DHL Paket und die finnische Post Posti sowie Bring, eine Tochtergesellschaft der norwegischen Post Posten Norge kooperieren, um gemeinsam eine B2C-Infrastruktur für die Paketzustellung in Skandinavien, Finnland und den baltischen Staaten anbieten zu können. Diese nicht-exklusive Zusammenarbeit startet zum 1. April und erweitert das Netzwerk für den grenzüberschreitenden E-Commerce von DHL Paket um sieben weitere Länder. Die Expansion steht im Einklang mit der DHL Strategie, die Entwicklung des europäischen E-Commerce-Marktes voranzutreiben und Kunden eine bestmöglich ausgebaute Infrastruktur zu bieten. DHL Paket hat das eigene Netzwerk in Europa innerhalb von nur zwei Jahren auf inzwischen 16 der wichtigsten europäischen E-Commerce-Märkte ausgeweitet und bietet Onlinehändlern eine harmonisierte Netzwerkinfrastruktur mit einem standardisierten Serviceangebot.

„Viele unserer Kunden liefern bereits in die nordeuropäischen Länder. Gemeinsam mit unseren Partnern vor Ort wollen wir sie bei ihrer Geschäftsentwicklung und der Entwicklung des E-Commerce-Marktes in diesen Märkten unterstützen“, erklärt Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Post eCommerce Parcel von Deutsche Post DHL Group. „Im ersten Schritt werden wir den 22 Millionen Online-Kunden im nördlichen Europa bequemen Zugang zum größten Paketshop-Netzwerk in dieser Region bieten.“

Durch diese neue Kooperation mit der finnischen und der norwegischen Post will DHL Paket am starken Trend zum grenzüberschreitenden Online-Shopping in Nordeuropa sowie am generell sehr hohen Potenzial des E-Commerce partizipieren. Einer aktuellen Studie der EU Kommission zufolge haben mehr als 56 Prozent aller Einwohner dieser Länder schon mindestens einmal bei einem ausländischen Online-Shop bestellt. Nach derzeitigen Schätzungen wird der E-Commerce-Markt in den nordeuropäischen und baltischen Staaten bis 2020 mit jährlichen Raten von 6 Prozent wachsen. Aktuell beträgt das Marktvolumen 22,8 Milliarden Euro. Die Konsumenten in den nordeuropäischen und baltischen Staaten haben eine besonders hohe Affinität zum Onlinehandel und nutzen diesen überdurchschnittlich stark. Die Pro-Kopf-Ausgaben für das Onlineshopping in der Region liegen deutlich über dem europäischen Durchschnitt.

Rund 6.500 Paketshops und Packstationen bis Ende 2016

Das Zustellnetzwerk in Skandinavien, Finnland und den baltischen Staaten wird das größte in diesen Märkten sein und bis Ende 2016 rund 6.500 Paketshops und Packstationen umfassen. Anders als in anderen europäischen Märkten ist es in diesen Ländern nicht üblich, dass Pakete nach Hause geliefert werden. Daher wird die engmaschige Paketshop-Infrastruktur den Komfort für die Verbraucher erhöhen. Für ihre Kooperation haben DHL Paket und die beteiligten Partner DHL Parcel Connect als Servicestandard für grenzüberschreitende B2C-Lieferungen definiert. Damit können sich Onlinehändler bei Lieferungen in und Rücksendungen aus diesen Ländern auf die bereits hohe und jetzt nochmals optimierte Qualität verlassen, die sie von DHL Paket kennen. Durch die Samstagszustellung sowie standardisierte Prozesse und Etiketten für Versand und Rücksendungen werden sich die Lieferzeiten zudem künftig verkürzen.

„Für einen erfolgreichen Onlinehandel ist eine zuverlässige und flexible Logistik von größter Bedeutung“, ergänzt Gerdes. „Zusammen mit unseren Partnern stellen wir die nötige Infrastruktur und das richtige Serviceangebot für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Onlinehandels bereit. Mit unserem erweiterten Netzwerk und unseren einheitlich hohen Servicestandards schaffen wir die Grundlagen für eine wahrhaft europäische E-Commerce-Landschaft und helfen unseren Kunden, neue Märkte zu erschließen und ihr Geschäft auszubauen.“

Neben dem neuen Servicestandard und der Samstagszustellung werden die Partner ein System einrichten, das Empfängern die erwartete Ankunft ihrer Bestellung ankündigt. Außerdem wird es eine kundenfreundliche Retourelösung für alle europäischen Märkte geben, in denen DHL Paket tätig ist, egal, ob das Paket zum Beispiel aus Polen, Belgien oder Schweden geliefert wird.

