DHL Express hat das Luftdrehkreuz für den amerikanischen Kontinent am Flughafen Cincinnati/Northern Kentucky (CVG) erweitert und in Betrieb genommen. Mit der offiziellen Eröffnung wurden Investitionen in Höhe von 105 Millionen US-Dollar über die vergangenen vier Jahre erfolgreich zum Abschluss gebracht. Mit dem Ausbau des Standorts kommt DHL der wachsenden Nachfrage mittelständischer und global operierender Unternehmen nach zusätzlichen Frachtkapazitäten aufgrund des steigenden Handelsvolumens entgegen.

"Die Fertigstellung unseres vergrößerten Logistikcenters am Flughafen in Cincinnati ist ein weiterer Meilenstein in der kontinuierlichen Erweiterung unseres internationalen Expressnetzwerks. Wir wachsen, bereiten uns auf die Zukunft vor und stellen den US-amerikanischen Unternehmen die logistische Unterstützung zur Verfügung, die sie brauchen um global erfolgreich zu sein, " sagte Frank Appel, Vorstandsvorsitzender von Deutsche Post DHL.

Eine neue, fast 18.000 Quadratmeter große Sortieranlage ermöglicht die Abwicklung steigender Sendungsmengen und die erweiterte Laderampe die Abfertigung zusätzlicher Großraumflugzeuge. Es wurde ein neues Mitarbeiter- und Piloten-Gebäude errichtet und ein standortweites IT-Upgrade durchgeführt.

Das globale Drehkreuz in Cincinnati befindet sich im Mittelpunkt des US-amerikanischen DHL Netzwerks und verbindet Kunden aus über 220 Ländern und Territorien weltweit mit jedem Winkel der USA. Zusammen mit den globalen Hubs in Hongkong und Leipzig, bildet CVG das Rückgrat des interkontinentalen DHL Netzwerks.

Internationales Netzwerk weiter verbessert

Eine neue, fast 18.000 Quadratmeter große Sortieranlage ermöglicht die Abwicklung steigender Sendungsmengen und die erweiterte Laderampe die Abfertigung zusätzlicher Großraumflugzeuge.

"Unsere Investitionen in das DHL Drehkreuz in Cincinnati erlauben es uns, sehr viel schneller und effektiver auf die wachsenden internationalen Aktivitäten kleinerer und mittlerer Unternehmen einzugehen", sagte Stephen Fenwick, CEO, DHL Express Americas. "DHL drängt darauf, für diesen wichtigen Teil der Wirtschaft zur zentralen Ressource zu werden und sie beim Wachstum in einem zunehmend globalisierten Umfeld zu unterstützen."

Um das internationale Netzwerk weiter zu verbessern, setzt DHL neue Direktflüge zwischen CVG und Japan ein und erhöht außerdem die Kapazitäten nach Australien. Die neuen Flüge verkürzen die Lieferzeiten auf den wichtigen Handelsrouten zwischen Asien, den USA und Lateinamerika und ergänzen zudem innerasiatische Verbindungen. Während der vergangenen zwölf Monate hat DHL außerdem weitere Direktflüge aus den USA nach Australien, Mexiko und Europa eingerichtet.

"DHL Express ist von unschätzbarem Wert für unseren Bundesstaat, nicht nur weil unser logistisches Netzwerk für internationalen Handel verbessert wird, sondern auch für die Gesellschaft in Northern Kentucky, die von den kontinuierlichen Investitionen und der Entwicklung des Unternehmens profitiert hat," sagte der Gouverneur von Kentucky, Steve Beshear während der offiziellen Eröffnung. "DHL ist ein beispielhafter Partner für den internationalen Flughafen Cincinnati/Northern Kentucky. Die Partnerschaft hat bisher die Region vorangebracht und wird in den kommenden Jahren für weiteres wirtschaftliches Wachstum sorgen."

Quelle: DHL

Vor genau fünf Jahren hat Deutsche Post DHL, der weltweit führende Post- und Logistikkonzern, sein Konzernprogramm GoGreen offiziell begonnen und sich als erstes Logistikunternehmen weltweit ein messbares Klimaschutzziel gesetzt. Bis zum Jahr 2020 will der Konzern seine CO2-Effizienz auf der Basis von 2007 um 30 Prozent verbessern. Das Umweltschutzprogramm GoGreen ist ein fester Bestandteil der Unternehmensstrategie und manifestiert sich zum Beispiel in der Reduzierung von Energie, Papier oder Treibstoffverbrauch oder durch Investitionen in innovative Technologien.

