Das Wochenende beginnt schon morgen, daher kommen die Links der Woche heute einen Tag früher als gewöhnlich:

SEO
Die ultimative Checkliste zur Onsite & Onpage Optimierung
Via: Hewo-Internetmarketing

Marketing

Die Nachschub-Mail: Ein echter Growth Hack
Via: Shopbetreiber-Blog

Tops und Flops im Newsletter-Marketing
Via: etailment

e-Commerce

Webshopper fordern umfassenden Service
Via: Internetworld

Das kaufen die Deutschen im Web
Via: Internetworld

Die Macht der Inspiration: Mehr Umsatz mit Impulskäufen
Via. Konversionskraft

eBay

Video der Woche: Ebay-Tutorials schießen übers Ziel hinaus
Via: Onlinehändler-News

Amazon
Amazon Business – die neue Plattform für Firmenkunden
Via: Onlinemarktplatz

Recht

OLG Düsseldorf reduziert Streitwert und schützt damit Abmahner
Via: Shopbetreiber-Blog

Bezeichnung von Halogenlampen mit Begriffen wie „Eco“ oder „Sparlampe“ wird abgemahnt!
Via: IT-Recht-Kanzlei

Haften Online-Händler für die Zahlung des Mindestlohns an Arbeitnehmer von Lieferanten und Paketdienstleistern?
Via: IT-Recht-Kanzlei

Schönes Wochenende!

In der Facebookgruppe von Wortfilter sind die ersten Gerüchte zum neuen eBay Treueprogramm aufgetaucht und ich halte die Wahrscheinlichkeit, dass sich diese Gerüchte bewahrheiten für relativ hoch:

Hier die durchgesickerten Punkte:
– Käufer sollen zwischen 15 und 25 Euro für „eBay Prime“ zahlen, dafür soll es eine Garantie geben, dass Ware, die bis 14.00 Uhr bestellt wird, auch am nächsten Tag ausgeliefert wird.

Hier denkt eBay mal wieder nicht konsequent zum Ende: Bei Amazon funktioniert das, weil Amazon Prime kontrolliert.
Bei eBay gibt es leider immer wieder Händler, die zu Versprechungen neigen, die sie dann nicht halten können. Dann ist die Post oder wer auch immer Schuld, der Käufer wird irgendwie beruhigt und es dauert lange, bis sich das im Profil so niederschlägt, dass eBay tatsächlich auch aufmerksam wird.

Zudem hat Amazon bei der Post/DHL ganz andere Hebel als die meisten eBay Verkäufer.
Mit Prime gekennzeichnete Pakete werden ( gerade jetzt in Streikzeiten) bevorzugt transportiert, das schafft ein normaler eBay Händler nicht. Während andere Pakete in kritischen Zeiten ( Streik, Feiertage) gerne einmal „zurückgestellt“ werden (das sieht man schön im Tracking), kommen Amazon Pakete durch.

– Käufer sollen bis 1 Stunde nach dem Kauf stornieren können – der Verkäufer muss reagieren.

Man braucht keine Glaskugel, um die Arbeit und den Stress mit der Mängelquote vorherzusagen.
Auf der einen Seite soll ich bis 14.00 Uhr eine Versandgarantie für den taggleichen Versand geben ( eine eBay Forderung, die ich durchaus nachvollziehen kann), aber was, wenn der Kunde um 13.50 Uhr bestellt? Dann müsste ich eigentlich die Stornofrist abwarten und dann kann es eng mit dem Versand werden.

– Produkte ohne Produktkennzeichnungen EAN, MPN, ISBN usw. verlieren im Ranking. Das hat eBay bereits angekündigt, also wird das auch sicher umgesetzt.
Gerade für große Händler bedeutet das unvorstellbar viel Arbeit.

