Ab sofort können Amazon Prime-Mitglieder exklusiv 30 Minuten früher auf alle Blitzangebote auf Amazon.de zugreifen. Durch diesen Premiumzugang entgeht Prime-Mitgliedern kein Schnäppchen mehr.

Alle Blitzangebote sowie alle Informationen dazu sind unter www.amazon.de/angebote als „Früher verfügbar mit Prime“ für Prime-Mitglieder sichtbar gekennzeichnet. Blitzangebote sind Aktionen, bei denen für einen begrenzten Zeitraum ein Aktionsrabatt auf eine bestimmte Anzahl eines bestimmten Artikels gewährt wird. Die Deals beinhalten Unterhaltungselektronik, Videospiele, Mode, Haushaltsgeräte und vieles andere mehr.

Kunden, die Prime noch nicht kennen, können sich für Amazon.de Prime unter www.amazon.de/prime anmelden und den Service 30 Tage lang kostenlos testen.

Mein „Liebling“ hat wieder zugeschlagen und testet weiter die Grenzen von eBay und PayPal aus:
Kurze Zusammenfassung der Ereignisse:

– Käufer aus Australien kauft am 27.Mai bei eBay.com ein
– Käufer quittiert persönlich den Empfang der Ware am 10.06.
– Käufer hinterlässt am 26.06. negatives Feedback „Größter eBay Betrüger, keine Ware, keine Trackinginfo“
– Käufer eröffnet am 30.06. einen PayPal-Fall „Ware nicht erhalten“
– Der Fall wird zu meinen Gunsten entschieden und geschlossen,die Bewertung wird entfernt – der Kunde erhält sein Geld nicht zurück: Das eBay / PayPal System funktioniert.

Runde 2
– Käufer eröffnet erneut einen PayPal Fall: „Ware nicht wie beschrieben“
Auch dieser Einspruch wird abgeschmettert: Das PayPal System funktioniert.

Runde 3
– Käufer eröffnet nun über seine Kreditkartengesellschaft den dritten Fall bei PayPal und behauptet jetzt, die Kreditkartenzahlung gar nicht autorisiert zu haben.
Dieser Fall ist noch offen und ich bin gespannt, ob das System PayPal Verkäuferschutz auch dieses Mal funktioniert.
Hätte er die Zahlung wie nun behauptet gar nicht autorisiert, hätte er die ersten beiden Fälle nach meinem logischen Empfinden gar nicht eröffnen dürfen, denn wenn ich eine Zahlung nicht autorisiert habe, kann ich nicht behaupten, dass die Ware der nicht autorisierten Zahlung nicht eingetroffen ist, bzw. nicht der Beschreibung entspricht, denn bei Zahlungen, die ich nicht vorgenommen habe, erwarte ich logischerweise auch keine Ware.

PayPal hat mir versichert, dass er nun bei PayPal gesperrt wird, denn wenn ein Kunde behauptet, dass die Zahlung nicht autorisiert wurde, wird der Account automatisch gesperrt, um weiteren Schaden ( auch für den Kunden) zu vermeiden.
In seinem Fall würde eine Sperre verhindern, dass er weiteren Verkäufern Schaden zufügt. Dann würde PayPal gut funktionieren.
Bei eBay ist er nach wie vor aktiv und kann sich das nächste Opfer suchen.
Bei PayPal scheint er die Grenze nun erreicht zu haben, bei eBay noch nicht.

Der Händlerbund startet die Initiative „FairCommerce – gegen Abmahnmissbrauch“ und macht sich stark für einen fairen Online-Handel.

