Ich musste mich in dieser Woche mit Murphys Gesetz auseinandersetzen – alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen…
Ich bin froh, dass diese Woche sich dem Ende zuneigt und verabschiede mich mit den Links und Leseempfehlungen in das Wochenende:

e-Commerce

Kündigung wegen Retouren: Verbraucherzentrale mahnt Amazon ab
Via: Internetworld

Rauswurf statt Rücksendekosten – Warum Händler von der neuen EU-Verbraucherrechterichtlinie kaum profitieren werden
Via: etailment

Werden Sie Lieblingsshop Ihrer Nutzer & Kunden – 10 Anregungen & Tipps
Via: Usabilityblog

Kalter Entzug: Wie können sich Online-Händler von Marktplätzen emanzipieren?
Via: etailment

Content-Marketing im E-Commerce: 3 Praxistipps für Shopbetreiber
Via: T3N

Social Data: Zu welchem Preis verkaufen wir unsere Freunde an einen Online-Shop?
Via: etailment

Marketing

Newsletter im E-Commerce: 5 Tipps und Tricks fürs Listbuilding
Via: T3N

SEO

Shopgate veröffentlicht kostenloses White Paper zum Thema“Mobile Suchmaschinenoptimierung (SEO) im ECommerce”
Via: IT Recht Kanzlei

SEO oder nicht SEO? Gedanken zur Neupositionierung der Suchmaschinenoptimierung
Via: T3N

Schönes Wochenende!

Die IT-Recht Kanzlei hat heute darauf hingewiesen, dass derzeit eBay-Händler abgemahnt werden, die das Logo „geprüftes Mitglied“ verwenden.
eBay hatte den Status „geprüftes Mitglied“ bereits 2012 abgeschafft, allerdings werben noch immer einige Händler in ihren Artikelbeschreibungen mit dem „geprüftes Mitglied“ Logo.
Das sollten Sie nun schnellstmöglich entfernen, um einer Abmahnung zu entgehen!

Bei eBay wird neben einigen Mitgliedsnamen das Logo „geprüftes Mitglied“ von eBayseite eingeblendet.
Auch hier gibt es einen Rat eines Mandaten der IT-Recht-Kanzlei:

So entfernen Sie das Logo „geprüftes Mitglied“:

Ändern Sie in Ihrem Mitgliedskonto die Hausnummer bei der hinterlegten Adresse und speichern Sie die geänderte Adresse ab.
Anschließend wieder auf die richtige Hausnummer abändern und abermals speichern.

Ich habe es ausprobiert und es funktioniert – nach der Änderung ist das „geprüfte Mitglied“ Logo verschwunden.

Anmerkung: Ich hatte ursprünglich geschrieben, dass eBay den Status „geprüftes Mitglied“ 2002 abgeschafft hatte – hier hatte sich ein Schreibfehler eingeschlichen.
eBay hat den Status „geprüftes Mitglied“ erst 2012 abgeschafft. Das Datum habe ich korrigiert.

Wie die gesamte E-Commerce-Branche befindet sich auch der Händlerbund in einer rasanten Wachstumsphase. So hat der größte Onlinehandelsverband nun insgesamt über 30.000 Onlinepräsenzen rechtlich abgesichert.

Seinen Mitgliedern stellt der Händlerbund sichere Rechtstexte wie AGB, Impressum und Datenschutzerklärungen für den Verkauf im Internet zur Verfügung. Darüber hinaus steht der Verband ihnen in allen rechtlichen Belangen mit Rat und Tat zur Seite.

Mehr Vertrauen im Online-Handel mit dem Händlerbund

Von einem reinen Rechtstextdienstleister hat sich der Händlerbund in den vergangenen Monaten zu einem E-Commerce-Dienstleister entwickelt. Neben dem Abmahnschutz bietet der Händlerbund zusätzliche Leistungen für mehr Vertrauen im Online-Handel an.