Mehr Transparenz durch „Amazonisierung“ birgt große Risiken für eBay

Und auch hier bin ich nicht sicher, ob eBay sich der Konsequenzen der „Amazonisierung“ bewusst ist.
Ich habe in den vergangenen Monaten einen Shoppingmarathon bei eBay und Amazon hingelegt, weil ich mich komplett neu eingerichtet habe und fast alles war bei Amazon günstiger.
Vieles war schwierig zu finden, eben weil bei eBay keine eindeutigen Produktkennzeichnungen hinterlegt waren. Viele Händler nutzen aber bei eBay & Amazon die gleichen Titel und so konnte ich die Angebote vergleichen.
Händler, die unterschiedliche Titel nutzen, waren schwieriger zu finden und die Arbeit habe ich mir dann nur bei hochpreisigen Angeboten gemacht, aber fast immer waren die Artikel dann bei Amazon günstiger.
Kommt jetzt bei eBay die eindeutige Kennzeichnung ist der Vergleich noch sehr viel leichter und Amazon ist eben sehr oft günstiger.

Amazon ist durch die Produktbewertungen im Vorteil

Amazon hat gegenüber eBay schon jetzt den großen Vorteil der Produktbewertungen.
Bei meiner Shoppingorgie bin ich am Anfang immer erst bei eBay eingestiegen, war dann aber bei einigen Produkten nicht sicher, habe sie dann bei Amazon gesucht, um die Rezensionen zu lesen und habe dabei eben oft gesehen, dass die Preise bei Amazon günstiger waren.
Zum Schluß bin ich gleich bei Amazon eingestiegen, weil ich mir damit die Recherche bei Produkten sparen konnte, die in den Rezensionen durchgefallen waren.
Bei eBay habe ich dann nur noch kurz recherchiert, ob der Preis vielleicht günstiger ist, aber wenn ich den Artikel nicht auf Anhieb gefunden habe, habe ich bei Amazon gekauft.
Mit der Kennzeichnungspflicht wird es für die Käufer noch einfacher, die Preise zu vergleichen und da zieht eBay in sehr vielen Bereichen den Kürzeren!

Offiziell heißt es, dass die Versandzentren, die Amazon in Tschechien und Polen aus dem Boden gestampft hat, keine Reaktion auf die nicht enden wollenden Verdistreiks sind.
Beschleunigt worden sind die Pläne durch die Verdi Blockaden vermutlich aber doch.
Am Ende hat Amazon durch den Druck von Verdi profitiert, denn in Tschechien zahlt Amazon umgerechnet nur noch knapp 4 Euro Stundenlohn für einen Lagerarbeiter und umgerechnet 5,45 Euro für einen Schichtleiter und hat keine Probleme damit, Mitarbeiter zu finden, wie die Frankfurter Rundschau berichtet.
Verdi bleibt wie üblich unbeeindruckt und macht weiter bis Amazon auch den nächsten Schritt geht, der ganz sicher kommen wird: Die Umstellung auf Roboter.
Schon 2012 hat Amazon den Lagerroboterhersteller Kiva Systems gekauft und es ist eine Frage der Zeit, wann die Lagerroboter in Deutschland zum Einsatz kommen.
Ein Roboter ist zwei-bis dreimal produktiver als ein Lagerarbeiter und er schwenkt weder Banner noch Fähnchen mit Streikparolen.
In den USA sollen die Lagerroboter laut Focus Schätzungen bis zu 25.000 Arbeitsplätze ersetzen. In Deutschland ist der Einsatz von Lagerrobotern bisher offiziell noch nicht geplant, aber das kann sich schneller ändern, als Verdi es sich vorstellen kann.

Drei Viertel (75 Prozent) der deutschen Unternehmen setzen Social Media für die interne oder externe Kommunikation ein. Signifikante Unterschiede nach Unternehmensgröße gibt es dabei nicht. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 505 Unternehmen im Auftrag des Digitalverbands BITKOM. „Egal, ob kleines, mittleres oder großes Unternehmen, die meisten haben das Potenzial von Social Media mittlerweile für sich entdeckt“, sagt Tobias Arns, Social-Media-Experte beim BITKOM. „Es sind nicht mehr nur die großen, bekannten Marken, die im Social Web präsent sind. Auch kleine und mittlere Unternehmen profitieren von den direkten Dialogmöglichkeiten und der Reichweite dieser Netzwerke.“ Soziale Medien sind vor allem in der Dienstleistungsbranche beliebt. Hier setzen mehr als acht von zehn Unternehmen (84 Prozent) auf Social Media. Im Handel nutzen rund sieben von zehn Unternehmen (73 Prozent) soziale Netzwerke. Ähnlich hoch ist mit rund 70 Prozent der Anteil der Unternehmen aus der Industrie, die Social Media einsetzen.