Gleichzeitig bietet Deutsche Post DHL seinen Kunden eine Bandbreite an umweltfreundlichen Produkten an. Die CO2-Einsparungen können die Kunden wiederum für ihre eigene CO2-Bilanz nutzen. Die Nachfrage nach den grünen Produkten und Dienstleistungen ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen: 2012 wurden über 2,4 Milliarden GoGreen-Sendungen verschickt und damit rund 180.000 Tonnen CO2 für die Kunden ausgeglichen - das sind 30 Prozent mehr als 2011 und mehr als dreimal soviel wie 2009 mit 704 Millionen Sendungen.

"GoGreen ist eine echte Erfolgsstory. Seit Beginn des GoGreen Programms haben wir die CO2-Effizienz aus unseren eigenen Aktivitäten kontinuierlich verbessert und bereits die Hälfte des Weges zu dem Ziel erreicht, unsere Emissionen bis 2020 um 30 Prozent zu reduzieren. Umweltschutz ist ein fester Bestandteil unserer Strategie und findet sich in konzernweiten Richtlinien zum Beispiel für Papier oder Einkauf und Investitionen wieder. Aber auch unsere Mitarbeiter engagieren sich über das ganze Jahr hinweg nachhaltig. So haben weltweit bereits 20.000 den E-Learning Kurs GoGreen absolviert", sagt Christof Ehrhart, Direktor Konzernkommunikation und Unternehmensverantwortung Deutsche Post DHL. "Der Weltumwelttag heute ist eine schöne Gelegenheit, dieses Bewusstsein noch einmal zu schärfen."

Rund 8.500 Fahrzeuge mit alternativen Antrieben
Anlässlich des internationalen Weltumwelttages, den die Vereinten Nationen jährlich am 5. Juni ausrufen, engagieren sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Deutsche Post DHL dieses Jahr wieder in verschiedenen Projekten. In China, Guatemala und den USA zum Beispiel mit dem Pflanzen von Bäumen. In Deutschland wird zum Teil die ganze Woche bewusst auf das Auto verzichtet und in England haben Mitarbeiter zur "Green Week" aufgerufen, die über alle Wochentage hinweg die Kollegen mit Tipps rund um das Thema Energie sparen, Recycling und sinnvolle Nutzung von Lebensmitteln informiert. In Asien werden in einigen Gebäuden die Lichter ausgeschaltet und in Lateinamerika verzichtet man auf die Klimaanlage, um Energie zu sparen.

Mit dem Konzernprogramm GoGreen, das 2008 ins Leben gerufen wurde, bündelt der Konzern alle Maßnahmen, die sich dem Umwelt- und Klimaschutz widmen. So hat das Unternehmen 2008 damit begonnen, Biokraftstoffe einzusetzen oder Hybrid-Lastwagen in Betrieb zu nehmen. 2010 gingen bereits die ersten Elektroautos in der Zustellung an den Start. Heute fahren rund 8.500 Fahrzeuge mit alternativen Antrieben, aerodynamischen oder motorelektrischen Modifikationen in der Flotte von Deutsche Post DHL. Seit 2011 sind im New Yorker Stadtteil Manhattan insgesamt 80 Hybrid- und Elektroautos unterwegs und gerade hat das Unternehmen gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium die CO2-freie Zustellung in der Stadt Bonn, dem Konzernsitz, angekündigt. In diesem einzigartigen Projekt werden demnächst über 140 Elektrofahrzeuge in Bonn und im Umland Briefe und Pakete CO2-frei, geräuscharm und spritsparend zustellen.

Aber auch bei den Gebäuden und Liegenschaften setzt das Unternehmen auf Ressourcenschonung: Rund 42 Prozent des gesamten Strombedarfs in Gebäuden werden aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt. Die Temperatur in der Konzernzentrale zum Beispiel wird mit Grundwasser aus dem nahen Rhein geregelt und der Energieverbrauch liegt im Post Tower um rund ein Drittel niedriger als bei einem konventionell gebauten Hochhaus. Aber auch andere Geschäftsbereiche setzen auf umweltfreundliche Gebäudetechnik, wie zum Beispiel unser Flugzeug-Hub Europa in Leipzig. Hier sorgt eine Solaranlage mit Blockkraftheizwerk für grüne Energie.