So ermöglicht die Käufersiegel Kundenbewertung Kunden, sich schnell über die Qualität eines Web-Shops zu informieren. Online-Händler können dadurch ihre Reichweite und das Kundenvertrauen sehr effektiv steigern.

Die Käufersiegel-Zertifizierung für Online- und eBay-Shops bietet ein weiteres Trust-Element für Händlerbund-Mitglieder, das nach der Prüfung von rund 130 Qualitätskriterien rechtssichere Online- und eBay-Shops als vertrauenswürdig auszeichnet.

„Dass unsere Mitglieder sichere Shops betreiben, können Kunden jetzt auf den ersten Blick erkennen – das schafft natürlich Vertrauen“, sagt Andreas Arlt, Vorstandsvorsitzender des Händlerbundes. „Mit unserer großen Mitgliederbasis und nunmehr 30.000 geschützten Onlinepräsenzen bekommen wir ein positives Feedback, dass uns ermutigt, unsere Leistungen immer weiter auszubauen.“

Quelle: Händlerbund

Ab dem 29. Januar 2014 gibt es zwei Änderungen auf der eBay-Website:

– Um den eBay-Kundenservice telefonisch zu erreichen, steht Ihnen zukünftig am rechten Rand der eBay-Webseite die neue Schaltfläche „Kostenloser Kontakt“ zur Verfügung. Nachdem Sie hier Ihren gewünschten Themenbereich ausgewählt haben, wird Ihnen eine individuelle Telefonnummer angezeigt. Mit dieser gelangen Sie direkt zu einem Team, das Ihr Anliegen bearbeitet.

– Der bisherige Reiter „Kundenservice“ wird durch den Reiter „Hilfe“ ersetzt.
Hier gelangen Sie in die eBay Sofort-Hilfe, Sie finden Fragen und Antworten, das Rechtsportal und die Seite „Probleme klären“.

Hermes zieht für sein Weihnachtsgeschäft 2013 eine positive Bilanz. Insgesamt wurden von Hermes im Spitzenmonat Dezember rund zehn Prozent mehr Pakete in Europa zugestellt als im Vorjahr. Allein die mit der Paketzustellung betrauten Hermes Gesellschaften in Deutschland, Österreich, UK und Russland konnten ihre Mengen und Umsätze deutlich steigern. In UK und Russland wurden sogar die besten Ergebnisse seit dem Markteintritt von Hermes erzielt.

„Wir freuen uns, unsere Ziele im europäischen Weihnachtsgeschäft 2013 nach den bereits sehr guten Ergebnissen in den Vorjahren wiederholt übertroffen zu haben. Das zeigt, dass wir mit der Fokussierung auf die Bedürfnisse des internationalen Multi-Channel-Handels und unseren attraktiven Services auch für private Paketversender richtig liegen“, sagt Hanjo Schneider, Mitglied des Vorstandes der Otto Group im Bereich Services und CEO der Hermes Europe GmbH.

Besonders beachtlich ist die weiterhin starke Entwicklung von Hermes in Großbritannien, die im vierten Quartal 2013 ein Rekordhoch erreicht hat. So wurden im Dezember UK-weit rund 14 Prozent mehr Pakete an Hermes Kunden zugestellt als im Vergleichszeitraum 2012. Mit verantwortlich dafür ist der erfolgreiche Ausbau des Hermes PaketShop-Netzwerks auf der Insel, den das Unternehmen mit rund 3.000 Annahmestellen pünktlich zum Weihnachts-geschäft erfolgreich abgeschlossen hat. Über diese für viele Briten neue Versandoption wurden zu Weihnachten mehr als eine halbe Million Pakete abgewickelt – das sind rund 200 Prozent mehr als im Vorjahr. Zu den größten Kunden von Hermes UK gehören u.a. Versandhändler wie Debenhams, John Lewis, Next und ASOS, die 2013 im Gleichschritt mit Hermes gewachsen sind.