Viele Unternehmen haben soziale Medien zunächst für die externe Kommunikation genutzt. „Die neuen Service- und Support-Kanäle zahlreicher Unternehmen sind für Kunden eine willkommene Ergänzung zum Telefonanruf“, sagt Arns. Inzwischen nutzen Unternehmen aber auch verstärkt eine Social Software für interne Zwecke, um Austausch und Zusammenarbeit unter den Mitarbeitern zu verbessern. Insbesondere vervollständige Social Media die E-Mail-Kommunikation, da viele Anfragen auf diesen Kanälen schneller und transparenter beantwortet werden können als über die klassische Mail.

Zudem ergänze Social Media in vielen Unternehmen inzwischen die bislang üblichen Intranets. „Ein wichtiger Unterschied zum klassischen Intranet ist bei Social Media die Art und Weise, wie Inhalte entstehen und geteilt werden. Jeder Mitarbeiter kann gleichzeitig Sender und Empfänger sein. Aus dem internen Redakteur wird ein Community-Manager“, so Arns.

Hinweis zur Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage, die Bitkom Research in Zusammenarbeit mit Aris Umfrageforschung im Auftrag des BITKOM durchgeführt hat. Dabei wurden im Februar 505 Geschäftsführer und Vorstände von Unternehmen ab 20 Mitarbeitern befragt. Die Umfrage ist repräsentativ für die Gesamtwirtschaft.

Quelle: BITKOM

Amazon unterstützt zehntausende von europäischen Unternehmen beim Verkauf ihrer Produkte an Kunden. Mehr und mehr Verkäufer erreichen dabei auch Kunden, die außerhalb ihres lokalen Marktplatzes leben – und das sowohl über innereuropäische Grenzen hinweg als auch weltweit.

Amazon gibt heute bekannt, dass im vergangenen Jahr auf seinen EU-Webseiten verkaufende Unternehmen einen Rekordumsatz von 2,8 Milliarden Euro aus Exporten innerhalb der EU erwirtschaftet haben. Nicht eingerechnet sind hier die Milliardenumsätze von Verkäufern innerhalb der EU an Kunden in ihrem eigenen Land (z.B. Verkäufer in Großbritannien an britische Kunden) und an Kunden außerhalb der EU (z.B. deutsche Verkäufer an US-Kunden). Darüber hinaus gibt Amazon bekannt, dass die Zahl der EU-Unternehmen, die ihre Produkte an Kunden außerhalb ihres lokalen Marktplatzes verkaufen, in den vergangenen 12 Monaten um 50 Prozent gestiegen ist.

„Seit unserem Europa-Start vor über 15 Jahren hat Amazon Europa als einen singulären Marktplatz behandelt. Wir bieten Amazon Marketplaces in fünf verschiedenen Sprachen mit mehr als 100 Millionen Produkten und liefern von unseren 28 Logistikzentren die Bestellungen europaweit an Kunden aus – und das sowohl für Amazon als auch für unsere Verkäufer“, sagt Francois Saugier, Amazon Director EU Seller Services. „Europäische Unternehmen können über unsere Webseiten alle europäischen Kunden erreichen – egal wo. Darüber hinaus nutzen viele dieser Unternehmen den Versand durch Amazon: Sie stellen ihr Inventar lediglich einem unserer Logistikzentren in Europa zur Verfügung und wir erledigen den Rest, indem wir die schnelle Lieferung sowohl europa- als auch weltweit garantieren.“

