Die Woche neigt sich dem Ende zu und damit kommen hier die Links und Leseempfehlungen für das Wochenende:

e-Commerce

Wenn Sie wirklich wissen wollen, was Ihre Konkurrenten machen
Via: etailment

Große und großartige Händler-Ideen für Instagram
Via: etailment

Junge Online-Kunden anspruchvoll bei der Lieferung
Via: Onlinemarktplatz

In einer Welt ohne Läden: Wie sich kleine Unternehmen durch innovatives Denken im Onlinehandel positionieren können
Via: etailment

Wie Händler ihre Kunden online vertreiben und fünf Beispiele, wann sie unter Strom stehen
Via: etailment

PayPal

PayPal führt das Bezahlen ohne Passwort ein
Via: T-Online

Recht

AGB-Klausel “Teillieferungen sind zulässig” ist unzulässig!
Via: Shopbetreiber-Blog

Ab welchem Zeitpunkt sind Onlinehändler verpflichtet, Elektro- und Elektronikaltgeräte (EAG) zurückzunehmen?
Via: IT-Recht-Kanzlei

Ebay Kleinanzeigen-Nutzungsbedingungen: Was ist erlaubt und was nicht?
Via: Onlinehändler-News

ElektroG2: Deutsche Händler, die Elektrogeräte nach Österreich versenden werden derzeit abgemahnt
Via: IT-Recht-Kanzlei

Schönes Wochenende!

Das Bundeskartellamt in Bonn stellt heute in einer lang erwarteten Entscheidung klar: Marktplatzverbote und Beschränkungen des Internetvertriebs sind rechtswidrig. Die Entscheidung des Kartellamts bedeutet für die Onlinehändler, dass sie ihre Waren in Zukunft ungehindert über Online-Marktplätze, wie Amazon, eBay oder Rakuten, sowie Preis-Suchmaschinen vertreiben dürfen. Mit ihrem heutigen Machtwort schließt die Bonner Behörde ein fast drei Jahre dauerndes Ermittlungsverfahren mit einer wegweisenden Entscheidung ab. „Eine gute, ein wichtige, eine richtige Entscheidung des Bundeskartellamts. Das führt zu mehr Rechtssicherheit für den Onlinehandel. Viele deutsche Gerichte werden diese Entscheidung als Grundlage ihrer Rechtsfindung nutzen. Dafür haben wir jahrelang gearbeitet“, sagt Oliver Prothmann, Präsident des Bundesverband Onlinehandel e.V. (BVOH). Die vom Kartellamt verbotenen Beschränkungen hatte der Sportartikelhersteller Asics in seinen Vertriebsbestimmungen vorgesehen. Beschränkungen und wie man als Händler die Entscheidung des Bundeskartellamts sinnvoll für sich nutzen kann, ist ein wichtiges Thema auf dem
Tag des Onlinehandels“ den der BVOH am 9. September 2015 in Berlin veranstaltet. Der BVOH diskutiert mit dem Bundeskartellamt und der zuständigen EU-Kommission über diese Beschränkungen im Onlinehandel.

Entscheidung des Bundeskartellamts hat Signalwirkung für den Onlinehandel

Die Entscheidung des Kartellamts entfaltet eine Signalwirkung weit über den konkreten Fall hinaus. Bereits im letzten Jahr hatten verschiedene Gerichte in Verfahren gegen Markenhersteller Marktplatzverbote für unzulässig erklärt. Auch hatte das Kartellamt ebenfalls im letzten Jahr eine Abmahnung gegen Asics ausgesprochen und adidas musste auf Rücksprache mit dem Kartellamt jegliche Online-Beschränkungen eingestellt. Dennoch spielten viele Hersteller auf Zeit und wendeten Vertriebsbeschränkungen und Marktplatzverbote weiter an. Diese heutige Entscheidung aus Bonn beseitigt nun letzte Unsicherheiten.