Auch in Russland setzt Hermes seinen Wachstumskurs konsequent fort. Das seit 2010 in Kooperation betriebene Hermes-DPD Netzwerk ist 2013 auf mehr als 420 Annahmestellen in 118 Städten angewachsen. In den Metropolen Moskau, Sankt Petersburg, Yekaterinburg und Nizhny Novgorod unterhält Hermes seit 2013 neben den gängigen Shops in Supermärkten und Kiosken zudem durch Hermes selbst betriebene PaketShops mit extra Serviceleistungen.

Rund die Hälfte der PaketShops wurde 2013 mit Blick auf die landesweite Präsenz von Hermes bereits außerhalb dieser Großstädte eröffnet. Im Vorfeld des russisch-orthodoxen Weihnachtsfests (7. Januar) nutzten daher rund 130 Prozent mehr russische Kunden das Angebot von Hermes im Paketversand. So profitiert Hermes weiterhin vom Boom im russischen E-Commerce, der zuletzt ein ungebremstes jährliches Wachstum von bis zu 30 Prozent verzeichnete. In Russland kooperiert Hermes u.a. erfolgreich mit der Media-Markt-Tochter 003.ru.

Der milde Winter hat Hermes auch in Deutschland und Österreich neue Rekordergebnisse beschert. In beiden Märkten betreibt Hermes mit über 15.600 Hermes PaketShops nach wie vor das größte Netzwerk in Europa. Über die Shops wurde in der Hochphase des Weihnachtsgeschäfts eine bis zu 120 Prozent größere Paketmenge abgewickelt als im Jahresdurchschnitt. Insgesamt stellte Hermes in den beiden Ländern zu Weihnachten über 30 Mio. Pakete an seine Kunden zu. Dabei konnte die von Hermes ausgesprochene „Weihnachtslieferzusage“ mit einer Top-Zustellquote von 99,8 Prozent fast ausnahmslos erfüllt werden. Pro Tag wurden bis zu 1,5 Mio. Haushalte angefahren und rund 5.000 zusätzliche Arbeitskräfte eingesetzt.

Insgesamt rechnet die deutsche Paketsparte für das gesamte Geschäftsjahr 2013, das im Februar endet, mit einem Wachstum im zweistelligen Bereich. Branchenüblich sind Wachstumsraten von sechs bis sieben Prozent.

Quelle: Hermes

Der Winter hat nun doch noch Einzug gehalten und wenn es nach mir gehen würde, wäre das nur ein kurzes Gastspiel, bevor er sich dann gerne wieder verabschieden kann.
Diese Woche sieht es mau aus mit den Links und Leseempfehlungen der Woche. Das liegt daran, dass ich einen PC-Absturz hatte und dabei die Mails und einige Daten der letzten Woche auf der Strecke geblieben sind, weil die Datensicherung erst am kommenden Wochenende auf dem Plan stand. So fehlen mir leider einige Daten.
Ich erwähne das auch, um in Erinnerung zu rufen, wie wichtig eine regelmäßige Datensicherung ist.
Die wenigen Links, die nun übrig sind, möchte ich Ihnen nicht vorenthalten.

e-Commerce

Die beliebtesten Online-Shops 2014
Via: Internetworld

DLD 2014 – Chinesische Star-Geschäftsfrau“: Amazon hat bei uns Chinesen keine Chance“

Jährlich gehen über 2 Mrd. Euro Umsatz verloren, weil Frauen eben doch anders ticken als Männer:
Emotionale Ansprache: Ein hausgemachtes Männerproblem
Via: Videoshoppingdays

SEO

Praxisstudie: SEO-Erfolg ohne Linkbuilding!
Via: PR-Doktor

Recht

Neues Verbraucherrecht: Telefonnummer wird Pflichtinformation
Via: Shopbetreiber-Blog

Schönes Wochenende!

