Es spricht ja grundsätzlich nichts dagegen im eigenen Webshop eine kleine Preissuchmaschine zu integrieren und damit den Profit zu steigern.
Sei es bei eigenen Artikeln, oder bei Produktempfehlungen, die mit dem eigenen Sortiment nicht abgedeckt werden.

Zanox bietet nun als erstes Affiliate-Netzwerk die technische Lösung nach der Preissuchmaschinen-Entscheidung des BGH an und ist somit sowohl für Publisher als auch für Advertiser interessant.

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Preis Updates jetzt mehrmals täglich per Produktdaten-Feed oder „Additional Price-Feed“ möglich

Berlin, 05.05.2010 - zanox, deutscher Marktführer für erfolgsbasiertes Online-Marketing, reagiert als erstes Affiliate-Netzwerk mit einer technischen Lösung auf das so genannte Preissuchmaschinen-Urteil des Bundesgerichtshof (BGH-Urteil vom 11. März 2010 - I ZR 123/08). Darin hatte das oberste deutsche Gericht letztinstanzlich entschieden, dass Online-Händler Produktpreisänderungen zuerst auf von ihnen genutzten Preissuchmaschinen aktualisieren lassen müssen, bevor sie auf der eigenen Webseite bekannt gegeben werden dürfen. Händler, die für ihre Angebote über eine Preissuchmaschine werben, können bei einer verspätet vorgenommenen Preiserhöhung sogar wegen Irreführung belangt werden. Um dem vorzubeugen, erhalten Advertiser des zanox-Netzwerks ab sofort die Möglichkeit, die Preise in ihren Produktdaten mehrmals täglich anzugleichen. Dies geschieht entweder durch eine Aktualisierung der bestehenden Produktdaten-Feeds oder durch die Bereitstellung gesonderter „Additional Price-Feeds“.

„Wir laden ab sofort alle Advertiser mit Produktdaten ein, sich an der Beta-Phase unserer ‚Additional Price Updates‘ zu beteiligen“ sagt Daniel Keller, CTO der ZANOX.de AG. „ Unsere Lösung ist nicht nur für Preisvergleichswebseiten relevant, sondern adressiert auch Shoppingportale, Gutscheinseiten oder Bonusprogramme. Von möglichst aktuellen Produktpreisen profitieren Publisher, Advertiser und auch der Verbraucher am Ende gleichermaßen.“

Verbraucher verbindet mit Internet "höchstmögliche Aktualität“

Das Urteil des BGH bezieht sich auf einen Fall aus dem Jahr 2006, bei dem ein Online-Händler eine Espressomaschine über eine Preissuchmaschine angeboten hatte. Mit einem Preisangebot von 550 Euro war sein Angebot das günstigste und stand an erster Stelle in einer Liste von insgesamt 45 Anbietern. Dieser günstige Preis stand auch noch um 20.00 Uhr in der Preissuchmaschine, obwohl der Händler den Preis mehrere Stunden zuvor auf 587 Euro erhöht hatte. Auf seiner Shop-Seite war der Preis bereits aktualisiert worden, in der Suchmaschine allerdings noch nicht. Das Gericht stufte das Vorgehen des Händlers nun letztinstanzlich als „Irreführung“ ein, da der Verbraucher mit dem Internet "höchstmögliche Aktualität" verbinde.

Über zanox

Die ZANOX.de AG ist deutscher Marktführer für performance-basiertes Online-Marketing mit weltweiter Präsenz in allen Kernmärkten. Grundlage der anhaltend positiven Geschäftsentwicklung ist ein erfolgsbasiertes Business-Modell, das auf Innovation, technologische Entwicklung und herausragenden Service ausgerichtet ist. Weltweit vertrauen mehr als 2.000 Advertiser dem zanox Affiliate Marketing bei der effizienten Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen im Internet und profitieren von der lokalen Unterstützung. Die zanox Web Services und der zanox Application Store dienen Top-Unternehmen aller Branchen zur Monetarisierung neuer Internet-Applikationen und mobiler Anwendungen.

zanox legt größten Wert auf die Qualität seines globalen Publisher-Netzwerks, die durch besten persönlichen Service durch Branchen-Experten und eine schnelle und transparente Vergütung gewährleistet wird. Die zanox Philosophie der „Open Company“ wird u.a. durch zahlreiche Blogs, das zanox Wiki und die offene API täglich mit Leben gefüllt. Der zanox Campus in Berlin, im Silicon Valley sowie in Mailand dient zudem als internationaler Treffpunkt für Entwickler und die Web-Community.

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