„Das ist ein großer Tag für den Onlinehandel, für alle Händler und nicht zuletzt für den Verbraucher“, sagt Oliver Prothmann. Online-Beschränkungen schaden insbesondere auch stationären Händlern im ländlichen Raum, denen sie einen wichtigen, weiteren Vertriebskanal abschneiden und damit Existenzen gefährden. Nicht zuletzt wird vor allem durch Marktplatzverbote die Möglichkeit für den Verbraucher, Angebote zu vergleichen, beschränkt, was letztlich zu schlechter Verfügung und höheren Preisen führt.

Bundeskartellamt schließt Hintertürchen

Mit der heutigen Entscheidung des Bundeskartellamts ist endgültig klar, dass Vertriebsbeschränkungen, die Händlern die Nutzung von Online-Shops, Online-Marktplätzen, Preis-Suchmaschinen und Online-Werbung verbieten, unzulässig sind. „Das gilt natürlich genauso für Klauseln, die zwar nicht so eindeutig formuliert sind, aber das gleiche Ziel verfolgen“, betont Oliver Prothmann. Im Januar etwa hatte Asics versucht, die Beschränkungen in neuen Bestimmungen bei seinen Händlern durchzusetzen. Daraufhin hatte das Kartellamt die Verhandlungen mit Asics abgebrochen, nachdem seitens der Behörde im Zuge der Anwendung des geänderten Vertriebssystems Beschränkungen des Internetvertriebs gesehen wurde.

Klagen lohnt sich jetzt

Wie der BVOH bereits hier berichtet hat und nun auch das Bundeskartellamt in der Veröffentlichung hingewiesen hat, überprüft die Europäische Kommission Online-Beschränkungen. In einer Sektoruntersuchung eCommerce mit einem ausführlichen Fragebogen, der in Deutschland an über 500 Händler geschickt wurde, fragt die EU nach Beispielen aus der Praxis. „Ich kann nur jedem Händler empfehlen, an dieser Befragung teilzunehmen“, rät Oliver Prothmann. Eine solche Beteiligung ist auch möglich, wenn man nicht von der Kommission angeschrieben wurde, da auch eine Initiativ-Beantwortung möglich ist. „Überdies sollte sich jeder Händler nach der heutigen Entscheidung aktiv gegen jedwede Form von Vertriebsbeschränkungen, wie Marktplatzverbote, zur Wehr setzen“, so Oliver Prothmann. Die Chancen stehen ausgezeichnet, dass die Gerichte dem Kartellamt folgen und zugunsten der Onlinehändler entscheiden und der Bundesverband Onlinehandel kann unterstützen.

Beschränkungen – Worum geht es?

Einseitige Verkaufsverbote durch einzelne Hersteller bedrohen Arbeitsplätze und die Existenz von Händlern, indem sie Händler von ihrem oft wichtigsten Verkaufskanal abschneiden und ihnen damit die Möglichkeit nehmen, preisgünstige und beliebte Online-Plattformen in einem wettbewerbsorientierten Markt zum Vorteil der Kunden zu nutzen. Verbrauchern nimmt man so den Zugang zu transparenten Preisen und der zusätzlichen Auswahl, von der sie im Online-Handel profitieren.

Das Programm für den Tag des Onlinehandels finden Sie hier.

Mehr Informationen zum ElektroG-Gipfel finden Sie hier: www.e-gipfel.de

Quelle: BVOH

BurdaDirect, ein Unternehmen des Medienkonzerns Hubert Burda Media, übernimmt alle Anteile von PaketPLUS, dem europaweiten Versandnetzwerk für Paketbeilagen. BurdaDirect hatte bereits seit Mai 2012 eine Mehrheitsbeteiligung an dem Berliner Unternehmen. Mit der vollständigen Übernahme festigt und erweitert BurdaDirect seine Expertise im Bereich crossmediale Kampagnen.