Nach der Erweiterung des eigenen Netzwerks um die Benelux-Länder, Polen, die Tschechische Republik, die Slowakei, Österreich, Schweden, Frankreich und jetzt Dänemark, Norwegen, Finnland, Estland, Lettland und Litauen ist DHL Paket einschließlich des Heimatmarktes Deutschland mittlerweile in 16 europäischen Ländern vertreten. Im Rahmen der Strategie 2020 von Deutsche Post DHL Group prüft DHL Paket weiterhin kontinuierlich alle attraktiven und relevanten Märkte in Europa, um das Geschäft von DHL in Europa weiter voranzutreiben.

Quelle: DHL

Die Hermes Gruppe ist mit ihrer Tochter BorderGuru offizieller Vertragspartner der chinesischen Alibaba Group. Mit einem Handelsvolumen von 410 Mrd. EUR und Zugang zu mehr als 280 Mio. Kunden ist die Alibaba Group aktuell der führende Onlinehändler der Welt. Über die Shopping-Plattform TMall Global bietet Alibaba chinesischen Kunden stark nachgefragte Produkte internationaler Marken an. Für Cainiao, die Logistiksparte des chinesischen Handelsriesen, managt die BorderGuru GmbH im Hermes-Verbund die gesamte logistische Abwicklung des Cross-Border-Versands aus Europa in Richtung des boomenden chinesischen Marktes.

Auf dem explizit auf Privatkunden ausgerichteten Handelsplatz TMall Global werden ausschließlich Originalwaren u.a. aus Europa und den USA an chinesische Kunden verkauft. Rund 5.400 internationale Marken aus insgesamt 53 Ländern sind aktuell auf TMall Global vertreten. „Wir sind stolz, Vertragspartner von Alibaba zu sein, der Nummer Eins in China und damit im globalen Onlinehandel. Für das in uns gesetzte Vertrauen möchten wir uns herzlich bedanken“, sagt Martin Kreiter, verantwortlich für das Hermes Group Marketing und Geschäftsführer der BorderGuru GmbH. Zu den aus Deutschland importierten Artikeln gehören neben pharmazeutischen Produkten vor allem Nahrungsergänzungsmittel, Babyprodukte und -nahrung sowie ökologisch produzierte Kindermode oder Luxusartikel. „Der Zusatz ‚Made in Germany’ ist dabei für viele ausländische Kunden nach wie vor ein echtes Qualitätsmerkmal“, so Kreiter.

Im Zuge der Kooperation mit der Alibaba-Logistiktochter Cainiao übernimmt BorderGuru für seine Kunden das IT-gestützte Management der gesamten Logistikkette zwischen Europa und China – von der Abholung am Lagerstandort des Händlers in Europa bis hin zur Übergabe in die sog. „letzte Meile“ in China. James Zhao, Director Global Import bei Cainiao, dazu: „Wir freuen uns sehr, mit Hermes einen erfahrenen Logistik-Spezialisten mit einer ausgewiesenen Handelskompetenz gewonnen zu haben. In Verbindung mit seiner starken E-Commerce-Ausrichtung ist BorderGuru für uns ein logischer Partner für unsere weitere Expansion in Europa“, so Zhao weiter. Der internationale Transport inklusive des gesamten Handlings der Verzollungsformalitäten wird über Hermes abgewickelt. BorderGuru greift dabei auf das wachsende Logistik-Netzwerk der Hermes Gruppe zurück. In China übernimmt Cainiao dann direkt die Verteilung an den chinesischen Endkunden und Besteller.

