Leider gibt es bei eBay auch immer wieder Käufer, die bei eBay ihr Unwesen treiben, hier ein Beispiel:

http://feedback.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewFeedback2&ftab=FeedbackLeftForOthers&userid=pewe1991&iid=-1&de=off&items=25&searchInterval=30&mPg=21&page=1

Seine Bewertungen fallen sehr deutlich überwiegend negativ aus und damit fügt er den Verkäufern einen massiven Schaden zu.
Und selbst einige der wenigen positiven Bewertungen aus der jüngsten Vergangenheit deuten darauf hin, dass er eine „Einigung“ mit dem Verkäufer erzielt hat und die urspünglichen Bewertungen von negativ auf positiv geändert hat.
Super Kundenservice gerne wieder
Bewertung wurde bearbeitet am 24.06.16 18:43

Alles ok
Bewertung wurde bearbeitet am 09.05.16 21:05

Verkäufer haben eine klare Vorstellung davon, was hier im Hintergrund abgelaufen sein könnte und die negative Bewertung in eine positive Bewertung verwandelt hat.
Natürlich gibt es immer wieder einmal Gründe dafür, einen Verkäufer negativ zu bewerten- dieses Profil hier fällt jedoch völlig aus dem üblichen Rahmen.
Ich habe diesen Käufer heute bei eBay gemeldet und habe erfahren, dass bisher keine einzige Beschwerde von Verkäuferseite eingegangen ist.
Bei diesem Profil wundert mich das, denn auch Verkäufer sollten sich bei eBay melden, wenn Käufer derart auffällig agieren.
Viele Verkäufer haben jedoch leider schon lange das Vertrauen in eBay verloren und machen sich gar nicht mehr die Mühe, eBay bei solchen Auffälligkeiten zu kontaktieren, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass eBay auch einmal Konsequenzen zieht und die Verkäufer schützt! Schließlich wäre es auch ein Armutszeugnis für eBay, wenn eBay nicht reagiert und damit einräumt, dass es bei eBay im „normalen“ Bereich liegt, wenn mehr als 50 % der eBay-Verkäufer so schlechte Leistungen abliefern, dass der Käufer negativ bewerten muss.
Damit eBay solche Profile überprüfen kann, ist es wichtig, dass sie von Verkäufern auch gemeldet werden, damit eBay aktiv werden kann!

Update
Offensichtlich war mein Vertrauen in eBay doch zu optimistisch. Wenn ein Käufer bei über 50% der Transaktionen unzufrieden ist, dann ist das für eBay scheinbar völlig normal.
Wenn man bei eBay davon ausgeht, dass mehr als 50% der Transaktionen mit einem negativen Kauferlebnis verbunden sein können, dann fehlt eBay das Vertrauen in die eigenen Verkäufer.

Und damit das in Zukunft verschleiert werden kann, können auffällige Käufer in Großbritannien gar nicht mehr identifiziert werden.

377 negative Bewertungen stehen 17 positiven Bewertungen gegenüber und ergeben ein Bewertungsprofil von 34,5%:

sharmont.
sharmount2.

Für eBay besteht hier offensichtlich noch kein akuter Handlungsbedarf und so ist der Verkäufer bis heute (23.7.) nicht gesperrt, auch wenn er aktuell keine Artikel online hat.
Im Juni hat er bei ebay über 1800 Artikel verkauft und damit einen Umsatz von mehr als 75.000 Euro erzielt und so wie es aussieht, werden die Käufer nicht auf die gekaufte Ware hoffen können.
Trotz aller Sicherheitsmaßnahmen gibt es leider immer wieder Lücken im System und alle Verkäufer leiden darunter, wenn durch solche Verkäufer das mühsam aufgebaute Vertrauen zu eBay wieder zerstört wird.