Amazon bietet eine Vielzahl von Dienstleistungen, die dem grenzüberschreitenden Verkaufen in Europa die Komplexität nehmen:
– Europaweiter One-click Verkauf auf Amazon EU-Webseiten – nur mit einem Klick aktivieren die Verkäufer ihre Produkt-Listings aus einer Landes-Webseite für alle fünf Amazon EU-Webseiten. Die Listings werden von einem einzigen Verkaufskonto aus betreut.
– Europäisches Liefernetzwerk & Kundenbetreuung in der Landessprache – Amazon verfügt neben 28 Logistikzentren in 7 europäischen Ländern über Kundendienstzentren, die den Kunden in der jeweiligen Landessprache weiterhelfen können. Über Versand durch Amazon (FBA – Fullfillment by Amazon) können die Verkäufer ihre Produkte an eines der Logistikzentren weitergeben, das die Auslieferung übernimmt, Bestellungen aus aller Welt abfertigt und den Kundendienst bereitstellt. Außerdem erhalten Verkäufer, die den Vertrieb über FBA abwickeln, Zugang zu Amazons beliebtem Prime-Programm und dem kostenfreien Versand ab 29 Euro.
– Übersetzungstechnologie – Amazon übersetzt die Produktnamen und -beschreibungen der Verkäufer in jede der fünf unterstützten Sprachen.

Grenzüberschreitend verkaufende europäische Unternehmen über Amazon:

Iris Hornung, Juwelier IRIS Jewels & Emotions, Deutschland: „Eine Viertelstunde nach Start unseres Juwelierladens auf Amazon.de hatten wir bereits die erste Armbanduhr verkauft. Amazon versendet unsere Bestellungen umgehend, so dass wir uns auf unseren Schmuck konzentrieren und unseren Kunden mit persönlicher Beratung zur Seite stehen können. Wir bieten unsere Produkte jetzt in Frankreich, Großbritannien und Deutschland an und planen für das kommende Jahr die Expansion nach Italien und Spanien.“

Andrea und Francesco Baldi, Baldiflex, Italien: „Wir stellen Qualitätsmatratzen her, die wir in ganz Europa ausliefern. Unser Familienunternehmen, gegründet von unserem Vater und Onkel, musste im Jahr 2008 komplett neu aufgebaut werden, nachdem ein Matratzenhersteller, der den Großteil unserer Verkäufe bestritt, die Partnerschaft beendete und damit unser Unternehmen auf dem Spiel stand. Wir hatten große Sorgen. Als wir fast an dem Punkt angekommen waren, aufzugeben, starteten wir im Jahr 2012 auf Amazon.it. Unsere Onlineverkäufe stiegen langsam, aber kontinuierlich. Besonders attraktiv für uns war das Potential, unsere Auslandsverkäufe anzukurbeln. Wir nutzen seit Kurzem auch die Vorteile von Amazon Logistics, was unsere Bestellvorläufe verkürzt und uns dabei hilft, Kunden in ganz Europa mit unserem Angebot zu erreichen. Wir haben sogar Aufträge aus Norwegen und Zypern erhalten.“

Florent und Stephanie Ducauroix, Les Poulettes Bijoux, Frankreich: „Wir sind im Jahr 2009 gestartet – Designer aus ganz Europa helfen uns bei der Herstellung einzigartiger, moderner Schmuckstücke aus hochwertigen Materialien. Jedes Teil wird innerhalb der EU entwickelt und zusammengestellt. Amazon hat uns dabei geholfen, unser europäisches Know-how in der ganzen Welt anzubieten. Zunächst haben wir über unsere eigene Webseite verkauft, seit 2011 auf dem Marktplatz von Amazon.fr. Dank unserer Präsenz auf Amazon.fr konnten wir unsere Umsätze innerhalb eines Jahres verdoppeln. Wir beliefern jetzt Kunden in der ganzen Welt und haben neue Präsenzen auf den Marktplätzen von Amazon in Deutschland, Großbritannien, Spanien, Italien und selbst in den USA eröffnet. 35 Prozent unserer Verkäufe machen wir mit internationalen Käufer.“

