Mark Zuckerberg konnte heute stolz verkünden, die Rekordmarke von einer Milliarde aktive Nutzer geknackt zu haben!
Aktive Nutzer sind Nutzer, die sich in den letzten 30 Tagen mindestens einmal in ihren Facebook-Account eingeloggt haben.
In Deutschland sind aktuell ca. 25 Millionen Facebook Mitglieder aktiv.

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Schon wieder steht das Wochenende vor der Tür und hier kommen meine Leseempfehlungen und die Links der Woche:

Social Media

Facebook-Marketing: Zehn Fehler, die Sie vermeiden sollten
Via: SM014

Social Media: Pinterest und Twitter beliebter als Facebook bei Online-Shoppern
Via: Ethority

e-Commerce

Mehr Konversion durch FAQs auf der Produktdetailseite
Via: Konversionskraft

Nicht nur ein Shop, sondern ein Club – Übertragbarkeit der Erfolgsfaktoren wie Exklusivität
Via: Usabilityblog

Back to Basics: Elemente für Shops, die süchtig machen
Via: Shopbetreiber-Blog

Amazon und Otto vor eBay:
Wer sind Googles größte Adwords-Kunden?
Via: Internetworld

Marketing

E-Mail Marketing: 10 Ideen für effektive Betreffzeilen
Via: Shopbetreiber-Blog

eBay

Internet-Ikone im Aufwind:Ebay kommt zurück – und sahnt richtig ab
Via: Focus

Recht

Whitepaper: So vermeiden Sie die häufigsten Stolpersteine beim E-Mail-Marketing
Via: Trusted Shops

Leitfaden zur Grundpreisangabe im eCommerce
Via: eCommerce Lounge

Wirksamer Vertrag trotz Preisfehler
Via: Shopbetreiber-Blog

Schönes Wochenende!

Das Wochenende steht vor der Tür und hier kommen die Links der Woche und meine Leseempfehlungen für das Wochenende:

e-Commerce

3 Tipps zur Reduzierung der Bounce Rate auf Produktdetailseiten
Via: Konversionskraft

Vier Tipps zur Steigerung der Conversionrate
Via: Onlinehändler-News

Die umsatzstärksten Schweizer Onlineshops 2012
Via: Carpathia

Social Media

Social Commerce-Studie:
Pinterest gegen Facebook
Via: Internetworld

Pinterest für Unternehmen – Der ultimative Guide für’s Marketing
Via: Futurebiz

Whitepaper: Welche Facebook-Präsenz zu Ihrer Unternehmung passt
Via: Allfacebook

150 Facebook-Kampagnen im Überblick
Casestudys als Inspirationsquelle
Via: Internetworld

Neue Studie belegt ROI von Social-Media-Kampagnen
Via: Ethority

Die besten Zeiten zum Posten auf Facebook, Twitter und Co.
Via:T3N

eBay

eBay eröffnet neues Forschungscenter in New York
Via: IT-Times

eBay & x.commerce
Via: Kassenzone

Allgemeines

So erfahren Sie, wer Ihren Namen gegoogelt hat
Via: Lead-digital

Recht

Neues Portal für Markenrecherche und Markenrecht
Via: Onlinehändler-News

Dürfen Minderjährige im Internet shoppen?
Via: Shopbetreiber-Blog

Schönes Wochenende!

Facebook verstößt mit dem Freundefinder und seinen Geschäftsbedingungen gegen Verbraucherrechte. Das entschied heute das Landgericht Berlin und gab damit der Klage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes (vzbv) in vollem Umfang statt. „Das Urteil ist ein Meilenstein. Facebook und Co. müssen den Datenschutz in Europa respektieren“, so Vorstand Gerd Billen. Beim Freundefinder kritisierte das Gericht, dass die Facebook-Mitglieder dazu verleitet werden, Namen und E-Mail-Adressen von Freunden zu importieren, die selbst nicht bei Facebook sind. Sie erhalten daraufhin eine Einladung, ohne dazu eine Einwilligung erteilt zu haben.

Das Gericht urteilte, die Nutzer müssten klar und deutlich informiert werden, dass durch den Freundefinder ihr gesamtes Adressbuch zu Facebook importiert und für Freundeseinladungen genutzt wird. Dies findet bislang nicht statt.