Effizienzverbesserung um 16 Prozent
Dem Ziel, die CO2-Effizienz im gesamten Konzern - einschließlich aller von Subunternehmern erbrachten Transportleistungen - bis 2020 um 30 Prozent zu verbessern, kommt Deutsche Post DHL bisher schnell näher: Bis 2012 gelang die Effizienzverbesserung um 16 Prozent gegenüber dem Niveau von 2007. Um das ambitionierte Klimaziel bis 2020 aber zu erreichen, müssen gleichzeitig auch die CO2-Emissionen der Subunternehmer im Transportbereich, die den größten Anteil an den gemessenen Konzern-Emissionen ausmachen, reduziert werden. Aus diesem Grund hat Deutsche Post DHL 2012 gemeinsam mit führenden Transport- und Logistikunternehmen die Initiative "Green Freight Europe" gegründet, mit der der europäische Straßentransport nachhaltiger werden soll.

Grüne Produkte bietet das Post- und Logistikunternehmen seinen Kunden schon seit 2006 an, als das CO2-neutrale GoGreen Pluspäckchen in Deutschland auf den Markt kam. In Deutschland werden außerdem seit 2011 Pakete von Privatkunden ohne Zusatzkosten nur noch CO2-neutral verschickt und international profitieren Kunden von DHL Express in mehr als 60 Ländern vom GoGreen Service. Die grüne Produktpalette wurde 2010 und 2011 mit dem Angebot von CO2-Reports für Kunden von DHL Global Forwarding Freight erweitert und umfasst mittlerweile auch konkrete Lösungen zur Optimierung der Logistikkette von Kunden.

Seinen CO2 Fußabdruck ermittelt Deutsche Post DHL bereits seit über 7 Jahren. 2009 wurde zudem das konzernweite Carbon Accounting & Controlling System eingeführt, das in das Finanzwesen integriert ist. So lassen sich genaue Aussagen zur CO2-Effizienz des Geschäfts machen, die es wiederum ermöglichen, Verbesserungen zum Beispiel im Fahrverhalten oder bei der Routenplanung durchzuführen - und so das selbst gesteckte Ziel bis zum Jahr 2020 zu erreichen.

Quelle: DHL

DHL Global Mail, der Spezialist für internationale Briefsendungen und grenzüberschreitende B2C-Paketlösungen außerhalb Deutschlands, hat für E-Commerce-Händler in Österreich ein neues Paketprodukt namens DHL Easy Parcel eingeführt. DHL Easy Parcel erlaubt es, Onlinehändlern mithilfe eines standardisierten Produkts auf einfachem Wege internationale Paketsendungen nach Deutschland sowie in alle anderen EU-Länder zu versenden. Der neue Service vereint die Vorteile der einzelnen Deutsche Post DHL Unternehmen in einem Produkt.

Die bekannt zuverlässige Abwicklung von DHL Express in Österreich kombiniert mit der effizienten Paket-Logistik von DHL Paket in Deutschland sowie ausgesuchten lokalen Netzwerken für Zustellungen außerhalb Deutschlands garantieren höchste Qualität, Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit im Paketversand.

"Obwohl Online-Käufer in Europa zunehmend Produkte im Ausland bestellen, ist der internationale Paketversand bisher in vielen Fällen nicht einfach und zuverlässig. Mit DHL Easy Parcel erfüllen wir die Anforderungen international agierender E-Commerce-Händler in Österreich und vereinfachen 'grenzenloses' Einkaufen für Konsumenten", erklärt Thomas Kipp, CEO von DHL Global Mail.
Benutzerfreundliches Internetportal

Nachdem DHL Global Mail bereits im Sommer vergangenen Jahres DHL Easy Return für internationale Retouren eingeführt hat, rundet DHL Easy Parcel das Produktportfolio von DHL für Versandhändler außerhalb Deutschlands ab. Im ersten Schritt können E-Commerce-Händler aus Österreich durch ein benutzerfreundliches Internetportal den gesamten Versandprozess steuern. Eine speziell entwickelte Software ermöglicht die einfache Erstellung der Adresslabel, die Beauftragung einer Abholung durch DHL sowie eine komplette Sendungsverfolgung.

