Während beim Import chinesischer Waren durch europäische E-Commerce-Händler umfangreiche Qualitätssicherungsmaßnahmen greifen, unterbleiben diese oft, wenn insbesondere über chinesische Plattformen Endverbraucher direkt von chinesischen Herstellern kaufen. „Die Anforderungen der EU an sichere Produkte gelten immer, egal über welchen Weg diese in den Binnenmarkt gelangen. Die Einhaltung der Tests für die Selbstzertifizierung zur Erlangung des CE-Zeichens oder die erforderlichen Überprüfungen durch unabhängige Institute für Spielzeuge sollten auch auf den Plattformen dokumentiert werden, um Endverbrauchern Sicherheit beim Einkauf zu geben.“, fordert Furchheim, der auch Vorstand des Designmöbelhändlers Cairo AG ist. „Der Versandhandel in Europa und den USA hat gelernt, dass er Vertrauen aufbauen muss. Wenn über Plattformen jetzt chinesische Hersteller Waren direkt in der EU anbieten, müssen diese im eigenen Interesse eben solches Vertrauen aufbauen“.

Zusammen mit Maurits Bruggink, dem Generalsekretär des europäischen E-Commerceverbandes Emota hat Furchheim auf Einladung der EU-Kommission Best Practice Beispiele für Produktsicherheit im europäischen E-Commerce vorgestellt. So zeigte er, wie das bevh-Mitglied Conrad Electronic im Jahr über 10.000 Produkttests, Inspektionen und Eingangskontrollen mit einem 40-köpfigen Team umsetzt und dafür über 700.000 Euro aufwendet. Im bevh organisierte Marktplätze haben beispielsweise eine wöchentliche Überprüfung der europäischen Produktrückrufe im RAPEX System organisiert, um schnell mit Auslistungen auf Warnungen über gefährliche Produkte zu reagieren. Der direkte Kundenkontakt im E-Commerce ist hierbei von Vorteil, weil anders als bei Kassenkäufen im stationären Handel Kunden solcher Produkte direkt erreicht und informiert werden können. Die Zusammenarbeit mit den für Produktsicherheit zuständigen Landesbehörden vereinfachen die Plattformen durch festgelegte Ansprechpartner.

In dem trilateralen Treffen stellten Regierungsvertreter die geltenden und geplanten Maßnahmen zur Produktsicherheit in den jeweiligen Ländern vor und unterstrichen, die seit 2008 bestehende Zusammenarbeit insbesondere im Bereich des E-Commerce auszubauen. Die Relevanz ergibt sich beispielsweise daraus, dass sich nach Aussagen der EU-Kommission 62% der Produktrückrufe im RAPEX System auf Produkte aus China beziehen. Nancy Cowles, Direktorin der US-Organisation Kids in Danger, machte anhand der Geschichte des eigenen Verbands deutlich, wie wichtig schnelle Reaktionen auf gefährliche Produkte sind. Die Organisation wurde von den Eltern eines Kindes gegründet, das in einem schon seit Jahren vom Markt zurückgerufenen Kindersitz tödlich verunglückte.

Quelle: bevh

Sie sind schnell verschickt und können richtig teuer werden: Abmahnungen sind im E-Commerce keine Seltenheit. Im Gegenteil: Jeder zweite Online-Händler sieht sich davon in seiner Existenz bedroht. Trusted Shops bietet nun einen Abmahnschutz an, der Betroffenen auch dann noch hilft, wenn die Abmahnung bereits vorliegt.

Laut der Studie „Abmahnungen im Online-Handel“, die Trusted Shops vergangenes Jahr unter 1.007 Händlern durchführte, liegen die Kosten für Abmahnungen schnell bei mehr als 1.500 Euro jährlich. Der Grund: Eine Abmahnung zieht häufig Folgekosten nach sich und kommt selten allein. In der Branche sind regelrechte Abmahnwellen zu beobachten.