„Das Geschäftsfeld für Paketbeilagen hat sich in den vergangenen Jahren rasant entwickelt und das Wachstumspotenzial ist enorm. Diesen zukunftsträchtigen Markt möchten wir gemeinsam mit PaketPLUS weiterhin aktiv gestalten“, erklärt Michael Rohowski, Geschäftsführer von BurdaDirect. „PaketPLUS stellt eine optimale Ergänzung unseres Portfolios dar, weshalb wir uns entschieden haben, unsere Mehrheitsbeteiligung auf 100 Prozent anzuheben“, ergänzt Rohowski.

Die Gründer und Geschäftsführer Bastian Mell und Dr. Alexander Schwinn bleiben bis Ende dieses Jahres weiter als Geschäftsführer von PaketPLUS tätig. Ab 2016 werden beide PaketPLUS in beratender Funktion weiter unterstützen. Der neue Geschäftsführer wird in Kürze vorgestellt und bis zur Übergabe der Geschäfte eng mit den beiden Gründern zusammenarbeiten.

„Die vollständige Übernahme von PaketPLUS durch BurdaDirect markiert einen wichtigen Meilenstein in unserer Unternehmensgeschichte. Sie ermöglicht eine stärkere Positionierung von PaketPLUS als einer der größten Marketingkanäle für Paketbeilagen – sowohl national als auch international“, so Bastian Mell, Gründer und Geschäftsführer von PaketPLUS.

PaketPLUS verzeichnet inzwischen mehr als 6.000 Versandpartner in Deutschland, Großbritannien und Frankreich. Erst im November vergangenen Jahres feierte das Unternehmen den Versand von mehr als 100 Millionen Paketbeilagen in 2014. Seit seiner Gründung bringt es das Versandnetzwerk damit auf weit über 500 Millionen versendete Beilagen.

Via: PaketPLUS

Preisvergleiche stellen eine beliebte Verkaufsförderungsmaßnahme dar. Indem das eigene Angebot als besonders günstig dargestellt wird, soll der Verbraucher zum Kauf angeregt werden. Allerdings besteht hier auch ein erhebliches Irreführungspotential und bei Verstößen gegen das UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) drohen Abmahnungen. Madeleine Pilous, Legal Consultant bei Trusted Shops, erläutert die fünf größten Stolpersteine bei der Werbung mit Preisvergleichen.

1. Werbung mit „Statt“-Preisen
Viele Onlinehändler heben preisliche Vorteile hervor, indem Sie ihrem günstigen Preis einen anderen, höheren Preis gegenüberstellen („70 EUR statt 100 EUR“). Dies kann auch geschehen, indem der höhere Preis neben dem niedrigen durchgestrichen wird, um so den gewährten Preisnachlass zu verdeutlichen (Streichpreise). Solche Preisgegenüberstellungen sind grundsätzlich zulässig, solange sie nicht irreführen.

Der BGH hat hierzu entschieden (Urteil v. 17.03.2011, I ZR 81/09 – Original Kanchipur), dass der durchgestrichene Preis dem Verbraucher zu erklären ist, da dieser sonst nicht wisse, worauf sich der dieser höhere Preis beziehe. Im Falle der Werbung mit einem Einführungspreis kämen sonst neben dem Preis nach Beendigung der Verkaufsaktion auch der Preis des Produktes auf anderen Märkten oder der Preis für Ware vergleichbarer Qualität in Betracht. Das bedeutet: Bei Preisvergleichen darf der Vergleichsmaßstab also nicht unklar bleiben. In der Praxis wird es sich bei Streichpreisen häufig um den zuvor vom Händler geforderten Preis oder die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP) handeln.

2. Zuvor geforderter Preis
Wird bei dem Preisvergleich auf die eigenen, zuvor geforderten Preise Bezug genommen, ist dies in der Werbung zu verdeutlichen. Hierfür genügt im Allgemeinen ein Begriff wie „früher“. Teilweise wird in Literatur und Rechtsprechung vertreten, dass die Verwendung eines gegenübergestellten „Statt“-Preises genüge, um klarzustellen, dass auf einen früheren Preis des Werbenden Bezug genommen wird (so OLG Düsseldorf zu „Statt 49,95 EUR Nur 19,95 EUR“). Wer allerdings auf der sicheren Seite sein will, sollte durch einen entsprechenden Zusatz jede Irreführungsgefahr ausräumen.

