Rakuten Deutschland gab heute die Ernennung von Dr. Christian Macht zum neuen CEO bekannt. Der ehemalige COO von Groupon Central Europe verstärkt die Geschäftsführung, in der die Gründerin und bisherige Leitung Beate Rank ihren Schwerpunkt auf das Financial Controlling verlegt. Shinji Kimura, ebenfalls Mitglied der Geschäftsführung, verantwortet als COO von Rakuten Deutschland die Zentralbereiche.

Vom E-Commerce-Marktplatz zum Online-Ökosystem

Mit der Ernennung von Dr. Christian Macht setzt Rakuten ein klares Signal, auch in Europas größtem Wirtschaftsraum eine führende Position als voll integriertes Online-Ökosystem einzunehmen. Das Vorbild für das proprietäre, aus verschiedenen Services bestehende Ökosystem wurde von Rakuten im Heimatmarkt Japan entwickelt, in dem Rakuten, Inc. der führende Internet-Service-Anbieter ist. Zu den Consumer- und Geschäftskunden-Angeboten zählen dort Services in den Bereichen E-Commerce, Travel, Banking, Kreditkarten, e-Money, Finanzierungen, Portal & Media, Entertainment, Online-Marketing, Profisport und Logistik. Seit 2012 gehört auch der E-Book-Anbieter Kobo zu Rakuten. Das Unternehmen ist zudem einer der führenden Investoren bei dem sozialen Netzwerk Pinterest. Das internationale Management-Team von Rakuten wird zusammen mit Dr. Christian Macht evaluieren, welche Angebote in Deutschland eingeführt werden, um einen Marktplatz auf- und auszubauen, der auf der einen Seite den Händlern signifikanten Mehrwert bietet, auf der anderen Seite den Endverbrauchern genügend Anreize für ein einzigartiges Shopping-Erlebnis liefert.

„Die Benennung von Dr. Christian Macht unterstreicht unseren Anspruch, unsere Präsenz in Deutschland und darüber hinaus weiter auszubauen. Gemeinsam werden wir die Vision des grenzenlosen E-Commerce verwirklichen und Europas modernste E-Commerce-Plattform aufbauen, um Händler und Konsumenten auch länderübergreifend zusammenzuführen“, so Pierre Kosziusko-Morizet , COO von Rakuten Europe. „Dr. Christian Macht verfügt über einen einzigartigen internationalen Erfahrungsschatz, Online-Services strategisch zu analysieren und sehr schnell lokalisiert zu implementieren. Wir sind uns sicher, dass Rakuten Deutschland mit der Hilfe von Dr. Christian Macht schon sehr bald zu einer der interessantesten und stärksten E-Commerce-Plattformen in Deutschland zählen wird.“

„Ich freue mich darauf, gemeinsam mit einem hoch motivierten Team das Potenzial von Rakuten weiter auszubauen. Das B2B2C-Ökosystem von Rakuten ist weltweit einzigartig und bietet Händlern nahezu jeder Unternehmensgröße einen erheblichen Mehrwert“, betont Dr. Christian Macht, CEO von Rakuten Deutschland. „Rakuten wird sich in Deutschland schnell von einem reinen E-Commerce-Marktplatz zu einem voll integrierten Online-Ökosystem entwickeln, in dem sowohl Händler als auch Kunden miteinander kommunizieren, sich gegenseitig auf dem neuesten Stand halten und gemeinsam neue Dinge entdecken können. Bislang bieten E-Commerce-Plattformen ein Erlebnis als reine Vertriebsmaschine, bei Rakuten wird das spürbar unterhaltsamer und produktiver sein.“

Dr. Christian Macht war zuletzt als COO für alle Non-Sales-Bereiche von Groupon in Zentraleuropa zuständig. Bis März 2012 leitete er Gaopeng in China, ein Joint Venture von Groupon und Tencent, wo er insbesondere für die Bereiche Sales und Operations zuständig war. Neben der Lokalisierung für den chinesischen Markt und der Einsetzung einer chinesischen Führungsspitze initiierte Macht die Fusion von Gaopeng mit FTuan und QQ Tuan. Vor Groupon war der 39-Jährige sechs Jahre als Berater bei der Boston Consulting Group in Europa, Afrika und China mit Fokus auf Operations in unterschiedlichen Branchen tätig. Macht studierte an der Universität Tübingen VWL und Chinesisch. Anschließend promovierte er in Jura.

