liebe

Zum 10-jährigen Bestehen des BVOH (Bundesverband Onlinehandel) hatte das Team um den Präsidenten Oliver Prothmann am 11.11. zum Tag des Onlinehandels gerufen und es war eine rundum gelungene Veranstaltung, die den Teilnehmern lange in Erinnerung bleiben wird.
Die Veranstaltung war von vielen Highlights geprägt – das wohl größte Highlight war, als der eBay Powerseller Michael Atug bei der Podiumsdiskussion auf die Frage, was er sich von den Marktplätzen wünschen würde, schlicht und einfach mit „Liebe“ geantwortet hat und damit sofort das zweite Highlight ausgelöst hat, als der eBay Manager spontan aufgestanden ist und ihn umarmt hat.
Es hat mich sehr berührt, dass „Liebe“ das Thema des Abends war und die Botschaft bei der überwältigenden Mehrheit der Händler angekommen ist. Man war sich einig, wie wichtig es ist, sich auf Werte wie Respekt, Wertschätzung, aber auch Mut zu besinnen, denn es gehört Mut dazu, vor einer Versammlung gestandener Unternehmer ein solches Statement abzugeben. Und an dieser Stelle möchte ich Dietmar Sicking von servantful.de zitieren, der diese denkwürdige Forderung an anderer Stelle in treffenden Worten zusammengefasst hat:
Es ist cool, diese Aussage zu tätigen und sich auf diese Werte zu berufen! Liebe ist umfänglich und hat Wertschätzung als Grundlage.
Werte ist überhaupt das Thema. Wertschätzung. Wozu auch Respekt gehört. Wer liebt, der hat auch Respekt. Vielen geht das heutzutage ab. Die Reaktion des eBay Managers auf Michaels Statement in der Diskussion war cool und respektvoll!
Wenn wir uns alle mal wieder erden, solche Herzenswünsche leben und uns immer wieder daran erinnern, wären wir bestimmt einen Schritt weiter.

Mit einem Geschäftspartner, der das verstanden hat, ist man auf dem richtigen Weg und die überwiegende Mehrheit der anwesenden Händler und Dienstleister und auch eBay selbst haben durch den Respekt, den sie Michael für sein mutiges Statement gezollt haben, gezeigt, dass sie für diese Werte einstehen. Die Einigkeit unter den Anwesenden, sich auf alte Kaufmannstugenden wie Respekt, Wertschätzung, Redlichkeit und Liebe zu besinnen, hat diesen Tag des Onlinehandels für mich zu einem ganz besonderen Tag gemacht, für den ich mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich beim Team des BVOH bedanken möchte!

Hier ein lesenswerter Artikel von Peter Höschl: Marktplatzreport: Der große Umsatzvergleich zwischen Amazon und eBay.
In seinem Marktplatzvergleich beleuchtet Peter Höschl die Zahlen der eBay und Amazon Verkäufer und das Ergebnis ist wenig überraschend:
Während der durchschnittliche Monatsumsatz eines eBayhändlers bei 45.096 liegt, liegt der Durchschnittsumsatz eines Händlers bei Amazon bei 115.711 Euro.
Weitere interessante Zahlen finden Sie im Marktplatzreport.

Schöne Nachrichten von eBay für betroffene Händler:

Im Mai 2016 haben sich Verzögerungen im DHL Paketzentrum Obertshausen nachteilig auf Ihre Bewertung des fristgerechten Versands ausgewirkt.

Mit den beiden folgenden Maßnahmen möchten wir diese Nachteile kompensieren:

– Nicht fristgemäße Sendungen betroffener Transaktionen, für die Sie eine Sendungsnummer hochgeladen hatten, haben wir bereits aus der Bewertung des fristgerechten Versands entfernt.

– Verkäufer mit Top-Bewertung, deren Pakete über das Paketzentrum Obertshausen gelaufen sind und die aufgrund dieses Umstands keinen Gebührenrabatt erhalten haben, erhalten eine Ausgleichszahlung in entsprechender Höhe. Diese Leistung bezieht sich auf den Bewertungszeitraum Juni, Juli und August 2016.

Die Gutschrift erscheint auf Ihrer nächsten Rechnung. Der Betrag wird Ihnen binnen der nächsten zwei Wochen gutgeschrieben.