3. Keine Mondpreise verwenden
Nach § 5 Abs. 4 UWG wird vermutet, dass es irreführend ist, mit der Herabsetzung eines Preises zu werben, sofern der Preis nur für eine unangemessen kurze Zeit gefordert worden ist. Ist streitig, ob und in welchem Zeitraum der Preis gefordert worden ist, so trifft die Beweislast denjenigen, der mit der Preisherabsetzung geworben hat. Die Frage, wie kurz eine „unangemessen kurze Zeit“ ist, kann nicht pauschal beantwortet werden und ist etwa von der Warenart und der Marktsituation abhängig. Bei dem Verkauf von Markenspirituosen im Einzelhandel seien z.B. zwei Monate ausreichend. Ein Preis sollte also nicht nur deshalb erhöht werden, um im direkten Anschluss mit höheren Rabatten werben zu können.

4. Werbung mit der UVP
Eine weitere Möglichkeit, den eigenen Preis hervorzuheben, bietet die UVP. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Unverbindlichkeit der Preisempfehlung nicht verschleiert werden darf. Im Rahmen der Preisgegenüberstellung ist die unverbindliche Preisempfehlung daher als solche zu bezeichnen, wobei die Abkürzung „UVP“ ebenfalls zulässig ist. Auch die Bezeichnungen „empfohlener Verkaufspreis” oder „empfohlener Verkaufspreis des Herstellers” wertete der BGH als zulässig (BGH, Urteil v. 7.12.2006, I ZR 271/03 – UVP).

Wird auf die UVP Bezug genommen, ist darauf zu achten, dass diese auch aktuell ist. Ist die UVP zum Zeitpunkt der Werbung nicht mehr gültig, weil sie keinen Bestand mehr hat und der Werbende auf diesen Umstand nicht hinweist, ist dies irreführend (BGH, Urteil v. 29.1.2004, I ZR 132/01 – Fortfall einer Herstellerpreisempfehlung). Die Werbung mit einer nicht mehr aktuellen Herstellerpreisempfehlung kann allerdings dann zulässig sein, wenn auf diesen Umstand hingewiesen wird (z.B. durch die Bezeichnung „ehemalige UVP“), da dies ebenfalls eine Orientierungshilfe für den Verbraucher darstellt (BGH, Urteil v. 15.09.1999, I ZR 131/97 – Ehemalige Herstellerpreisempfehlung). Etwas anderes kann allerdings dann gelten, wenn die Preisempfehlung so lang zurückliegt, dass sie für den Verbraucher keine Rückschlüsse mehr erlaubt.

5. Weitere Preisgegenüberstellungen
Mehrdeutige Angaben wie z.B. „Normalpreis“ oder „Katalogpreis“ sollten erläutert werden, um einen klaren Vergleichsmaßstab für den Verbraucher zu schaffen. Auch Vergleiche mit Preisen der Konkurrenz sind zwar grundsätzlich zulässig, müssen aber wahr und vollständig sein. Insbesondere sollten sich die Preisvergleiche hier nur auf identische Produkte beziehen.

Auch wenn kein direkter Preisvergleich stattfindet, ist auf die genaue Formulierung zu achten. Der Hinweis „Jetzt nur je 5 EUR“ wird von den angesprochenen Verkehrskreisen als Hinweis auf eine Preisherabsetzung aufgefasst, sodass dann auch eine solche stattgefunden haben muss (BGH, Urt. v. 15.12.1999, I ZR 159/97 – Preisknaller).