Via: Rakuten

Rakuten ist für mich die Onlineentsprechung der brüllenden Zalando TV-Spots, bei denen ich in Panik den Stecker meines Fernsehers ziehe, wenn ich die Fernbedienung nicht schnell genug finde.
Schon die Landingpage von Rakuten erschlägt mich - alles ist Super! Supersale, Superpunkte, alles Super! 10-fache Superpunkte, 30-fache Superpunkte - super! Fehlt nur noch der kreischende Paketbote!
Ich bin froh, dass ich meinen Werbeblocker aktiviert habe und nicht noch mehr super Angebote sehe, die mich weiter in Verwirrung stürzen.
Den ganzen Tag über stürzt eine Flut von Informationen auf mich ein. Es blinkt, es piepst, es klingelt, es kreischt, es ist laut, hektisch und selbst einkaufen wird zum Verwirrspiel, bei dem ich mich erst einmal durch die Informationsflut kämpfen muss.
Was sind Superpunkte, wozu brauche ich die? Was kann ich damit anfangen? Ehrlich gesagt: Ich will es gar nicht wissen - ich will einkaufen - einfach und unkompliziert.
Zu viele Informationen muss ich täglich filtern, sortieren, einordnen,verdauen, aber shoppen soll vor allem eines machen: Spaß! Beim Shoppen möchte ich nicht noch zusätzlich mit unnötigen Informationen "beballert" werden, mir Fragen stellen und mich durch die FAQ arbeiten müssen.
Jetzt muss ich weg! Der Zalando Bote klingelt!

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Rakuten und Möbel-Zentral-Einkauf kooperieren
Die E-Commerce-Plattform Rakuten hat eine strategische Kooperation mit dem MZE Möbel-Zentral-Einkauf (MZE), dem Dienstleistungsverband für mittelständische Fachgeschäfte und Fachmärkte der Möbelbranche, bekannt gegeben. Gerade kleinere und mittelständische Möbelhändler aus Deutschland und Österreich sollen davon in zweifacher Hinsicht profitieren. „Möbel zählen zu den wachstumsstärksten Segmenten im E-Commerce. Daher freuen wir uns ganz besonders über die Kooperation mit dem MZE durch die wir Möbelhändlern den Einstieg in den Onlinehandel weiter vereinfachen, noch attraktivere Konditionen bieten und den nachhaltigen Aufbau einer eigenen Onlinemarke ermöglichen“, so Beate Rank, CEO der Rakuten Deutschland GmbH.

Gemeinsamer Nenner: Die händlerzentrierte Ausrichtung
Gemeinsam ist beiden Unternehmen vor allem die händlerzentrierte, partnerschaftliche Ausrichtung. So bietet der MZE neben attraktiven Einkaufskonditionen vor allem Leistungspakete, die den meist inhabergeführten Unternehmen umfassende Hilfestellung bieten, die sich durchaus mit Rakutens E-Commerce-Consultants vergleichen lässt. „Unsere Aufgabe sehen wir vor allem darin, unsere Mitglieder individuell und umfassend zu beraten, um letztlich eine Etablierung der Marke in der Region zu erreichen. Mit Rakuten haben wir den idealen Partner gefunden, der völlige Freiheit bei der Gestaltung der Internetpräsenz gewährt und die nötige Reichweite mitbringt, um die Marke auch außerhalb regionaler Grenzen bekannt zu machen. Das Know-how der Berater bei Rakuten ist für uns sozusagen das Sahnehäubchen“, bemerkt Stefan Wieselhuber, Einkäufer vom MZE.

Das Internet wird zunehmend zum Möbelhaus
Knapp jeder vierte Internetnutzer in Deutschland (23 Prozent) hat bereits Möbel oder Einrichtungsgegenstände im Internet gekauft. Das entspricht mehr als 12 Millionen Deutschen. 2011 waren es noch 8 Millionen (BITKOM 01/2013). Hinzu kommt der stark steigende Anteil der sogenannten ROPO-Kunden (Research Online Purchase Offline). Während 2010 noch 16 Prozent der Kunden angaben, vor dem stationären Kauf im Internet recherchiert zu haben, hat sich deren Zahl 2012 bereits auf 32 Prozent verdoppelt (Quelle: IAB / TNS / Google Consumer Barometer 2012). Etwa ein Drittel des Gesamtumsatzes der deutschen Möbelbranche wird also von Kunden generiert, die vorher im Internet recherchiert haben. Wer dort mit dem eigenen Sortiment schlecht oder gar nicht vertreten ist, wird von den ROPO-Kunden während der Suche nicht gefunden und folglich auch nicht in den Kaufentscheidungsprozess eingebunden. Das Geschäft mit Möbeln ist für Online-Händler also längst nicht mehr nur lukrative Nische, sondern ein stetig wachsender und zukunftsträchtiger Markt.

