Wie versprochen kommt heute die erste kleine Auswertung zu der Umsatzentwicklung bei Verkäufern mit bzw. ohne Top-Verkäufer Status.
Leider ist diese Auswertung noch nicht sehr aussagekräftig.
Wie angekündigt habe ich mir zunächst unsere Wettbewerber ( Powerseller ) vorgenommen, von denen mir alle relevanten Zahlen über einen längeren Zeitraum ( mindestens seit Februar 2009) vorliegen.
Von 13 Verkäufern haben 4 den Top-Verkäufer Status bekommen.
Einer dieser Verkäufer ist seit Oktober nicht mehr aktiv, bleiben also nur drei.
Alle drei haben mit dem Top-Verkäufer-Status deutliche Umsatzzuwächse - der Durchschnitt liegt bei 56,8%!
Bei den restlichen Verkäufern, die den Status nicht bekommen haben, gibt es sechs, die auch deutliche Umsatzzuwächse von durchschnittlich 51% zu verzeichnen haben, wobei ein Ausreißer dabei ist.
Er hat die Anzahl der Listings um 215% erhöht und dadurch ein Umsatzplus von 168%.
Also nehmen wir ihn heraus, dann liegt der durchschnittliche Umsatzzuwachs bei den fünf " Nicht-Top-Verkäufern" mit Umsatzzuwächsen im Oktober bei 28,3%.
Drei der " Nicht-Top-Verkäufer" haben gegenüber dem Vormonat sinkende Umsatzzahlen von durchschnittlich 11,8 %.
Dadurch liegt dann der Durchschnitt bei den " Nicht-Top-Verkäufer" insgesamt bei 13,2 % Zuwachs ( der "Ausreißer" ist nicht eingerechnet) , während er bei den " Top-Verkäufern" bei 56,8% liegt.
Repräsentativ ist diese Auswertung natürlich nicht.
Wie man schon bei den wenigen Verkäufern sieht gibt es viele Faktoren, die zusätzlich in die Analyse einfließen müssen ( z.B. die Veränderung in der Anzahl der Listings).
Sicher spielen auch die Kategorien eine große Rolle und das Verhältnis der " Top-Verkäufer" und " Nicht-Top-Verkäufer" in den einzelnen Kategorien.
Pauschale Aussagen, die grundsätzlich für den gesamten eBay-Marktplatz gelten wird man also leider ( noch) nicht treffen können. Das kann man bei eBay allerdings grundsätzlich sehr selten.
Auch muss natürlich die Anzahl der analysierten Verkäufer deutlich erhöht werden um aussagekräftigere Ergebnisse zu bekommen.
Diese erste kleine Analyse kann also nur einen ersten Mini-Trend aufzeigen und keinen Anspruch auf einen repräsentativen Überblick stellen.