Abmahnungen – fast jeder dritte Händler von Abmahnungen betroffen

In der Studie zum Thema „Abmahnungen“ hat der Händlerbund herausgefunden, dass im Jahr 2014 fast jeder dritte Händler von Abmahnungen betroffen war. Jede zweite Abmahnung hatte dabei die Verletzung des Wettbewerbsrechts allgemein zum Gegenstand. Dies zeigt, wie wichtig das Thema „Abmahnungen“ für Online-Händler ist. Die Initiative „FairCommerce – gegen Abmahnmissbrauch“ will daher aufklären, motivieren und für einen fairen Online-Handel werben. Liegt ein wettbewerbsrechtlicher Verstoß vor, steht die Initiative „FairCommerce“ dafür ein, dass die Mitglieder des Händlerbundes sich zunächst auf die Verstöße aufmerksam machen. Erkennungsmerkmal für die Mitglieder der Initiative „FairCommerce“ ist dabei ein Hinweis im Impressum der jeweiligen Onlinepräsenz bzw. das Logo „FairCommerce – Mitglied“.

Breite Unterstützung unter Händlerbund Mitgliedern und Partnern

In einer Umfrage hat der Händlerbund Online-Händler gefragt, ob sie die Initiative unterstützen würden und sich dem fairen Online-Handel anschließen. 96% der Teilnehmer finden dabei, dass die Initiative unterstützenswert ist. Auch Partner des Händlerbundes wie der Preisvergleich idealo sind Unterstützer der Initiative des Händlerbundes; Philipp Peitsch, Geschäftsführer idealo internet GmbH zur Initiative: „Eine Abmahnung hat einerseits eine positive verbraucherschützende Wirkung, erzeugt aber andererseits Kosten und Stress für den Shop. Das Gleiche gilt, wo nicht der Verbraucher, sondern der Wettbewerb bedroht ist. Auch hier haben wir mit der direkten Ansprache von Shops sehr gute Erfahrungen gemacht. Wir unterstützen daher sehr gern die Initiative FairCommerce.“

Für eine offene Fehlerkultur und gegen Abmahnmissbrauch

Andreas Arlt, Bundesvorsitzender des Händlerbundes, zur Initiative: „Mit der Initiative „FairCommerce – gegen Abmahnmissbrauch“ stehen wir für einen fairen Wettbewerb im Online-Handel. Die positive Rückmeldung unserer Mitglieder zeigt uns, wie wichtig solch eine Initiative ist. „Klar ist: Wenn es Verstöße gibt, müssen diese beseitigt werden. Klar ist aber auch: Das gegenseitige Aufmerksam-machen auf diese Fehler ermöglicht einen fairen Umgang unter Online-Händlern, sodass Abmahnmissbrauch erst gar keine Chance hat!“

Als größter Onlinehandelsverband Europas ist der Händlerbund Sprachrohr und Partner der E-Commerce-Branche. Der Verband fördert den Austausch zwischen Händlern und Dienstleistern, um den digitalen als auch stationären Handel nachhaltig zu unterstützen und zukunftsfähig auszurichten. Durch die europaweite Interessenvertretung und Bündelung verschiedener Dienstleistungen gestaltet der Händlerbund mit seinen Mitgliedern und Partnern aktiv die Branche.

Via: Händlerbund

Usability spielt bei der Suchmaschinenoptimierung eine große Rolle. Genauso wichtig ist aber auch der richtige Umgang mit ausverkauften Artikeln. Was Shopbetreiber beim SEO noch beachten sollten, das erläutert Britta Kristin Böhle, SEO-Expertin bei Trusted Shops.

1. Richtiger Umgang mit ausverkauften Artikeln

In jedem Shop können die Produktverfügbarkeiten schwanken, sodass manche Produkte temporär nicht lieferbar sind. Beim Umgang mit ausverkauften Produkten kommt es darauf an, wie hoch die Wiederkaufrate und wie lange die Nichtverfügbarkeit ist. Zu vermeiden ist auf jeden Fall, dass bei erneuter Verfügbarkeit des Produktes eine neue URL generiert wird. Dadurch können keine Effekte der alten URL übernommen werden. Von daher am besten bei einer URL bleiben.