Mit DHL Easy Parcel profitieren Händler von DHL Global Mails Know-how bei der internationalen Zustellung an Privatkunden und dem globalen Post-Netzwerk. DHL Easy Parcel wird in Kürze auch für Händler aus weiteren EU-Ländern verfügbar sein.

Bestellen im Internet? Nein Danke!
Ich bin erst einmal kuriert und verlege meine Einkaufsaktivitäten wieder in den stationären Handel!
Was ist passiert?
Ganz einfach - die DHL Chaostruppe hat mich verärgert und verärgert trifft es eigentlich nicht.
Ich bin stinksauer!

24.05.2012: Bestellung bei eBay

Am 24.05.2012 habe ich bei eBay einen Artikel gekauft und am 25.5. bekomme ich von dem Verkäufer eine Nachricht, dass der Artikel verschickt wurde.

26.05.2012: Geplante Zustellung laut DHL Sendungsverfolgung. Ich bin da und warte!

Am 26.05. überlege ich, ob ich einkaufen gehen soll, schaue aber vorher bei DHL online, ob mein Paket eventuell heute schon ausgeliefert wird, denn ich könnte den Inhalt morgen gut gebrauchen und würde mich ärgern, wenn ich den Paketboten verpasse.
Glück gehabt:
Laut Sendungsverfolgung wurde das Paket um 07:53 Uhr in das Zustellfahrzeug geladen und befindet sich in der Auslieferung.
Also bleibe ich zu Hause und warte auf den Paketboten, der normalerweise gegen 14.00 Uhr klingelt.
Es wird 14.00 Uhr, es wird 15.00 Uhr, es wird 16.00 Uhr - mein Paket ist nicht da!
Ich bin etwas ungehalten, weil ich extra zu Hause geblieben bin und rufe um 16.00 Uhr ( das wäre über meine Telefonrechnung nachzuprüfen) bei DHL an und frage, wo mein Paket bleibt.
Die Dame sagt, dass bis um 18.00 Uhr ausgeliefert wird und ich warten müsste.
Am Samstag nach 16.00 Uhr habe ich bei uns noch nie einen Paketboten gesehen, aber ich warte und lege meine Einkaufsabsichten endgültig zu den Akten.
Das Paket kommt nicht. In meinem Briefkasten ist auch kein Abholschein.
Es folgt der Sonntag und der Pfingstmontag.

29.05.2012: Benachrichtigung im Briefkasten - Sendung konnte nicht zugestellt werden.

Am 29.05.2012 bekomme ich von der Post die Benachrichtigung, dass meine Sendung leider nicht zugestellt werden konnte.
Für mich ein klarer Nachweis dafür, dass der Paketbote nie da war, sonst hätte er diese Karte nicht per Post schicken müssen, sondern sie am 26.05.2012 einfach in den Briefkasten geworfen.
Auch bei der Uhrzeit - 16.03 Uhr - kann ich punkten, denn exakt zu dieser Zeit habe ich von zu Hause aus mit der DHL Dame gesprochen - war also nachweislich zu Hause!

31.05.2012: Das Paket soll erneut zugestellt werden

Ich vereinbare mit DHL eine erneute Zustellung. Diese kann nicht am nächsten, sondern frühestens am übernächsten Werktag erfolgen, also am 31.05.2012.
Das bekomme ich auch schriftlich:

....Ihren Wunsch nach einer erneuten Zustellung haben wir erhalten und unter der Auftragsnummer 911693218 erfasst.
Wir werden Ihnen Ihre Sendung voraussichtlich am Donnerstag dem 31.05.2012 erneut zustellen....

31.05.2012: Der Paketbote kommt und bringt ein Paket - aber ein anderes!

Am 31.05.2012 klingelt es und tatsächlich steht der Paketbote vor der Tür.
Ich sehe aber schon an der Größe, dass er ein anderes Paket in der Hand hält.
Einen Tag vorher hatte ich bei Amazon etwas bestellt und dieses Paket hat der Paketbote auch dabei.
Die Frage wo mein anderes Paket ist, kann er nicht beantworten. Er hat nur dieses Paket.
Wieder kann ich aber zweifelsfrei nachweisen, dass ich zu Hause war.
Der Paketbote hat schließlich eine Quittung für das am 31.05.2012 abgelieferte Paket und auch bei Amazon findet sich die einwandfreie Bestätigung.