Die Folge: Das Betreiben eines Online-Shops wird zum unternehmerischen Risiko. So werden beispielsweise technische Systemumstellungen im Shop von Mitbewerbern ausgenutzt, um Abmahnungen zu initiieren. Fehler, die während des kurzzeitigen Ausnahmezustandes häufig auftreten, sind ein gefundenes Fressen für Abmahnanwälte. Die Modernisierung der Systeme und ein entsprechendes Kapital für derartige Investitionen sind jedoch entscheidend für das erfolgreiche Wachstum von Online-Händlern.

„In der Praxis müssen Händler immer höhere Beträge für potenzielle Abmahnungen und Rechtsberatung einkalkulieren, statt sich in Ruhe auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. Diese Situation geht auf Kosten ihres Wachstums und damit ihres wirtschaftlichen Erfolges“, bestätigt Dr. Carsten Föhlisch, Rechtsanwalt und Justiziar bei Trusted Shops.

Mit dem Abmahnschutz reagiert das Kölner Unternehmen auf diese Problematik. Für 49,90 Euro im Monat beraten die Experten von Trusted Shops zu allen Fragen im E-Commerce-Recht. Händler können den Service auch dann noch buchen, wenn eine Abmahnung bereits vorliegt. Trusted Shops trägt dann im Rahmen des Abmahnschutzes PREMIUM alle weiteren Kosten, die bei der außergerichtlichen wie gerichtlichen Beratung und Vertretung anfallen.

Der kompetente Beistand lohnt sich: Rund zwei Drittel der deutschen Online-Händler setzt sich erfolgreich gegen Abmahnungen zur Wehr – so zum Beispiel die MSG GmbH in Wuppertal.

In dem folgenden Video-Beitrag berichtet die MSG GmbH, wie Trusted Shops dem Unternehmen in einem konkreten Abmahnfall geholfen hat und warum sich das Unternehmen jetzt besser beraten fühlt: https://www.youtube.com/watch?v=h8pyHvlyMFE

Quelle: Trusted Shops

Authentische Kundenbewertungen geben Orientierung und haben einen großen Einfluss auf die Kaufentscheidung von Bestandskunden sowie Neukunden. Sie gehören deswegen zu den effektivsten Formen der Werbung und der Neukundengewinnung – das gilt nicht nur in Deutschland oder Europa, sondern global. Trusted Shops bietet sein Kundenbewertungssystem deshalb nicht mehr nur in Europa an. Weltweit können sich sowohl Shop- als auch Webseiten-Betreiber und -Betreiberinnen über das Portal www.trustbadge.com anmelden, das unter der Trusted Shops Dachmarke eTrusted geführt wird. Sie können ihre Kundenmeinungen in ihrem Online-Shop oder auf ihrer Webseite anzeigen – und so das Vertrauen und ihren Erfolg steigern. Trusted Shops hat nachgeforscht, aus welchen Ländern die Kunden kommen, die Kundenmeinungen sammeln.

Nicht ganz überraschend: Fast ein Fünftel der Shob- oder Webseiten-Betreiber, die über das Trusted Shops-Portal Kundenmeinungen sammeln, kommt aus Deutschland. Doch auch in Übersee konnte Trusted Shops an Bekanntheit gewinnen: So wird ein Großteil des Traffics auch aus den USA und Indien generiert. Begehrt sind Kundenbewertungen zudem in Frankreich, Russland, Großbritanien, Vietnam, den Philippinen, Italien und Australien.

Auch die Top-Städte stellen eine bunte Michung dar: Dazu zählen Paris, London, Neu Delhi, Brüssel, Hong Kong und Köln. Paris ist somit nicht nur die Stadt der Liebe und des Lichts, sondern auch die Stadt des Vertrauens.

