Suchmaschinenwerbung ist sehr komplex. Trusted Shops erläutert 7 Tipps, mit denen Shopbetreiber Google AdWords bestmöglich nutzen können.

1. Mit dem Google Suchnetzwerk starten

Bei Google AdWords gibt es verschiedene Netzwerke zum Werben. Das Suchnetzwerk deckt generell die Google-Suche mit allen vertikalen Suchen (Shopping, Maps, etc.) ab. Es können aber auch Google-Partner mit einbezogen werden, z. B. AOL. Zum Start sollten diese erst einmal nicht mit einbezogen werden, um die Ergebnisse nicht zu sehr zu vermischen. Die Netzwerke sind in den Einstellungen der eigenen Kampagnen zu finden.

2. Struktur schaffen

Eine feine und klare Struktur in den AdWords ist Voraussetzung für hohe Qualität und somit günstige Klickpreise. Shopbetreiber sollten Kampagnen als Oberstruktur nutzen und die thematisch zusammenhängenden Keywords in Anzeigengruppen verfeinern. Der Vorteil: Pro Anzeigengruppe können individuelle Anzeigen eingestellt werden – und je besser die Anzeige zur tatsächlichen Suchanfrage passt, desto höher wird die Qualität des Keywords berechnet und je besser wird eine Anzeige geklickt werden. Das wirkt sich wiederum positiv auf den Qualitätsfaktor aus.

3. „Weitgehend passend“ sehr sparsam benutzen

Wenn Shopbereiber neue Keywords einbuchen und keine weiteren Symbole benutzen, wird das Keyword als weitgehend passend behandelt. Das bedeutet, dass Google hier die größtmögliche Entscheidungsfreiheit hat, wann eine Anzeige zu weiteren verwandten Suchbegriffen geschaltet wird, z. B. bei Synonymen. Das Problem ist: wenig Kontrolle, ob die Suchbegriffe zu den Produkten passen. Zudem kann die Anzeige nicht mehr so fein auf die Anfrage abgestimmt werden. Beispiel: Ein Shopbetreiber bucht rote schuhe und seine Anzeige erscheint bei der Suchanfrage rote sneaker, obwohl der Händler keine Sportschuhe verkauft. So geht es besser: mit passenden Wortgruppen, die durch Anführungsstriche festgelegt werden („rote schuhe“), können Produkte sehr klar definiert werden. Rechtschreibfehler sowie Einzahl oder Mehrzahl werden bei der Suchanfrage trotzdem berücksichtigt. Mehr zu den Keyword-Optionen bietet die Google-Hilfe.

4. Die tatsächlichen Suchanfragen checken

Selbst wer sparsam mit der Keyword-Option „weitgehend passend“ umgeht, auch für den lohnt sich ein Blick in die tatsächlichen Suchanfragen (Reiter Keywords -> Details -> Search Terms).

Ist also als Keyword „rote schuhe“ eingebucht, kann die Anzeige für rote schuhe kaufen oder günstige rote schuhe erscheinen. Stellt man dann fest, dass das sinnvolle Begriffe sind, die entsprechende Impressionen erreichen, sollten die Keywords zusätzlich mit eingebucht werden. Damit wird eine hohe Qualität sicher gestellt, da diese Keywords noch spezifischer sind. Stellt man fest, dass Begriffe dabei sind, die nicht relevant sind, kann die Qualität trotzdem verbessert werden: Diese Keywords sollten negativ eingebucht werden, um so weitere Anzeigenschaltungen zu diesem Begriff zu verhindern.

5. Die Kontrolle behalten

Viele Shopbetreiber befürchten hohe Kosten, wenn sie Adwords schalten. Doch wenn das Tagesbudget realistisch eingestellt wird, können die monatlichen Kosten sehr genau bestimmt werden. Für eine feine Struktur mit unterschiedlichen Kampagnen, wie in Punkt 2 vorgeschlagen, muss für jede Kampagne ein Budget festlegt werden, was die Berechnung unübersichtlicher macht. Shopbetreiber können aber auch ein zentrales Budget festlegen, das für alle gewünschten Kampagnen geht. Dazu wählt man in der linken Navigation die „Shared library“ aus und dort den Punkt „Budgets“. Dort kann ein Tagesbudget erstellt werden, das anschließend für alle Kampagnen angewählt werden kann.

Doch mehr Geld auszugeben lohnt sich natürlich dann, wenn dafür entsprechende Verkäufe erzielt werden. Deswegen sollten Shopbetreiber von Anfang an Conversion-Tracking als Erfolgkontrolle einrichten und analysieren, ob sich die Investitionen in die AdWords Anzeigen lohnen.