ebay hat gestern die Quartalszahlen für das 4. Quartal 2013 veröffentlicht:

eBay Inc
• Am Mittwoch, den 22. Januar 2014, hat eBay die Geschäftszahlen für das 4. Quartal 2013 und das Gesamtjahr 2013 veröffentlicht.
Geschäftszahlen Q4-2013
• Der Umsatz von eBay Inc. betrug in Q4-2013 4,5 Mrd. US-Dollar, dies entspricht einer Steigerung um 13% im Vergleich zu Q4-2012.
• Der Nettogewinn von eBay Inc. lag bei 850 Mio. US-Dollar, eine Zunahme um 13% im Vergleich zu Q4-2012.
• Im 4. Quartal 2013 bewegte eBay Inc. im Handel ein Volumen von 61 Mrd. US-Dollar, dies sind 22% mehr als im Vorjahresquartal (das im Handel bewegte Volumen umfasst das Handelsvolumen aus dem Marktplatzgeschäft, das Nettovolumen aller PayPal-Zahlungen sowie den E-Commerce-Handelsumsatz von eBay Enterprise).

Geschäftszahlen Gesamtjahr 2013
• Für das Gesamtjahr 2013 lag der Umsatz von eBay Inc. bei 16 Mrd. US-Dollar (+14% gegenüber 2012) und der Nettogewinn bei 2,6 Mrd. US-Dollar (+9% gegenüber 2012).
• Im Jahr 2013 hat eBay Inc. im Handel ein Gesamtvolumen von 212 Mrd. US-Dollar bewegt. Dies umfasst das gesamte Handels- bzw. Zahlungsvolumen der drei Bereiche eBay Marketplaces, PayPal und eBay Enterprise.

eBay Marktplatz
Geschäftszahlen Q4-2013
• Der Umsatz aus dem Marktplatzgeschäft lag in Q4-2013 mit 2,3 Mrd. US- Dollar 12% über dem Vorjahreswert.
• Das Handelsvolumen des Marktplatzgeschäfts (der Wert der gehandelten Waren und Dienstleistungen ohne den Bereich Automobile) lag bei 21,5 Mrd. US-Dollar, ein Anstieg um 13% im Vergleich zum Vorjahresquartal.
• Das internationale Marktplatzgeschäft außerhalb der USA war für 57% des Umsatzes verantwortlich.
• Die Anzahl der aktiven registrierten eBay-Nutzer stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 14% auf 128 Mio.
• Verkäufe zu Festpreisen machten global 73% des erzielten Handelsvolumens aus.
Geschäftszahlen Gesamtjahr 2013
• Der Umsatz aus dem Marktplatzgeschäft lag im Gesamtjahr 2013 bei 8,3 Mrd. US-Dollar (+12% gegenüber 2012).
• Das im Marktplatzgeschäft bewegte Handelsvolumen betrug im gesamten Jahr 2013 76,5 Mrd. US-Dollar (+13% gegenüber 2012).

PayPal
Geschäftszahlen Q4-2013
• Der Umsatz von PayPal lag im 4. Quartal 2013 bei 1,8 US-Dollar, ein Wachstum von 19% im Jahresvergleich.
• Das Nettogesamtvolumen aller PayPal-Zahlungen betrug im 4. Quartal 2013 52 Mrd. US-Dollar, ein Plus von 25% im Jahresvergleich.
• Die Anzahl der aktiven PayPal-Kundenkonten stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 16% auf 143 Millionen.

Geschäftszahlen Gesamtjahr 2013
• Der Umsatz von PayPal lag im Gesamtjahr 2013 bei 6,6 Mrd. US-Dollar (+19% gegenüber 2012).
• Im gesamten Jahr 2013 hatten alle PayPal- Zahlungen ein Nettogesamtvolumen von 180 Mrd. US-Dollar (+24% gegenüber 2012).

eBay Enterprise
Geschäftszahlen Q4-2013
• Der Umsatz von eBay Enterprise lag im 4. Quartal 2013 bei 392 Mio US-Dollar.
• Das durch eBay Enterprise bewegte Handelsvolumen lag bei 1,7 Mrd. US-Dollar.