Quelle: eBay

Der Amazon Hype unter den Verkäufern ist ungebrochen, aber Verkäufer sollten auch eBay auf dem Monitor behalten:
In meiner Kolumne im Onlinehändler Magazin ( Ausgabe 10/2016 Seite 34) lesen Sie, warum ich ein eBay Revival für denkbar halte und wie Händler sich darauf vorbereiten können.

Wer ist verantwortlich, dass eine Rücksendung heil beim Händler ankommt? Gibt es Unterschiede zwischen Rücksendungen im Rahmen des Widerrufsrechts und im Rahmen der Gewährleistungsrechte? Und wie verhält sich das bei der Abholung von Speditionsware? Diese Fragen beantwortet Frieder Schelle, Rechtsexperte bei Trusted Shops.

Bestehen Unterschiede beim Gewährleistungsrecht und beim Widerrufsrecht?

Nein. Grundsätzlich sind beim Gewährleistungsrecht und beim Widerrufsrecht die Transportrisiken vom Händler zu tragen. Es ist also zunächst egal, ob der Verbraucher Nacherfüllung verlangt, im Rahmen des Gewährleistungsrechts vom Vertrag zurücktritt oder den Vertrag widerruft. In jedem Fall trägt der Händler die Transportgefahr.

Was, wenn das Paket ist verschwunden ist?

Wenn ein Paket auf dem Transportweg verschwindet und der Verbraucher sich darauf beruft, er habe das Paket dem Transportdienstleister seiner Wahl übergeben, so muss der Verbraucher diesen Umstand beweisen. Nicht abschließend geklärt ist, ob hierfür die Bestätigung des Transportdienstleisters genügt, dass ein Paket abgesendet wurde, oder ob der Verbraucher weitergehend beweisen muss, dass er die konkrete Ware abgesendet hat, z.B. mit Hilfe eines Zeugen. Im Zweifel genügt jedoch der Einlieferungsbeleg des Transportdienstleisters.

Und wer haftet, wenn die Ware beschädigt ankommt?

Wie ausgeführt trägt der Händler grundsätzlich das Transportrisiko. Jedoch hat der Verbraucher die Pflicht, die Ware ordentlich zu verpacken. Wenn die Ware aufgrund einer mangelhaften Verpackung beschädigt wird, hat der Verbraucher seine Rücksichtnahmepflichten verletzt und ist dem Händler zum Schadensersatz verpflichtet. Allerdings muss der Händler beweisen, dass der Schaden in Folge der mangelhaften Verpackung entstanden ist.

Beispiel: Eine Verletzung der Rücksichtnahmepflichten wird regelmäßig dann vorliegen, wenn der Verbraucher eine Porzellanvase ohne jede Polsterung in ein Paket legt.

Was gilt, wenn der Händler die Ware abholt?

Wenn der Händler sich im Rahmen des Widerrufsrechts verpflichtet hat, die Ware beim Kunden abzuholen, muss er dies fristgerecht tun. Ansonsten gerät der Händler in Annahmeverzug, mit der Folge dass der Verbraucher im Falle des Verlustes oder der Beschädigung der Ware nur noch für grobe Fahrlässigkeit und Vorsatz haftet. Wenn der Verbraucher also zum Beispiel die Ware leicht fahrlässig beschädigt, wenn der Händler sich im Annahmeverzug befinden, haftet er nicht für den Schaden.

Abschließender Tipp

Nicht nur beim Versand, auch beim Rückversand trägt grundsätzlich der Händler die Transportgefahr. Der Verbraucher ist jedoch verpflichtet, Retouren ordentlich zu verpacken. Wenn durch mangelhafte Verpackung Schäden entstehen sollten, empfiehlt es sich, die Verpackung und die Beschädigungen sauber zu dokumentieren, um diesen Umstand auch beweisen zu können. Bei Abholungen im Rahmen des Widerrufsrechts sollten Händler darauf achten, nicht in Annahmeverzug zu geraten.

Via: Trusted Shops

In rund elf Wochen ist es wieder so weit: Unter dem geschmückten Tannenbaum leuchten die Augen beim Auspacken der Weihnachtsgeschenke. Oder doch nicht? Eine Google-Befragung im Auftrag von eBay* hat jetzt ergeben, dass es die Deutschen mit der Ehrlichkeit zum Fest oft nicht so genau nehmen:

– Fast drei Viertel der Deutschen (68,8 Prozent) haben bei der Bescherung schon einmal so getan, als würden sie sich über das Geschenk freuen. 

