Das Internet hat immer geöffnet. Aber irgendwann muss jeder Online-Händler mal in den Urlaub fahren – und die meisten Kunden haben Verständnis dafür. Trusted Shops erläutert, was Shopbetreiber beachten sollten, damit die Erholung nicht schon am ersten Tag nach dem Urlaub direkt wieder dahin ist.

1. Schließen Sie Ihren Online-Shop nicht komplett, denn durch die Umstellung auf den „Wartungsmodus“ zum Beispiel verschwindet Ihr Online-Shop vollständig von der Bildfläche und auch die mühsam erkämpften Rankings bei Suchmaschinen brechen durch die nicht mehr verfügbaren Inhalte schnell ein.

2. Ideal: Finden Sie eine Vertretung. Das kann der Bekannte sein, der gerade etwas Luft hat, oder ein Student. So können Sie Verzögerungen in der Kommunikation und im Versand reduzieren.

3. Wichtig: Kommunizieren Sie rechtzeitig, mindestens 14 Tage vorher und gut sichtbar, dass Sie Urlaub machen: Auf der Startseite, in einem Störer und während der Bestellung bei jedem Produkt.

4. Überprüfen Sie, dass die veränderten Lieferfristen an allen Stellen im Online-Shop stimmen. Überprüfen Sie Ihre automatische Bestellbestätigung, Ihre E-Mail-Signatur und Ihre AGB.

5. Schaffen Sie Anreize, um mögliche Umsatzeinbußen abzufangen, z.B. mit einem Sommerferien-Rabatt oder kostenloser Lieferung bei Bestellungen bis zum Urlaubsende.

Extra-Tipp: Online-Marktplätze
Ihr Hinweis, dass Sie Urlaub machen und sich die Lieferzeiten verändern, genügt nicht, wenn die Online-Plattform die Lieferzeitangabe in der Artikelbeschreibung weiterhin automatisch und davon abweichend einblendet. Notfalls müssen Sie Ihre Angebote für die Urlaubszeit aus den Online-Marktplätzen entfernen.

Via: Trusted Shops

Wie man als stationärer Händler den Onlinehandel effizient und gewinnbringend nutzt, zeigt das Beispiel der Outdoor-Marke McTREK Outdoor Sports. Das Unternehmen mit Sitz im hessischen Bruchköbel betreibt 37 Filialen in Deutschland sowie einen Onlineshop und startete Ende April sehr erfolgreich den Vertrieb über den Marktplatz eBay. Innerhalb einer Woche wurden hier mehr als 100 Verkäufe generiert. Nach dem ersten Monat liegt der Umsatz der McTREK Präsenz bei eBay im fünfstelligen Bereich, die Outdoor-Marke rechnet mit einer steigenden Tendenz.

In den vergangenen Jahren versuchte McTREK bereits mehrfach mit verschiedenen Aktivitäten den Vertrieb über eBay zu stärken. Seit Ende April nutzt McTREK nun die Software VIA-eBay, ein Produkt der eBay International AG. Diese ermöglicht der Outdoor-Marke aus dem bestehenden Onlineshop heraus und ohne Mehraufwand automatisch bei eBay zu verkaufen. Bislang sind über 7.000 Artikel im McTREK Shop bei eBay verfügbar.

McTREK ist auf den Verkauf von Funktionskleidung und Ausrüstung für Outdoor-Sport spezialisiert und wurde 1995 von Ulrich Dausien gegründet. Der 58-jährige Unternehmer ist eine bekannte Größe in der Outdoor-Branche. Er gründete 1981 die Marke Jack Wolfskin, die er 14 Jahre erfolgreich führte.
„Ein entscheidender Faktor für unseren erfolgreichen Start bei eBay war die schnelle und reibungslose Anbindung an den Online-Marktplatz durch die leistungsstarke Software VIA-eBay“, erklärt Ulrich Dausien.