Quelle: Rakuten

Kostenfreie Schnittstelle für xt:Commerce-Händler
Die E-Commerce-Plattform Rakuten hat eine strategische Kooperation mit xt:Commerce angekündigt. Das bisher kostenpflichtig erhältliche Zusatz-Modul xt:MultiConnect des frei verfügbaren Shopsystems xt:Commerce Start! wird dadurch für Rakuten-Händler im ersten Nutzungsjahr kostenlos. Es ermöglicht die shopübergreifende automatische Synchronisation von Bestellvorgängen, Lager- und Preisveränderungen und steht Rakuten-Händlern ab sofort zur Verfügung.

Mit xt:MultiConnect einfach und effizient bei Rakuten verkaufen
„Bei Rakuten haben der einzelne Onlinehändler und sein Erfolg im E-Commerce oberste Priorität. Eine zentrale Anforderung ist dabei gemäß unserer Philosophie des Empowerments die bestmögliche Unterstützung angeschlossener Händler. Daher sind wir ständig im Gespräch mit führenden Anbietern, um unser Angebot in dieser Hinsicht zu erweitern“, erklärt Beate Rank, CEO der Rakuten Deutschland GmbH. „Mit xt:Multiconnect lassen sich Artikelimport und –pflege sowie die Bestellverwaltung denkbar effizient gestalten. Für den einzelnen Händler bedeutet das eine deutliche Entlastung im Tagesgeschehen“, fügt Rank hinzu.
Seit Anfang April 2013 steht Online-Händlern eine kostenlose Version der Shop-Software xt:Commerce zur Verfügung. Die Edition „Start“ bietet automatisch Zugang zum Online-Marktplatz von eBay und weiteren Verkaufs- und Preisvergleichsportalen sowie zu den Bezahlmethoden Paypal und Billsafe. Das kostenpflichtig erhältliche Plug-in xt:MultiConnect verbindet diese xt:Commerce-Shops mit eBay, Amazon und Rakuten oder Preisvergleichsportalen wie idealo. xt:MultiConnect selbst basiert auf der weit verbreiteten Schnittstelle magnalister.

Weitere wichtige Funktionen sind:

- Einfaches Einstellen der Artikel auf allen wichtigen Verkaufsportalen
- Automatischer Bestellimport
- automatischer Preis- und Lagerabgleich
- Kategorieabgleich zwischen Shop und dem jeweiligen Marktplatz
- Schneller Preisvergleich
- Bestellstatus-Synchronisation
- Speichern von Vorlagen: Dadurch schnelles und einfaches Wiedereinstellen von Artikeln
- Mit nur einem Tool gleichzeitig alle Verkaufsportale/Preissuchmaschinen verwalten
- Hinzufügen, Ändern oder Löschen von Artikeln
- Überblick über aktive Inventare
- Auswertung einzelner Kampagnen

Das Angebot, xt:MultiConnect kostenlos zu nutzen, richtet sich an alle Shop-Betreiber, die sich bei Rakuten neu registrieren und ist zunächst auf ein Jahr begrenzt.

Das japanische Internet- und E-Commerce-Unternehmen Rakuten hat mit der Gründung von Rakuten Österreich im Mai 2013 seine erste eigene E-Commerce-Plattform in Europa ins Leben gerufen. Nach acht Akquisitionen seit dem Jahr 2010, unter anderem von PriceMinister in Frankreich, Play.com in Großbritannien und Buy.com in den USA, bietet Rakuten seine Dienste nun in 26 Ländern an. Die am 5. Juni angekündigte Übernahme des US-amerikanischen Logistikdienstleisters Webgistix ist das zweite Investment in den Aufbau von Logistik- und Fulfilmentkapazitäten außerhalb Japans. Im vergangenen Jahr hatte Rakuten bereits den französischen Lagerhausautomatisierer Alpha Direct Services übernommen. Das Rakuten-Portfolio reicht inzwischen von E-Commerce-Infrastruktur und -Services sowie Logistik über Consumer-Technik bis hin zu digitalen Content-Plattformen und Performance-Marketing.

Innerhalb von vier Jahren hat sich Rakuten damit vom japanischen Marktführer zum globalen Player im E-Commerce entwickelt. Zur Wachstumsstrategie gehören neben weiteren aktuellen Investitionen in E-Commerce-Plattformen in Russland und Südost-Asien auch neue Geschäftsfelder wie der E-Reader Kobo und ein entsprechendes Angebot von E-Books, die Investition in die Bilder-Sharing-Plattform Pinterest, der Kauf des spanischen Videostreaming-Dienstes Wuaki.tv und Akquisitionen von Onlinemarketing-Dienstleistern.