Mein Mitleid für die Käufer hält sich jedoch in Grenzen. Bei diesen Preisen hätten alle Alarmglocken klingeln müssen:
Chanel BLEU EDT 150ml kostet ca. 90 Euro, hier für 48,50 Euro
NINA RICCI L’EXTASE Eau de Parfum 30 ml kostet ca. 40 Euro, hier für 12 Euro.
Jean Paul Gaultier Le Male Eau de Toilette 200 ml kostet ca. 62 Euro, hier für 40 Euro.
DOLCE&GABBANA DOLCE FLORAL 150 ml EDP kostet ca. 110 Euro, hier für 37,50 Euro.
Solche Preisnachlässe kann ein seriöser gewerblicher Verkäufer, der Originalware verkauft, nicht geben.
Insofern war das Ende absehbar.

eBay Handelsupdate im 2. Quartal 2016

Am Mittwoch, den 20. Juli 2016, hat eBay die Geschäftszahlen für das 2. Quartal 2016 veröffentlicht.

Geschäftszahlen Q2-2016

eBay Inc.

Zu eBay Inc. gehören das eBay-Marktplatzgeschäft, das Kleinanzeigengeschäft sowie StubHub.

– Das Handelsvolumen von eBay Inc. (der Wert der gehandelten Waren und Dienstleistungen) belief sich im 2. Quartal auf 20,9 Mrd. US-Dollar.
– Der Umsatz von eBay Inc. betrug im 2. Quartal 2,2 Mrd. US-Dollar, dies entspricht einer Steigerung um 6 Prozent im Vergleich zu Q2-2015.
– Die Anzahl der aktiven Käufer bei eBay Inc. stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um vier Prozent auf 164 Mio.
– Das internationale Geschäft außerhalb der USA war für 58 Prozent des Umsatzes verantwortlich.
– Der Anteil von Festpreisangeboten am Handelsvolumen betrug rund 86 Prozent.
– Der Anteil des mobilen Handelsvolumens betrug im 2. Quartal 9,5 Milliarden US-Dollar, das entspricht 45,5 Prozent am Gesamt-Handelsvolumen.
– Die Apps von eBay Inc. wurden weltweit 326 Mio. Mal heruntergeladen.

eBay-Marktplatzgeschäft

Zum eBay-Marktplatzgeschäft gehören eBay.com sowie die internationalen Marktplätze wie eBay.de.

– Das Handelsvolumen des eBay-Marktplatzgeschäfts (der Wert der gehandelten Waren und Dienstleistungen) belief sich im 2. Quartal auf 19,8 Mrd. US-Dollar.
– Der Umsatz des eBay-Marktplatzgeschäfts betrug im 2. Quartal 1,8 Mrd. US-Dollar.
– Bei eBay finden sich weltweit jederzeit 1 Mrd. Artikel im Angebot.
– Bei 80 Prozent der bei eBay verkauften Artikel handelt es sich um Neuware.
– Der Anteil der versandkostenfreien Transaktionen betrug 65 Prozent (bezogen auf Deutschland, Großbritannien und die USA).

Weitere Geschäftszahlen von eBay Inc finden Sie hier.

Quelle: Ebay

Im April 2016 ist der eBay Conciergeservice eBay Komfort an den Start gegangen. Die beiden Kooperationspartner Mädchenflohmarkt und FLIP4NEW übernehmen für private Verkäufer gegen eine Provision den Verkauf von Fashion und Elektronikartikeln.
In Großbritannien gibt es nun einen weiteren eBay Service, der das eBay Flohmarktimage wieder stärken wird: eBay Neighbourhood.
Gegen eine Provision von 40% sollen erfahrene eBay Verkäufer Nachbarn dabei helfen, ihre aussortierten Schätze bei eBay zu verkaufen.
In Deutschland schlummern rund 217 ungenutzte Gegenstände in jedem Haushalt, die darauf warten, zu Geld gemacht zu werden und so ist es durchaus denkbar, dass eBay diese Schätze auch hierzulande über ein solches Programm auf die Plattform holt.