VIA-eBay kann als Middleware sowohl Onlineshops, als auch Warenwirtschafts-Systeme unkompliziert und automatisiert an eBay anbinden. Die webbasierte Lösung wandelt dazu bereits vorliegende Produktinformationen in eBay-konforme Daten um und stellt die gewünschten Produkte bei eBay als Festpreisangebote zum Verkauf ein. Die von eBay generierten Verkaufsinformationen werden an das bestehende Shopsystem zurückgegeben – hier kann der Verkaufsprozess dann in gewohnter Weise abgewickelt werden.

Quelle: VIA-eBay

Wie Ina Steiner heute berichtet, holt eBay offensichtlich einige gesperrte und limitierte Verkäufer zurück und gibt ihnen eine zweite Chance.
Im Moment bin ich nicht sicher, was ich davon halten soll: Auf der einen Seite gab es in der Vergangenheit sicher einige – wenige – Fälle, in denen eBay über das Ziel hinausgeschossen ist und Seller zu schnell gesperrt hat. Auf der anderen Seite leidet die eBay Glaubwürdigkeit unter solchen Aktionen.
Mir schwirren viele Fragen im Kopf herum, wenn ich das lese.
Sind die eBay Standards doch zu hoch? Sind mit Einführung der neuen Standards doch zu viele Verkäufer auf der Strecke geblieben? Rudert eBay damit bereits ein kleines Stück zurück? Leidet eBay unter Verkäuferschwund und muss mit allen Mitteln gegensteuern? Auf der anderen Seite aber: hat nicht jeder eine 2. Chance verdient?
Das Thema wird spannend bleiben.

Hermes Germany stellt ab sofort deutschlandweit Pakete für den Onlinehändler Zalando zu. Damit etabliert sich Hermes nun auch bei Ausgangssendungen als zweiter Logistikpartner in Deutschland von Europas führender Online-Plattform für Mode. Weiterhin bestehen bleibt die Möglichkeit, Retouren für Zalando ebenfalls mit Hermes zu versenden. Seit 2014 können Rücksendungen kostenfrei in allen Hermes PaketShops im Bundesgebiet abgegeben werden. Deutschland ist damit neben Großbritannien und Österreich der dritte Markt in Europa, in dem Zalando Pakete mit Hermes zustellt.

„Dass wir mit Zalando einen der erfolgreichsten und größten Fashion-Versender nun auch in Deutschland von unseren Leistungen überzeugen konnten, spricht für die konstant hohe Qualität, die wir in der Zustellung bereits seit Jahren erreichen und kontinuierlich optimieren“, so Frank Rausch, CEO von Hermes Germany. 99,6 Prozent aller Sendungen stellt Hermes erfolgreich zu, davon 96,3 Prozent direkt beim ersten Versuch. Im Wettbewerbsvergleich überzeugt Hermes u.a. mit bis zu vier Zustellversuchen an der Haustür und dem größten PaketShop-Netz des Landes.

Zusammenarbeit in Österreich und UK

Auch in anderen europäischen Märkten kooperieren Hermes und Zalando bereits erfolgreich. In Österreich liefert Hermes seit 2013 Sendungen für Zalando aus, in Großbritannien ist Hermes seit 2015 offizieller Transportpartner. Als solcher bietet Hermes britischen Kunden eine Vielzahl optionaler Zustellservices – angefangen bei der konventionellen Zustellung an die Haustür inklusive Retourenmanagement über die PaketShop-Direktbelieferung bis hin zum zusätzlich buchbaren Eilservice. In Österreich organisiert Hermes neben der Zustellung auch den Rückversand an Zalando.

Quelle: Hermes

Das Bundeskartellamt hat heute eine Entscheidung im Konflikt zwischen kontoführenden Instituten und Direktüberweisungsverfahren bekanntgegeben: Banken dürften demnach Kunden nicht daran hindern, SOFORT Überweisung zu nutzen. Formulierungen in den AGB der kontoführenden Institute, die eine Nutzung von Diensten wie SOFORT Überweisung behindern, seien unwirksam und stellten einen Kartellverstoß dar.