Callum Bush, MediaDevil, Großbritannien: „Das Verkaufen über den Amazon Marktplatz hat uns ermöglicht, unser Zubehör für mobile Endgeräte Millionen von Kunden international zu präsentieren. Als ich im Jahr 2009 bei Amazon.co.uk gestartet bin, arbeitete ich noch von meinem Schlafzimmer aus. Jetzt ist MediaDevil eine preisgekrönte internationale Marke, die mehr als eine Million Produkte verkauft hat. Und das nicht nur auf dem britischen Marktplatz, sondern auch in Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und den USA. Wir können die Nachfrage internationaler Kunden dank Versand durch Amazon erfüllen und haben unser Unternehmen mit Filialen in London, Las Vegas und Mailand erweitert. Dank Auszeichnungen wie dem UK Trade and Investment Business Innovation Award 2011 konnten wir unsere Produktauswahl vergrößern und gleichzeitig lokale Hersteller unterstützen. So wurde beispielsweise unser Magicpotion Bildschirmreiniger-Spray in Großbritannien entwickelt und produziert, und die handgearbeiteten Lederhüllen unserer Artisan Collection werden von europäischen Fachkräften hergestellt. In diesem Jahr planen wir die Einführung weiterer in Großbritannien hergestellter Produkte.“

Jean-François Asset, Boutikazic, Frankreich: „Der Verkauf über Amazon hat meinen Umsatz angekurbelt und den Kundenstamm erweitert. Das Beste ist, dass meine Musikinstrumente und -accessoires auf allen europäischen Amazon Marktplätzen verfügbar sind. Wir haben sogar schon ans andere Ende der Welt ausgeliefert – kürzlich konnte ich ein Schlagzeugtrommelfell nach Australien verkaufen.“

Jose Antonio Nocelo, NR Solutions, Spanien: „Als ich Vater wurde, wollte ich mein Leben verändern. Ich wollte nicht mehr reisen und stattdessen mehr Zeit mit meiner Familie verbringen. Aus diesem Grund entschied ich mich, ein eigenes Unternehmen zu gründen, das online Elektronikprodukte vertreibt. Mein Büro könnte nicht näher an meinem Zuhause liegen als jetzt: Ich führe mein Unternehmen von der Garage aus. Dank Amazon erreiche ich dabei von einer Kleinstadt bei Barcelona Kunden in aller Welt. Seitdem ich bei Amazon verkaufe, haben sich die Umsätze verdoppelt, vor allem solche von internationalen Kunden.“

Franco Polli, Polli’s Luggage, Italien: „Meine Familie vertreibt seit Jahrzehnten in Alassio, Ligurien, traditionell hergestellte Koffer und Taschen. Als uns die Wirtschaftskrise erreichte, litt auch unser Familienunternehmen heftig. Im Jahr 2013 entschied ich mich, auf Amazon.it einzusteigen. Das neue Schuljahr stand in den Startlöchern, und unsere bunten Rucksäcke verkauften sich wie warme Semmeln. Dieses Produkt ist vor allem im Ausland besonders beliebt, und ich verkaufe sie mittlerweile auf allen europäischen Amazon Marktplätzen. Der Erfolg ermunterte mich, Versand durch Amazon auszuprobieren. Dieser Schritt hat meine Arbeitsbelastung verringert, v.a. was die Bearbeitung von Retouren und die Vertriebskommunikation nach dem Kauf angeht. Ich bin stolz darauf, unser Familienunternehmen nicht nur erhalten zu haben, obwohl wir in der Krisensituation kurz vor Schließung standen, sondern ihm auch meinen eigenen Stempel aufgedrückt zu haben.“

Via: Amazon

Aktuell hat Mark Steier von Wortfilter sich des kritischen Themas „Amazon Verifikationsprozess für Händler“ angenommen und dabei fiel mir ein, dass ich schon im letzten Jahr von meinen Erfahrungen berichten wollte:

Ich habe die Mail für die Verifikation Anfang November 2014 erhalten und habe nichtsahnend sofort den Verfikationsprozess gestartet, weil ich davon ausgegangen bin, dass ich nichts zu befürchten habe und die Prüfung zeitnah abgeschlossen wird.
Als keine Stunde später mein Konto „eingefroren“ war und ich weder verkaufen noch Auszahlungen beantragen konnte, wurde mir schon etwas mulmig.
T3N schreibt heute, dass die Händlerkonten während des Verfikationsprozesses geöffnet bleiben und weiterhin verkauft werden kann, wenn es keine Unstimmigkeiten gibt – das kann ich so nicht bestätigen.
Bei mir gab es keine Unstimmigkeiten und trotzdem konnte ich nicht verkaufen.
Ich hatte Glück und war nach 7 Tagen verifiziert und wieder freigeschaltet, allerdings möchte ich hier auf eine weitere unangenehme Besonderheit im Verifikationsprozess aufmerksam machen, die bisher noch nicht öffentlich thematisiert wurde:
Ich habe bei der Schufa einen Updateservice gebucht, der mich sofort über Anfragen informiert und Sie können sich sicher vorstellen, wie erstaunt ich war, als der Verfikationsprozess innerhalb von 4 Tagen 9! Schufaanfragen zur Identitätsprüfung ausgelöst hat.
schufa3

Ich habe versucht das mit Amazon zu klären – ohne Erfolg. Es war nicht möglich, die zuständige Abteilung zu finden.
Bei der Schufa kann man eine Rückfrage einleiten, bei der derjenige, der die Abfrage vornimmt, erklären muss, warum er eine Abfrage gemacht hat. Amazon hat gegenüber der Schufa erklärt, dass sie lediglich meine Identität überprüfen. Das wäre auch in Ordnung, aber nicht 9 x in 4 Tagen! Am Ende der Verifikation waren es sogar 13 Einträge!
Nach x Telefonaten mit der Schufa habe ich dort jemanden gefunden, der verstanden hat, dass das so nicht in Ordnung ist. In der Zwischenzeit war eine weitere Abfrage erfolgt, so dass ich nun schon 10 Anfragen zur Identitätsprüfung von Amazon innerhalb von einer Woche hatte. 9 davon konnte ich löschen lassen, zwei Tage später kamen erneut drei Anfragen, aber dann war die Amazon Verifizierung abgeschlossen und diese nun insgesamt 4 Anfragen habe ich auch nicht mehr löschen lassen, weil es mir zu nervig war, mich bei der Schufa wieder durchzutelefonieren, bis jemand sich bereit erklärt, die drei neuen Abfragen zu löschen.

Die Schufa hat mir erklärt, dass Abfragen dieser Art sehr wohl in den Score einfließen, wobei man betont hat, dass das nicht unbedingt negativ sein muss. Mehr war zu diesem Thema von der Schufa nicht zu erfahren.

Vermutlich traut sich niemand, das öffentlich zu machen, weil es immer wieder Deppen gibt, die nicht lesen können und sofort ein Bonitätsproblem aus dem Hut zaubern. Damit möchte niemand konfrontiert werden, also geht damit niemand an die Öffentlichkeit und so wird dieses Problem aus Angst, in einem falschen Licht dazustehen einfach totgeschwiegen.
Kein Wunder, dass viele Händler bei Wortfilter darum bitten, anonym bleiben zu können, weil sie Angst haben.
Weil ich es aber wichtig finde, mache ich einfach den Anfang und vertraue darauf, dass meine Leser richtig lesen können und nicht irgendetwas an den Haaren herbeiziehen, was dort nicht steht:
Es handelt sich NICHT um eine Bonitätsanfrage, sondern um eine Anfrage zur Altersverifikation, so wie sie auch eBay bei jeder neuen Kontoeröffnung macht
.

Wer keinen Schufa-Updateservice gebucht hat, merkt das nicht einmal, insofern finde ich es wichtig, einmal darauf hinzuweisen, dass der Amazon Verifikationsprozess noch einige Überraschungen mehr, als nur die der Kontosperrung mit sich bringt.

Wenn PayPal ein Konto einfriert, kann man wenigstens weiter verkaufen. Bei Amazon funktioniert das nicht.
Unvorstellbar, wenn so eine Kontoverifizierung in die Weihnachtszeit fällt und der Händler sein Lager entsprechend aufgerüstet und vielleicht sogar Saisonkräfte eingestellt hat.

Hier muss wirklich etwas passieren!
Es wäre okay, wenn das Konto für die Zeit der Überprüfung eingefroren ist, aber der Verkauf darf nicht gestoppt werden.