Das Konzept von Alibaba, inklusive des Ausbaus seiner TMall-Plattform, geht auf. TMall Global ist aktuell für viele chinesische Kunden die einfachste Möglichkeit, Markenprodukte aus Europa kostengünstig zu erwerben. Anlässlich des „Singles Day“ im November, dem größten Shopping-Event im chinesischen Kalender, wurden über die gesamte Alibaba Group über 13 Mrd. EUR an nur einem Tag umgesetzt. Händler verschiedenster Branchen nutzen daher bereits das Angebot von BorderGuru und sind auf TMall aktiv. Neben der Kooperation mit Cainiao bietet BorderGuru ihnen weitere Einstiegsmöglichkeiten in den chinesischen Markt. Händler, die global expandieren möchten, können mit BorderGuru ihre Waren direkt aus ihrem lokalen Webshop an chinesische Kunden verkaufen und ausliefern lassen.

„BorderGuru unterstützt mit seinen integrativen Services optimal das bestehende Portfolio von Hermes im globalen E-Commerce. Die Partnerschaft von Alibaba und BorderGuru zeigt uns, dass wir mit unseren neuen Angeboten im E-Commerce auf dem richtigen Weg sind und damit eine wachsende Nachfrage bedienen“, unterstreicht Martin Kreiter. Künftig sollen Kunden darüber weitere potentielle E-Commerce Märkte im Ausland sowie attraktive Markteintrittschancen eröffnet werden. Mehr dazu unter: www.hermesworld.com/internationaler-markteintritt.

Quelle: Hermes

Mars hat einige Schokoladenprodukte wegen gesundheitlicher Risiken zurückgerufen.

Vom Rückruf betroffen sind folgende Produkte:
– Alle Produktformate der Marken MARS® und SNICKERS®
– MILKY WAY® Minis und Miniatures
– diverse Produktformate von CELEBRATIONS®
Betroffenes Mindesthaltbarkeitsdatum: von 19/06/2016 bis 08/01/2017.
Die vollständige Liste finden Sie hier.

eBay hat bereits damit angefangen, betroffene Angebote zu löschen.
eBay Verkäufer sollten die von der Rückrufaktion betroffenen Produkte schnellstmöglich beenden, wenn sie noch nicht durch eBay beendet worden sind.

Produktbewertungen gehören heute zu den unverzichtbaren Marketingmaßnahmen und das hat auch eBay erkannt.
Bei eBay.com wurden die Produktbewertungen schon vor einiger Zeit eingeführt, in Deutschland werden Produktbewertungen demnächst (vermutlich noch vor dem Sommer) eingeführt werden.
Das ist ein richtiger und wichtiger Schritt, denn Produktbewertungen sind heute als Kaufkriterium nicht mehr wegzudenken.
Bisher klaffte hier bei eBay eine Lücke, die nun geschlossen werden soll.

eBay Rabatte für Empfehlungen

Es ist ein sehr positives Signal, dass eBay sich offensichtlich mit dem Thema sehr intensiv auseinandersetzt.
So ist z.B. bei eBay Mexico das neue Programm „eBay Social“ angelaufen, bei dem sich Mitglieder mit Produktbewertungen und Empfehlungen eBay-Rabatte verdienen können, wenn ein anderes Mitglied über ihre Empfehlung bei eBay einkauft.
Das „kleine Partnerprogramm“ für Mitglieder wird einen starken Anreiz schaffen und dabei helfen, die Plattform zu verbessern und ihr auch wieder etwas mehr Traffic zuzuführen.
„eBay Social“ würde ich fast als eine gelungene Mischung aus dem „alten“ und dem „neuen“ eBay bezeichnen wollen.
Mit Programmen wie „eBay Social“ könnte der Communitygedanke wieder aufleben, den viele in den letzten Jahren vermisst haben.
Die User können ihre Empfehlungen über die Kollektionen teilen und in sozialen Netzwerken verbreiten und bekommen dafür sogar eine kleine Belohnung in Form eines eBay-Rabattes,d.h. anders als bei den jetzt bekannten eBay-Kollektionen werden sie ein starkes Interesse an einer Verbreitung ihrer Lieblingsprodukte haben.

Chancen für Verkäufer

Auch für Verkäufer ist das eine interessante Entwicklung, denn wenn man einen der gut vernetzten „eBay Social User“ von seinem Produkt überzeugen kann, wird er dieses Produkt gerne bewerben.