In der letzten Zeit ist mir bei eBay verstärkt aufgefallen, dass Auktionen sehr viel prominenter in den Suchergebnissen positioniert werden als üblich. Ich hatte das zunächst für einen vorübergehenden Bug gehalten. Nun bin ich mir nicht mehr sicher, ob eBay einige Schritte „Back to the Roots“ geht > Zurück zum Flohmarkt, zurück zu den Auktionen.

Gründerszene stellt in einem Artikel ein neues Start-Up aus Köln vor, das Einzelhändlern dabei helfen will, ihr Angebot online zu verkaufen.
Unter anderem soll die bestellte Ware innerhalb von 90 Minuten ausgeliefert werden. Der Clou dabei: Wenn der Kunde die Ware anprobieren möchte, wartet der Kurier bis zu zehn Minuten und nimmt die Ware gleich wieder mit, wenn sie nicht passt oder nicht gefällt.
Dieser Service ist sowohl für Kunden als auch für Händler ein wirkliches Plus. Der Kunde spart sich den Weg zur Post und der Händler hat die Ware sofort wieder im Haus.
Man muss dieses Angebot sicher langfristig betrachten: Wie viel Zeit geht mit der Warterei verloren und wie viele Artikel werden dann wirklich gleich zurückgeschickt. Muss der Fahrer z.B. bei 10 Paketen je 10 Minuten warten und nimmt nur ein Paket mit zurück, dann wird sich das schlecht rechnen lassen. Auf der anderen Seite kann ich mir vorstellen, dass diese Möglichkeit Kunden eher zum Kauf verführt und ich könnte mir sogar vorstellen, dass es Kunden gibt, die für diese Option einen kleinen Zuschlag zahlen würden.
Dieses Modell sollte man auf jeden Fall im Auge behalten.

DHL Paket weitet die Zeitfensterzustellung noch einmal deutlich aus und bietet diese nun auch außerhalb von Ballungsgebieten an: ab sofort haben alle Empfänger in Deutschland die Möglichkeit, ein Zeitfenster am Abend auszuwählen und damit selbst zu bestimmen, wann genau sie ihr Paket erhalten möchten. Egal, ob im Emsland, in Brandenburg oder im Spessart, Online-Shopper können für ihre DHL Pakete ab sofort bundesweit ein zweistündiges Zustellzeitfenster zwischen 18 und 21 Uhr direkt bei der Bestellung auswählen..

Kein anderer Paketdienstleister in Deutschland bietet ein vergleichbares Servicespektrum in diesem Umfang. „Als Marktführer im deutschen Paketgeschäft ist es unser Ziel, unsere Services in allen Regionen des Landes anzubieten und den Menschen damit das Leben zu erleichtern. Mit der Einführung einer bundesweiten Abendzustellung setzen wir daher neue Maßstäbe für zeitlich flexiblen Paketempfang“, unterstreicht Achim Dünnwald, CEO DHL Paket.

Mit dieser erneuten Ausweitung der Lieferservices bietet DHL Paket Onlinehändlern aus unterschiedlichsten Branchen ein attraktives Angebot, um den Paketversand noch stärker an die individuellen Bedürfnisse der Kunden anzupassen. Gleichzeitig können die Händler zukünftig Empfängern in allen Regionen Deutschlands diesen Service anbieten und so bundesweit 44 Mio. Haushalte mit einer Zustellung am Abend erreichen. Besonders interessant ist die Option beispielweise für das stark wachsende Segment des Lebensmittel-Onlinehandels, da Kunden sich die Waren so pünktlich zum Feierabend nach Hause liefern lassen können. Profitieren werden aber ebenfalls Händler aus Branchen wie Mode, Elektronik oder Tierbedarf. Alle bestellten Waren erreichen ihre Empfänger künftig bundesweit zur vereinbarten Zeit am Abend.