Herr Wallraff - bitte noch einen Undercovereinsatz- dieses Mal bei DHL

Ich lese in der Zeit über den Undercover Einsatz von Günter Wallraff, der bei GLS als Paketfahrer angeheuert und ungeheuerliche Ausbeutermethoden aufgedeckt hat.
Mir kommen Zweifel.
Ist das auch bei DHL so?
Hat der DHL Paketbote vielleicht gar keine Zeit meine Pakete ordnungsgemäß abzuliefern?
Gehört auch DHL zu den Ausbeuterunternehmen, die ihre Paketboten knechten, bis sie gesundheitliche Schäden davontragen?
Das ist schon das zweite Mal innerhalb einer Woche, dass ich mir Gedanken über meinen Paketzusteller mache.
Erst letzte Woche habe ich den Artikel bei Serotonic gelesen:
Ein ❤ für Paketboten und mir vorgenommen, dem Paketboten ab und zu ein Trinkgeld zu geben.
Ich finde, er hat es verdient.
Und dann kommt Wallraff auch noch.
Läuft es wirklich nur bei GLS so, oder ist mein DHL Fahrer auch ein Opfer der "Geiz-ist-Geil" Gesellschaft, die alles möglichst billig bis in den 5.Stock getragen haben wollen und die Preise bis unter das Limit drücken?
Einer muss dafür bezahlen und das ist im Zweifelsfall immer das letzte Glied in der Kette - also der Paketbote und damit auch ich, wenn er erst gar nicht mehr bei mir kingelt.

Ich beschließe den Paketfahrer zu fragen - aber dazu muss ich ihn erst einmal sehen.
Am 02.06.2012 habe ich den nächsten Termin mit DHL - und dann will ich es wissen!

02.06.2012 - der dritte Versuch von DHL: Wieder warte ich auf den Paketboten

Raten Sie!?
Nein, mein Paket ist nicht gekommen. Wieder nicht!
Kein Paket, keine Karte - gar nichts!

Um es einmal vorsichtig auszudrücken: Ich bin stocksauer und schreibe eine Mail an DHL.
In der vergangenen Woche habe ich elf! eMails von DHL bekommen - nur kein Paket.
Entschuldigungsschreiben von zwei verschiedenen Abteilungen mit ähnlichem Wortlaut und der Bitte mich zu gedulden.
Nein, ich will mich jetzt nicht mehr gedulden!
Ich will mein Paket!
Ein naiver Wunsch, wie ich feststellen muss, denn, als sei dies alles nicht genug, zaubert DHL jetzt das Sahnehäubchen aus dem Ärmel.

04.06.2012 - DHL schickt das Paket an den Absender zurück, ohne jemals den Versuch unternommen zu haben, es mir zuzustellen!

...Eine erneute Beauftragung und Auslieferung ist leider nicht mehr möglich, da die Lagerfrist Ihrer Sendung am 04.06.2012 endete....

Und jetzt die Königsfrage: Wer bezahlt den erneuten Versand, wenn das Paket dann wieder zurück zu mir geschickt werden soll?
Ganz abgesehen davon die Frage: Wer zahlt mir meine Zeit, die ich mit der DHL Chaostruppe mit warten, eMails schicken und telefonieren vertrödelt habe?
Es ist nicht so, dass ich mich nach Entertainment sehne und froh bin, wenn ich Beschäftigung habe!

Und wenn ich noch einen Schritt weiter denke:

Was bedeutet das für eBayverkäufer und Onlinehändler?

