Sympathische Abmahnungen gibt es nicht? Doch, es gibt sie!

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Sympathische Abmahnungen gibt es nicht? Doch, es gibt sie!

Werbetrommel statt Abmahnkeule

Flattert eine Abmahnung ins Haus, kann sie im Regelfall alles andere als Begeisterung wecken.
Das es auch anders geht, zeigt der Whisky-Hersteller Jack Daniels aus Tennessee, wie Jürgen Vielmeier auf Basicthinking dokumentiert hat.
Jack Daniels erfindet die sympathische Abmahnung
Der Autor Patrick Wensing hatte für sein satirisches Buch "Broken Piano for President" ein Cover gewählt, das Assoziationen an Schriftzug und Logo von Jack Daniels hervorruft.
Statt die Abmahnkeule zu schwingen, setzte sich der Anwalt von Jack Daniels mit Patrick Wensing in Verbindung, bedankte sich dafür, dass er Jack Daniels mit der Verwendung des Logos für sein Buch eine Ehre erweist, wies aber auch darauf hin, dass er als Autor natürlich wisse, dass geistiges Eigentum geschützt werden müsste.
Absicht wollte der Anwalt ihm nicht unterstellen und ihm sei auch klar, dass das Buch nicht einfach vom Markt genommen werden könnte, aber es wäre schön, wenn für die neue Auflage ein anderes Cover verwendet werden würde.
Und Jack Daniels geht sogar noch einen Schritt weiter und bietet dem Autor an, ihn finanziell zu unterstützen, wenn er eine Möglichkeit sehen würde, das Cover der aktuellen Ausgabe zu verändern.

Den Brief hat er auf seinem Blog veröffentlicht.

Es muss wohl nicht erwähnt werden, dass Patrick Wensing der freundlichen Bitte von Jack Daniels Folge leisten wird!

Es muss wohl auch nicht extra erwähnt werden, dass Jack Daniels auf diese Weise einen Imagezuwachs verbuchen konnte, der unbezahlbar ist.

Von | 2012-07-27T16:35:54+00:00 Juli 26th, 2012|Aktuelles|Kommentare deaktiviert für Sympathische Abmahnungen gibt es nicht? Doch, es gibt sie!
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