Er hat es geschafft!
Jack Sheng von eForCity hat die nächste Schallmauer durchbrochen und ist der erste eBay - Seller mit mehr als 2 Millionen Bewertungen
( Das sind mehr als 93.000 Seiten Bewertungen)

Respekt und herzlichen Glückwunsch!
Eine unglaubliche Leistung!

Jack Sheng startete seine eBay Karriere mit 25 Jahren im Jahr 2001 mit 500 Dollar.
2006 gehörte sein Unternehmen zu den 90 am schnellsten wachsenden Unternehmen in USA, heute steht er auf der Liste der Top 500 Internet Unternehmen auf Platz 255, in seiner Kategorie auf Platz 27.
2008 war er der erste eBay Verkäufer, der die magische Millionengrenze bei den Bewertungen überschritten hat.

Sein Unternehmen in Zahlen:
eForcity macht einen Jahresumsatz von mehr als 40 Mio Dollar.
200 Mitarbeiter arbeiten für das Unternehmen, das täglich 25.000- 30.000 Bestellungen abwickelt!
Aktuell sind bei eBay knapp 100.000 Angebote gelistet.

Jack Sheng hat eBay Geschichte geschrieben, wie sie schöner nicht sein kann!
500 Dollar Startkapital und neun Jahre später hat er 200 Mitarbeiter und besitzt eines der am schnellsten wachsenden Unternehmen in den Vereinigten Staaten von Amerika!
Das sind Geschichten, über die ich am liebsten täglich berichten würde!

In Deutschland werden wir vermutlich noch bis zum Jahr 2011 warten müssen, bis
Dynamic-Auction als erster deutscher Verkäufer die silberne Sternschnuppe bekommt.

Im eBay Hauptquartier in San José hat man sogar einen Konferenzraum nach Jack Sheng benannt, als er die erste ( Bewertungs) Million erreicht hat.
Ein "Dynamic-Auction" Konferenzraum würde sich in Dreilinden sicher auch gut machen!

Nach der Amazon - Rezensions Affäre, die dem WeTab Chef Helmut Hoffer von Ankershoffen den Job gekostet hat, gibt es den nächsten Skandal.
Dieses Mal auf dem Internet-Einkaufsportal von T-Online.
Wie der Spiegel berichtet, hat eine Agentur dem Internet-Shopping-Portal der Deutschen Telekom 1000 Texte geliefert, die angeregte Diskussionen über die Produkte vortäuschen sollten.
Positiv dabei: Die Texter waren zwar genau instruiert, durften aber auch kritische Texte verfassen. Hauptsache realistisch! Realistisch in Sinne von nachvollziehbar.
Die Telekom erklärte, dass die Texte inzwischen gelöscht worden seien.

Nach wie vor ist also dringend zu raten, Nutzerbewertungen kritisch zu betrachten.

Aktuell macht eine ( bereits beendete) eBay Aktion die Runde, bei der der Verkäufer Bewertungen zum Kauf angeboten hatte.
Hintergrund war der, dass er sich durch das eBay Bewertungssystem benachteiligt fühlte.
Nach seinem Verständnis ist das Sterne Bewertungssystem kindisch und ungerecht und offensichtlich hat er die Mindestanforderungen bei eBay nicht mehr erfüllt, so dass seine Sichtbarkeit bei eBay eingeschränkt war.
Aus " Notwehr" hat er dann diese Aktion gestartet ( ich verlinke ganz bewusst nicht, um ihn nicht auch noch ans Messer zu liefern!): Bewertungen zum Sofort-Kauf.
Geld sollte gar nicht fließen, es ging klar formuliert einzig um die Abgabe gegenseitiger Bewertungen.
Nicht nur das: Er ruft Verkäufer auf es ihm gleichzutun und hier rate ich dringend ab!


Wird bei eBay ein Angebot ausschließlich mit dem Ziel eingestellt das eigene oder fremde Bewertungsprofil auf- oder abzuwerten kann das empfindliche Folgen haben.
Das geringste Übel wäre, wenn die Bewertungen gelöscht werden.
Weitere Sanktionen sind aber denkbar und die reichen in letzter Konsequenz bis zum eBay -Ausschluß.
In USA war das vor einer Zeit sehr beliebt und eBay hat dort kräftig durchgegriffen und Mitglieder vom Handel ausgeschlossen!

Folgt man diesem Angebot - er hat weit über 200 positive ( und begeisterte) Bewertungen innerhalb eines Tages " geschenkt" bekommen, mag das auf den ersten Blick reizvoll erscheinen, aber ich möchte nicht mit ihm tauschen, wenn eBay das entdeckt.

