Rakuten und Möbel-Zentral-Einkauf kooperieren
Die E-Commerce-Plattform Rakuten hat eine strategische Kooperation mit dem MZE Möbel-Zentral-Einkauf (MZE), dem Dienstleistungsverband für mittelständische Fachgeschäfte und Fachmärkte der Möbelbranche, bekannt gegeben. Gerade kleinere und mittelständische Möbelhändler aus Deutschland und Österreich sollen davon in zweifacher Hinsicht profitieren. „Möbel zählen zu den wachstumsstärksten Segmenten im E-Commerce. Daher freuen wir uns ganz besonders über die Kooperation mit dem MZE durch die wir Möbelhändlern den Einstieg in den Onlinehandel weiter vereinfachen, noch attraktivere Konditionen bieten und den nachhaltigen Aufbau einer eigenen Onlinemarke ermöglichen“, so Beate Rank, CEO der Rakuten Deutschland GmbH.

Gemeinsamer Nenner: Die händlerzentrierte Ausrichtung
Gemeinsam ist beiden Unternehmen vor allem die händlerzentrierte, partnerschaftliche Ausrichtung. So bietet der MZE neben attraktiven Einkaufskonditionen vor allem Leistungspakete, die den meist inhabergeführten Unternehmen umfassende Hilfestellung bieten, die sich durchaus mit Rakutens E-Commerce-Consultants vergleichen lässt. „Unsere Aufgabe sehen wir vor allem darin, unsere Mitglieder individuell und umfassend zu beraten, um letztlich eine Etablierung der Marke in der Region zu erreichen. Mit Rakuten haben wir den idealen Partner gefunden, der völlige Freiheit bei der Gestaltung der Internetpräsenz gewährt und die nötige Reichweite mitbringt, um die Marke auch außerhalb regionaler Grenzen bekannt zu machen. Das Know-how der Berater bei Rakuten ist für uns sozusagen das Sahnehäubchen“, bemerkt Stefan Wieselhuber, Einkäufer vom MZE.

Das Internet wird zunehmend zum Möbelhaus
Knapp jeder vierte Internetnutzer in Deutschland (23 Prozent) hat bereits Möbel oder Einrichtungsgegenstände im Internet gekauft. Das entspricht mehr als 12 Millionen Deutschen. 2011 waren es noch 8 Millionen (BITKOM 01/2013). Hinzu kommt der stark steigende Anteil der sogenannten ROPO-Kunden (Research Online Purchase Offline). Während 2010 noch 16 Prozent der Kunden angaben, vor dem stationären Kauf im Internet recherchiert zu haben, hat sich deren Zahl 2012 bereits auf 32 Prozent verdoppelt (Quelle: IAB / TNS / Google Consumer Barometer 2012). Etwa ein Drittel des Gesamtumsatzes der deutschen Möbelbranche wird also von Kunden generiert, die vorher im Internet recherchiert haben. Wer dort mit dem eigenen Sortiment schlecht oder gar nicht vertreten ist, wird von den ROPO-Kunden während der Suche nicht gefunden und folglich auch nicht in den Kaufentscheidungsprozess eingebunden. Das Geschäft mit Möbeln ist für Online-Händler also längst nicht mehr nur lukrative Nische, sondern ein stetig wachsender und zukunftsträchtiger Markt.

Quelle: Rakuten