– Beinahe die Hälfte (44,6 Prozent) der falsch Beschenkten lenkt in dieser Situation vom Geschenk ab und lobt die tolle Idee.
– 22,6 Prozent bedanken sich besonders überschwänglich. 

– Gerade mal 21 Prozent sagen die Wahrheit. Dabei rücken vor allem die Männer mit der 
Sprache raus: Knapp jeder vierte (23,3 Prozent) von ihnen äußert die Enttäuschung direkt, während nur 18,6 Prozent der Frauen wahrheitsgetreu reagieren. 
Mimik-Experte Dirk W. Eilert weiß, woran jeder erkennen kann, ob er bei der Geschenkeauswahl ins Schwarze getroffen hat oder ob die Freude beim Beschenkten nicht echt ist. 


Die Augen sagen mehr als tausend Worte 


Eilert erklärt: „Wer sich wirklich freut, reagiert spontan und lacht mit dem ganzen Gesicht. Vor allem die Augen, die bei echter Freude kleiner werden und mitzulachen scheinen, zeigen die freudige Überraschung über das goldrichtige Geschenk. Dabei bilden sich in den Augenwinkeln kleine Lachfältchen.“ Diese allererste Reaktion dauert nur wenige Sekunden. Der Beschenkte ist erst danach in der Lage, seiner Freude auch verbal Ausdruck zu verleihen. Wenn das ganze Gesicht zu strahlen scheint und die Freude langsam aus den Gesichtszügen weicht, war die Bescherung ein voller Erfolg.


Ist die Freude über das Geschenk nur gespielt, sehen Gestik und vor allem Mimik ganz anders aus. Wenn nämlich der Gesichtsausdruck den Gesten und der Sprache folgt, ist dies ein Zeichen für eine wohlüberlegte Reaktion. Der Beschenkte überspielt seine Enttäuschung über ein 
ungeliebtes Weihnachtsgeschenk mit einem Lächeln, hinter dem er seine wahren Gefühle versteckt. Es sind wieder besonders die Augen, die diese falsche Freundlichkeit entlarven: „Bei einem freundlichen Lächeln machen sie einfach nicht mit. Während der Mund sich für die Geschenkidee bedankt und sich die Mundwinkel leicht heben, bleiben die Augen bewegungslos“, so der Experte. Ging die Geschenkidee jedoch gänzlich nach hinten los, sieht man vielleicht sogar echte Enttäuschung im Gesicht des Beschenkten: Die Stirn wird gerunzelt und die Mundwinkel sind heruntergezogen. Einige rümpfen auch die Nase.

Checkliste: echte Freude oder alles nur gespielt? 


– Lachen die Augen mit?
– Ist kein Naserümpfen oder Stirnrunzeln erkennbar? 

– Zeigt sich die Freude im Gesicht, bevor der Beschenkte anfängt zu sprechen? 


– Ist die Freude maximal vier Sekunden im Gesicht zu sehen? 


– Weicht die Freude nicht abrupt, sondern langsam aus dem Gesicht? 


Können drei Fragen mit Ja beantwortet werden, wurde genau das richtige Weihnachtsgeschenk ausgewählt und die Freude ist echt.


* Google-Befragung im Auftrag von eBay, 1.000 Befragte im Alter zwischen 18 und 65 Jahren in Deutschland, September 2016.

Quelle: eBay

Einfacher, übersichtlicher, effizienter – der Online-Marktplatz eBay bündelt mit der neuen Schnittstelle Verkäufer-Cockpit Pro alle Angebote zur Business-Optimierung für gewerbliche Verkäufer in einem leistungsstarken All-in-One-Tool. Mit dem Verkäufer-Cockpit Pro können nicht nur alle Aktivitäten zum eBay-Geschäft auf einen Blick zentral gesteuert und verwaltet werden, Verkäufer können parallel zahlreiche Datenbanken und Statistiken aus dem eBay-Kosmos abrufen und vergleichen, um ihre Angebote damit zielgerichteter auszurichten. Das Verkäufer-Cockpit Pro ist kostenlos und wird nach und nach für alle Verkäufer zugänglich sein. Auf einen Blick können sie hier den Status der Angebote, verkaufte Artikel, Retouren und Abbrüche einsehen, zudem Verkäufe mit wenigen Klicks weiterbearbeiten oder sich Umsätze im Detail anzeigen lassen. Voraussichtlich bis Anfang November wird das Verkäufer-Cockpit Pro dann allen Verkäufern in Deutschland zur Verfügung stehen.