Des Weiteren gibt es verschiedene Möglichkeiten, mit ausverkauften Produkten umzugehen:

– Ist das Produkt dauerhaft ausverkauft, sollte mit dem Statuscode 404 erkennbar gemacht werden, dass die URL nicht mehr existiert. Falls ein sehr ähnliches Produkt lieferbar ist, kann mit einer 301-Weiterleitung auf dieses verlinkt werden.
– Ist das Produkt nicht lieferbar und es gibt kein konkretes Lieferdatum, sollten Sie das Produkt zumindest aus der Verlinkung im Shop herausnehmen. Auf der Produktseite selbst muss man entsprechend einen sichtbaren Hinweis auf die Nicht-Verfügbarkeit darstellen und kann ggf. eine Alert-Funktion anbieten. Durch diese Funktion kann sich der Suchende benachrichtigen lassen, wenn das Produkt wieder verfügbar ist.
– Ist das Produkt nicht lieferbar aber es gibt schon ein konkretes Lieferdatum, können Sie das Produkt auch weiter im Shop darstellen. Hier gilt aber, dass bereits auf den Kategorieübersichtsseiten klar wird, dass der Artikel momentan nicht verfügbar ist. Nichts ist für den Shopbesucher frustrierender, als auf interessante Artikel zu klicken und erst dann zu erfahren, dass keine Bestellung möglich ist. Das kann dazu führen, dass der Shop schnell wieder verlassen wird.

2. Produkte und Kategorien eindeutig benennen

Hier ist es einerseits wichtig, die Sprache des Kunden statt der eigenen Fachsprache zu verwenden. Die monatlichen Suchanfragen für „Waschmaschine“ und „Waschvollautomat“ sind ein gutes Beispiel: Wo „Waschvollautomat“ der technischere Begriff ist, reden aber die meisten Kunden von einer „Waschmaschine“. Vom Suchvolumen wäre es also interessanter, eine Kategorie und die dazugehörigen Produkte „Waschmaschine“ zu nennen. Des Weiteren sollte darauf geachtet werden, nicht zu viele Begriffe in eine Kategorie zu packen. Mit „Sport- und Wanderschuhe“ wird es einem schwieriger gemacht, für „Sportschuhe“ zu ranken. Damit sich die Keywords nicht gegenseitig kannibalisieren, sollten nur die Kategorien die allgemeine Bezeichnung tragen und alle Produkte entsprechend ihrer speziellen Eigenschaften und Funktionen benannt sein.

3. Beschreibungstexte individualisieren

Dass das Kopieren der Herstellertexte aufgrund des Duplicate Contents keine gute Idee ist, wurde mittlerweile schon häufig empfohlen. Bringen Sie vielmehr, wenn möglich, eine eigene Note ein, die zu Ihrem Shop passt. Bei manchen Produkten kann es sich anbieten, einen kurzen Erfahrungsbericht oder Best-Practice-Tipp zu geben. Sicherlich gibt es – gerade im B2B-Bereich, Kategorien und Produkte, zu denen keine weiteren Informationen mit Mehrwert hinzugefügt werden können. Dann müssen Sie auch nicht anfangen, historische Begebenheiten aufzulisten, nur um keywordrelevanten Content auf der Seite zu haben. Aber jeder Text, der Ihren Kunden eine Entscheidungshilfe bietet, ist grundsätzlich auch für Ihre Auffindbarkeit sinnvoll. Ergänzen und aktualisieren können und sollten Sie Ihre Texte jederzeit – auch das ist ein positives Signal an Suchmaschinen, dass Ihre Shopseiten gepflegt werden.

4. Produktfotos

Ähnlich wie bei den Beschreibungstexten können Sie auch hier mit eigenen Fotos punkten. Das gibt einerseits der Produktseite wieder einen individuellen Aspekt und Sie haben gleichzeitig bessere Chancen, in der Bildersuche gefunden zu werden. Individuelle und produktbezogene Alt-Attribute sind dabei Pflicht.