Geschäftszahlen Gesamtjahr 2013
• Im Gesamtjahr 2013 lag der Umsatz von eBay Enterprise bei 1,1 Mrd. US-Dollar (+3% gegenüber 2012).
• eBay Enterprise hat im gesamten Jahr 2013 ein Handelsvolumen von 4,2 Mrd. US-Dollar (+14% gegenüber 2012) bewegt.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat angesichts eines Falles von großflächigem Identitätsdiebstahl unter https://www.sicherheitstest.bsi.de ( momentan völlig überlastet) eine Webseite eingerichtet, auf der Bürgerinnen und Bürger überprüfen können, ob sie von diesem Identitätsdiebstahl betroffen sind. Im Rahmen der Analyse von Botnetzen durch Forschungseinrichtungen und Strafverfolgungsbehörden wurden rund 16 Millionen kompromittierte Benutzerkonten entdeckt. Diese bestehen in der Regel aus einem Benutzernamen in Form einer E-Mail-Adresse und einem Passwort. Viele Internetnutzer verwenden diese Login-Daten nicht nur für das eigene Mail-Account, sondern auch für Benutzerkonten bei Internetdiensten, Online-Shops oder Sozialen Netzwerken. Die E-Mail-Adressen wurden dem BSI übergeben, damit Betroffene informiert werden und erforderliche Schutzmaßnahmen treffen können.

Auf der Webseite https://www.sicherheitstest.bsi.de, die das BSI mit Unterstützung der Deutschen Telekom eingerichtet hat, können Internetnutzer ihre E-Mail-Adresse eingeben, um zu überprüfen, ob sie von dem Identitätsdiebstahl betroffen sind. Die eingegebene Adresse wird dann in einem technischen Verfahren vom BSI mit den Daten aus den Botnetzen abgeglichen. Ist die Adresse und damit auch die Digitale Identität des Nutzers betroffen, so erhält dieser eine entsprechende Information per E-Mail an die angegebene Adresse. Diese Antwort-Mail enthält auch Empfehlungen zu erforderlichen Schutzmaßnahmen. Ist die eingegebene E-Mail-Adresse nicht betroffen, so erhält der Nutzer keine Benachrichtigung.

Betroffene sollten Rechner säubern und Passwörter ändern

Betroffene Internetnutzer sollten in jedem Falle zwei Maßnahmen ergreifen:

– Der eigene Rechner ebenso wie andere genutzte Rechner sollten auf Befall mit Schadsoftware überprüft werden. In den Empfehlungen des BSI zur sicheren Konfiguration von Windows-PCs ist eine Auswahl an geeigneten Virenschutzprogrammen aufgeführt, die hierfür genutzt werden können.
– Anwender sollten alle Passwörter ändern, die sie zur Anmeldung bei Sozialen Netzwerken, Online-Shops, E-Mail-Accounts und anderen Online-Diensten nutzen. Es sollten auch diejenigen Passwörter geändert werden, die nicht zusammen mit der betroffenen E-Mail-Adresse als Login genutzt werden. Dies ist deshalb empfehlenswert, weil im Falle einer Betroffenheit die Möglichkeit besteht, dass ein benutzter Rechner mit einer Schadsoftware infiziert ist. Diese kann neben den in den Botnetzen aufgetauchten Benutzerkennungen auch andere Zugangsdaten, Passwörter oder sonstige Informationen des Nutzers ausgespäht haben. Hinweise zur Nutzung sicherer Passwörter erhalten Anwender unter https://www.bsi-fuer-buerger.de/Passwoerter