Neben diesen Hochburgen werden Trusted Shops Kundenbewertungen aber auch noch in vielen weiteren Ländern genutzt, zum Beispiel in Brasilien, Belgien, Kanada, Kolumbien, Dänemark, Griechenland, Guatemala, China, Indonesien, Israel, Jamaika, Japan, Jordanien, Kenia, Kuwait, Litauen, Malaysia, den Niederlanden, Österreich, Polen, Norwegen, Pakistan, den Philippinen, Portugal, Katar, Rumänien, Singapur, Slowenien, Südafrika, Spanien, der Schweiz, Tunesien, der Ukraine, Uruguay oder Simbabwe.

Insgesamt ist immer noch ein großer Schwerpunkt in Europa erkennbar. Jedoch ist das Interesse auch jenseits des Heimatkontinents groß: Über die Hälfte der weltweiten Anmeldungen unter www.trustbadge.com kommen aus nicht europäischen Ländern.

Quelle: Trusted Shops

Der Schock über das Brexit-Votum ist auch unter den Onlinehändlern groß. Für den deutschen Onlinehandel sind die gesamten Folgen noch nicht abzusehen. „Die Entscheidung der Briten zum Brexit ist natürlich zu akzeptieren, aber wir hätten uns klar die andere Variante gewünscht“, sagt Oliver Prothmann, Präsident des Bundesverband Onlinehandel e.V. (BVOH). Als Sofortmaßnahme empfiehlt der BVOH allen Händlern, umgehend die Preise und Kosten in Verträgen anhand der Wechselkurse zu prüfen und anzupassen. Kurzfristig erwartet der BVOH eine Verunsicherung der Verbraucher in UK, vor allem über die kommende persönliche Situation, zum Thema Arbeitsplatzsicherheit und nicht zuletzt auch zur eigenen Kaufkraft. Durch die zu erwartende Abwertung des Pfunds – wahrscheinlich stärker als der des EURO – wird die Kaufkraft der Briten sinken, was auch zu einem Rückgang des grenzüberschreitenden Handels nach UK führen könnte. Es bedeutet aber im Besonderen, dass die Preise im grenzüberschreitenden Handel angepasst werden müssen. Des Weiteren wird der mehrjähriger Trennungsprozess zeigen, wie sich die Situation entwickelt.

Allerdings werden die ersten Folgen des Brexits für alle schnell zu spüren sein. Auch die EU wird durch dieses Thema für einige Zeit gelähmt sein und kann sich dadurch schlecht auf andere – gerade für den Onlinehandel wichtige Themen – konzentrieren, etwa dem Thema Bekämpfung von Hersteller- und Vertriebsbeschränkungen. „Die Folgen des Brexits können aber auch positiv sein, zumindest für die Verbraucherinnen und Verbraucher, denn für sie kann es nun günstiger sein, in UK einzukaufen, was allerdings wieder Kaufkraft aus Deutschland abzieht. Der Brexit bleibt ein zweischneidiges Schwert“, sagt Oliver Prothmann. Insgesamt sieht Oliver Prothmann gute Chance für den kleinen und mittelständischen Onlinehandel, denn sie sind es gewohnt, schnell und flexibel auf neue Situationen zu reagieren. Klar ist jedoch, dass die teilweise innerhalb der EU vorherrschenden Unterschiede den internationalen Handel schon jetzt komplex machen. Der Austritt der UK wird die Situation sicher noch weiter verkomplizieren.

Quelle: BVOH

Großbritannien hat entschieden – dem Brexit steht nichts mehr im Wege. Der Brexit wird für den grenzüberschreitenden Online-Handel weitreichende Folgen haben. Er bedroht nicht nur ein Milliardengeschäft, sondern wird vor allem rechtliche Konsequenzen mit sich bringen, die eine Neuverhandlung bestehender Gesetze erfordert und vor allem eine Phase der Ungewissheit einläutet.