6. Reichweite mit dem Display Netzwerk erweitern

Wer Textanzeigen eingerichtet hat, kann für mehr Reichweite auch Anzeigen im Display Netzwerk schalten. Das Display Netzwerk umfasst verschiedene Webseiten Dritter, auf denen potenzielle Kunden erreicht (durch Eingrenzung der Zielgruppe über Interessen, etc.) oder zurückgeholt (Remarketing) werden können. Google bietet hierfür eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Wichtig: Unbedingt daran denken, Frequency capping zu definieren. Damit wird die maximale Einblendung der Anzeige pro Nutzer angegeben. Wie häufig die Einblendung für Produkte optimal ist, muss ausprobiert werden. Als Startwert bieten sich maximal 5 Einblendungen pro Tag an.

7. Produkt optimal präsentieren mit Google Shopping

Google Shopping funktioniert als Produktsuchmaschine und gehört seit Anfang 2013 zum bezahlten Bereich des Suchmaschinenmarketings. Produktanzeigen können für Nutzer angezeigt werden, wenn die Shoppinganzeigen in der allgemeinen Suche erscheinen oder die Nutzer direkt bei Google nach Shopping filtern. Shopbetreiber müssen als erstes einen Google Merchant Account anlegen und eine Produktliste bereitstellen, die sich regelmäßig aktualisiert. Anschließend sollten Merchant Center und AdWords miteinander verknüpft werden. Danach erstellen Shopbetreiber eine separate Shopping-Kampagne.

Zur Ausspielung der Produktanzeigen wird die Produktliste herangezogen. Es werden keine Keywords zum Ausspielen der Anzeigen benötigt. Tipp: negative Keywords können allerdings hinzugefügt werden. Die tatsächlichen Suchanfragen sollten also überprüft werden und entsprechende Begriffe ausgeschlossen werden.

Via: Trusted Shops

Amazon Flex ist in Seattle online gegangen:Private Paketfahrer können sich ab sofort bewerben und ein Zusatzeinkommen von $18 – $25 generieren, wenn sie Prime Now Pakete für Amazon ausfahren.
Um sich zu qualifizieren müssen Paketfahrer über ein eigenes Auto und ein Android Smartphone verfügen und den Background-Check bestehen.
Sie können sich dann als Amazon Fahrer für 2, 4 oder 8 Stunden Schichten eintragen.
Nach Seattle sollen Manhattan, Chicago, Baltimore, Miami, Dallas, Austin, Indianapolis, Atlanta und Portland folgen.

Negative Produktrezensionen sind immer ein Ärgernis, aber heute habe ich ein besonderes Ärgernis entdeckt:
Ein Amazon Rezensent nimmt sich Angebote vor,die viel Traffic bringen, bewertet dann negativ, um auf der anderen Seite Produkte zu bewerben, die er mit seiner PartnerID zum Amazon Partnerprogramm verlinkt.
Ein aktuelles Beispiel: Die Brita Wasserfilter Fjord Jahrespackung ist aktuell Bestseller Nummer 1 in der Kategorie „Filterkannen für Trinkwasser“, hat also viel Traffic. Er bewertet dieses Produkt mit 1 Stern und schlägt auch gleich ein Alternativprodukt vor. Folgt jemand diesem Link und kauft sein Alternativprodukt, bekommt er für den Kauf eine Provision von Amazon.
Auf diesem Weg möchte er also Provisionen kassieren und nimmt dabei in Kauf, dass der Verkäufer, der ihm den Traffic erst möglich macht, auf einer negativen Rezension sitzen bleibt.
Von bisher 62 abgegebenen Rezensionen sind 53 Rezensionen 1 Sterne Rezensionen mit einem Partnerlink zu einem Alternativprodukt.
Seit über einem Jahr betreibt er dieses Spiel bereits und scheint bei Amazon damit durchzukommen.
Glaubwürdiger werden Amazon Rezensionen durch solche Spielchen nicht.

Update: Amazon hat endlich reagiert und die Rezensionen gelöscht.

eBay-Käufer in Deutschland können sich ab sofort über ein zusätzliches attraktives Angebot freuen. Das neue Outlet von Media Markt lädt mit hochwertigen Ausstellungs- und Einzelstücken zu Sonderpreisen zum Stöbern ein. Damit baut Media-Saturn Deutschland seine Zusammenarbeit mit dem Online-Marktplatz weiter aus. Die Kooperation mit eBay ist ein wichtiger Baustein in der Multichannel-Strategie des Elektronikhändlers, da er so das Angebot einer weiteren Zielgruppe im Netz zugänglich macht.

