur Förderung des digitalen Handels gewann. Die zehn weiteren Städte aus dem Nutzer-Voting werden im Oktober live geschaltet. 


Geschützt surfen

Der Zugang zum eBay PLUS-Netz ist denkbar einfach: Netzwerk auswählen, den Browser öffnen, verbinden und schon kann losgesurft werden. Die Nutzer des „certified wifi“ sind zudem durch hohe Sicherheitsstandards geschützt. Bei der Anmeldung müssen keine privaten Daten eingegeben werden. Die gesammelten Nutzungsinformationen werden vertraulich behandelt. Die technische Umsetzung übernimmt die abl social federation GmbH, europäischer Marktführer im Bereich Managed Hotspot Services. Verwendet werden hochmoderne, speziell für den Einsatz im Außenbereich sowie in Umgebungen mit hoher Funkdichte entwickelte Geräte des Premium-Herstellers CISCO Meraki.

WLAN-Wüste Deutschland

Im internationalen Vergleich liegt Deutschland bei der Versorgung mit öffentlichem WLAN weit hinter vergleichbaren Ländern zurück. Zwar stellen viele Hotels, Cafés oder Restaurants ein Netzwerk für ihre Gäste zur Verfügung, wirklich freies WLAN, das ohne Passwort oder Zahlungsaufforderung zugänglich ist, findet sich jedoch selten. So kommen in Deutschland nicht einmal zwei freie Internet-Hotspots auf 10.000 Einwohner, während es in Frankreich mehr als fünf und in Großbritannien fast zehn sind. Damit liegt Deutschland knapp vor Russland.** Ein Grund für diesen Rückstand war bisher die sogenannte Störerhaftung – Betreiber von WLAN-Hotspots konnten dadurch für Vergehen der Nutzer haftbar gemacht werden. Ende Juli hat der Gesetzgeber jedoch WLAN-Betreiber von einer derartigen Haftung ausgenommen und damit den Weg für öffentliches WLAN in Deutschland frei gemacht. Die Nachfrage nach freiem WLAN ist groß: Laut einer Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) wollen 62 Prozent der befragten Deutschen offene Hotspots nutzen.*** eBay PLUS setzt sich deshalb dafür ein, die Verbreitung von öffentlichem und kostenlosem WLAN zu fördern.

*Repräsentative Umfrage des Digitalverbandes Bitkom, Juni 2015.
**Erhebung von eco – Verband der Internetwirtschaft e. V., Ende 2014.

***Umfrage der GfK im Auftrag von LANCOM Systems, 27.05.2016 bis 29.05.2016.

Quelle: eBay

Bei eBay Großbritannien können die Bewertungen, die ein eBay Mitglied abgegeben hat, nicht mehr eingesehen werden.
Damit haben Verkäufer auch keine Chance mehr, auffällige Käufer wie diesen hier zu identifizieren.
eBay hat den Reiter „Feedback left for others“ in Großbritannien abgeschafft.
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Noch gibt es jedoch die Möglichkeit sich über ebay.de und eBay.com die abgegebenen Bewertungen eines Käufers anzusehen- auch wenn dieser Käufer seinen Standort in Großbritannien hat, bzw. in Großbritannien verkauft.
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Es würde mich nicht wundern, wenn die Möglichkeit, sich die abgegebenen Bewertungen anzusehen, auch in Deutschland abgeschafft wird. Für eBay ist es unbequem, wenn Käufer als auffällig gemeldet werden und transparent sichtbar ist, dass eBay nichts dagegen unternimmt.

Update: Wie Tamebay heute meldet, war das ein Test von eBay, der bereits wieder beendet wurde. Die abgegebenen Feedbacks sind auch in UK wieder sichtbar.

DHL Paket und Smart kündigten heute ein gemeinsames Pilotprojekt an, bei dem Smart-Besitzer ihre Autos ab Herbst dieses Jahres als mobile Lieferadresse für ihre Paketsendungen nutzen können. Dafür haben die beiden Projektpartner in den vergangenen Monaten eine eigene Lösung für die so genannte Kofferraumzustellung entwickelt und getestet, um eine hohe Sicherheit für Ware und Fahrzeug zu gewährleisten.