Abschließender Tipp:
Preisgegenüberstellungen bieten großes Werbepotential, allerdings sollte hier stets auf die genaue Ausgestaltung geachtet werden. Ist sie irreführend, besteht Abmahngefahr. Insbesondere ist darauf zu achten, dass für Verbraucher ohne Weiteres erkennbar ist, bei was es sich um den zweiten, höheren Preis handelt. Bei Preisvergleichen mit zuvor geforderten Preisen müssen diese zuvor auch ernsthaft gefordert worden sein. Erfolgt ein Preisvergleich mit der UVP, muss diese auch noch aktuell sein.

Via: Trusted Shops

Wie eBay am Freitag mitgeteilt hat, werden ab Ende August Angebote, die kostenlos versandt und innerhalb von 3 Werktagen geliefert werden, nicht mehr mit dem „Kostenlos & Schnell“-Logo gekennzeichnet.

Der Grund dafür ist, dass eBay im Herbst ein neues Treueprogramm für Käufer einführt: Angebote mit kostenlosem Versand und Lieferung innerhalb von 1 bis zu maximal 2 Werktagen, welche auch die weiteren Voraussetzungen zur Teilnahme erfüllen, werden dann durch ein neues Logo hervorgehoben.

Die Einführung des Warenkorbes wurde von eBay groß gefeiert und nun wird er bei eBay.com in einigen Kategorien schon wieder abgeschafft.
In der geschlossenen „Erwachsenenkatgorie“, die es in Deutschland gar nicht erst gibt, können die Käufer die Einkäufe nicht mehr kombinieren und verlieren so ihre Versandkostenrabatte.
Die Verkäufer müssen für jeden einzelnen Kauf PayPal-Provisionen zahlen und sind auch nicht begeistert.
Probleme sind vorprogrammiert, denn die Käufer möchten natürlich den Versandkostenrabatt erhalten, aber durch die zusätzlichen PayPalgebühren haben die Verkäufer höhere Kosten, die sie einkalkulieren müssen.
Erstatten die Verkäufer die zuviel gezahlten Versandkosten, bleiben sie auf den höheren Paypalgebühren und auf den eBay Gebühren sitzen. Erstatten sie nicht, riskieren sie, Käufer zu verlieren und zusätzlich riskieren sie negative Bewertungen und schlechte DSR.
Das scheint kein Bug zu sein, sondern ist – aus welchem Grund auch immer – tatsächlich so von eBay gewollt.
Eine Ankündigung über diese Änderung gab es im Vorfeld nicht.

Diese Woche ist die Liste mit den Links und Leseempfehlungen für das Wochenende mal wieder recht lang geworden:

e-Commerce

Eigenmarken: Abheben von der Konkurrenz
Via: Internetworld

Karstadt kapituliert vor dem E-Commerce
Via: Shopbetreiber-Blog

Logistik bleibt das A und O im Online-Handel
Via: Shopbetreiber-Blog

Amazon strukturiert sich um und testet Abholdienst
Via: Internetworld

Organische Suchergebnisse werden wichtiger für Webshops
Via: Internetworld

Amazon – Wenn einem Unternehmen alles egal sein kann
Via: Süddeutsche Zeitung

Amazon unterstützt chinesische Händler bei Internationalisierung
Via: Onlinehändler-News

Intelligente Suche: eBay optimiert Suchergebnisse
Via: Internetworld

Marketing

Facebook löst Google als Traffic-Lieferant ab
Via: Internetworld

Recht

Neue Pflichten des Onlinehändlers auf Grund des novellierten Elektro- und Elektronikgesetzes
Via: IT Recht Kanzlei

9,90 Euro Zuschlag für Kreditkartenzahlung ist zu viel
Via: Shopbetreiber-Blog

Niederländische Behörde droht mit hohen Bußgeldern in Sachen Widerrufsrecht
Via: Shopbetreiber-Blog

TIPP der Woche: Akzeptierte Zahlungsmittel und Gebühren: Was ist zulässig?
Via: Trusted Shops

Vollständige Widerrufsbelehrung in Printwerbung erforderlich
Via: Shopbetreiber-Blog

Wettbewerbsrecht: Irreführende Werbung durch Produktbilder
Via: Internetworld

Ebay Rechnungskauf: Rechtstexte in vielen Shops noch nicht aktuell
Via: Onlinehändler-News

Schönes Wochenende!