Ob Verstöße gegen das Datenschutzrecht von Mitbewerbern abgemahnt werden können, ist noch nicht höchstrichterlich geklärt. Ab dem 24. Februar 2016 können jedoch Verbraucherschutz-Vereine diese Verstöße abmahnen. Das entsprechende Gesetz wurde heute (24.02.2016) im Bundesgesetzblatt verkündet.

Das parlamentarische Verfahren war Ende Januar 2016 abgeschlossen. Zum Inkrafttreten des Gesetzes fehlte nur noch die Verkündung im Bundesgesetzblatt. Diese erfolgte am 23. Februar 2016.

Gesetz gilt ab 24. Februar 2016
Der Hauptteil des Gesetzes, also die Abmahnbarkeit von Verstößen gegen das Datenschutzrecht durch Verbraucherschutz-Vereine tritt am 24. Februar 2016 in Kraft.

Online-Händler sollten daher dringend ihre Datenerhebungs und -verarbeitungsprozesse sowie ihre Datenschutzerklärungen kontrollieren und bei nicht rechtskonformen Punkten überarbeiten. Mit dem kostenfreien Trusted Shops Rechtstexter können Händler eine rechtssichere Datenschutzerklärung erstellen.

Änderung im AGB-Recht
Eine weitere Änderung bringt das Gesetz mit sich: Das AGB-Recht wird erweitert. Zukünftig sind AGB-Klauseln eines Online-Händlers unwirksam, mit denen der Verbraucher verpflichtet wird, Anzeigen oder Erklärungen, die dem Unternehmer oder einem Dritten gegenüber abzugeben sind, in einer strengeren Form als der Textform abzugeben.

Betroffen sind davon zum Beispiel Kündigungen von Dauerschuldverhältnissen oder auch Geltendmachung von Gewährleistungs- oder Garantieansprüchen. Hier darf zukünftig vom Verbraucher nicht mehr etwa ein unterschriebener Brief verlangt werden. Eine E-Mail reicht hierfür in Zukunft.

Dieser zweite Teil des Gesetzes tritt erst zum 1. Oktober 2016 in Kraft.

Quelle: Trusted Shops

Online-Marktplätze sind ein wichtiger Umschlagplatz für Waren aller Art. Damit setzen sie eine jahrtausendealte Tradition weiter fort. 335 Online-Marktplätze gibt es allein in Europe wie die aktuelle Studie des Bundesverband Onlinehandel e.V. (BVOH) und p.digital belegt. „Ich wiederhole es oft und gern: Online-Marktplätze sind mehr als eBay und Amazon. Deshalb wird viele Menschen die hohe Zahl von 335 Marktplätzen überraschen“, sagt BVOH-Präsident Oliver Prothmann. Allein in Deutschland gibt es 60 Online-Marktplätze, in Frankreich 30, in Italien 24 sowie in Niederlande und Spanien je 18.

Heute präsentiert Oliver Prothmann erstmalig die neue europäische Studie „Marketplaces across Europe“ auf der DISTREE EMEA in Monaco. Neben der Präsentation werden anwesende Händler und Hersteller umfangreich über die Besonderheiten der Marktplätze informiert.

Online-Marktplätze in Europa – erstaunliche Vielfalt

Online-Marktplätze zeichnen sich in der Grundidee dadurch aus, dass sie verschiedenen Händlern auf einer Plattform die Möglichkeit bieten, ihre Waren anzubieten. Doch Marktplatz ist nicht gleich Marktplatz. „Den Charme der zahlreichen Online-Marktplätze nicht nur in Deutschland machen die unterschiedlichen Herangehensweisen aus“, sagt Oliver Prothmann. Die 335 Online-Marktplätze werden von 74 verschiedenen Unternehmen betrieben und bieten entweder ein Vollsortiment an oder haben sich spezialisiert auf eine Kategorie, wie Mode, Wein oder Waffen. „Immer wieder sehen wir, dass gerade Online-Marktplätze das ideale Sprungbrett für Existenzgründer oder Starter in den grenzüberschreitenden Handel sind“, erklärt Oliver Prothmann.