Ab Herbst läuft ein erweiterter Markttest in Stuttgart an, wenige Monate später wird der Service in Köln, Bonn und Berlin verfügbar sein. Mit mehreren hundert Teilnehmern pro Stadt wollen DHL Paket und Smart Erfahrungen unter realitätsnahen Bedingungen sammeln. Wer als Besitzer eines Smart an diesem Markttest teilnehmen möchte, kann sich über die Seite www.smart.com/drop näher informieren und ab September bewerben. Smart übernimmt die nötige Nachrüstung des Fahrzeugs beim Händler. Um den neuen Ablage-Service nutzen zu können, kann der Kunde automatisch bei seiner Registrierung bei Smart die ebenfalls notwendige Vereinbarung mit DHL für den Kofferraum als Ablageort in wenigen Schritten durchführen. Hierzu wurde das Kundenportal www.paket.de von DHL Paket mit dem Kundenportal des Fahrzeugherstellers vernetzt.

„Als Innovationsführer in der Paketbranche verfolgen wir mit DHL Paket das Ziel, zu den bereits bestehenden vielfältigen Lösungen immer weitere Ideen zu entwickeln, um das Empfangen und Versenden von Paketen noch einfacher zu machen und individuell nach Kundenwunsch steuern zu können. Nachdem wir die Kofferraumzustellung bereits im vergangenen Jahr erstmals im Rahmen eines Pilotprojekts in Deutschland erfolgreich getestet haben, setzen wir nun unser Know-how gemeinsam mit Smart ein, um ein weiteres attraktives Angebot für eine junge, sehr online-affine Zielgruppe zu entwickeln“, unterstreicht Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Post – eCommerce – Parcel bei Deutsche Post DHL Group.

Smart Chefin Dr. Annette Winkler ergänzt: „Mit dem neuen Service erweitern wir das Nutzungsspektrum unseres Fahrzeugs und bieten so ein über das Auto hinausgehendes Mobilitätskonzept an, das gleichzeitig der Auftakt unserer Offensive für mehr urbane Lebensqualität ist.“

Smartphone-basierte Lösung

Die gemeinsame Lösung von Smart und DHL Paket ist Smartphone-basiert: Sowohl der Fahrer des Smart als auch der DHL Paketzusteller nutzen spezielle Apps. So generiert der Fahrzeughalter für seine Online-Bestellung mittels der Smart App eine einmalig gültige Transaktionsnummer (TAN). Diese gibt er beim Online-Shop im „c/o“-Feld der Empfängeradresse ein. Das Fahrzeug muss für die Lieferung des Pakets dann lediglich in der Nähe der Heimatadresse geparkt sein.

Der DHL Zusteller wird ebenfalls per App über den gewünschten Lieferort informiert und erhält über diese App einen einmaligen, nur in einem bestimmten Zeitraum gültigen Zugang zu dem Fahrzeug. Über die einmalig gültige TAN, die der Online-Shopper bereits bei seiner Bestellung angibt, kann der DHL Paketzusteller das Fahrzeug innerhalb eines begrenzten Zeitraums für die Zustellung orten und öffnen. So erhält er Zugang zum Kofferraum und kann sowohl das bestellte Paket einlegen, als auch eventuelle Retouren direkt wieder mitnehmen. Nach Verschließen des Fahrzeugs erlischt gleichzeitig auch seine Zugangsberechtigung. Der Besitzer des Fahrzeugs wird anschließend automatisch über die erfolgreiche Zustellung per Push-Nachricht über die App informiert.

Mit der Option, das eigene Auto als mobile Lieferadresse zu nutzen, erweitert DHL Paket das deutschlandweit einzigartige Spektrum von automatisierten Empfangsmöglichkeiten um ein weiteres attraktives Angebot. Mit der DHL Packstation, den Paketkästen für Ein- und Mehrfamilienhäuser und der Zustellung an einen vorher definierten Wunschort – zu dem ab Herbst auch der Kofferraum des Smart zählt – wird DHL Paket dem wachsenden Mobilitätsaspekt und dem damit verbundenen Wunsch nach hoher Flexibilität im Lebensalltag der Verbraucher gerecht.