Quelle: DHL

Verkäufer, die international versenden, sollten die Entwicklungen in Kanada im Auge behalten, denn ab morgen droht ein Streik der Kanadischen Post:
Public Advisory from Canada Post Regarding a Potential Work Disruption

eBay Kanada hat bereits eine Seite mit Informationen dazu online gestellt.

Wenn Sie mit DHL oder mit der Deutschen Post nach Kanada versenden, sind Sie betroffen. Wenn Sie nicht auf UPS oder FedEx ausweichen können, sollten Sie prüfen, ob Sie den Versand nach Kanada im Moment vorsichtshalber ausschließen.

Der aktuelle Marktplatz-KIX von ECC Köln und eBay nimmt das Thema Versand in den Blick. Die Kernergebnisse zeigen: Ein Drittel der Online-Marktplatzhändler liefert überwiegend innerhalb von ein bis zwei Tagen, Sendungsnachverfolgung wird mehrheitlich angeboten, Retourenabwicklung ist für Marktplatz-KIX-Teilnehmer ein wichtiges Differenzierungsmerkmal.

Welche Versandservices bieten Online-Markplatzhändler ihren Kunden an? Welche Rolle spielt der Versand in andere Länder? Wie blicken Online-Marktplatzhändler auf Retouren? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert die aktuelle Ausgabe des Marktplatz-KIX. Das ECC Köln und eBay haben hierfür 240 Onlinemarktplatzhändler rund um das Thema Versand befragt.

Die Kernergebnisse im Überblick:

Lieferzeit: Zustellung meist in bis zu vier Tagen
Jeder dritte Online-Marktplatzhändler beliefert seine Kunden überwiegend innerhalb von ein bis zwei Tagen. Weitere 30 Prozent der Befragten stellen Sendungen größtenteils innerhalb von zwei bis vier Tagen zu. Rund 17 Prozent der Marktplatz-KIX-Teilnehmer können Bestellungen innerhalb von 24 Stunden liefern lassen – in drei bis fünf Jahren will bereits jeder Vierte die überwiegende Lieferung innerhalb eines Tages anbieten.
eBay_Infografik_MARKTPLATZ-KIX_Q2_Schnelligkeit Lieferung Onlinehandel

Lieferservices: Sendungsnachverfolgung weit verbreitet
Bei fast acht von zehn Online-Marktplatzhändlern können Kunden den Status ihrer Bestellung nachverfolgen. Weitere 14 Prozent der Befragten planen, die Möglichkeit zur Sendungsnachverfolgung einzuführen. Die Wahl zwischen verschiedenen Versanddienstleistern bieten nahezu vier von zehn Marktplatz-KIX-Teilnehmern ihren Kunden an. Fast ebenso viele Befragte lassen ihre Kunden einen konkreten Liefertag wählen.

„Online-Shopper sind in puncto Service sehr anspruchsvoll, auch und gerade wenn es um den Versand geht. Kunden wollen ihre Lieferung so individuell wie möglich gestalten, so dass Pakete eintreffen, wann und wo es am ihnen am besten passt“, so Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln.

Grenzüberschreitender Versand wird zunehmen
Drei Viertel der Online-Marktplatzhändler sind der Meinung, dass sie künftig deutlich häufiger Waren ins Ausland verschicken werden. Auf Hindernisse beim grenzüberschreitenden Versand – zum Beispiel Beschränkungen durch Hersteller – ist bisher ein gutes Drittel der Befragten gestoßen.

Retourenabwicklung wichtig bei Shop-Wahl
Mehr als die Hälfte der Befragten hat eine sehr niedrige Retourenquote, die zwischen null und zwei Prozent liegt. Die Retourenabwicklung ist aus Sicht von zwei Dritteln der Online-Marktplatzhändler ein wichtiger Faktor, wenn Konsumenten einen Shop wählen. Jedoch empfindet jeder zweite Befragte die Rückabwicklung von Bestellungen im Vergleich zu Umsatz und Gewinn als zu teuer.