Die Zusammenarbeit von eBay und Media-Saturn hat bereits 2012 mit dem Launch des Saturn Outlets bei eBay begonnen. Seit Beginn dieses Jahres bieten Media Markt und Saturn, Deutschlands und Europas größte Elektronikfachhändler, auch ihr reguläres Online-Sortiment bei eBay an. „Nach dem erfolgreichen Start unserer eBay Shops und angesichts der großen Nachfrage in unserem Saturn Outlet, ist die Eröffnung des Media Markt Outlets bei eBay ein weiterer logischer Schritt in der Umsetzung unserer Multichannel-Strategie“, erklärt Wolfgang Kirsch, CEO der Media-Saturn Deutschland GmbH. „Über eBay haben wir jetzt Zugang zu mehr als 17 Millionen zusätzlichen potenziellen Kunden in Deutschland“, so Wolfgang Kirsch.

Schnelle Schnäppchen für eilige Käufer
Mehr als 120 Media Märkte aus ganz Deutschland beteiligen sich schon mit eigenen Angeboten an dem neuen Media Markt Outlet bei eBay. Einzelne Märkte listen hier bereits bis zu 300 Artikel. Bei den angebotenen PCs, Kameras, Tablets, Handys oder Haushaltsgeräten handelt es sich um hochwertige Ausstellungsstücke oder Sonderposten zu besonders attraktiven Preisen. Sie können online erworben oder auch in den einzelnen Märkten bestellt, bezahlt und vor Ort abgeholt werden. Durch den Service „Click & Collect“, also kaufen bei eBay und Abholen im Media Markt, können eilige Käufer ihr neues Elektronik-Schnäppchen binnen vier Stunden in den Händen halten.

Millionen potenzieller Kunden für lokale Händler
„Gemeinsam mit Media-Saturn ist es uns bereits gelungen, eine bestehende stationäre Vertriebsstruktur mit modernem Multichannel-Vertrieb zu verbinden. Über das neue Outlet auf unserem Online-Marktplatz gewinnen die lokalen Media Märkte einen zusätzlichen Kanal für den Abverkauf ihrer Restposten und Ausstellungsstücke. Sie erreichen Millionen potenzieller Kunden nicht nur am Desktop, sondern auch jederzeit unterwegs über das Smartphone oder Tablet. Gleichzeitig gelangen durch ‚Click & Collect‘ aber auch wieder neue Käufer in die Märkte“, so Dr. Stephan Zoll, Deutschland-Chef von eBay.

Seit Jahresbeginn sind bereits alle regulären Angebote lagernder Artikel auch über die neuen eBay Shops von Media Markt und Saturn zum „Sofort Kaufen“-Preis erhältlich. Zu den Angeboten von Media Markt und Saturn kommen eBay-Kunden, indem sie nach dem gewünschten Produkt suchen oder Media Markt bzw. Saturn in die Suchmaske eingeben. Mit einem Klick werden sie in den jeweiligen eBay Shop – Media Markt oder Saturn – geführt, wo sie nach Herzenslust stöbern und einkaufen können.

Es war eine ruhige Woche und das spiegelt sich auch in der kurzen Liste der Links und Leseempfehlungen der Woche wider:

e-Commerce

Die schönste Form der Personalisierung – verführen Sie zu Impulskäufen
Via: etailment

Content-Marketing für Dummies: 7 Tipps für deinen perfekten Start im E-Commerce
Via: T3N

Millionen Produkte 10 Prozent günstiger: Crowdfox will sich mit Amazon anlegen
Via: T3N

eBay

Frankfurter Gruppe: Gemeinsam auf eBay
Via: Internetworld

Social Media

Wie wird man als Unternehmen auf Instagram erfolgreich?
Via: basicthinking

Recht

Elektro- und Elektronikgeräte: Herstellerkennzeichnung muss dauerhaft sein
Via: Internetworld

Schönes Wochenende!

PayPal hat heute die Verfügbarkeit der Bezahlmethode Rechnung für PayPal PLUS bekannt gegeben. Damit komplettiert PayPal seine Anfang dieses Jahres neu vorgestellte Bezahllösung PayPal PLUS. Online-Händler können ihren Kunden mit PayPal PLUS nun einfach und bequem das Bezahlen per PayPal, Lastschrift, Kreditkarte und Rechnung anbieten. Dabei gelten für alle vier Bezahlmethoden der bekannte Käufer- und Verkäuferschutz von PayPal.