„Das Verkäufer-Cockpit Pro ist ein entscheidender Schritt, um das professionelle Verkaufen bei eBay spürbar einfacher, übersichtlicher, somit schneller und effizienter zu gestalten“, erklärt Denis Burger, Senior Director Seller Growth bei eBay in Deutschland. „Verkäufer finden hier Informationen zum laufenden Geschäft auf einen Blick dargestellt. Mit wenigen Klicks können sie auswerten, welche Aufgaben anstehen und welche Anpassungen notwendig sind – für jeden Verkäufer bei eBay wird das Verkäufer-Cockpit Pro die erste Anlaufstelle sein, um das eigene Business zu optimieren.“

Übersichtliches Dashboard und Konkurrenz-Vergleich

In dem neuen Tool lassen sich alle Kennzahlen zu den eigenen Produkten, Preisen, Umsätzen und Verkäufen grafisch in einem übersichtlichen Dashboard über verschiedene Zeiträume darstellen und in Relation setzen. Das Gleiche gilt für alle Kosten, Gebühren und Erlöse. Der Verkäufer erfährt außerdem, auf welchen Wegen bzw. durch welche Verlinkungen die Käufer seine Produkte gefunden haben, inklusive Klick-Zahlen und Seitenbesuchen. „Vor allem die Kenntnis darüber, wie ein Käufer auf Angebote bei eBay aufmerksam wird und wonach genau gesucht wird, gibt den Verkäufern einen sehr wichtigen Einblick in das Einkaufsverhalten der Kunden“, sagt Burger. „Das ist sowohl für die zukünftige Sortimentsgestaltung als auch für die Auffindbarkeit im Web über SEO-Optimierung hilfreich.“

Im Verkäufer-Cockpit Pro sind zudem leistungsstarke und dabei einfach zu bedienende Marketing- und Promotion-Instrumente für eBay Shop-Abonnenten implementiert, die mit wenigen Klicks auf ausgewählte Produktbereiche oder Artikel angewendet werden können.

Knapp zwei Jahre lang ließ eBay seine neue Verkäufer-Schnittstelle in einer Beta-Version testen und verbessern. Über 15.000 Ideen und Anregungen von eBay-Verkäufern flossen in das neue Tool mit ein und sorgen so für eine passgenaue Lösung.

Quelle: eBay

Der Online-Kleinanzeigenmarkt eBay Kleinanzeigen hat einen neuen Höchststand erreicht – pünktlich zum Tag der Deutschen Einheit waren am Montag, 3. Oktober, erstmals 20 Millionen Anzeigen gleichzeitig verfügbar. Die Rekordmarke wurde damit rund sieben Jahre nach dem Start des Portals im September 2009 erzielt – damals zählte eBay Kleinanzeigen rund 90.000 verfügbare Anzeigen.

Mehr als 500 Millionen Anzeigen seit Start

Insgesamt waren bis heute mehr als 500 Millionen Anzeigen bei eBay Kleinanzeigen online. Pro Minute werden durchschnittlich mehr als 300 neue Anzeigen eingestellt. Zu den beliebtesten Kategorien zählen „Baby- & Kinderbekleidung“, „Damenbekleidung“ sowie „Autoteile & Reifen“. Der Online-Kleinanzeigenmarkt wird monatlich von mehr als 18 Millionen Nutzern (Unique Visitors, 09/2016) besucht. Dass die Suche nach Gebrauchtwaren im Trend liegt zeigt auch eine Untersuchung von McKinsey, wonach 58 Prozent der befragten Konsumenten gezielt bei Online-Marktplätzen nach gebrauchten Artikeln suchen.