„Für Online-Käufer sind geringe Kosten für raschen Versand sowie kostenloser Rückversand wichtige Kriterien beim Online-Kauf. Händler, die das berücksichtigen, punkten beim Kunden – und das bedeutet Kundenbindung“, betont Stefan Wenzel, Deutschland-Chef von eBay. „Mit eBay PLUS haben wir im Herbst 2015 eine Flatrate für Versand und Rückversand für Online-Shopper eingeführt, die bereits mehr als 100.000 Kunden nutzen. Die Resonanz auf das eBay PLUS Programm ist positiv: Von guten Versand-Services profitieren Kunden und Händler gleichermaßen.“

eBay_Infografik_MARKTPLATZ-KIX_Q2_Retourenquote und Retourenmanagement

Konjunktur: Prognosen optimistischer als zu Jahresbeginn
Sowohl die lang- als auch die kurzfristige Prognose zur Entwicklung der Online-Marktplatzumsätze fällt optimistischer aus als im zurückliegenden Quartal. Rund 47 Prozent der Marktplatz-KIX-Teilnehmer rechnen damit, dass sich ihre Marktplatzumsätze in den kommenden drei Monaten positiv entwickeln. Der Index steigt damit auf 131,1 Punkte. Gut zwei Drittel der Befragten gehen von einer positiven Entwicklung in den kommenden zwölf Monaten aus.

Quelle: eBay

DHL Freight knüpft jetzt sein multimodales Netz noch enger und verbindet die Land- und Intermodal-Verkehre in Asien mit Europa und Nordafrika. Dies gab DHL im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung mit der Duisburger Hafen AG (duisport) auf dem logport-Areal in Duisburg-Rheinhausen bekannt. Mit dem Schienenverkehrsangebot für Stückgutverkehre baut DHL sein Angebot über Duisburg weiter aus. Insbesondere bietet der Logistiker Unternehmen, die nicht unbedingt alleine einen ganzen Container füllen können, die Konsolidierung von Sendungen im DHL Freight Terminal Duisburg an. DHL-Kunden haben dadurch die Möglichkeit interkontinentale Lieferketten unkompliziert zu gestalten und können darüber hinaus die Zeit- und Kostenvorteile der Schiene gegenüber See- oder Luftfrachtalternativen nutzen. Dabei profitieren Kunden von der guten verkehrsgeografischen Lage Duisburgs, die besonders durch die Nähe zu den europäischen Wirtschaftsräumen, durch hervorragende Logistik-Verbindungen sowie eine exzellente Infrastruktur gekennzeichnet ist.

„Die Nutzung der Schiene als Transportweg zwischen Asien und Europa hat sich bei DHL als Lösung bestens bewährt und wird von unseren Kunden als eine echte Alternative sehr gut angenommen. Der Standort Duisburg spielt dabei als Drehscheibe eine wesentliche Rolle. Kürzere Wege zu den Kunden und exzellente Intermodalanbindungen bieten viele Chancen schneller zu liefern und Kostenvorteile zu erzielen. Wir werden diesen Bereich daher konsequent ausbauen. Durch unsere neuen LCL-Produkte um DHL Railconnect können wir hervorragend die Stärken unserer Landverkehr-Netzwerke im Sinne unserer Kunden nutzen“, sagt Amadou Diallo, CEO DHL Freight. „Und das bis nach Nordafrika. Es gibt bereits Kunden, deren Warenströme wir so aus China via Europa nach Tunesien über die multimodale Kombination Straße/Schiene/Short-Sea abwickeln“, ergänzt er.