Großbritannien stimmt für Brexit: Was jetzt auf den Handel zukommt
Quelle: Onlinehändler-News

Statement wirtschaftspolitische Konsequenzen

„Ein Brexit bedeutet einen Rückschritt für den europäischen E-Commerce, der mit einem Anteil von 60 Prozent die stärksten Umsätze in Großbritannien, Frankreich und Deutschland verzeichnet. Die Konsequenzen für Online-Händler sind weitreichend. Wir sehen die Last vor allem auf den kleinen- und mittelständischen Online-Händlern, die es schwer haben könnten, eventuelle höhere Versandkosten zu tragen und bürokratische Hürden, wie mögliche Wiedereinführung von Zöllen und der Einfuhrumsatzsteuer, zu überwinden. Im Gegensatz zu Großkonzernen ist es für diese Online-Händler schwer strategische Partnerschaften aufzubauen, um die Beschaffung und den Vertrieb ihrer Waren weiterhin effizient zu gestalten. Auch wirkt der Brexit den Bestrebungen und dem europäischen Gedanken eines vollharmonisierten E-Commerce-Marktes stark entgegen“, sagt Florian Seikel, Hauptgeschäftsführer Händlerbund e. V.. Der Händlerbund, mit 50.000 geschützten Onlinepräsenzen Europas größter Onlinehandelsverband, setzt sich seit Jahren in Zusammenarbeit mit dem europäischen Dachverband Ecommerce Europe aktiv für die Internationalisierung und Stärkung des europäischen Online-Handels ein.

Konsequenzen:

– Möglicherweise Verzollung bei der Einfuhr
– Einfuhrbesteuerung, weil nach dem Brexit die Lieferung in ein Drittland erfolgt
– Gefahr der Doppelbesteuerung
– Eventuell höhere Versand- bzw. Transportkosten weil kein EU-Ausland

Zahlen des aktuellen European B2C-E-Commerce-Reports:

– Anstieg auf 455,3 Mrd. Euro Umsatz (Wachstumsrate von 13,3 % 2015)
– 296 Mio. Onlinekäufer
– 43 % der EU-Bevölkerung kaufen online ein
– 16 % der KMU verkaufen online
– 7,5 % der KMU verkaufen online auch ins Ausland

Statement rechtliche Konsequenzen

Die Rechtslage für den europäischen E-Commerce war bisher zu großen Teilen harmonisiert. Mit der Verbraucherrechte-Richtlinie wurden die Verbraucherrechte weitestgehend vereinheitlicht. Diese Regelung steht mit dem Brexit auf der Kippe. Unter anderem bringt das harmonisierte Wettbewerbsrecht eine Rechtshoheit des EuGH mit sich. Im Falle eines Austritts mit entsprechender Vereinbarung, müssten sich englische Gerichte nicht mehr an EuGH-Urteilen orientieren. Bereits getroffene gerichtliche Entscheidungen könnten neu ausgelegt und zukünftig anders entscheiden werden.

Folgen für britische Ltd. Unternehmen mit Sitz in Deutschland

Die Folgen für eine bereits bestehende Limited mit Verwaltungssitz in Deutschland sind bisher nicht geklärt, sicher ist jedoch, dass eine Auflösung der britischen Rechtsform Ltd. nicht unmittelbar erfolgen wird. Da bei Ltd. Firmen in Großbritannien gegründet sind und ihren Verwaltungssitz in Deutschland haben, ist eine Auflösung ausgeschlossen. Die Limited müsste zur Liquidation aufgrund eines Gesellschafterbeschlusses aus dem Register of Companies gelöscht werden. Dies passiert nicht automatisch nach dem Austritt Großbritanniens aus der EU. Einzige Ausnahme wäre der unwahrscheinliche Fall, dass Großbritannien wider Erwarten alle Gesellschaften mit Verwaltungssitz im Ausland aus dem Register löscht. Dies ist jedoch rein spekulativ und unwahrscheinlich. Wenn nach dem Austritt aus der EU entschieden wird, dass ein deutscher Verwaltungssitz der Ltd. unzulässig ist, kann dies zu Problemen bei der Handelsregistereintragung in Deutschland führen. Online-Händler, die ihr Geschäft hauptsächlich in Deutschland betreiben, könnten in der Zeit zwischen Referendum und dem tatsächlichen Austritt der Briten eine Umwandlung der Gesellschaft in eine deutsche GmbH bzw. UG beantragen. Aus rechtlicher Sicht spricht einiges dafür, dass die Limited-Firma aufgrund von Art. 14 GG Bestandsschutz in Deutschland hätte. Abschließend kann die Frage derzeit nicht beantwortet werden, betroffene Online-Händler sollten sich diesbezüglich nach dem Referendum gesellschaftsrechtlich beraten lassen.