Allein die von den Anbietern genutzten Mechaniken sind sehr variabel. Darin unterscheiden sich die meisten Marktplätze deutlich von ihren Wettbewerbern. Es gibt offene und geschlossene Marktplätze. Bei der offenen Variante kann sich der Händler selbst anmelden, bei der geschlossenen Variante entscheidet der Betreiber, wer bei ihm handeln darf oder nicht. Auch in der Angebotsart (Sofortkauf, Auktion, Inserat/Kleinanzeige) unterscheiden sich Online-Marktplätze deutlich voneinander. Das hat insbesondere Auswirkungen darauf, ob die Transaktion, der Eigentumswechsel, direkt auf dem Marktplatz erfolgt oder erst bei Übergabe der Ware.

Nicht zuletzt ist die Betriebsart von besonderer Bedeutung. Wird der Marktplatz von einem Händler betrieben (Amazon, Otto, Pixmania, Zalando) oder von einem reinen Marktplatzbetreiber ohne eigene Verkaufsabsichten auf dem Marktplatz (Allyouneed, eBay, Rakuten). So bieten Online-Marktplätze für jeden Kunden das richtige Angebot. Ein Service, der immer mehr genutzt wird.

Hier ist Link zur Karte: http://www.bvoh.de/projekte/online-marktplaetze-in-europa
Quelle: BVOH

Am Mittwoch, den 27. Januar 2016, hat eBay die Geschäftszahlen für das 4. Quartal 2015 und das Gesamtjahr 2015 veröffentlicht.

Geschäftszahlen Q4-2015

– Das Handelsvolumen (der Wert der gehandelten Waren und Dienstleistungen) belief sich im 4. Quartal auf 21,9 Mrd. US-Dollar.
– Der Umsatz von eBay betrug im 4. Quartal 2,3 Mrd. US-Dollar.
– Der Nettogewinn von eBay lag bei 600 Mio. US-Dollar.
– Die Anzahl der aktiven eBay-Käufer stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um fünf Prozent auf 162 Mio.
– Bei eBay finden sich jederzeit 800 Mio. Artikel im Angebot.
– Bei 80 Prozent der bei eBay verkauften Artikel handelt es sich um Neuware.
– Der Anteil von Festpreisangeboten am Handelsvolumen betrug rund 85 Prozent.
– Das internationale Marktplatzgeschäft außerhalb der USA war für 63 Prozent des Umsatzes verantwortlich.
– Das mobile Handelsvolumen ist im Vergleich zum Vorjahresquartal um 21 Prozent gestiegen.
– Die eBay-Apps wurden weltweit 304 Mio. Mal heruntergeladen.
– Der Anteil der versandkostenfreien Transaktionen betrug 63 Prozent (bezogen auf Deutschland, Großbritannien und die USA).

Geschäftszahlen Gesamtjahr 2015

– Das Handelsvolumen (der Wert der gehandelten Waren und Dienstleistungen) betrug im gesamten Jahr 2015 82 Mrd. US-Dollar.
– Für das Gesamtjahr 2015 lag der Umsatz von eBay bei 8,6 Mrd. US-Dollar und der Nettogewinn bei 2,2 Mrd. US-Dollar.

Weitere Informationen finden Sie hier: http://investor.ebay.com

In München wird wegen Blitzeis heute (23. Januar) keine Post zugestellt.
Die Deutsche Post hat entschieden, dass Münchener Postboten heute „Blitzeisfrei“ bekommen und die Fahrräder in den Schuppen bleiben, somit werden heute in München keine Briefe zugestellt.
Pakete werden ausgeliefert. Die heute nicht zugestellten Briefe sollen am Montag mit der regulären Post ausgeliefert werden.

Ab Februar 2016 wird das Verkaufen bei eBay mit der Zahlungsmethode Überweisung nur noch Verkäufern möglich sein, die ihre IBAN für Käufer hinterlegt haben.

Hintergrund: Am 1. Februar 2016 laufen die Übergangsbestimmungen der SEPA-Verordnung aus. Banken unterstützen ab diesem Datum für Überweisungen ausschließlich die Verwendung der IBAN. Überweisungen per Kontonummer und Bankleitzahl werden nicht mehr unterstützt.