„Die Gemeinschaft bei eBay Kleinanzeigen wächst – und mit ihr wächst die Zahl der verfügbaren Anzeigen. Unsere Nutzer sind längst nicht mehr nur auf der Suche nach gebrauchten Möbeln. Bei eBay Kleinanzeigen finden sie auch Fahrzeuge, Wohnungen sowie neuwertige Artikel zu günstigen Preisen“, erklärt Rob Cassedy, General Manager bei eBay Kleinanzeigen.

eBay Kleinanzeigen beschenkt seine Nutzer

Um die 20 Millionen Anzeigen zu feiern, überraschte eBay Kleinanzeigen einige seiner Nutzer – vor versteckter Kamera. eBay Kleinanzeigen traf sich dazu in Berlin mit Kaufinteressenten. Sie hatten sich zuvor auf Anzeigen mit Smartphones, Fahrrädern, Digitalkameras und Gebrauchtwagen gemeldet. Bei den Produkten handelte es sich um Artikel mit einem Gesamtwert von mehreren tausend Euro. Als die Kaufinteressenten mit der vermeintlichen Verkäuferin über die Preise verhandelten, bot diese den sichtlich überraschten Interessenten an, ihnen die Artikel zu schenken. Die Videos, die bei der Artikelübergabe aufgenommen wurden, werden nun in den sozialen Netzwerken geteilt.

Quelle: eBay

Wie Ina Steiner heute berichtet, testet Amazon.com einen kostenpflichtigen Seller Support. Für einen Monatsbeitrag von 400 Dollar können Seller ihren Ansprechpartner bei Amazon buchen, der sie bei Problemen schnellstmöglich unterstützt.
Das neue Programm trägt den verheißungsvollen Namen „Seller Support Plus“ (SS+), der zuständiger Key-Accounter trägt den Titel „Seller Success Manager“. Zahlende Verkäufer können sich durch dieses Programm mit 400 Dollar im Monat eine Vorzugsbehandlung einkaufen und damit Probleme schneller lösen.
Für kleine Verkäufer hört es sich völlig abwegig an, wenn sie mit 400 Dollar für den Amazon Support zur Kasse gebeten werden sollen. Für große Verkäufer mag es Sinn machen, wenn Probleme in kürzester Zeit gelöst werden können, allerdings sollten die Amazongebühren eigentlich hoch genug sein, um gerade auch großen Sellern einen kostenlosen Key-Accounter zur Verfügung stellen zu können.

Deutsche Post DHL Group hat einen Investitionsplan in Höhe von 137 Millionen US-Dollar für den Inlands- und grenzüberschreitenden Onlinehandel in den USA angekündigt. Ziel des Konzerns ist es, das Wachstum des globalen B2C-Onlinehandels für grenzüberschreitende Sendungen zu nutzen. Es wird erwartet, dass das Marktvolumen von heute 400 Milliarden US-Dollar auf ein Gesamtvolumen von einer Billion US-Dollar im Jahr 2020 ansteigen wird1. Da US-amerikanische Onlinehändler international eine führende Rolle spielen, wird DHL eCommerce in den nächsten Jahren in erheblichem Umfang in den Vereinigten Staaten investieren und die Kapazitäten deutlich ausbauen, um Unternehmen zu unterstützen, die ins Ausland verkaufen. Zeitgleich mit dieser Ankündigung wurde außerdem bekannt gegeben, dass die Unternehmensbereiche DHL eCommerce und DHL Supply Chain zusätzliche regionale Logistikzentren in Los Angeles, Columbus/Ohio und New Jersey errichten und damit die gemeinsamen Fulfillment-Kapazitäten erheblich ausweiten werden.

„Es gibt kaum eine andere Branche, die so viel versprechende Aussichten bietet wie der Onlinehandel. Es wird erwartet, dass im Jahr 2020 eine Milliarde Menschen online und grenzüberschreitend einkaufen werden und die USA sind für 25 Prozent der Onlinekunden weltweit das gefragteste Online-Einkaufsland. Mit unseren Investitionen legen wir den Grundstein für den Ausbau unserer Führungsrolle im Bereich der grenzüberschreitenden E-Commerce-Logistik. Wir unterstützen unsere Kunden in den USA mit der bestmöglichen Infrastruktur und bestmöglichen Lösungen und gewinnen so weitere Marktanteile“, erläutert Charles Brewer, CEO DHL eCommerce.

