Offensichtlich hat eBay bei einigen Verkäufern, die ihre Angebote am 10.06.2010 beendet haben, um sie am 11.06.2010 mit der neuen Widerrufsbelehrung wieder einzustellen, auf Nachfrage teilweise die Gebühren erstattet.
Das ist doch eine sehr erfreuliche Nachricht.

Kontrolle ist besser

Etwas Vorsicht ist noch immer geboten, wenn man " alte" Artikel neu einstellt.
Nicht immer wird die neue Widerrufsbelehrung angezeigt.
Mir ist aufgefallen, dass Artikel, die vor dem 11.6.2010 beendet wurden und nun mit dem alten Template über eBay eingestellt werden, teilweise die alte Widerrufsbelehrung enthalten.
Insofern ist es im Moment noch ratsam diese Artikel einzeln zu überprüfen und sie gegebenenfalls sofort zu überarbeiten.

Bei PayPal.com wird es in diesem Sommer einige Veränderungen geben.

Erstaunlicherweise findet diese Neuerung bisher kaum Beachtung:

Ab August wird bei PayPal.com die Transaktionsgebühr bei Rückabwicklungen nicht mehr erstattet.
Im Moment heißt es bei PayPal, dass diese Regelung ausschließlich für kanadische und amerikanische Verkäufer gelten wird.
In USA beträgt die Transaktionsgebühr 0,30 Dollar - in Deutschland aktuell 0,35 Euro.

Wenn die neue Regelung in Deutschland auch eingeführt wird, bedeutet das:
Zahlt ein Kunde mit PayPal werden grundsätzlich 0,35 Euro Transaktionsgebühr fällig. ( + die Gebühren zwischen 1,2 und 1,9%).
Widerruft der Kunde den Kauf, würde PayPal die 0,35 Euro in jedem Fall einbehalten und nur die prozentualen Gebühren erstatten.

Das Problem:
Auf der einen Seite würde ich denken, dass PayPal sich mit der Einführung solcher Gepflogenheiten in Deutschland endgültig alle Sympathien verspielen würde, andererseits hat ein gewerblicher eBay-Verkäufer kaum eine Chance an PayPal vorbeizukommen und PayPal weiß das.
Warten wir erst einmal ab und hoffen, dass uns das erspart bleibt!

Quelle: PayPal

Manchmal haben wir es in Deutschland richtig gut bei eBay!
Bei eBay Großbritannien kostet es z.B. zwischen £0.05 und £0.30 einen Artikel international einzustellen.
Vom 15 Mai 2010 bis 29 Mai 2010 werden diese Gebühren in Großbritannien um jeweils 50 % reduziert.

Möglicherweise hat das auch Auswirkungen auf den deutschen Marktplatz, wenn sich die Listings aus Großbritannien in dieser Zeit erhöhen.
Viele Artikel sind in Großbritannien günstiger als bei uns und da Großbritannien zur EU gehört, fallen für den Käufer auch keine Zollgebühren an.
Durch PayPal ist die Bezahlung sehr einfach und auch die Versandkosten sind in der Regel erträglich.


Gerade private eBay - Verkäufer und Verkäufer, die sehr selten bei eBay verkaufen, fragen oft danach, was es kostet einen Artikel bei eBay einzustellen.
Bei Aborange finden Sie einen eBay Gebührenrechner.
Den BayCalculator gibt es in zwei Versionen.
Die kostenlose Version reicht für den Privatanbieter um sich einen schnellen Überblick zu verschaffen.
Ausgerechnet werden Angebotsgebühren und Verkaufsprovisionen für Auktionen, Festpreis-Angebote und Auktionen mit Sofort-Kaufen-Option.
Der integrierte Versandkosten-Rechner schlägt an Hand von Verpackungsgröße und -gewicht die optimale Versandmethode und die entstehenden Versandkosten vor.

Hier noch einmal der Link.

Früher als in den vergangenen Jahren wird eBay die ersten Änderungen für 2010 schon am 26.Januar bekanntgeben, die dann voraussichtlich ab März 2010 in Kraft treten.
Möglicherweise wird es in diesem Jahr drei , statt der üblichen zwei Veränderungsrunden bei eBay geben.
Sehr wahrscheinlich ist es, dass am 26.Januar eine Änderung in der Gebührenstruktur bekanntgegeben wird.
In diesem Fall würden vermutlich die Angebotsgebühren sinken und die Verkaufsprovisionen steigen.
Auch denkbar ist eine Veränderung bei der Laufzeit von Shopangeboten.
Hier könnte es passieren, dass es das Format " bis auf Widerruf " in Zukunft nicht mehr geben wird.
Bis jetzt ist alles nur reine Spekualtion, am 26.10. wissen wir dann mehr!

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