Die Neugründung einer Limited mit Verlegung des Verwaltungssitzes nach Deutschland ist nach einem Austritt nicht mehr möglich. Hintergrund ist, dass die Eintragung einer Limited mit Verwaltungssitz in Deutschland aufgrund der Niederlassungsfreiheit in der EU geboten war. Die Niederlassungsfreiheit würde für Großbritannien nach dem Austritt nicht mehr gelten. Eine Verlegung des Verwaltungssitzes der Ltd. aus Großbritannien nach Deutschland wäre nicht mehr möglich.

Dürfen Online-Händler weiter problemlos nach Großbritannien verkaufen?

Unternehmen mit Sitz in Deutschland können weiterhin nach Großbritannien verkaufen und deutsches Recht zur Anwendung bringen, wenn in den AGB eine entsprechende Rechtswahl vereinbart wurde. Die Klausel „Es gilt deutsches Recht.“ reicht nicht aus. Es muss darüber hinaus ein Hinweis auf das sogenannte Günstigkeitsprinzip erfolgen. Das bedeutet, bei Verbrauchern gilt die vereinbarte Rechtswahl nur, soweit nicht die Verbraucherschutzvorschriften am Sitz des Verbrauchers günstiger sind. Der Austritt aus der EU richtet sich nach Artikel 50 des Vertrags von Lissabon (EU-Vertrag), in dem der Austritt aus der Europäischen Union erstmals geregelt wurde. Es wird also neu verhandelt werden, wie die künftigen Beziehungen Großbritanniens zur Union nach dem Austritt gestaltet werden.

Quelle: Händlerbund

In Deutschland bin ich noch nicht über das neue „Seller Hub“ Tool gestolpert,aber bei meinem US Account ist das neue eBay Tool bereits live.
Besonders gut gefällt mir die Gegenüberstellung meines Wachstums gegenüber dem Markt:
Wachstum-Ebay
Hier sehe ich, dass der Markt insgesamt etwas schwächelt, sehe aber auch, dass meine Optimierungen erfolgreich waren.
Die Zahlen beziehen sich auf die Hauptkategorien, in denen der Verkäufer aktiv ist, man kann also nicht sagen, dass eBay insgesamt im letzten Monat um 6,5% eingebrochen ist.
Ebenfalls sehr interessant sind die Traffic Zahlen im Vergleich zum Vormonat.
Hier sehe ich im Seller Hub
– die Listing Impressions
– die Click-through rate
– die Listing page views
– Sales conversion rate
immer auch im Vergleich zum Vormonat.

Ich sehe im Seller Hub außerdem auf einen Blick:
– die Gesamtumsätze von heute, der letzten 7,31 und 90 Tage im Diagramm
– meinen aktuellen Verkäuferstatus und den Verkäuferstatus zum nächsten Stichtag
– mein Feedback
– meine eBay Gebühren.
Diese Daten konnte ich mir natürlich vorher auch ansehen, aber hier sehe ich alles auf einen Blick und spare damit viel Zeit!

Fazit: Ein tolles Tool und noch dazu kostenlos! Vielen Dank eBay!