Sollten Sie Ihre IBAN bisher nicht für Käufer hinterlegt haben, geben Sie diese bitte ein unter eBay-Konto > Einstellungen > Einstellungen > Zahlungseinstellungen für Käufer. Sie können dort auch eine Kontonummer und Bankleitzahl angeben, die wir eBay für Sie in Ihre IBAN und BIC umwandelt.

Der Kunde will über alle Kanäle einkaufen

Der Onlinehandel wächst überproportional und erfreut sich großer Beliebtheit beim Verbraucher. Sowohl die internen Zahlen des BVOH als auch die des Statistischen Bundesamtes* sprechen dabei eine deutliche Sprache.

Das Statistische Bundesamt geht von einer Steigerung des Internet- und Versandhandels gegenüber letztem Jahr um mehr als neun Prozent aus. „Der BVOH erwartet aufgrund des sehr guten Dezembergeschäftes Steigerungen von bis zu 40 Prozent in der Warengruppe Spielzeug und geht bei Haushaltsgeräten von einem zweistelligen Wachstum gegenüber dem Weihnachtsgeschäft 2014 aus“, sagt Oliver Prothmann, Präsident des Bundesverbandes Onlinehandel (BVOH).

BVOH: Der Kunde will den Onlinehandel – Multi-Channel

„Wir erleben immer deutlicher einen Paradigmenwechsel im Handel. Jahrzehntelang hat dieser versucht, den Kunden dahingehend zu erziehen, ihm zu folgen – bis hin in die großen Einkaufstempel vor der Stadt und die Outlet-Center. Nun dreht der Kunde den Spieß um und entscheidet selber, wann und wie er sich informiert und einkauft“, sagt Oliver Prothmann. Und dies macht der Kunde ohne erkennbare Systematik, was es dem Handel erschwert, in der steuernden Funktion zu bleiben. Gerade der Onlinehandel bietet dem Kunden die von ihm gewünschte Flexibilität. Insbesondere der Multi-Channel-Händler, also der Händler, der sich dem Kunden gegenüber online über diverse Kanäle, aber auch stationär anbietet, ist und bleibt der Gewinner im Handel.

Onlinehandel passt in den Alltag

Die Qualität entscheidet, wie eigentlich bei allen Dingen. Das Vorurteil, im Onlinehandel zähle nur der Preis, kann jeder Händler täglich an seinen eigenen Umsätzen widerlegen. Haben alle Produkte, die verkauft wurden, den günstigsten Preis am Markt? Mitnichten, denn im Wesentlichen entscheidet das Vertrauen zum Händler. Und der Service muss stimmen. Hier hat der deutsche Onlinehandel besonders durch die stetige Professionalisierung gewonnen. Vor allem Online-Marktplätze wie Amazon und eBay haben dazu beigetragen, dass ein Händler die eigenen Prozesse optimieren muss, um die Ansprüche des Kunden mindestens zu erfüllen, wenn er ihn nicht sogar durch Übererfüllung zu überraschen sucht. Die stete Kundenorientierung auf den Online-Marktplätzen führte dazu, dass die Artikeldarstellung objektiv und ausführlich sein, der Versand ordentlich und zügig vonstatten gehen und der Service inkl. Retouren-Management kundenfreundlich und reibungslos ablaufen muss. Ergänzt um ein hochprofessionelles Logistikgewerbe und schnelle Versanddienstleister wie DHL, DPD und Hermes etc., ist ein Land wie Deutschland im Onlinehandel perfekt aufgestellt.

Noch schweben die Transport-Drohnen nicht am Himmel, aber eine weitere Optimierung der Logistik ist in diesem Jahr zu erwarten. „Aus unserer Sicht ist der Wunschtermin, die termingenaue Lieferung bzw. die Abholung im Geschäft oder an einer Abholstelle eine wesentliche Entwicklung im Onlinehandel. Dazu passt, dass Local Commerce (der lokale stationäre Einzelhandel geht online) den Durchbruch erzielen wird und immer mehr stationäre Händler online zu finden sein werden“, sagt Oliver Prothmann voraus.

Onlinehandel erhöht die Vielfalt

Im Gegensatz zu der immer gleichförmiger werdenden Händlerauswahl in den Innenstädten deutschland- und europaweit, bietet gerade der Onlinehandel eine ideale Möglichkeit, Neues zu entdecken. Das Internet bietet dem Kunden neue und ausgefallene Produkte zu entdecken, zu suchen und zu kaufen, national oder international.