5. Seitentitel und -beschreibungen pflegen

Die Seitentitel und Seitenbeschreibungen sollten Basis-Einstellung für jeden Webseitenbetreiber sein, werden aber immer wieder unterschätzt. Achten Sie auf die passende Zeichenlänge (ca. 55 für den Titel, ca. 155 Zeichen für die Beschreibung – Tool-Tipp: http://www.sistrix.de/…) und vermeiden Sie auch dort gleiche Texte. Außerdem sollte das Produkt bzw. die Kategorie am Anfang des Seitentitels stehen, abschließen können Sie den Seitentitel mit Ihrem Shopnamen. Mit diesen beiden Elementen wirken Sie auf die Klickrate Ihrer potenziellen Kunden ein. Gefunden werden allein hilft nichts – erst wenn auf Ihr Suchergebnis geklickt wird, findet der Suchende in Ihren Shop. Und wenn geklickt wird, bemerkt Google das als positives Usersignal.

6. Produktbewertungen

Lassen Sie Ihre Kunden Ihre Produkte bewerten. Neben den wertvollen Erfahrungsberichten als Kauforientierung für Interessen, lässt sich die Bewertungsnote als Sterne in den Google Suchergebnissen darstellen. Wie bei fast allen Rich Snippets bekommen Sie mit der Anzeige der Bewertungssterne mehr Besucher durch eine verbesserte Klickrate. Außerdem dient die Klickrate als positives Usersignal für Google, dass die Rankings einer Seite entsprechend beeinflussen kann.

7. Produktdaten

Auch Produktdaten wie Name, Preis, Bild und Verfügbarkeit lassen sich mit Hilfe von strukturierten Daten für Suchmaschinen eindeutig interpretierbar machen. Dadurch können auch diese Informationen innerhalb der Suchergebnisse angezeigt werden. Der weitere Vorteil ist, dass Ihre Daten als tatsächliche Produkte interpretierbar und deswegen bei transaktionalen Suchanfragen besonders relevant sind.

8. Übersichtlichkeit und Usability

Nicht zu unterschätzende Faktoren bei der Suchmaschinenoptimierung sind die User Signale. Ist ein Online-Shop für den Nutzer so aufgebaut ist, dass dieser schnell und unkompliziert das findet, was er sucht, wird das als gute Verweildauer an die Suchmaschinen weitergegeben. Ihre Shopbesucher verschaffen Google mit ihrem Verhalten den Einblick, den sie durch rein technische Erfassung nicht vollständig bekommen können. Machen Sie es Ihren Besuchern so einfach wie möglich und bieten Sie besonders bei großen Sortimenten ausgereifte Filter- und Sortiermöglichkeiten im Shop an. Auch eine intelligente Suche verhindert ein vorschnelles Verlassen.

9. Cross-Selling

Das zu finden, was gesucht wird, ist nur der erste Schritt. Sie sollten darüber hinaus versuchen, Ihre Besucher für weitere Produkte zu interessieren, die sie noch nicht konkret in die Suche miteinbezogen hatten. Das können ähnliche oder passende Produkte wie Zubehör sein. Mit gut gemachten Cross-Selling wirken Sie auf die Verweildauer sowie auf die interne Verlinkung ein. Die dadurch entstanden Links sind untereinander sehr themenrelevant und bilden Keyword-Cluster. Als weiterer positiver Effekt wird zudem Effekt der durchschnittliche Warenkorbwert erhöht.

Via: Trusted Shops

Zum Abschluss der Woche kommen hier die Links und Leseempfehlungen für das Wochenende:

e-Commerce

Deutsche Händler verschenken mobile Umsätze
Via: Internetworld

Alibaba erlaubt Händlern Einblicke bei Ebay.com
Via: Onlinehändler-News

Amazon auf die Pelle gerückt: Wie zwei Deutsche im Silicon Valley den E-Commerce aufmischen
Via: T3N

Endgegner Amazon? Jet.com und die ganz, ganz große Vision
Via: Gründerszene

Das dreckige Dutzend: hässliche Seite(n) des E-Commerce
Via: etailment

SEO

Google redet Klartext: Drei SEO-Mythen – und was wirklich dran ist
Via: Internetworld

Marketing

Mit diesen 5 Tipps lässt du die Klickrate deiner Newsletter explodieren
Via: T3N

So geht Content-Marketing! 5 Beispiele, die auch für kleinere Unternehmen funktionieren
Via: T3N