Für Google ist die Optimierung von Webseiten für Mobilgeräte seit dem 21.4.2015 ein weiterer Rankingfaktor.
Passend dazu hatte auch eBay angekündigt,dass mobil-optimierte eBay Angebote bei eBay besser positioniert werden.eBay hatte in diesem Zusammenhang zwei Tools empfohlen: Ein Tool, mit dem die Verkäufer überprüfen können, ob ihre eBay Angebote mobil optimiert sind und ein weiteres Tool, mit dem sie ihre eBay Angebote mobil optimieren können.
Zunächst hört sich das gut an, allerdings funktionieren beide Tools wohl nicht so, wie sie funktionieren sollen, denn wie Ulrike Pechmann bei clevercommerce berichtet, weichen die Resultate die das Tool von Google zur Überprüfung auf Mobilfreundlichkeit der Webseiten anzeigt, ganz erheblich von den Resultaten des von eBay empfohlenen Tools ab.
Angebote, die vom eBay Tool als optimiert erkannt werden, fallen bei Google durch und umgekehrt.
Auch der Test des eBay Tools zur Optimierung der eBay Angebote liefert verwirrende Ergebnisse: Während das eBay Tool zur Überprüfung der Angebote auf mobile Nutzerfreundlichkeit die Angebote durchwinkt, fallen sie bei Google durch.
Ulrike Pechmann geht in ihrem Artikel: eBay Neuerung zu mobil optimierten Vorlagen für eBay: leider ein böser Schnellschuss sehr detailliert auf das Problem ein und ich kann mich ihrer Forderung nur anschließen:
Überprüfen Sie Ihre Angebote am besten direkt auf Ihrem Smartphone!
Wenn Ihr Template angepasst werden muss, lassen Sie sich von dem Designer auf den Ihre Wahl gefallen ist, Beispiele mobil-optimierter Templates zeigen und überprüfen Sie auch diese mit Ihrem eigenen Smartphone.
Zunächst aber lassen Sie sich nicht stressen, denn es ist in der Tat kaum vorstellbar, dass (Zitat Ulrike Pechmann von Clevercommerce) ein “technologisches Dickschiff” wie eBay mit monatelangen Entwicklungszyklen wird eine solche “deutsche Insellösung” kaum im Herzen der Plattform als neuen Rankingfaktor mal eben einfügen können. Auch bezeichnend ist, dass dieses Thema in den Frühjahrs-News der US-Plattform an keiner Stelle auftaucht.“

Eine Woche neigt sich wieder dem Ende zu und damit kommen hier die Links und Leseempfehlungen für das Wochenende:

e-Commerce

Warum Zalando Retouren lieber sind
Via: Shopbetreiber-Blog

Amazon zieht gegen gefälschte Produktbewertungen ins Feld
Via: Shopbetreiber-Blog

Retourenkosten: So handhaben es deutsche Shopbetreiber
Via: Shopbetreiber-Blog

Konsumbarometer 2015: So wollen die Deutschen shoppen
Via: etailment

Platzhirsch im Online-Handel – Teil 4: Wie du günstiger einkaufst als die Konkurrenz
Via: T3N

Hilfe gegen Amazon gesucht: Kleine Händler haben es online schwer
Via: Handelsblatt

Recht

„Blitzversand“ im Online-Handel – wann ist diese Werbung zulässig?
Via: IT-Recht-Kanzlei

Schönes Wochenende!

Am 6. Mai 2015 treten nachfolgende Gebührenänderungen für private Verkäufer in Kraft:

– geänderte Berechnung der Verkaufsprovision
– Angebote ohne Angebotsgebühr nur noch mit dem 20 Plus Paket oder in Sonderaktionen – Option 100 0-Cent-Auktionen ist nicht mehr verfügbar.
– Erhöhung der Gebühren für Zusatzoptionen.

Änderung bei der Verkaufsprovision
Die Verkaufsprovision von 10% berechnet sich zukünftig nach dem Gesamtpreis, den der Käufer bezahlt, also nach dem Verkaufspreis zzgl. Verpackungs- und Versandkosten. Verkaufsprovision fällt weiterhin nur an, wenn sich der Artikel verkauft.