Quelle: DHL

Leider gibt es bei eBay auch immer wieder Käufer, die bei eBay ihr Unwesen treiben, hier ein Beispiel:

http://feedback.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewFeedback2&ftab=FeedbackLeftForOthers&userid=pewe1991&iid=-1&de=off&items=25&searchInterval=30&mPg=21&page=1

Seine Bewertungen fallen sehr deutlich überwiegend negativ aus und damit fügt er den Verkäufern einen massiven Schaden zu.
Und selbst einige der wenigen positiven Bewertungen aus der jüngsten Vergangenheit deuten darauf hin, dass er eine „Einigung“ mit dem Verkäufer erzielt hat und die urspünglichen Bewertungen von negativ auf positiv geändert hat.
Super Kundenservice gerne wieder
Bewertung wurde bearbeitet am 24.06.16 18:43

Alles ok
Bewertung wurde bearbeitet am 09.05.16 21:05

Verkäufer haben eine klare Vorstellung davon, was hier im Hintergrund abgelaufen sein könnte und die negative Bewertung in eine positive Bewertung verwandelt hat.
Natürlich gibt es immer wieder einmal Gründe dafür, einen Verkäufer negativ zu bewerten- dieses Profil hier fällt jedoch völlig aus dem üblichen Rahmen.
Ich habe diesen Käufer heute bei eBay gemeldet und habe erfahren, dass bisher keine einzige Beschwerde von Verkäuferseite eingegangen ist.
Bei diesem Profil wundert mich das, denn auch Verkäufer sollten sich bei eBay melden, wenn Käufer derart auffällig agieren.
Viele Verkäufer haben jedoch leider schon lange das Vertrauen in eBay verloren und machen sich gar nicht mehr die Mühe, eBay bei solchen Auffälligkeiten zu kontaktieren, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass eBay auch einmal Konsequenzen zieht und die Verkäufer schützt! Schließlich wäre es auch ein Armutszeugnis für eBay, wenn eBay nicht reagiert und damit einräumt, dass es bei eBay im „normalen“ Bereich liegt, wenn mehr als 50 % der eBay-Verkäufer so schlechte Leistungen abliefern, dass der Käufer negativ bewerten muss.
Damit eBay solche Profile überprüfen kann, ist es wichtig, dass sie von Verkäufern auch gemeldet werden, damit eBay aktiv werden kann!

Update
Offensichtlich war mein Vertrauen in eBay doch zu optimistisch. Wenn ein Käufer bei über 50% der Transaktionen unzufrieden ist, dann ist das für eBay scheinbar völlig normal.
Wenn man bei eBay davon ausgeht, dass mehr als 50% der Transaktionen mit einem negativen Kauferlebnis verbunden sein können, dann fehlt eBay das Vertrauen in die eigenen Verkäufer.

Und damit das in Zukunft verschleiert werden kann, können auffällige Käufer in Großbritannien gar nicht mehr identifiziert werden.

377 negative Bewertungen stehen 17 positiven Bewertungen gegenüber und ergeben ein Bewertungsprofil von 34,5%:

sharmont.
sharmount2.

Für eBay besteht hier offensichtlich noch kein akuter Handlungsbedarf und so ist der Verkäufer bis heute (23.7.) nicht gesperrt, auch wenn er aktuell keine Artikel online hat.
Im Juni hat er bei ebay über 1800 Artikel verkauft und damit einen Umsatz von mehr als 75.000 Euro erzielt und so wie es aussieht, werden die Käufer nicht auf die gekaufte Ware hoffen können.
Trotz aller Sicherheitsmaßnahmen gibt es leider immer wieder Lücken im System und alle Verkäufer leiden darunter, wenn durch solche Verkäufer das mühsam aufgebaute Vertrauen zu eBay wieder zerstört wird.

Mein Mitleid für die Käufer hält sich jedoch in Grenzen. Bei diesen Preisen hätten alle Alarmglocken klingeln müssen:
Chanel BLEU EDT 150ml kostet ca. 90 Euro, hier für 48,50 Euro
NINA RICCI L’EXTASE Eau de Parfum 30 ml kostet ca. 40 Euro, hier für 12 Euro.
Jean Paul Gaultier Le Male Eau de Toilette 200 ml kostet ca. 62 Euro, hier für 40 Euro.
DOLCE&GABBANA DOLCE FLORAL 150 ml EDP kostet ca. 110 Euro, hier für 37,50 Euro.
Solche Preisnachlässe kann ein seriöser gewerblicher Verkäufer, der Originalware verkauft, nicht geben.
Insofern war das Ende absehbar.

eBay Handelsupdate im 2. Quartal 2016

Am Mittwoch, den 20. Juli 2016, hat eBay die Geschäftszahlen für das 2. Quartal 2016 veröffentlicht.

Geschäftszahlen Q2-2016

eBay Inc.

Zu eBay Inc. gehören das eBay-Marktplatzgeschäft, das Kleinanzeigengeschäft sowie StubHub.