Amazon

Prime-Kundenkarte bei Amazon.com – 5% Rückzahlung auf Einkäufe
Via: Onlinemarktplatz

Recht

Rabatt-Aktion unerlaubt: Rüffel für Amazon vom Bundesgerichtshof
Via: Handelsblatt

The big surprise: Abo-Überraschungsboxen im Einklang mit geltenden Lauterkeits- und Verbraucherrecht?
Via: IT-Recht-Kanzlei

Abmahnung erhalten? Der 10-Punkte-Plan: Ihre Checkliste zum Thema Abmahnung!
Via: IT-Recht-Kanzlei

Probleme bei Amazon: Einbeziehung von AGB nicht möglich
Via: Onlinehändler-News

Schönes Wochenende!

Ich hatte Mark Steier von Wortfilter gebeten, sich des Themas Fulfillment anzunehmen und in seiner Facebook Gruppe zu diskutieren.
Fulfillment ist ein sehr sensibles Thema und es gibt kaum aussagekräftige Erfahrungsberichte über empfehlenswerte Fullfillment-Anbieter im Netz.
Ich hatte bereits 2006 Erfahrungen mit einem Fulfillment Anbieter gesammelt und konnte keine positive Bilanz ziehen, auch wenn dieser Anbieter noch heute aktiv ist – also sicher nicht zu den schlechtesten gehört. Mir war er nicht gut genug, denn als Verkäufer muss ich es ausbaden, wenn das Fulfillment nicht zu 100% professionell arbeitet.
Jetzt war ich 10 Jahre später wieder auf der Suche nach einem leistungsfähigen Fulfillment-Anbieter und habe festgestellt, dass sich seit 2006 nicht viel geändert hat.
Natürlich gibt es Fullfillment-Anbieter wie Sand am Meer und alle versprechen vollmundig die besten Lösungen, nur können sie das halten? Ich habe so meine Zweifel daran.
Für Amazon Verkäufer ist Amazon FBA die erste Anlaufstelle und auch wenn dort nicht alle immer zu 100% zufrieden sind, gibt es für Marketplace Händler, die nach einer Fulfillment Lösung suchen, wohl kaum eine Alternative, schon weil die Prime Kennzeichnung vieles aufwiegt.
Für Multichannel Anbieter kann Amazon jedoch schnell zu teuer werden.
Verkauft man z.B. Artikel, die oft in einer Stückzahl von > 1 verkauft werden, wird bei Amazon pro Artikel eine Pick & Pack Gebühr fällig ( auch nach der Umstellung der Gebühren am 04.08.2015) und gerade bei kleinpreisigen Artikeln rechnet sich FBA dann im Multichannel Versand nicht mehr.
Da das Thema ein Diskussionsthema ist, das für TMTA nicht geeignet ist, habe ich den Staffelstab an Mark Steier übergeben und würde mich freuen, wenn Sie in die Diskussion einsteigen und Ihre Erfahrungsberichte mit Fulfillment Anbietern teilen.

Amazon hat gestern bekanntgegeben, dass das Unternehmen am Prime Day mehr Produkte verkauft hat als am bisher stärksten Black Friday. Weltweit testeten mehr neue Mitglieder Prime als jemals zuvor an einem einzelnen Tag in der Amazon-Geschichte. In den Ländern, in denen Prime angeboten wird, haben Kunden 34,4 Millionen Produkte bestellt, das entspricht 398 Stück pro Sekunde und bricht damit alle bisherigen Black Friday Rekorde. Prime Day war auch ein großer Spar-Tag: Mitglieder rund um den Globus haben mit den Deals Millionen gespart. Kunden haben hunderttausende Amazon Fire TV, eReader und Tablets bestellt und den Prime Day zum Tag mit den meisten Geräte-Verkäufen aller Zeiten weltweit gemacht. In Deutschland haben Kunden am Prime Day mehr gekauft, als am Cyber Monday 2014.