Identitätsdiebstahl gehört zu den Top-Gefährdungen im Internet

Identitätsdiebstahl ist eines der größten Risiken bei der Internetnutzung. Online-Kriminelle stehlen die digitalen Identitäten von Internetnutzern, um in deren Namen aufzutreten, E-Mails zu versenden, auf fremde Kosten in einem Online-Shop einzukaufen oder sich auf andere Weise zu bereichern oder den Betroffenen zu schaden. Personenbezogene Anwendungen wie E-Mail- oder Messenger-Dienste, Online-Shops oder Soziale Netzwerke bieten personalisierte Services, für die man sich anmelden muss, um seine Daten zu erhalten oder die Dienstleistung in Anspruch nehmen zu können. Zur Authentisierung wird in den meisten Fällen immer noch die Kombination aus Benutzername und Passwort genutzt. Geraten diese Authentisierungsmerkmale in die falschen Hände, können sie für Identitätsmissbrauch verwendet werden.
Meist geschieht dies durch eine Schadsoftware-Infektion des genutzten Internet-Rechners. Die Schadprogramme werden unbemerkt auf den Rechnern der Anwender platziert, um beispielsweise Tastatureingaben und Anmeldevorgänge zu protokollieren oder Transaktionen direkt zu manipulieren. Die protokollierten Daten werden dann vom Nutzer unbemerkt an speziell vom Angreifer dafür präparierte Rechner im Internet („Dropzones“) gesendet, von wo sie von den Tätern heruntergeladen und missbraucht werden können.

Quelle: BSI

Eine Woche ist schon wieder fast um und damit kommen hier die Links und Leseempfehlungen für das Wochenende:

e-Commerce

Mangelndes Vertrauen im Weihnachtsgeschäft: Online-Händlern entgingen 760 Millionen Euro
Via: Internetworld

Hochretournierer: Zwei Drittel der Online-Händler schließen Kunden aus
Via: Shopbetreiber-Blog

Diese Fakten zeigen, warum Händler ohne mobile Strategie untergehen
Via: etailment

SEO

Onpage-SEO: Darauf kommt es wirklich an [Infografik]
Via: T3N

SEO-Trends für 2014
Via: Internetworld

Amazon

Amazon Webstore wird in Deutschland eingestellt
Via: Channelpartner

Markenranking: Amazon stürzt vom Vertrauens-Thron
Via: Absatzwirtschaft

eBay

Skip McGrath: eBay ist der Verlierer im Weihnachtsgeschäft 2013
Via: Onlinemarktplatz

Recht

LG Kiel: Kein Anspruch auf Löschung schlechter Bewertungen
Via: Shopbetreiber-Blog

Neues Verbraucherrecht: Widerruf bedarf weiterhin keiner Begründung
Via: Shopbetreiber-Blog

Verbot des Vertriebs elektrischer Haushaltsgeräte in Großbritannien, die nicht mit einem in Großbritannien zugelassenen Stecker ausgerüstet sind
Via: IT-Recht-Kanzlei

Der Tag wird kommen: FAQ zur neuen Widerrufsbelehrung 2014
Via: IT-Recht-Kanzlei

Der rechtssichere Umgang mit dem Foxrate-Bewertungssystem
Via: IT-Recht-Kanzlei

Schönes Wochenende!

REWE liefert ein tolles Beispiel, wie Kundenbindung garantiert NICHT gelingt:

In meinem Kopf war REWE neutral, tendenziell eher positiv besetzt.
Dann habe ich beim REWE Lieferservice bestellt und alles hat sich geändert.

Los ging es bei der Bezahlung. Die Rechnung betrug um die 100 Euro, die ich per PayPal zahlen wollte.
Auf meinem PayPal Konto wurden jedoch erst einmal knapp 120 Euro geblockt.
Etwas erstaunt habe ich zur Kenntnis genommen, dass der REWE Lieferservice erst einmal pauschal 20% mehr in Rechnung stellt – für Wiegeware, deren Preis sich ändern kann.
Wiegeware – das waren bei mir 3 Bananen, die wohl kaum einen Zuschlag von 20% rechtfertigen, aber gut.
Der Betrag war ja nicht abgebucht, nur geblockt.