Zwar hat Facebook die Anwendung inzwischen leicht modifiziert, nach Auffassung des vzbv allerdings nicht ausreichend. „Dass man Facebook sein komplettes Adressbuch überlässt, ist nach wie vor nicht ohne Weiteres erkennbar“, kritisiert vzbv-Vorstand Gerd Billen.

Facebook darf Nutzerinhalte nur nach Zustimmung verwenden

Weiterhin urteilte das Gericht, Facebook dürfe sich in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen nicht ein umfassendes weltweites und kostenloses Nutzungsrecht an Inhalten einräumen lassen, die Facebook-Mitglieder in ihr Profil einstellen. Vielmehr bleiben die Mitglieder Urheber ihrer selbst komponierten Musiktitel oder eigenen Bilder. Facebook darf diese Werke nur nach Zustimmung der Nutzer verwenden.

Rechtswidrig ist nach Auffassung der Richter ferner die Einwilligungserklärung, mit der die Nutzer der Datenverarbeitung zu Werbezwecken zustimmen. Zudem muss Facebook sicherstellen, dass es über Änderungen der Nutzungsbedingungen und Datenschutzbestimmungen rechtzeitig informiert.

Facebook auf die Finger schauen

Der vzbv fordert Facebook auf, seinen Bekundungen nun Taten folgen zu lassen und den Verbraucher- und Datenschutz in Europa zu akzeptieren. „Wir werden Facebook sehr genau auf die Finger schauen, ob es das Urteil umsetzt, sobald es rechtskräftig ist“, so Billen.

Generell sollte das Unternehmen vor der Einführung neuer Dienste und Anwendungen zunächst prüfen, ob diese mit dem europäischen Datenschutzrecht vereinbar sind. Insoweit begrüßt der vzbv den Entwurf der EU-Kommission für eine Datenschutz-Grundverordnung. Diese sieht für die Verarbeitung personenbezogener Daten zwingend eine ausdrückliche Willensbekundung vor, die ohne Zwang und in Kenntnis der Sachlage erfolgen muss.

Verbraucherrechte in der digitalen Welt

Mit der Klage gegen Facebook setzt sich das vom Bundesverbraucherministerium geförderte vzbv-Projekt "Verbraucherrechte in der digitalen Welt" erneut für die Einhaltung von Verbraucher- und Datenschutzstandards in Sozialen Netzwerken ein. Das Projekt informiert über die Webseite www.surfer-haben-rechte.de über Rechte und Pflichten von Verbraucher im World Wide Web.

Urteil LG Berlin vom 06.03.2012, Az. 16 O 551/10, nicht rechtskräftig

Via: Vzbv

Das kann man wohl einen Super-Gau nennen, wenn ein Unternehmen seine Facebook Seite mit 400.000 Fans plötzlich verliert.
So geschehen der Stadt München.
Das unfassbare daran: Facebook hat die Seite offensichtlich ohne jegliche Vorwarnung vom Netz genommen, weil in Zukunft Städtenamen als Titel von "Seiten" nicht mehr erlaubt sind.
München heißt nun "Stadtportal München" und bekommt langsam seine Fans zurück, allerdings dauert der Umzug zur Zeit noch an.
Ein fader Nachgeschmack bleibt, wenn man sieht, wie Facebook seine Marktstellung ausnutzt und wie willkürlich man dort mit seinen Mitgliedern umgeht.
Einen ähnlichen Fall gab es in der jüngsten Vergangenheit schon einmal.
Auch die Seite des Radiosenders Antenne Vorarlberg mit 20.000 Fans wurde von Facebook ohne Vorankündigung und mit der lapidaren Begründung, dass gegen der Sender gegen die Nutzungsbedingungen von Facebook verstossen hätte, gelöscht.

In beiden Fällen war es offenbar schwierig einen deutschen Support zu erreichen, der zeitnah Hilfestellung leisten konnte.

Vielleicht sollte man solche Fälle besser im Kopf behalten, wenn man seine Social Media Aktivititäten kostenintensiv auf Facebook konzentriert.

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