„Ein großes Danke an die hunderttausenden neuen Mitglieder, die sich am Prime Day angemeldet haben und an unsere Millionen bestehenden Mitglieder, die unseren ersten Prime Day zu einem großen Erfolg gemacht haben“, sagte Greg Greeley, Vice President Amazon Prime. „Weltweit haben Kunden beeindruckende 398 Produkte pro Sekunde bestellt und mit den Prime Day Deals Millionen gespart. Die globale Bestellmenge ist im Vergleich zum Vorjahrestag um 266 Prozent gestiegen und gegenüber dem Black Friday 2014 um 18 Prozent – alles innerhalb eines Events exklusiv für Prime-Mitglieder. In der Vorbereitung waren wir uns nicht sicher, ob der Prime Day eine einmalige Aktion oder ein jährliches Event wird. Nach den gestrigen Ergebnissen werden wir das definitiv wiederholen.“

„Das war die beste Geburtstagsparty aller Zeiten, dank unserer Ehrengäste – unserer Kunden“, so Ralf Kleber, Country Manager Amazon.de. „Wir möchten uns bei allen bedanken, die an unserem Event teilgenommen haben und so einen ganzen Tag voller Angebote genießen konnten!”

Top 10 Bestseller in Deutschland

– Fire TV Stick
– Crocs Sandalen
– Kindle Paperwhite (6. Generation)
– M&M’s Peanut
– Brita Wasserfilter Marella Cool, weiß, Halbjahrespaket inkl. 6 Kartuschen
– PlayStation 4 – Konsole 500GB (generalüberholt)
– Fire HD 7, 17,2 cm (7 Zoll), HD-Display
– Intex Luftbett, 152 x 203 x 42 cm, blau
– TomTom Start 25 M Europe
– American Sniper [Blu-ray]

Der Prime Day war auch international der größte Verkaufstag: Kunden bestellten hunderttausende Fire TV Sticks und machten ihn zum weltweit meistverkauften Prime Day Produkt.

Die weltweiten Top Seller ohne Amazon Fire TV, eReader und Tablets:

– US: Herr der Ringe: The Motion Picture Trilogy
– UK: Lenovo FLEX 10 10.1 Zoll Multimode Touchscreen Notebook
– Spanien: SSD Drive
– Japan: Grüner Smoothie Mix
– Italien: Logitech Tastatur
– Deutschland: Crocs Sandalen
– Frankreich: Monopoly Brettspiel
– Kanada: Huggies Windeln
– Österreich: Croc Sandalen

Amazon.de Prime Day Fun Facts:

– Die beliebteste Prime Day Tageszeit: Die meisten Produkte wurden um 21 Uhr bestellt.
– Die Zahl der Besucher auf Amazon.de verdreifachte sich um Mitternacht zum Start des Prime Days.
– Jeder zweite Besucher nutzte ein Mobilgerät und die Amazon App.
– Kunden waren sehr an den Angeboten interessiert und klickten fünfmal mehr als an anderen Tagen.
– Zu den ersten Produkten, die von Prime Kunden nach Mitternacht gekauft wurden, zählten die PlayStation 4 und der Samsung Curved 55 Zoll Ultra HD TV.
– Eine Uhr mit Lederarmband der Marke Lindberg & Sons war das Produkt mit dem größten Rabatt am Prime Day: Der Preis sank um 87% von 379€ auf 45,99€.
– Der meistverkaufte Style in der Kategorie Bekleidung war eine Desigual Leggings für Damen, in der Kategorie Schuhe verkauften sich die Crocs Sandalen am besten.
– Bestseller bei den Konsumgütern waren M&M’S Peanut. Ein Braun Silk-épil Epilierer und eine elektrische Zahnbürste von Philips Sonicare gehörten zu den Top drei Drogerie Produkten.
– Die drei Topseller bei Beauty waren CK One Parfüm, die L’Oréal Paris Men Expert Hydra Energy Tagescreme und die Tangle Teezer Original Haarbürste.
– Die Deutschen lieben Süßigkeiten. Über 18.000 kg davon wurden am Prime Day verkauft.
– Als Ausgleich hält der Prime Day Deutschland fit – mit fast 70.000 verkauften Produkten aus der Kategorie Sport.
– Die Deutschen sind wahre Cineasten. Die Abspielzeit aller verkauften Produkte im Bereich Video und DVD beträgt über 38 Jahre.