„0-Cent-Auktionen“ nur noch eingeschränkt verfügbar
Die 100 0-Cent Auktionen entfallen zukünftig. Für Auktionen mit einem Startpreis von 1,00 Euro wird eine Angebotsgebühr berechnet, sofern diese nicht in das 20 Plus Paket oder in eine zeitlich begrenzte Sonderaktion fallen. Sobald 20 Angebote pro Monat ohne Angebotsgebühr eingestellt sind, wird die Angebotsgebühr fällig – sofern die Angebote nicht Teil einer Sonderaktion sind.

Hinweis:
Als privater Verkäufer können Sie bis zu 20 Angebote pro Monat ohne Angebotsgebühr bei eBay.de einstellen – egal ob Sie Ihre Artikel zum Festpreis, als Auktion mit beliebigem Startpreis ab 1,00 Euro oder als Auktion mit der Option „Sofort-Kaufen“ anbieten. Ab dem 21. Angebot fällt eine nicht erstattungsfähige Angebotsgebühr von 0,50 Euro an.

Erhöhung der Gebühren für Zusatzoptionen
Für die folgenden zwei Zusatzoptionen erhöhen sich die Gebühren wie folgt:

– Startzeitplanung: von 0,10 Euro auf 0,20 Euro
– Angebot mit nicht öffentlicher Bieter-/Käuferliste: von 0,39 Euro auf 0,50 Euro

Alle Änderungen gelten für Angebote, die ab dem 6. Mai 2015 eingestellt werden.

Am Mittwoch, den 22. April 2015, hat eBay die Geschäftszahlen für das 1. Quartal 2015 veröffentlicht:

EBAY INC.

– Der Umsatz von eBay Inc. betrug in Q1-2015 4,45 Mrd. US-Dollar, dies entspricht einer Steigerung um 4 Prozent im Vergleich zu Q1-2014.
– Der Nettogewinn von eBay Inc. lag bei 943 Mio. US-Dollar, eine Zunahme um 5 Prozent im Vergleich zu Q1-2014.
– Im 1. Quartal 2015 bewegte eBay Inc. im Handel ein Volumen von 67,8 Mrd. US-Dollar, dies sind 16 Prozent mehr als im Vorjahresquartal (das im Handel bewegte Volumen umfasst das Handelsvolumen aus dem Marktplatzgeschäft, das Nettovolumen aller PayPal-Zahlungen sowie den E-Commerce-Handelsumsatz von eBay Enterprise).

EBAY

– Der Umsatz aus dem Marktplatzgeschäft lag in Q1-2015 bei 2,1 Mrd. US- Dollar.
– Das Handelsvolumen des Marktplatzgeschäfts (der Wert der gehandelten Waren und Dienstleistungen ohne den Bereich Automobile) belief sich auf 20,2 Mrd. US-Dollar.
– Das internationale Marktplatzgeschäft außerhalb der USA war für 59 Prozent des Handelsvolumens verantwortlich.
– Die Anzahl der aktiven registrierten eBay-Nutzer stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 8 Prozent auf 157,3 Mio.

PAYPAL

– Der Umsatz von PayPal lag im 1. Quartal 2015 bei 2,1 Mrd. US-Dollar, ein Wachstum von 14 Prozent im Jahresvergleich.
– Das Nettogesamtvolumen aller PayPal-Zahlungen betrug im 1. Quartal 2015 61,4 Mrd. US-Dollar, ein Plus von 18 Prozent im Jahresvergleich.
– Die Anzahl der aktiven PayPal-Kundenkonten stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 11 Prozent auf 165,2 Millionen.

EBAY ENTERPRISE

– Der Umsatz von eBay Enterprise lag im 1. Quartal 2015 bei 288 Mio. US-Dollar. Dies entspricht einem Anstieg von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal.
– Das durch eBay Enterprise bewegte Handelsvolumen lag bei 1 Mrd. US-Dollar, ein Anstieg um 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Weitere Geschäftszahlen von eBay Inc.:
http://investor.ebay.com

Quelle: eBay