Es gibt legale Möglichkeiten das Profil aufzubessern, allerdings ist da ein wenig mehr Kreativität gefordert.
Hier wäre ein Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit.
Dieses Angebot ist unangreifbar!
Beispiel für den Aufbau eines eBay-Bewertungsprofils

Hier ein perfektes Beispiel, wie man innerhalb eines Tages sein Bewertungsprofil wieder aufbauen kann:
Der Händler conradelectronic hat aktuell ein Profil von 98,4 % - ein Profil, bei dem ich persönlich schon keinen Artikel mehr über 10 Euro kaufen würde und andere vermutlich auch nicht.
Dem wirkt er mit einer aktuellen Aktion entgegen und dagegen ist auch absolut nichts einzuwenden!
Fast im Sekundentakt verkauft er seine Universal Fernbedienung für 2,49 Euro inkl. Versand.
Wickelt er diese Aktion sorgfältig ab, spült ihm das auf einen Schlag jede Menge positiver Bewertungen ein und auch wenn er an diesem Angebot nicht verdient, kann sich eine solche Aktion unterm Strich durchaus lohnen.


Update:
Sensationell und abseits der eBay WOWs sicher rekordverdächtig: Das Angebot - 2000 Stück - war innerhalb von 4 Stunden und 7 Minuten ausverkauft!
Geht man davon aus, dass mindestens 50 % der Käufer bewerten und das dann auch positiv, wird sich sein Profil nach dieser Aktion bereits deutlich verbessern und der 99% Marke nähern.
Damit ist zu erwarten, dass er insgesamt höhere Preise erzielt und höhere Stückzahlen verkauft.
Natürlich werden einige Käufer heute auch weitere Produkte gekauft haben und in Zukunft bei ihm kaufen.
Klasse Aktion!

Um eines gleich vorweg zu sagen:
Es ist ganz klar verboten eBay Accounts zu kaufen oder zu verkaufen und ich persönlich rate ganz dringend davon ab!

Bei Ina Steiner von Auctionbytes habe ich einen Artikel : Active eBay Accounts for Sale- only $299 über Firmen gelesen, die sich darauf spezialisiert haben, aktive eBay Accounts zu vermarkten und nicht nur das - auch PayPal verifizierte Accounts und US Bankkonten werden angeboten.
Das alleine hat mich nicht weiter erstaunt- neu ist das nicht.
Unter der Hand wurde schon immer vieles angeboten und auch abgewickelt - allerdings nicht immer erfolgreich für die Käufer solcher dubiosen Angebote.
Was mich allerdings sehr wundert ist, dass eine der vorgestellten Firmen bereits seit Jahren offiziell im Netz aktiv ist und eBay das offensichtlich duldet.
Das Angebot der Firma ( ich verlinke sie hier ganz bewusst nicht, weil ich keine Werbung dafür machen möchte!) ist ganz offiziell im Netz verfügbar.
Fast schon unglaublich - das öffentliche Statement des Inhabers:
Wenn eBay jemals den Wunsch haben sollte, dass die Seite vom Netz genommen wird, könnte man sicher über eine entsprechende Summe verhandeln.
In diesem Fall würde nicht nur das Angebot aus dem Netz genommen werden, eBay würde dann auch Know-How einkaufen, wie man alle eBay-Sicherheitssysteme ausgehebelt hat.


Eine andere Firma geht noch einen Schritt weiter und auch das ganz offiziell:
Hier können 60 Tage alte eBay Accounts mit PayPal Verifizierung aktuell für $225 gekauft werden.
Positive Feedbacks kosten im 10er Pack $75 extra.
Auch das natürlich nicht neu - Feedbacks konnte man schon immer kaufen, aber selten so offiziell ( und auch nicht zu diesen horrenden Preisen).

Im Ansatz nachvollziehen kann ich die Aussage eines Betreibers:
Es gibt Verkäufer, die ohne nachvollziehbare Gründe von eBay suspendiert werden.
Hier muss ich aus Erfahrung sagen: In der Regel hat eBay sehr gute Gründe einen Account zu suspendieren- auch wenn der Accountinhaber das nicht immer nachvollziehen kann.
Als neutrale Außenstehende habe ich im Laufe der Jahre oft von Accountinhabern gehört, die ihre Sperre nicht akzeptieren wollten.
Ich konnte die Entscheidung eBays fast immer nachvollziehen, aber das ist einfach,wenn man selbst nicht betroffen ist.
In selten Einzelfällen mag eBay über das Ziel hinausschießen und dann wird es für den Accountinhaber wirklich kritisch.
Einen einmal suspendierten Account wieder flott zu machen, ist mehr als schwierig, fast unmöglich.
Hier kann ich fast verstehen - auch wenn ich abraten würde!- wenn ein Betroffener - zu Unrecht suspendierter - Verkäufer zum vermeintlich rettenden Strohhalm greift.

Ich würde schätzen ( aber das ist eine sehr subjektive Schätzung), dass weniger als 5% der suspendierten Accounts zu Unrecht suspendiert wurden, auch wenn natürlich vermutlich mehr als 90% der Betroffenen behaupten würden, die Suspendierung sei zu Unrecht erfolgt.
Mit solchen Angeboten kommen dann aber auch die 95% wieder, vor denen eBay die Käufer schützen wollte und die dem Ansehen von eBay ( und damit dann auch den anderen Verkäufern) schaden.
Nach Angabe eines Betreibers werden im Monat mehrere hundert Accounts verkauft - das kann nicht im Interesse eBays sein!
Daher ist es für mich schwierig nachzuvollziehen, warum eBay solche offiziellen Webseiten duldet.

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