Viel versprechende Aussichten

DHL eCommerce möchte von dieser Entwicklung profitieren und baut deshalb die Präsenz im Onlinehandel in den Vereinigten Staaten aus. Basierend auf der Konzernstrategie 2020 hat Deutsche Post DHL Group bereits erhebliche Investitionen getätigt und wird dies kontinuierlich fortsetzen. Nach der Eröffnung des ersten Logistikzentrums in Columbus/Ohio im vergangenen Jahr und der Einweihung eines weiteren Zentrums in Los Angeles, plant DHL eCommerce für 2017 zusätzliche regionale Zentren in New Jersey und an anderen Standorten. DHL Express feiert außerdem die Eröffnung eines neuen 1,3 Million US-Dollar teuren Service-Zentrums in Chicago, um die starke Nachfrage von Onlinekunden nach zeitdefinierten Services zu erfüllen. Erst vor einem Jahr investierte DHL Global Forwarding 35 Millionen US-Dollar in ein neues Distributionszentrum in Chicago. Durch solche Infrastrukturprojekte hilft DHL den Händlern ihre Lagerhaltung in der Nähe ihrer Kunden zu betreiben und so Lieferzeiten zu verkürzen.

Heute werden im grenzüberschreitenden B2C-Onlinehandel etwa 400 Milliarden US-Dollar umgesetzt – tendenziell wird sich diese Zahl rasant erhöhen. Vor allem Schwellenländer werden die erwartete Wachstumsrate von jährlich 28 Prozent deutlich antreiben, gefolgt von Westeuropa und Nordamerika. Dank der wachsenden Mittelschicht in China, der 2022 etwa 630 Millionen Menschen angehören werden, erwächst die Kaufkraft vor allem aus der Region Asien-Pazifik, mit einen Anteil von 48 Prozent am Gesamtvolumen. Forschungsergebnisse zeigen, dass Verbraucher immer häufiger Produkte online kaufen, die in ihren Heimatländern entweder nicht erhältlich oder zu teuer sind. Der größte Teil dieser grenzüberschreitenden Einkäufe entfällt auf den amerikanischen Onlinehandel, der offensichtlich von dem „Made in USA“-Effekt profitiert.

Die bis 2020 geplanten Investitionen in Höhe von 137 Millionen US-Dollar werden zum weiteren Ausbau der Fulfillment-Kapazitäten von DHL in den USA genutzt. Acht weitere Distributionszentren sind geplant, daneben die Erweiterung zweier bestehender Zentren in Los Angeles und Columbus/Ohio. Alle diese Maßnahmen sorgen dafür, dass die taggenaue Zustellung gestärkt und weitere Verbesserungen bei den Inlands- und internationalen Serviceleistungen erreicht werden. „Wir stellen dank des Know-hows unserer verschiedenen Unternehmensbereiche entlang der gesamten Lieferkette die umfassendste Online-Plattform für internationale Handelsunternehmen bereit – von der Lagerhaltung bis zum Transport. Für Verbraucher, die im Ausland einkaufen, aber auch für Unternehmen sind verlässliche, sichere und kundenfreundliche internationale Lieferungen von größter Bedeutung. Mit unserem Netzwerk sorgen wir jeden Tag dafür, dass dieses Ziel erreicht wird“, ergänzt Brewer.

Internationaler Ausbau der Logistik für Onlinehändler

Als Teil des Unternehmensbereichs Post – eCommerce – Parcel konzentriert sich DHL eCommerce auf den internationalen Ausbau der Logistik für Onlinehändler. In Nordamerika betreibt das Unternehmen 20 Distributionszentren, darunter vier internationale Umschlagzentren und je ein Standort in Toronto und Mexico City. Weitere Niederlassungen in Lateinamerika sollen nächstes Jahr folgen. In den USA hat DHL eCommerce 18 Distributionszentren und ist einer der größten Partner des United States Postal Service (USPS). DHL eCommerce kann so Vorsortierrabatte nutzen und erreicht schneller seine Kunden.

Fußball-Rekordmeister FC Bayern München begrüßt die Ausweitung der Onlinekapazitäten, die DHL durch neue Investitionen in den USA erreichen wird. Während der Sommer-Tour, die die Mannschaft nach New York City, Charlotte und Chicago führt, unterstrich der Verein, dass er seine Fan-Gemeinde in den USA ausbauen und seinen Fans die neuesten Fanartikel, wie beispielsweise neue Trikots und andere Merchandising-Produkte anbieten möchte. Erst im vergangenen Jahr eröffnete der FC Bayern München zusammen mit seinem offiziellen Logistikpartner DHL den ersten Onlineshop in Asien.

Quelle:DHL