Speziell für kleine und mittelständische Unternehmen konzipiert, bietet PayPal PLUS die vier beliebtesten Bezahlmethoden der Deutschen aus einer Hand. Jeder zweite Online-Shopper (53,7 Prozent) hat schon einmal einen Kauf abgebrochen, weil keine der bevorzugten Bezahlmethoden angeboten wurde – das hat eine Befragung des ECC Köln für dessen Studie „Payment im E-Commerce Vol. 19 – Der Internetzahlungsverkehr aus Sicht der Händler und der Verbraucher“ ergeben. Genau hier setzt PayPal PLUS an und gibt Händlern die Möglichkeit, das Bezahlen in ihrem Online-Shop zu optimieren.

Dabei haben Händler mit PayPal PLUS stets alle Zahlungen im Blick: Egal, ob der Kunde per PayPal, Lastschrift, Kreditkarte oder Rechnung bezahlt – die Zahlung wird dem PayPal-Konto des Händlers gutgeschrieben. Gebühren fallen zudem nur auf Transaktionsbasis an, das heißt es werden keine Einrichtungs- oder Monatsgebühren erhoben. Weitere Bezahlarten wie Vorkasse, Nachnahme oder andere Bezahldienste können natürlich jederzeit eigenständig oder über Drittanbieter hinzugefügt werden. PayPal PLUS ist zudem für die Darstellung auf mobilen Geräten optimiert und somit bestens für den modernen Multichannel-Handel gerüstet.

„Rechnung ist für viele Deutsche nach wie vor eine der beliebtesten Bezahlmethoden. Wir freuen uns, unseren Händlern mit PayPal PLUS nun eine Komplettlösung anbieten zu können, die es ihnen ermöglicht, ihren Kunden noch mehr Komfort und Auswahl bei der Bezahlung im Online-Shop zu bieten“, so Jörg Schille, Leiter Mittelstand & Partnerschaften bei PayPal. „Die positive Resonanz unserer Händler auf die Vorstellung Anfang dieses Jahres und die Rückmeldungen von Händlern, die die Lösung bereits in ihren Shop integriert haben, zeigen uns, dass wir dem Markt mit PayPal PLUS einen echten Mehrwert liefern.“

„Wir haben PayPal PLUS vor einigen Monaten als Bezahllösung in unseren Online-Shop implementiert und sind sehr zufrieden mit den bisher erzielten Ergebnissen. Konkret konnten wir die Konversionsrate bereits um 26 Prozent steigern“, erklärt Eugen Donhauser, Technischer Leiter bei GUTSCHILD.de, einem Anbieter von Kfz-Kennzeichen.

Händler können die Integration von PayPal PLUS sowohl leicht selbst durchführen als auch über ihr vorhandenes Shopsystem vornehmen. Seit der Einführung Anfang des Jahres haben bereits Shopware, OXID, Gambio und Magento die neue Bezahllösung in ihre Software-Lösungen eingebunden und werden diese Integration in Kürze um Rechnungszahlung erweitern. Darüber hinaus planen weitere Shopsystem-Anbieter wie ePages, JTL, Plentymarkets und xt:Commerce, PayPal PLUS in den kommenden Wochen und Monaten zu integrieren.

1Quelle: Payment im E-Commerce Vol. 19. Der Internetzahlungsverkehr aus Sicht der Händler und der Verbraucher. ECC Köln.

Quelle: PayPal

ChannelAdvisor CEO David Spitz hält es nach den Auswertungen von ChannelAdvisor für möglich, dass Jet.com schon 2016 die Nummer 3 nach eBay und Amazon sein könnte und damit in Rekordzeit an alteingesessenen Playern wie Sears,Best Buy oder Newegg vorbeizieht.
Betrachtet man die Zahl der Wiederholungskäufer liegt Jet.com heute mit 23 Prozent schon vor eBay (17%) und Amazon (11%) und das ist für einen Newcomer, von dem niemand so richtig wusste, wie er einzuschätzen ist, beachtlich.
Aktuell steht Jet.com auf Platz 4 und so wie es aussieht, zieht Jet.com keine Kunden von eBay und Amazon, sondern von den anderen Marktplätzen ab, denn die Umsätze bei eBay und Amazon sind konstant geblieben.
Die Zahlen beruhen auf den Auswertungen der Händler, die ChannelAdvisor nutzen, aber diese Zahlen dürften durchaus repräsentativ sein.
Jet.com war als eine Art Shoppingclub erst in der zweiten Jahreshälfte 2015 an den Start gegangen.
Kunden zahlen einen Jahresbeitrag von knapp 50 Dollar, dafür sollen sie bei Jet.com 10-15 Prozent gegenüber den Rivalen wie Amazon & Co einsparen.

