Offiziell habe ich bei PayPal noch keine Informationen gefunden, aber offensichtlich wird es bei PayPal ab 11.10.2011 eine Neuerung geben, mit der ich längst gerechnet habe und die Info daher auch nicht nur für ein Gerücht halte:
Wie im Sellerforum zu lesen ist, haben offensichtlich bereits einige PayPal Mitglieder folgende Info per Mail bekommen:
Eine unserer Maximen lautet: Transparenz. Damit Sie zu jedem Zeitpunkt genau wissen, was PayPal kostet, möchten wir Sie über eine Änderung informieren.

Kommt es einmal zu einer Rückbuchung eines Ihrer Kunden, behalten wir eine Bearbeitungsgebühr ein. Damit passen wir uns dem Markt an und decken so die Abwicklungskosten.

Ich hatte darüber bereits vor einem Jahr geschrieben. Damals wurde die Gebühr bei PayPal.com eingeführt:
Änderungen bei PayPal.com – keine Erstattung der Transaktionsgebühren bei Widerruf!
Insofern halte ich es für sehr wahrscheinlich, dass die Info bestätigt wird.

Sobald eine offizielle Info vorliegt, werde ich den entsprechenden Link nachreichen.

Bei Axel Gronen können Sie jetzt eBay bewerten.
Bewertet werden können nach eBay DSR Bewertungsvorbild: Service, Kommunikation, Reaktionszeit, Gebühren:

eBay Bewertungstool

Wäre eBay ein eBay Verkäufer, dann wäre eBay nach den aktuellen Bewertungen sicher gesperrt!

Allerdings - sorry, wenn ich das so sage - sind natürlich viele der negativen Bewertungen einfach nur unsinnig und nur wenige davon sind wirklich konstruktiv.
Aber das Problem der unsinnigen und lächerlichen Bewertungen haben eBay Verkäufer auch.

Grundsätzlich finde ich die Idee gut, eBay bewerten zu können, allerdings müsste das auf einem anderen Niveau geschehen.
Ina Steiner von Auctionbytes hat es vorgemacht:
Sellers Choice Marketplace Ratings: eBay

Einiges muss man einfach differenziert sehen:

Natürlich kann ich mich über die Gebühren beklagen, aber wie sah es denn bei eBay aus, als eBay vor sehr vielen Jahren noch kostenlos war?
Seitenweise Müll.

Und wo stehen sie denn? Die kostenlosen Online-Marktplätze?
Haben Sie z.B. Unternehmen hervorgebracht, die Arbeitsplätze schaffen konnten?
Unternehmen, die Millionenumsätze einfahren?

Warum sind denn alle bei eBay?
Warum finden sie alle keine Alternativen? ( Mal abgesehen von Amazon, aber wenn wir von günstigen Gebühren sprechen, dann sicher nicht von Amazon).

Das Geschäftsmodell der " Kostenlos-anbieten" Marktplätze scheint doch nicht zu funktionieren - wie auch? Wovon soll z.B. Werbung bezahlt werden?

Über Service / Kommunikation / Reaktionszeit ( wären für mich nicht drei verschiedenen Dinge) brauchen wir sicher nicht reden.
Hier gibt es bei eBay in der Tat einiges an Optimierungspotential - dennoch würde ich persönlich eBay immer mit "positiv" bewerten, selbst wenn nicht alles rund läuft und es Tage gibt, an denen eBay mich zur Weißglut treibt und ich am liebsten den Stecker ziehen würde.

Ich würde mir eine differenzierte Umfrage nach Ina Steiner Vorbild wünschen, bei der nach Net Promoter Score auf einer Skala von 1-10 abgestimmt werden kann.
Positiv / Neutral / Negativ reicht mir nicht.
Zum Spaß und um einmal richtig Frust abzulassen, ist ein solches Bewertungstool wie Axel Gronen es entworfen hat, sicher geeignet, ändern wird sich bei eBay dadurch aber nichts und das wäre eigentlich ein schönes Ziel.