Seit 2013 baut DHL sein multimodales Netzwerk zwischen China, Russland und Europa kontinuierlich aus und schafft mit den Zugverbindungen und den Hafenzugängen in Antwerpen, Rotterdam und Amsterdam Verbindungen zu den wichtigsten Wirtschaftsstandorten Europas und Asiens. Einhergehend mit der Erweiterung können DHL-Kunden wöchentlich fixe Abfahrten zwischen der Wirtschaftsregion Rhein/Ruhr Duisburg und den chinesischen Wirtschaftszentren in der Küstenregion (Shanghai bis Shenzhen) nutzen. Für Kunden mit Komplettladungen oder Containern bietet DHL in Zusammenarbeit mit der Duisburger Hafen AG zudem die Verknüpfung mit den intermodalen Verbindungen innerhalb Europas an. Die ausgezeichneten Intermodalanbindungen nach und von Süd-, West- und Nordeuropa sorgen neben dem umweltfreundlichen Weitertransport auch dafür, dass in Duisburg nicht Schluss ist mit der Schiene.

„Als wichtigster Hub im europäischen Hinterland verbinden den Duisburger Hafen 400 Züge pro Woche mit über 80 direkten Zielen in Europa und Asien. Durch das breite Angebot an logistischen Dienstleistungen am Standort bietet Duisburg damit die ideale Ausgangsposition, um Bahntransporte direkt vor Ort abzufertigen und einen effizienten Vor- und Nachlauf sicherzustellen“, betont Erich Staake, Vorstandsvorsitzender der Duisburger Hafen AG. „Unser umfassendes intermodales Netzwerk trägt wesentlich dazu bei, dass sich Duisburg in den letzten Jahren als zentraler Start- und Zielpunkt für die transkontinentalen Zugverbindungen zwischen China und Europa etabliert hat. Gemeinsam mit Partnern wie DHL leisten wir einen aktiven Beitrag zur weiteren Entwicklung dieser Routen und stärken damit die Funktion Duisburgs als führende Logistikdrehscheibe in Zentraleuropa“.

Die logistische Infrastruktur bietet damit die Möglichkeit, die Verzollung nach Europa abzuwickeln, auf ein nationales und internationales Palettennetzwerk zurückzugreifen und Komplettladungsverkehre via Straße oder Intermodal sowie Container Trucking anzubieten. Teil des multimodalen Produktportfolios ist auch DHLs dichtes Straßennetzwerk in Europa, inklusive multimodaler Drehscheiben in Hamburg, Warschau und Malascewicze an der polnisch-weißrussischen Grenze, in denen Stückgüter, Teil- oder Komplettladungen direkt von der Straße auf alle existierenden Zugverbindungen verladen werden. Dem Standort Malascewicze, den DHL konsequent als Gateway von und nach Asien ausbaut, kommt aufgrund seiner strategisch wichtigen geografischen Lage dabei eine besondere Bedeutung zu. Der Ausbau des Netzwerkes ermöglicht DHL zusammen mit der flächendeckenden Präsenz in Asien eine Abdeckung der kompletten Transportkette. Mit dem Ausbau des Landweges per Schiene schafft DHL für Kunden einen essentiellen Mehrwert durch Kosten- und Zeitvorteile.

Quelle: DHL

Zur Europameisterschaft verzeichnen Online-Händler wieder einen Anstieg an Bestellungen. Vor allem Waren wie Unterhaltungselektronik stehen hoch im Kurs. Viele Online-Händler locken deshalb mit diversen Schnäppchen-Angeboten. Doch sind die Deutschen zur EM impulsiver und damit leichter zum Kauf im Netz zu animieren? Zudem beklagen Online-Händler immer wieder, dass Artikel wie TVs oder Beamer öfter als sonst innerhalb der 14-tägigen Widerrufsfrist zurückgeschickt werden. Steckt sogar Kalkül dahinter? Eine aktuelle Verbraucherbefragung von Trusted Shops gibt Antworten.