Am 21. August startet eBay Kleinanzeigen eine neue TV-Kampagne, die das umfassende Angebot auf Deutschlands reichweitenstärkstem Kleinanzeigenportal und dessen Vorteile für Verkäufer in den Mittelpunkt rückt. Ziel der Kampagne ist es, neue Nutzer für eBay Kleinanzeigen zu gewinnen.

„In den vergangenen sechs Jahren hat sich eBay Kleinanzeigen zum Synonym für den Online-Kleinanzeigenhandel entwickelt: Ein Viertel der deutschen Onliner nutzt das Portal mindestens einmal im Monat (Comscore). Das ist vor allem dem großen Angebot und der Einfachheit geschuldet, mit der man hier kaufen und verkaufen kann“, erklärt Nina Falk, Head of Marketing bei eBay Kleinanzeigen. „Schließlich können Verkäufer bei uns die unterschiedlichsten Dinge ohne Verkaufsprovision oder Zwischenhändler verkaufen und ihnen damit eine zweite Chance geben. Das ist nachhaltig, schont den Geldbeutel der Käufer und nützt natürlich auch den Verkäufern.“

Während eBay Kleinanzeigen zuletzt mit Protagonist Ben für seine Immobilienkategorie warb, präsentiert nun ein Duo die Vorteile des Kleinanzeigenmarkts. Im Mittelpunkt der Kampagne stehen zwei 20-Sekünder, die von der für ihren unkonventionellen Stil bekannten Berliner Werbeagentur DOJO kreiert wurden. „In jedem Produkt steckt das Potential, etwas aus ihm machen und damit Geld verdienen zu können – selbst in einer alten Waschmaschine. Von den teils abenteuerlichen Geschäftsideen, die manchen dabei in den Sinn kommen, wollten wir zusammen mit eBay Kleinanzeigen erzählen und dabei deutlich machen, dass es auch viel einfacher geht“, stellt DOJO-Kreativgeschäftsführer Joachim Bosse klar.

Die Spots, die von e+p films realisiert wurden, lassen tief blicken – und zwar in die rege Phantasie der Protagonisten. Denn diese inszeniert Regisseur Hans Knaapen äußerst anschaulich: Strippende Kleiderschränke schwingen das Tanzbein und Waschmaschinen helfen im Zweikampf dabei, die Haushaltskasse ihrer Besitzer aufzubessern. Tatsächlich geht es aber um die Frage nach dem Wohin und dem Wie – wohin mit nicht mehr gebrauchten Alltagsgegenständen? Und wie lassen sie sich zu Geld machen? Das Fazit des Spots: Bei eBay Kleinanzeigen geht das kostenlos, einfach, lokal und außerdem ganz schnell.

Die Spots sind bis zum 4. Oktober in zwei Flights auf verschiedenen privaten Sendern, darunter ProSieben, RTL und Kabel1, zu sehen. Dabei konzentriert sich die Ausstrahlung auf die reichweitenstarken Zeiten am Vorabend und zur Primetime. Zusätzlich werden die Spots in die Video-on-Demand-Angebote von SevenOne Media und IP Deutschland eingebunden. Um die junge Zielgruppe bestmöglich zu erreichen, kommt auch ein umfassendes Targeting zum Einsatz. Ergänzt wird die Online-Präsenz der Spots durch Bannerwerbung und eine Social-Media-Kampagne, die das Thema der Spots aufgreift.