Eine Woche neigt sich wieder dem Ende zu und damit kommen hier die Links und Leseempfehlungen für das Wochenende:

e-Commerce

Kundenmeinungen treiben Umsätze von Webshops an
Via: Internetworld

Amazons unfaires China-Business
Via: Heise

SEO

Amazon SEO: Die lohnende Optimierung für einen der größten Händler der Welt
Via: Onlinemarketing.de

Sollte man als Shop-Betreiber ein Forum/eine Community betreiben?
Via: Internetkapitäne

Mythos oder Wahrheit: 261 Rankingfaktoren von Google auf dem Prüfstand
Via: Onlinemarketing.de

Recht

Muss der Verkäufer eine mangelhafte Ware zum Zwecke der Nacherfüllung vom Käufer abholen?
Via: IT-Recht-Kanzlei

Pflicht des Onlinehändlers zur Rücknahme von Elektro- und Elektronikaltgeräten (EAG
Via: IT-Recht-Kanzlei

Sind Kabel mit Stecker tatsächlich grundpreispflichtig?
Via: IT-Recht-Kanzlei

1 Bild sagt mehr als 1000 Worte: Fotos von Pixelio, Fotolia & Co. rechtskonform nutzen
Via: IT-Recht-Kanzlei

Schönes Wochenende!

eBay feiert in diesen Tagen seinen 20. Geburtstag. Im September 1995 als Hobby des Programmierers Pierre Omidyar in den USA gestartet, hat sich eBay zu einem lebendigen globalen Online-Marktplatz mit 157 Millionen aktiven Käufern, 25 Millionen Verkäufern und 800 Millionen stets verfügbaren Artikeln weltweit entwickelt. „Wir sind Partner von Verkäufern aller Größe – gewerblichen genauso wie privaten. Dadurch können wir auf unserem Marktplatz ein Sortiment anbieten, das in Breite und Tiefe einzigartig ist. Ob Neues oder Gebrauchtes, Alltägliches oder Seltenes, Trendiges oder Einzigartiges – wenn etwas auf der Welt existiert, steht es höchstwahrscheinlich bei eBay zum Verkauf“, so Dr. Stephan Zoll, Deutschland-Chef von eBay.

Zum 20. Geburtstag startet eBay in Deutschland das neue Programm eBay Plus. Im Rahmen von eBay Plus können Käufer für eine Jahresgebühr von 19,90 Euro für alle eBay Plus-Artikel kostenlosen und besonders schnellen Versand sowie einmonatigen kostenlosen Rückversand in Anspruch nehmen. Besonders schneller Versand bedeutet, dass der Verkäufer bei Eingang einer Bestellung bis 14:00 Uhr diese noch am gleichen Tag bearbeitet und versendet, so dass der Käufer die Ware in der Regel bereits am nächsten, allerspätestens am übernächsten Tag erhält. Außerdem erhalten die Käufer im Rahmen von eBay Plus kostenlosen Zugang zu exklusiven Deals und Promotions sowie zu weiteren Vorteilen, beispielsweise im Bereich Verkaufen bei eBay.

Derzeit ist geplant, dass eBay Plus ab Ende September sukzessive auf dem deutschen eBay-Marktplatz eingeführt und spätestens im November für alle deutschen eBay-Nutzer verfügbar sein wird. Zum Start des Programms werden etwa zehn Prozent aller Angebote von gewerblichen deutschen eBay-Händlern im Rahmen von eBay Plus kaufbar sein. Das sind mehrere Millionen Artikel.