Auch für Marketplace-Verkäufer, die ‚Versand durch Amazon‘ nutzen, war der Prime Day ein Erfolg – sie profitierten von dem stärksten Tag aller Zeiten mit rekordverdächtigem Abverkauf mit einer Steigerung von weltweit fast 300%. Lokale Einzelhändler und Unternehmen jeglicher Größe waren dabei. Einige Reaktionen:

– „Der Prime Day hat unserem Business einen richtigen Wachstumsschub gegeben. Wir konnten an einem Tag einen sieben Mal so großen Umsatz erzielen, wie an anderen Tagen. Aber was noch wichtiger ist: Viele neue Kunden kennen uns jetzt auf dem Amazon-Marketplace“, Philipp Puttkammer, Geschäftsführer Sportigall.
– „Wir haben unseren Umsatz auf dem Amazon-Marketplace verdreifacht – an einem einzigen Tag. Der Prime Day war ein voller Erfolg und wir freuen uns, dabei gewesen zu sein. Vor einiger Zeit sind wir mit ‚Versand durch Amazon‘ gestartet. Der Erfolg beim Prime Day hat uns bestätigt, dass wir mit diesem Service künftig weiter wachsen wollen“, August Krol, Zeil24.
– „Wir hatten einen Abverkauf von 100% — und auch aus Marketing-Perspektive war der Prime Day sehr attraktiv und eine tolle Gelegenheit, besonders für unsere eigene Marke“, Daniel Darga, Danto.
– „Unser Angebot am 15. Juli war ein voller Erfolg für uns! Unser Umsatz ist um mehr als das Zehnfache angestiegen und die Anzahl der Bestellungen den ganzen Tag über gewachsen. Wir freuen uns teilgenommen zu haben und wünschen uns auch in Zukunft mehr davon. Vielen Dank!“, Xucheng Wang, Acevog Cloth, der aus China über Amazon.de verkauft.
– „Wir lieben Musik und verkaufen professionelles Musik-Equipment. Und wir probieren immer wieder neue Sachen aus, um unsere Kunden glücklich zu machen. Mit einem Selfie-Stick im Angebot sind wir ganz neue Wege gegangen und haben unsere Angebotsauswahl erweitert. Der Abverkauf betrug 100% und wir konnten somit dank dem Prime Day auch wertvolle Business-Erkenntnisse sammeln“, Leo Treder, Musikhaus-Kirstein.

Via: Amazon

Für eBay ist dieser Freitag ein historischer Tag, denn mit der Trennung von PayPal wird für eBay eine neue Ära eingeleitet und ich bin gespannt, was die Zukunft bringen wird.
Ich leite mit den Links und Leseempfehlungen der Woche erst einmal das Wochenende ein:

e-Commerce

Google veröffentlicht Kauf-Button
Via: Internetworld

Internationale Händler drängen nach Deutschland
Via: Internetworld

Mark Steier: Mogeln ist für viele die wirtschaftlich erfolgreichere Strategie
Via: etailment

Wer will denn da schon gehen? Kundenstopper für den Onlinehändler
Via: etailment

So setzen Online-Shops Produkte erfolgreich in Szene
Via: Internetworld

Marketing

Google: Die größten AdWords-Fehler
Via: Internetworld

„Wenn meine Freundin eingeschlafen ist, dann wix ich!“ Wie ein Konzern Kapital aus seinem schrägen Namen schlägt
Via: T3N

Amazon

Statt Verbote: Wie Markenhersteller bei Amazon elegant die Kontrolle behalten
Via: etailment

Recht

Landgericht Frankfurt: Sofortüberweisung ist kein „zumutbares Zahlungsmittel“
Via: Internetworld

Scheinangebote auf eigene Auktionen bei eBay können teuer werden
Via: Onlinemarktplatz