Erst in der letzten Woche hatte ich darüber berichtet, dass Allegro.de an den Start gegangen ist, nun könnten die Karten schon wieder neu gemischt werden,denn wie Tamebay berichtet, soll Allegro möglicherweise verkauft werden.
Allegro gehört dem südafrikanischen Medienkonzern Naspers und erwirtschaftet mit 14 Millionen Nutzern rund 50% des e-Commerce Umsatzes in Polen.
Laut Bloomberg gibt es bereits einige Interessenten und da Allegro nicht so schnell wächst wie andere Naspers Unternehmen, ist ein Verkauf wahrscheinlich. Als Kaufpreis steht die Summe von 3 Milliarden US-Dollar im Raum.

Wie Tamebay heute berichtet, schließt Rakuten in Großbritannien seine Pforten.
Große Worte, viel dahinter, aber in der Luft verdampft – auch in Deutschland wollte Rakuten bis 2017 „größer werden als Amazon“:
Our goal is to become the No. 1 e-commerce marketplace in Germany. We know that Tradoria is still small, but we are very longterm-oriented. We believe that if we can improve the organization, help Rakuten Germany create new functions and put lots of new products in, we will be bigger than Amazon.de in five years„. So hoch waren die Ziele zum Rakuten Deutschlandstart 2012 und so sah es dann 2014 aus: Weit abgeschlagen noch hinter Hood und nicht einmal in Sichtnähe von Amazon.
Wen würde es wundern, wenn Rakuten Deutschland sich vielleicht ausnahmsweise still und leise auch vom deutschen Markt verabschieden würde? Mich nicht!

Update: Rakuten zieht sich laut Internetworld auch aus Spanien und Österreich zurück und will sich verstärkt auf die Marktplätze Deutschland und Frankreich konzentrieren.
Ich bleibe bei meiner Meinung: Mit dem Background von Rakuten ist unheimlich viel Potential vorhanden, aber nach wie vor glaube ich nicht an Rakuten Deutschland. Auch die neuen Pläne „Price Club zur Kundenbindung in Frankreich“ oder „Rakuten Pro in Deutschland“ zeigen, dass Rakuten in den letzten 5 Jahren nicht viel gelernt hat.

Der eine geht, der andere kommt: Willkommen Allegro!

Für eine positive Überraschung am deutschen Markt könnte dafür ein anderer Player sorgen: Ohne großes Tamtam hat der polnische Marktführer Allegro seine Tore in Deutschland geöffnet. Allegro gibt es in Europa bereits seit 1999 und mit 14 Millionen Mitgliedern haben sie eine tolle Basis, auf der sich aufbauen lässt!

Onlinehändler müssen ihre Präsenzen absichern lassen, doch leider gibt es auch einige schwarze Schafe in der Branche, die sich dann auch noch mit schweren Geschützen gegen die Berichterstattung wehren. Aus diesem Grunde verlinke ich in diesem Fall einfach nur auf den lesenswerten Artikel von Mark Steier bei wortfilter.de.

Ein Kunde hat mich gerade darauf aufmerksam gemacht, dass sich Bewertungen bei eBay aktuell nicht kommentieren lassen.

eBay Bewertungen

Beim Versuch auf eine Bewertung zu antworten, erscheint die Meldung:
Für Sie liegt keine Bewertung vor. Sie können nur auf Bewertungen antworten, wenn Bewertungen für Sie vorliegen.
Gerade bei negativen Bewertungen ist es wichtig, dass die Möglichkeit besteht, Bewertungen zu kommentieren und ihnen damit die Schärfe zu nehmen.

Der eBay Kundensupport ist wieder einmal mit der Frage nach einer Problemlösung überfordert, aber es gibt natürlich eine Lösung, die ich gerade erfolgreich getestet habe:
Loggen Sie sich einfach mit Ihren Daten bei eBay.com ein, klicken Sie auf Ihre Bewertungen, scrollen Sie ganz nach unten und klicken Sie auf „Reply to Feedback received“
bewertungen2
und suchen Sie im Anschluß die Bewertung, die Sie kommentieren möchten.
Rechts außen in der Liste finden Sie den Button „Reply“ und mit einem Klick darauf öffnet sich das Fenster, das Sie auch aus Deutschland kennen.
Problem gelöst!