Durch das eBay-Bewertungssystem und insbesondere die DSR werden Verkäufer gezwungen,mit aller Macht eine negative Bewertung zu verhindern, aber auch Onlinehändler müssen peinlich genau auf ihre Netzreputation achten.
Der klassische eBaykäufer wird vom Verkäufer verlangen, dass der Verkäufer die erneute Zustellung auf seine Kosten übernimmt, einfach weil der Käufer davon ausgeht, dass ihn keine Schuld an dem Chaos trifft. Er sieht nicht ein, dass er für die erneute Zustellung zahlen soll.
DHL wird sich nicht zuständig zeigen, also zahlt der Verkäufer für das Versagen von DHL, um seine DSR bzw. seine Onlinereputation im positiven Bereich zu halten.
Und was wenn der Käufer den Artikel nicht mehr haben will, weil er ihn in der Zwischenzeit woanders gekauft hat, oder weil er ihn nicht mehr brauchen kann?
Er nutzt sein Widerrufsrecht und der Verkäufer bleibt auf den Versandkosten sitzen, weil DHL sich als unprofessioneller Partner erwiesen hat.
Die Möglichkeit des Widerrufs werden viele Käufer auch auch nutzen, wenn der Verkäufer ihm die Kosten für den erneuten Versand in Rechnung stellen will.
Der Käufer widerruft, bekommt sein Geld zurück und bestellt einfach erneut - im Zweifelsfall bei einem anderen Verkäufer.
Und noch schlimmer: Was, wenn der Käufer z.B. in der Schweiz sitzt? Versenden Sie mit DHL ein Paket in die Schweiz müssen Sie angeben, was mit dem Paket geschehen soll, wenn es nicht ausgeliefert werden kann. Eine Option, die Sie wählen können, ist die Vernichtung der Ware, falls sie nicht zustellbar ist...

Statt billiger sollten wir wieder BESSER fordern!

Wallraff hat gerade die Diskussion angestoßen und ich steige mit ein:
Wir lesen empört über Unternehmen, die ihre Mitarbeiter ausbeuten, wollen aber auf der anderen Seite alles möglichst billigst haben.
Das kann nicht funktionieren.
Oben sparen die Unternehmen nicht - niemals.
Wenn ich bis aufs Messer mit meinem Paketdienstleister verhandele, zahlt am Ende der Paketbote die Zeche und am nächsten Ende ich selbst, weil ich entweder als Kunde mein Paket nicht bekomme, oder als Verkäufer Kunden habe, die ihre Wut an meinen DSR, oder im Netz auslassen, oder gleich wieder in den Einzelhandel gehen.
Ich wäre als Verkäufer bereit für einen zuverlässigen Partner - und den braucht ein von den DSR abhängiger Verkäufer bei eBay nun einmal, mehr Geld zu zahlen.
Aber auch als Kunde möchte ich nicht das billigste um jeden Preis und wäre auch hier bereit mehr zu zahlen, wenn ich mir in Zukunft solche zeitraubenden Nervigkeiten sparen kann.

Und nun?
GLS will ich nach Wallraff nicht mehr, DHL aber auch nicht!
Nur habe ich im Netz leider selten die Wahl und muss den Paketdienstleister nehmen, der mir vom Verkäufer angeboten wird, also werde ich in Zukunft wieder mehr in den Einzelhandel gehen.
Dieses Theater möchte ich mir in Zukunft wirklich ersparen!

Kein Einzelfall

Unerwähnt möchte ich abschließend nicht lassen, dass schon zwei Tage vor diesem Paket die Zustellung eines anderen Paketes nicht geklappt hat und ich eine Benachrichtigung per Post bekommen habe, obwohl ich zu Hause gewesen bin!
Schon bei diesem (ersten) Paket hatte ich mich bei der Post darüber beschwert, dass der Paketbote gar nicht erst den Versuch gemacht hat, es abzuliefern!
Unterm Strich sprechen wir hier also von 4! Behauptungen einen Zustellversuch unternommen zu haben, obwohl kein einziger Zustellversuch stattgefunden hat! Von einem Einzelfall kann also nicht die Rede sein!
Das ( erste) Paket habe ich bei der Post abgeholt, vermutlich würden sonst zwei Pakete von mir in der DHL Umlaufbahn kreisen.
Natürlich hätte ich auch das (zweite) Paket bei der Post abholen können, aber dann muss ich mir gar nichts mehr schicken lassen und gehe gleich ins Geschäft.
Dann verliert der Onlinehandel seine Daseinsberechtigung.

Meine Bitte an Sie

Bei diesem Artikel bitte ich ausnahmsweise einmal um großzügige Verlinkung bei Facebook, in Blogs usw.
Für DHL bin ich einer von vielen unzufriedenen Kunden, die das Unternehmen mit Baukastenmails abspeist.
Ändern wird sich aber bei DHL nur etwas, wenn DHL Kundenbeschwerden tatsächlich auch ernst nimmt und Handlungsbedarf erkennt und dazu lassen sich Unternehmen in der Regel nur bewegen, wenn im Netz aktiv über die herrschenden Mißstände diskutiert wird.