Beide Spots sind bei YouTube verfügbar: https://www.youtube.com/watch?v=gnyWEzx8gHc und https://www.youtube.com/watch?v=vu-Ylhz-59s

Quelle: eBay

Das eBay Reizwort „Upcoming changes“ ist steigerungsfähig, denn in den nächsten Monaten wird es „a lot of the upcoming changes“ geben, das bedeutet: viel Arbeit wird auf die Verkäufer warten.
Ina Steiner von ecommercebytes deutet schon einmal an, worauf sich Verkäufer bei eBay einstellen müssen:

– das eBay Bewertungsystem wird geändert
– es wird Änderungen bei den detaillierten Verkäuferbewertungen geben
– es wird Änderungen beim Rücknahmeprozess geben

Am 10. September wird Devin Wenig, der neue eBay CEO, seine Ideen über die Zukunft von eBay verkünden und an diesem Tag wird es auch weitere Informationen über geplante eBay Änderungen und Neuerungen geben.

Bis jetzt ist nicht klar, wann die Änderungen eingeführt werden.
Ab Mitte September bleibt nicht mehr viel Zeit bis zum Weihnachtsgeschäft und „a lot of the upcoming changes“ können die wenigsten Seller in der wichtigsten Saison des Jahres gebrauchen.

Um das Potenzial von E-Commerce als Wachstumsmotor in Europa noch besser zu nutzen, erweitert DHL Paket sein Serviceangebot in Europa und baut bis 2016 ein eigenes Paketnetzwerk in Österreich auf. Als erster Dienstleister wird DHL sowohl die Infrastruktur als auch die Services exakt auf die Bedürfnisse des Online-Handels zuschneiden. Nach den Benelux-Ländern, Polen, der Tschechischen Republik und der Slowakei erschließt der im letzten Jahr ins Leben gerufene europäische Paketbereich von Deutsche Post DHL Group mit Österreich ein weiteres Land mit großem E-Commerce-Potenzial.

„DHL Paket setzt im hart umkämpften deutschen Markt mit höchster Qualität, einzigartiger Kundenorientierung und erstklassigem Service Maßstäbe. Das werden wir bald auch Österreichs Wirtschaft und Verbrauchern anbieten können“, sagt Jürgen Gerdes, CEO Post – eCommerce – Parcel bei Deutsche Post DHL Group. „Als Motor des E-Commerce spielen wir in immer mehr Ländern eine entscheidende Rolle. Jetzt werden wir auch im wichtigen österreichischen Markt den Online-Handel für alle noch bequemer, schneller und sicherer machen.“

Wachstumspotenzial des E-Commerce nutzen

Bis 2016 will DHL einen dreistelligen Millionenbetrag sowohl in die Infrastruktur als auch in den Aufbau von Empfängerservices wie Paketshops und Packstationen investieren. Zudem sollen weitere Zustelloptionen folgen, mit denen die Verbraucher in Österreich künftig ihren Paketempfang individuell steuern und auf ihre Bedürfnisse ausrichten können. Der Fokus liegt darauf, möglichst viele Pakete bereits beim ersten Versuch zuzustellen und damit die gelben Benachrichtigungskarten zu vermeiden. Darüber hinaus werden sich die Zustellzeiten von Deutschland nach Österreich verkürzen. Online-Einkäufe aus Deutschland sollen dann durchschnittlich einen Tag nach dem Versand beim Empfänger in Österreich eintreffen.

Gleichzeitig eröffnet DHL damit langfristig auch vielfältige Möglichkeiten für die Wirtschaft in Österreich: durch das neue Paketnetz können in den nächsten zwei Jahren tausende neuer Arbeitsplätze im Land entstehen und Händler erhalten die Möglichkeit, das Wachstumspotenzial des E-Commerce auch grenzüberschreitend zu nutzen und damit langfristig größeren wirtschaftlichen Erfolg zu haben.

Im ersten Schritt hat DHL Paket bereits seine Zentrale in Wien bezogen, von der aus Österreich-Chef Günter Birnstingl in den kommenden Monaten den Aufbau des Netzwerks steuern wird.

Quelle: DHL