Auf dem Weg zu einer weltweiten Alternative im E-Commerce

Zwischen 2008 und 2012 hat Rakuten eine Reihe von E-Commerce-Akquisitionen in Europa, Asien und Amerika unter seinem Marktplatzkonzept zusammengefasst. Dazu gehören Rakuten.com Shopping in den USA (ehemals Buy.com), Rakuten Brasilien (ehemals Ikeda), Rakuten Deutschland (ehemals Tradoria), Play.com in Großbrittanien und PriceMinister in Frankreich. Darüber hinaus investierte Rakuten 2012 in die Luxus-E-Commerce-Plattform AHAlife, den führenden russischen Online-Retailer OZON und erwarb kürzlich die Mehrheit an The Grommet.

The Grommet ist ein amerikanischer Spezialist für Citizen-Commerce und vertreibt innovative Produkte, die „von Bürgern für Bürger“ entwickelt werden. Diese Akquisition fügt sich besonders gut in Rakutens Philosophie: Beim Marktplatzkonzept steht der einzelne Händler klar im Vordergrund. Ihm ermöglicht es Rakuten, seine Fachkompetenz und Persönlichkeit online widerzuspiegeln, um seinen Kunden so ein besonders Shopping-Erlebnis bieten zu können. Rakuten unterstützt seine Händler dabei durch umfassende Beratung und Infrastruktur.

Innovationen und Wachstum

Innovative Geschäftsmodelle spielen eine wichtige Rolle für Rakuten: Erst in diesem Monat hat Rakuten den Asian Startup Fund ins Leben gerufen, der von Singapur aus verwaltet wird. Der Fonds richtet sich an Firmengründer und -unternehmer, die im Bereich E-Commerce, Internetservices und Digital Content tätig sind, und unterstützt sie in der Entwicklung kreativer Unternehmen in dieser Region.

Der Erfolg gibt dieser Strategie recht: Seit seiner Umfirmierung konnte Rakuten Brasilien ein jährliches Auftragswachstum von 1.000 Prozent verzeichnen, Rakuten Deutschland konnte seine Händlerbasis um ein Drittel steigern. In einigen Märkten sind bereits Shopping-Apps eingeführt worden, in Indonesien hat dies zu einem Plus von knapp 440 Prozent bei Mobile-Aufträgen geführt. Partnerschaften mit Finanzdienstleistern wie MasterCard und Visa ermöglichen in vielen Ländern bereits die Zahlung mit digitalen Zahlsystemen.

Neue Felder: Inhalte und Marketing-Services

Mit 100 Millionen US-Dollar beteiligte sich Rakuten 2012 am Social-Network Pinterest, das seinen Fokus auf Bilder und Fotos legt. Nun zeigen erste Beispiele, wie E-Commerce und Bilder-Sharing zusammenwachsen: In Japan kooperieren der Marktplatz Rakuten Ichiba, der Reisedienst Rakuten Travel und Rakuten Recipe bereits vermehrt mit Pinterest.

In Europa setzt Rakuten ebenfalls auf Inhalte: Mit dem spanischen Streaming- und Video-on-Demand-Anbieter Wuaki.tv hat der Konzern nun Zugang zu Hollywoods großen Studios sowie regionalen Produktionsfirmen, mit denen Wuaki.tv enge Partnerschaften unterhält. Zudem besteht nun die Möglichkeit, neue Geschäftsbeziehungen zu führenden TV-Herstellern aufzubauen, auf vielen Smartphones und Fernsehern in Spanien ist die Wuaki-App bereits vorinstalliert. Damit ergänzt das Feld „Video“ Rakutens Investitionen in den E-Book-Sektor, der neben einer eigenen, umfangreichen Bibliothek in Japan mit dem Zukauf des E-Reader-Herstellers Kobo unterstützt wurde.

Zu den E-Commerce-nahen Tätigkeitsfeldern gehört außerdem das Onlinemarketing. Der Affiliate-Marketing-Service Rakuten LinkShare bietet seine Dienstleistungen jetzt in ganz Nordamerika, im Vereinigten Königreich, Australien und natürlich Japan an. Weitere Expansionen sind über das gesamte Jahr hinweg vorgesehen. Verstärkt wird Rakuten LinkShare durch die Akquisition des Targeting-Service MediaFORGE.

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