Eine Europameisterschaft bedeutet Emotion pur. Doch wer als Online-Händler hofft, dass das Fußballfieber für mehr Impulsivität beim Online-Shopping und damit für mehr Umsatz sorgt, der liegt nur bei einem Teil der Internetkäufer richtig. Eine Befragung von 1.390 Internetkäufern zeigt: Rund jeder Zehnte (9 Prozent) hat während einer EM oder WM schon einmal ganz spontan Waren gekauft, die er eigentlich gar nicht kaufen wollte. Die Retoure ist schon vorprogrammiert: 41 Prozent der Spontankäufer geben an, dass sie bei einem Teil der Käufe ihr Widerrufsrecht nutzen und die Waren wieder zurück an den Händler senden. Dabei geben 6 Prozent der Spontankäufer im Durchschnitt mehr als die Hälfte der Käufe zurück.

Bestellt, benutzt und ab zurück zum Händler – für manche Online-Kunden legitimes Kalkül

„Auch zur laufenden EM erwarten Online-Händler wieder einen Anstieg der Retourenquoten“, erläutert Dr. Carsten Föhlisch, Leiter der Rechtsabteilung bei Trusted Shops. 6 Prozent der Befragten gaben zu, schon einmal oder sogar mehrmals Waren im Internet bestellt zu haben mit der Absicht, diese nur kurzfristig nutzen, aber nicht behalten zu wollen. Weitere 6 Prozent verneinen zwar ein derartiges Vorgehen, finden es aber legitim. „Nimmt man das Beispiel TV-Geräte, so kann jede einzelne Retoure ein Verlustgeschäft für den Online-Händler bedeuten. Denn diese Geräte werden häufig nicht wieder in den Neuwaren-Verkauf zurückgeführt“, erläutert Dr. Föhlisch.

„Per Gesetz ist der Widerruf ohne Angabe von Gründen möglich. Das gewährt dem Käufer einerseits Freiheit und Sicherheit, führt andererseits aber in Einzelfällen zu einem Missbrauch des Widerrufsrechts, der viel zu häufig ohne Folgen für den Kunden bleibt“, so Föhlisch weiter. So darf der Online-Händler einen sogenannten Wertersatz fordern, wenn die Ware sich zum Beispiel aufgrund von Kratzern oder Gebrauchsspuren verschlechtert hat und diese Verschlechterung auf einen Umgang mit der Sache zurückzuführen ist, der über die Prüfung der Eigenschaften und der Funktionsweise hinausgeht. „Aber davon machen Online-Händler nur selten Gebrauch“, ergänzt Dr. Föhlisch. Doch hier ist auch zu erwähnen: Die große Mehrheit der Verbraucher (87 Prozent) spricht sich dagegen aus, Waren mit dem Kalkül zu bestellen, diese nur für kurze Zeit zu benutzen, um sie dann im Rahmen des Widerrufsrechtes zurückzusenden.

Lockende Angebote der Händler haben nur eine geringe Wirkung

Der Großteil der Internetkäufer lässt sich nicht zum Spontankauf im Netz hinreißen – das behaupten 88 Prozent der Befragten. Lockende Angebote der Shops haben beim Spontankauf nur einen sehr geringen Einfluss. Frust- oder Glückskauf? Auch der Erfolg der Nationalmannschaft spielt beim Spontankauf so gut wie gar keine Rolle – nur für 2 Prozent der Befragten. Umso jünger, umso spontaner: Betrachtet man unterschiedliche Altersgruppen, so zeigt sich, dass die Spontanität mit zunehmendem Alter abnimmt. Bei der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen hat mehr als jeder Fünfte (21 Prozent) während einer EM oder WM schon einmal ganz spontan Waren gekauft, die er eigentlich gar nicht kaufen wollte – bei der Altersgruppe 55 und älter sind es gerade einmal 4 Prozent.

Hinweis zur Umfrage:
Alle Daten, soweit nicht anders angegeben, sind von der YouGov Deutschland AG bereitgestellt. An der Befragung zwischen dem 17.06. und dem 20.06.2016 nahmen 2.033 Personen teil. Darunter 1.390 Personen, die das Internet zum Einkaufen verwenden. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung (Alter 18+).

Via: Trusted Shops