Achtung bei Vereinbarung Vorauskasse: beim Vertrieb von Waren in den Niederlanden
Via: IT-Recht-Kanzlei

Darf die Telefonnummer im Impressum auch eine Handynummer sein?
Via: IT-Recht-Kanzlei

Wochenend-Unterhaltung

FAKE KUNDENDIENST HETZT FACEBOOK-NUTZER GEGEN UNTERNEHMEN AUF – WITZIG!
Via: Schlecky Silberstein

Schönes Wochenende!

eBay hat heute die letzten Quartalszahlen vor der PayPal Trennung veröffentlicht:

Zentrale Geschäftszahlen:

EBAY INC.

– Am Donnerstag, den 16. Juli 2015, hat eBay die Geschäftszahlen für das 2. Quartal 2015 veröffentlicht.
– Der Umsatz von eBay Inc. betrug in Q1-2015 4,4 Mrd. US-Dollar, dies entspricht einer Steigerung um 7 Prozent im Vergleich zu Q2-2014.
– Der Nettogewinn von eBay Inc. lag bei 931 Mio. US-Dollar, eine Zunahme um 5 Prozent im Vergleich zu Q2-2014.

EBAY

– Der Umsatz aus dem Marktplatzgeschäft lag in Q2-2015 bei 2,1 Mrd. US- Dollar.
– Das Handelsvolumen des Marktplatzgeschäfts (der Wert der gehandelten Waren und Dienstleistungen ohne den Bereich Automobile) belief sich auf 20,1 Mrd. US-Dollar.
– Die Anzahl der aktiven eBay-Käufer stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6 Prozent auf 157 Mio.

PAYPAL

– Der Umsatz von PayPal lag im 2. Quartal 2015 bei 2,3 Mrd. US-Dollar, ein Wachstum von 16 Prozent im Jahresvergleich.
– Das Nettogesamtvolumen aller PayPal-Zahlungen betrug im 2. Quartal 2015 65,9 Mrd. US-Dollar, ein Plus von 20 Prozent im Jahresvergleich.
– Die Anzahl der aktiven PayPal-Kundenkonten stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 11 Prozent auf 169 Millionen.

Weitere Geschäftszahlen von eBay Inc. finden Sie hier: http://investor.ebay.com

Quelle: eBay

eBay hatte den Verkäufern versprochen, sie vor negativen Auswirkungen des Poststreiks zu schützen und hat Wort gehalten.
Mängel und negative Bewertungen, die im Zusammenhang mit dem Poststreik stehen, werden gelöscht.

Nun gibt es jedoch neben Mängeln und Bewertungen weitere Auswirkungen, die den Verkäufer treffen und ich wollte wissen, wie eBay damit umgeht.
Folgender Fall:
Kunde hat während des Streiks gekauft, die Sendung kam mit deutlicher Verzögerung an.
Kunde sendet die Ware zurück und auch die Rücksendung kommt mit deutlicher Verzögerung an.
Durch den Poststreik sind zwischen Kauf und Eintreffen der Rücksendung mehr als 30 Tage vergangen, so dass ich als Verkäufer die Transaktion nicht mehr abbrechen und mir die eBay Provision nicht mehr gutschreiben lassen kann.
Eigentlich rechne ich nicht mit einer Lösung, aber ich will es trotzdem versuchen, schon weil ich wissen will, wie weit eBay mit dem Versprechen geht, die Verkäufer zu schützen.
Die Kundin hatte per Überweisung bezahlt, ich hatte die Rückerstattung per Überweisung vorgenommen.
Am Telefon erklärt mir die eBay Mitarbeiterin, dass ich eine Mail mit dem Nachweis der Rücküberweisung senden soll, eBay würde mir dann die Provision gutschreiben.
Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass das so einfach funktionieren soll, aber ich probiere es und schicke die Mail mit dem Screenshot der Rücküberweisung.
Einen Tag später ist die Gutschrift tatsächlich auf meinem eBay Konto verbucht.
eBay hält sich also tatsächlich bis in die letzte Konsequenz an das Versprechen, die Verkäufer zu schützen!