Die Hintergründe der Entscheidung:

Mit der Entscheidung stelle das Bundeskartellamt fest, dass die Mitglieder der „Deutschen Kreditwirtschaft“ (Dachverband der Deutschen Banken und Sparkassen) mit ihren AGB den Wettbewerb für bankunabhängige Zahlungsauslösedienste, wie SOFORT Überweisung der SOFORT GmbH, erschwert hätten. Diese gezielte Marktabschottung sei ein schwerwiegender Kartellverstoß. Auch in den langjährigen Diskussionen mit dem Bundeskartellamt hätten Banken und Sparkassen keine legitimen Gründe für ihr Vorgehen vorbringen und insbesondere keine Sicherheitsrisiken durch die Nutzung von SOFORT Überweisung oder anderen Direktüberweisungsverfahren darlegen können.

Im Beschluss des Bundeskartellamts zum Verfahren der kontoführenden Institute heißt es dazu:

„Die beanstandeten Klauseln [in den Online-Banking-Bedingungen] zielen bereits ihrem Wort nach nur auf ein Verbot der Tätigkeit von Zahlungsauslösediensten wie z. B. der SOFORT GmbH […]. Nach deren Entstehungsgeschichte ist […] der tatsächlich verfolgte Zweck der Einführung der beanstandeten Online-Banking-Bestimmungen, […] die Nutzung von Zahlungsauslosediensten durch Onlinehändler und Bankkunden zu erschweren oder sogar ganz auszuschließen. Dagegen sind die Regelungen gerade nicht Teil eines konsistenten Sicherheitskonzepts der Banken. Vielmehr schützen die Banken durch die Einführung und Anwendung der beanstandeten Online-Banking-Bestimmungen lediglich eigene Ertragsinteressen.“

Zum Hintergrund: Folgen für Zahlungsauslösedienste und kontoführende Institute

Das Bundeskartellamt dokumentiert die Unwirksamkeit der Banken-AGB. Bis zur Umsetzung der EU-Zahlungsdienstrichtlinie („PSD2“) soll der faire Wettbewerb zwischen Banken und Zahlungsauslösediensten gesichert sein. Eine Diskriminierung vorhandener Marktteilnehmer soll vermieden werden. Denn: Die beanstandeten AGB sorgten für eine rechtliche Marktzutrittsschranke.

Die nun vorliegende, förmliche Entscheidung ist das Resultat aus der langjährigen Verweigerungshaltung der Mitglieder der Deutschen Kreditwirtschaft. Bereits in 2010 hatte das Bundeskartellamt den Dachverband „Deutsche Kreditwirtschaft“ aufgefordert, die Online-Banking-Bedinungen in den AGB zu korrigieren. Die kontoführenden Institute lenkten nicht ein.

SOFORT GmbH zeigt sich erleichtert

Jens Lütcke, CEO SOFORT GmbH, begrüßt die Klarstellung und bedauert gleichzeitig, dass eine solche Entscheidung überhaupt gefällt werden musste: „Die Entscheidung ist ein wichtiger Meilenstein im Verhältnis zwischen Banken und der SOFORT GmbH. Wir hoffen, dass der Weg für eine aktive Zusammenarbeit geebnet wird, die beiden Seiten nützt. Unsere bestehenden Partnerschaften mit Banken, wie zum Beispiel mit dem genossenschaftlichen Raiffeisenverbund in Österreich, der Bawag PSK, Oberbank, Hypo Tyrol, BKS oder der DKB in Deutschland zeigen, dass beide Seiten voneinander profitieren können: Banken erhalten durch uns einen großen Wettbewerbsvorteil im E-Commerce und können gegenüber Wallets wie PayPal & Co. langfristig bestehen.“

Quelle: SOFORT GmbH