Eine Frage, die ich ab und zu in Beratungsgesprächen höre, ist die Frage, ob Produkte im Onlineshop billiger angeboten werden sollen als bei eBay?
Das Pro-Argument ist immer das gleiche:
Im Onlineshop könnten die Produkte schließlich günstiger angeboten werden, weil dort keine Gebühren anfallen.
Und das stimmt nur auf den ersten Blick.
Natürlich fallen im eigenen Onlineshop weder Einstellgebühren noch Verkaufsprovisionen an, wohl aber Kosten.
Das Hosting können wir als Kostenfaktor vernachlässigen, aber einen trafficstarken Onlineshop im Netz zu positionieren, kostet Zeit und in der Regel auch Geld.
Möglichweise können Sie über eBay & Amazon Traffic für Ihren Onlineshop generieren, aber das alleine wird nicht reichen und was ist, wenn Sie sich langfristig unabhängig von eBay & Amazon machen wollen?
Wo kommt der Traffic dann her? Spätestens jetzt müssen Sie investieren, um bei Google auf den ersten Seiten ( auf der ersten Seite) zu bleiben.
Haben Sie einmal damit begonnen, in ihrem Onlineshop Kampfpreise zu machen, um ihre Kunden von eBay & Amazon auf Ihren Shop umzulenken, obwohl sie dabei noch geringere Margen einkalkulieren müssen, können Sie später die Preise nicht mehr auf ein vernünftiges Niveau heben.
Hier passiert genau das, was schon vielen passiert ist.
Zunächst wird über eBay & Amazon Traffic für den eigenen Shop generiert - dabei werden die Kunden auf den Onlineshop umgeleitet, weil die Preise dort günstiger sind.
Einige Kunden kaufen trotzdem über eBay & Amazon - einfach weil es ihnen sicherer erscheint oder weil sie Gewohnheitsmenschen sind, aber viele lassen sich in den Shop locken.
Dann kommt der Tag, an dem man denkt, auch ohne eBay & Amazon überleben zu können, aber man merkt, dass die Preise langfristig nicht haltbar sind. Also erhöht man sie.
Und jetzt passieren zwei Dinge: Erstens bricht der Traffic, der vorher von eBay & Amazon kam, ein und zweitens sind die Kunden mit den Preiserhöhungen nicht einverstanden.
So hat man dann den Traffic, den man sich aufgebaut hat, verbrannt.
Es gibt viele Möglichkeiten, den eigenen Onlineshop zu etablieren - auch mit der Hilfe von eBay & Amazon, aber über den Preis sollte man es nicht versuchen!
Kurzfristig mag diese Strategie funktionieren - langfristig nicht!
Von mir also eine klare Antwort auf die Frage:
Sollen Produkte im Onlineshop günstiger angeboten werden als bei eBay & Amazon?
Nein!

Heute und morgen hätten private Verkäufer ihre Angebote kostenlos einstellen dürfen, nur leider funktioniert das nicht reibungslos.
Bei vielen privaten Verkäufern werden die Angebotsgebühren berechnet, obwohl sie ihre Auktionen über das reguläre Verkaufsformular oder mit dem Kurzformular einstellen.

eBay hat auch schon bestätigt, dass ein Problem vorliegt und erstattet denjenigen die falsch berechnete Angebotsgebühr, wenn sie ihre Artikel trotzdem eingestellt haben.

Hier die offizielle eBay-Meldung.

Update:
Das Problem ist behoben.
Hier die offizielle eBay Mitteilung

Wie im Developer Board zu lesen ist, hat eBay offensichtlich fälschlicherweise Gebühren in Rechnung gestellt.
Betroffen wären in diesem Fall private Verkäufer, die 100 Start - 1 Euro - Auktionen im Monat kostenlos einstellen dürfen und denen die reguläre Angebotsgebühr von 0,25 Euro berechnet wurde.

Wenn Sie betroffen sind, melden Sie sich bei eBay!
Hier der Link zur Mitteilung.

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