Die Zeit, dass der Onlinehandel hauptsächlich für den Kauf von Medien oder Elektronik genutzt wird, ist auch vorbei. „Unabhängig vom Weihnachtsgeschäft erkennen wir, dass immer mehr Waren des täglichen Bedarfs auch online gekauft werden. Es ist keine Besonderheit vom Klopapier über die neue Zahnbürste bis hin zu Lebensmitteln online einzukaufen“, sagt Oliver Prothmann.

Der Onlinehandel wäre noch erfolgreicher, wenn…
– die Hersteller den Händlern nicht verbieten würden, die Produkte auf Marktplätzen zu verkaufen. Bundeskartellamt und etliche Gerichte haben Herstellern und Marken untersagt, sog. Marktplatzverbote auszusprechen. Dennoch gibt es weiterhin einige hundert Hersteller, die dem Fach-Einzelhandel verbieten, die Produkte über Marktplätze wie Amazon, eBay, Rakuten und Hitmeister zu verkaufen. In einer aktuell beim BVOH laufenden Umfrage zu Vertriebsbeschränkungen sagen 10% der Händler, dass sie Umsatzeinbußen von 50% und mehr hätten.
– es den Poststreik nicht gegeben hätte. Der mehrwöchige Streik der Postmitarbeiter hat dem Onlinehandel schwer zugesetzt. Neben den teils massiven Umsatzeinbrüchen (20% der Händler verbuchten einen Einbruch von über 25% laut einer Umfrage des BVOH), musste der Handel auch erhöhte Kosten aus Kundensupport und Retouren verarbeiten. Der BVOH berichtete hier.
– die Marktplätze und die Finanzbehörden den Handel der Chinahändler kontrollieren würden und nur Händler gewähren lassen, die gesetzeskonform agieren und Steuern zahlen und ausweisen. Gerade über die großen Online-Marktplätze verkaufen immer mehr China-Händler direkt an den Verbraucher, ohne die Ware richtig verzollt zu haben und Mehrwertsteuer abführen, geschweige den gesetzlichen Rahmenbedingungen Folge leisten.
– die Politik die Rahmenbedingungen nicht nur nach dem Sinn der großen Handelskonzerne erarbeiten sondern insbesondere darauf achten, welche Folgen die Gesetze für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben. Das ElektroG ist national und international ein Wirtschaftskiller. Der BVOH berichtete hier. Das anstehende Gewährleistungsrecht der EU-Kommission bestätigt leider diesen Trend der schlechten Gesetzgebung für KMU.
– der stationäre Handel erkennen würde, dass der Onlinehandel kein Gegner sondern die gemeinsame Zukunft ist. Der Onlinehandel ist eine Erweiterung und Ergänzung des stationären Handels und wird helfen, dass der Einzelhandel bestehen kann. Es ist wichtig, dass der stationäre Handel nach den soziologischen Phasen der Wahrnehmung, des Wettbewerbs und des Konflikts nun endlich über die Stufe Anpassung in die Schlussphase der Angleichung kommt. Daher unterstützt der BVOH das Thema Local Commerce aktiv in diversen Projekten, denn dadurch erreichen neue Händler mit neuer Ware und neuen Ansätzen die Verbraucher auf dem Kanal, den sie/er als Kunde nutzen möchte.
– die Verbundgruppen und Einkaufsgemeinschaften es endlich schaffen würden ihren Mitgliedern ein funktionierende Digitalisierung des Geschäftes anzubieten. Leider versagen weiterhin fast alle Gemeinschaften und lassen somit den bisher prägenden Fach-Einzelhandel nicht am Wachstum teilhaben und gefährden geradezu diese Stütze des deutschen Handels. Sollten die Verbundgruppen und Einkaufsgemeinschaften sich von den Fesseln der Hersteller und Marken lösen und mit qualifizierten eCommerce-Spezialisten (und weniger Webseiten-Agenturen) eine Digitalisierung des Geschäftszweckes umsetzen, so würde der Handel und damit der Verbraucher extrem davon profitieren.

Quelle: BVOH