Update

Mit DHL habe ich mich noch nicht wieder versöhnt, allerdings bin ich wieder einmal begeistert von der Professionalität und dem herausragenden Kunderservice, den der eBay-Verkäufer, bei dem ich meine Ware bestellt hatte, geleistet hat.
Mein eBay-Verkäufer SGD Handel hat nicht nur von sich aus sofort die erneute kostenlose Zustellung angeboten - er hat sich sogar für die entstandenen Unannehmlichkeiten, die mit ihm ja rein gar nichts zu tun hatten, entschuldigt.
Der Leitspruch des Unternehmens SGD-Handel "Wir machen nicht alles anders, aber vieles besser!" ist keine leere Phrase, sondern Programm.
Mittlerweile ist die Ersatzsendung eingetroffen, allerdings habe ich das vor allem dem Verkäufer zu verdanken, der damit meinen persönlichen Service-Oskar gewonnen hat!

Das erste Paket ist in der Zwischenzeit gar nicht mehr auffindbar und der Verkäufer hat einen Nachforschungsantrag gestellt.

DHL Chaostruppe im Einsatz: In Zukunft kaufe ich wieder mehr im stationären Handel!: 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
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Seit Mitte März bündelt der führende Paketdienstleister in Deutschland, DHL Paket, sämtliche Angebote für private Empfänger und Versender unter www.paket.de und bietet den Kunden mit dieser Plattform ein Steuerungscockpit für alle DHL-Paketsendungen.

Dabei informiert DHL Paket über www.paket.de die registrierten Kunden automatisch über den aktuellen Status ihrer DHL-Sendungen und kündigt per SMS oder E-Mail zudem den voraussichtlichen Zustelltag bei allen Sendungen an, die an eine Hausadresse bestellt wurden. Per Mausklick können die Kunden auf dem neuen Portal zusätzlich bequem festlegen, an welchem Tag sie das Paket selbst entgegennehmen möchten oder ob es an einem anderen Wunschort oder bei einem Wunschempfänger hinterlegt werden soll. Dabei kann der Kunde von seiner Privatadresse über die Büroadresse oder eine der 2.500 DHL Packstationen bis hin zu einem vorher vereinbarten Ablageort in Deutschland seine Wahl treffen.


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Über www.paket.de ist es sogar erstmals möglich, diesen Wunschort für die Paketzustellung bequem online zu hinterlegen und gleichzeitig den gewünschten Ersatzempfänger anzugeben, für den Fall, dass die Lieferung nicht selbst entgegen genommen werden kann. Die Benachrichtigung über die Zustellung der Sendung an dem gewählten Ort erfolgt künftig wie bei der DHL Packstation per E-Mail und SMS.
Volle Transparenz und Kontrolle für Paketempfänger

"In Zukunft wird der Paketempfang nach Kundenwunsch immer mehr zum Erfolgsfaktor im E-Commerce. Mit Paket.de geben wir dem Paketempfänger die volle Transparenz und Kontrolle über seine bestellte Ware und schaffen so ein neues Leistungsniveau im Paketgeschäft," unterstreicht Andrej Busch, CEO von DHL Paket Deutschland, die Vorteile des neuen Angebots.

Der weiterhin stetig wachsende Online-Handel bedeutet für die Paketdienstleister nicht nur eine neue Quantität von Zustellungen, sondern erfordert auch eine neue Qualität der logistischen Systeme. Einige Privatkunden erhalten heute schon jeden zweiten bis dritten Tag ein oder mehrere Pakete. Um das einfach, effizient und nach den Wünschen der Empfänger zu gestalten, sind mehr Flexibilität, Transparenz und Möglichkeiten der Einflussnahme auf den Sendungsverlauf nötig.

Mit www.paket.de setzt DHL Paket Deutschland genau diese Anforderungen um und bietet den Privatkunden einen zentralen und jederzeit verfügbaren Zugang zu allen DHL-Paketservices. Auch Versender profitieren von www.paket.de, da persönliche Adressbücher importiert werden können und direkt auf die Online-Frankierung zugegriffen werden kann.

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