Dann kam der Tag der Lieferung – REWE wollte in einem Zeitfenster von 14.30 Uhr – 21.30 Uhr liefern.
Unter anderem hatte ich vier Kisten Cola Light bestellt – der Grund, warum ich überhaupt einen Lieferservice in Anspruch nehme, um eben die Kisten nicht schleppen zu müssen.

Von den vier Kisten kamen zwei und auch sonst fehlte fast die Hälfte.
Von meinen ursprünglich 100 Euro ( 120 geblockten ) blieben kaum 60 Euro übrig.

REWE hat den korrekten Betrag von meinem Konto abgebucht, aber damit war mein Ausflug zum REWE Lieferservice beendet.
Überzeugt hat mich das nicht.

Kurz danach kam der erste Newsletter, den ich natürlich nicht mehr wollte, weil ich kein zweites Mal beim REWE Lieferservice bestellen wollte. Abgesehen davon, bin ich mir relativ sicher, dass ich keinen Newsletter abonniert habe – weil ich das fast nie mache. Die meisten Unternehmen schicken viel zu viele Newsletter und verstopfen mein Postfach, daher wähle ich diese Option eigentlich nie aus, aber vielleicht habe ich das bei REWE übersehen.

Also wollte ich den Newsletter abbestellen, aber so einfach ist das bei REWE nicht. Man muss sich erst wieder einloggen, dann ist man aber nicht mehr auf der Seite, auf der man den Newsletter abbestellen kann und muss sich erst wieder durch die Seite navigieren.
Ich dachte, das sei mir geglückt.
Zwei Tage später – wieder ein Newsletter von REWE. Nein, ich möchte das nicht!
Also wieder die Prozedur von vorne. Erst einloggen – ist das rechtlich überhaupt erlaubt, dass man sich einloggen muss, um einen Newsletter abzubestellen? und dann abmelden.
Dieses Mal schien es endgültig geklappt zu haben, denn ich habe sogar eine Bestätigung bekommen, dass ich mich erfolgreich aus dem Newsletterverteiler abgemeldet habe.

Aber zum aufatmen war es leider zu früh!
Wieder trudelten Newsletter von REWE ein und so langsam war ich etwas ungehalten, zumal ein wahre REWE Newsletterflut auf mich einprasselte.
Also habe ich REWE eine Mail geschrieben und darum gebeten, meine Abmeldung zu respektieren.
Als Antwort – zur Erinnerung – ich hatte bereits die Bestätigung, dass meine Mail aus dem Verteiler genommen wurde – kam der Hinweis, wie ich mich vom Newsletterversand abmelden könnte.

Nun möchte ich nicht meine Zeit mit REWE vertrödeln und habe unmißverständlich geantwortet, dass es mich nicht interessiert, wie REWE das intern löst, aber ich möchte in Zukunft keine Mails mehr von REWE erhalten und ich habe auch darauf hingewiesen, dass ich es rechtlich für bedenklich halte, Mails zu verschicken, wenn der Empfänger ausdrücklich keine Mails empfangen möchte.
Und damit sei das Thema für mich erledigt – falsch gedacht.
Wieder ist heute ein Newsletter von REWE eingetrudelt und jetzt weiß ich tatsächlich nicht mehr weiter. Ich möchte nicht alle zwei Tage einen Newsletter von einem Unternehmen erhalten, von dem ich ausdrücklich keinen Newsletter erhalten möchte.
Vielleicht hilft dieser Blogpost?! Vielleicht hat jemand einen Tipp?

Nach den Erfahrungen mit dem REWE Onlineshop hätte ich zwar online nichts mehr bei REWE bestellt, wäre aber sicher noch ab und zu zu REWE einkaufen gegangen.
Das ist nun definitiv vorbei – um REWE werde ich on – und offline einen großen Bogen machen.

So funktioniert Kundenbindung eben nicht!

UPDATE 21.01.2014

Meine Hoffnung, dass das REWE Monitoring funktioniert, hat sich erfüllt. REWE hat den Artikel entdeckt und sich in aller Form entschuldigt und versprochen, mich in Zukunft zu verschonen.