– Das Handelsvolumen von eBay Inc. (der Wert der gehandelten Waren und Dienstleistungen) belief sich im 2. Quartal auf 20,9 Mrd. US-Dollar.
– Der Umsatz von eBay Inc. betrug im 2. Quartal 2,2 Mrd. US-Dollar, dies entspricht einer Steigerung um 6 Prozent im Vergleich zu Q2-2015.
– Die Anzahl der aktiven Käufer bei eBay Inc. stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um vier Prozent auf 164 Mio.
– Das internationale Geschäft außerhalb der USA war für 58 Prozent des Umsatzes verantwortlich.
– Der Anteil von Festpreisangeboten am Handelsvolumen betrug rund 86 Prozent.
– Der Anteil des mobilen Handelsvolumens betrug im 2. Quartal 9,5 Milliarden US-Dollar, das entspricht 45,5 Prozent am Gesamt-Handelsvolumen.
– Die Apps von eBay Inc. wurden weltweit 326 Mio. Mal heruntergeladen.

eBay-Marktplatzgeschäft

Zum eBay-Marktplatzgeschäft gehören eBay.com sowie die internationalen Marktplätze wie eBay.de.

– Das Handelsvolumen des eBay-Marktplatzgeschäfts (der Wert der gehandelten Waren und Dienstleistungen) belief sich im 2. Quartal auf 19,8 Mrd. US-Dollar.
– Der Umsatz des eBay-Marktplatzgeschäfts betrug im 2. Quartal 1,8 Mrd. US-Dollar.
– Bei eBay finden sich weltweit jederzeit 1 Mrd. Artikel im Angebot.
– Bei 80 Prozent der bei eBay verkauften Artikel handelt es sich um Neuware.
– Der Anteil der versandkostenfreien Transaktionen betrug 65 Prozent (bezogen auf Deutschland, Großbritannien und die USA).

Weitere Geschäftszahlen von eBay Inc finden Sie hier.

Quelle: Ebay

Im April 2016 ist der eBay Conciergeservice eBay Komfort an den Start gegangen. Die beiden Kooperationspartner Mädchenflohmarkt und FLIP4NEW übernehmen für private Verkäufer gegen eine Provision den Verkauf von Fashion und Elektronikartikeln.
In Großbritannien gibt es nun einen weiteren eBay Service, der das eBay Flohmarktimage wieder stärken wird: eBay Neighbourhood.
Gegen eine Provision von 40% sollen erfahrene eBay Verkäufer Nachbarn dabei helfen, ihre aussortierten Schätze bei eBay zu verkaufen.
In Deutschland schlummern rund 217 ungenutzte Gegenstände in jedem Haushalt, die darauf warten, zu Geld gemacht zu werden und so ist es durchaus denkbar, dass eBay diese Schätze auch hierzulande über ein solches Programm auf die Plattform holt.

In der letzten Zeit ist mir bei eBay verstärkt aufgefallen, dass Auktionen sehr viel prominenter in den Suchergebnissen positioniert werden als üblich. Ich hatte das zunächst für einen vorübergehenden Bug gehalten. Nun bin ich mir nicht mehr sicher, ob eBay einige Schritte „Back to the Roots“ geht > Zurück zum Flohmarkt, zurück zu den Auktionen.

Gründerszene stellt in einem Artikel ein neues Start-Up aus Köln vor, das Einzelhändlern dabei helfen will, ihr Angebot online zu verkaufen.
Unter anderem soll die bestellte Ware innerhalb von 90 Minuten ausgeliefert werden. Der Clou dabei: Wenn der Kunde die Ware anprobieren möchte, wartet der Kurier bis zu zehn Minuten und nimmt die Ware gleich wieder mit, wenn sie nicht passt oder nicht gefällt.
Dieser Service ist sowohl für Kunden als auch für Händler ein wirkliches Plus. Der Kunde spart sich den Weg zur Post und der Händler hat die Ware sofort wieder im Haus.
Man muss dieses Angebot sicher langfristig betrachten: Wie viel Zeit geht mit der Warterei verloren und wie viele Artikel werden dann wirklich gleich zurückgeschickt. Muss der Fahrer z.B. bei 10 Paketen je 10 Minuten warten und nimmt nur ein Paket mit zurück, dann wird sich das schlecht rechnen lassen. Auf der anderen Seite kann ich mir vorstellen, dass diese Möglichkeit Kunden eher zum Kauf verführt und ich könnte mir sogar vorstellen, dass es Kunden gibt, die für diese Option einen kleinen Zuschlag zahlen würden.
Dieses Modell sollte man auf jeden Fall im Auge behalten.