„Mit der Einführung von eBay Plus in Deutschland bauen wir die Optionen für Käufer im Bereich Versand noch weiter aus. Gleichzeitig reagieren wir mit dem Programm darauf, dass einfache Rückgabemöglichkeiten ein entscheidender Faktor für deutsche Käufer beim Online-Handel sind. Dies ist das eindeutige Ergebnis verschiedener Studien, die wir durchgeführt haben“, so Stephan Zoll. „Für die deutschen Käufer sind einfache Rückgabemöglichkeiten das wichtigste Kriterium bei der Entscheidung, wo ein Online-Kauf durchgeführt wird, während in anderen Ländern wie den USA und Großbritannien andere Faktoren wie Kundenservice oder leichte Auffindbarkeit der Artikel als wesentlich wichtiger betrachtet werden. Mit eBay Plus reagieren wir auf die hohe Bedeutung von Rückgabemöglichkeiten für deutsche Online-Käufer – kostenloser Rückversand ist ein zentraler Bestandteil des Programms.“

Verkäufer, die mit ihren Artikeln an eBay Plus teilnehmen möchten, müssen unter anderem den Status „Verkäufer mit Top-Bewertung“ besitzen und ein einmonatiges kostenloses Rückgaberecht einräumen, wobei eBay kostenlose Rücksendeetiketten zur Verfügung stellt. Außerdem profitieren Verkäufer davon, dass eBay 15 Prozent Rabatt auf die Verkaufsprovision bei eBay Plus-Transaktionen gewährt und die eBay Plus-Artikel durch Logo und Filter in der Suche hervorgehoben werden. Durch die Teilnahme an eBay Plus können sich Verkäufer so positiv von anderen Marktteilnehmern abheben.

Gestartet wird das Programm eBay Plus ausschließlich in Deutschland. Es ist auf die speziellen Bedürfnisse der deutschen Online-Käufer ausgerichtet.

Mehr Informationen zu eBay Plus sind hier zu finden.
Quelle: eBay

Auf dem vom BVOH in Berlin veranstalteten ElektroG-Gipfel wird es deutlich: Der Onlinehandel befindet sich mit der Umsetzung des ElektroG im Bereich der Unmöglichkeit. In einer hochkarätig besetzte Runde diskutierten Dr. Andreas Bruckschen (Bundesverband der deutschen Entsorger BDE), Elisabeth Kotthaus, (Politische Abteilung der EU-Kommission), Alexander Goldberg (ear), Gerhard Jokic (Remondis Electrorecycling), Jost Vielhaber (reuter.de) mit dem BVOH-Präsidenten Oliver Prothmann. Eine Schlussfolgerung der Expertenrunde: Es werde bei diesem Gesetz auf einzelgerichtliche Entscheidungen ankommen, um zu sehen wie das Gesetz gelebt werden könne. Die Empfehlung der Experten an die Onlinehändler: Schließen Sie sich zusammen und suchen Sie nach Lösungen, die Sie entpflichten. „Wichtig ist jetzt, dass wir pragmatische Lösungen für die Händler erarbeiten. Deshalb fordere ich die anderen Verbände, insbesondere den HDE sowie die Entsorgungsindustrie und die Verantwortlichen der Exekutive in Bund und Ländern auf, sich mit uns an einen Tisch zu setzen um endlich die Lösungen zu erarbeiten, die der Gesetzgeber bislang versäumt hat“, fordert Oliver Prothmann, Präsident des Bundesverband Onlinehandel e.V. in Berlin.

EU-Kommission sieht Lösungen des Runden Tischs erwartungsfroh entgegen

Die Lösungen eines „Runden Tischs“ werden auf ein offenes Ohr in Brüssel stoßen, denn aus der EU-Kommission sei zu vernehmen, dass man dort ein offenes Ohr für die Onlinehändler habe. Sollte das Gesetz nicht umsetzbar sein oder zu großen wirtschaftlichen Schaden verursachen, so werde es die Kommission dann für das kommende ElektroG3 berücksichtigen. Doch bis dahin müssen die kleinen und mittelständischen Unternehmen alleine mit den Lücken im Gesetz leben. Ob das in der Praxis umzusetzen ist, wird sich zeigen. Von dem Gesetz sind viele KMU betroffen, die aufgrund der bürokratischen Auflagen und finanziellen Folgen des ElektroG möglicherweise in einem Jahr pleite sind. „Bis jetzt ist das ElektroG ein massiver Wettbewerbsvorteil für den stationären Handel“, sagt Oliver Prothmann.

Zusammenfassend muss man feststellen, dass auf den Handel eine Rücknahmepflicht, Registrierungspflicht, Niederlassungspflicht, Garantiepflicht und Informationspflicht zukommt. Aber alle Experten sind sich einig, dass es zu keiner Erhöhung der Rückgabe-Quote bei Elektro- und Elektronikaltgeräten kommen wird. Das einzige, was ansteigen wird, ist die Abmahn-Quote!

Der BVOH wird jetzt die Ergebnisse der Diskussionen und Vorträge zusammenfassen und bewerten und zeitnah der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung stellen.

Quelle: BVOH