PayPal Reserve könnte zum Problem für einige Verkäufer werden

//PayPal Reserve könnte zum Problem für einige Verkäufer werden

PayPal Reserve könnte zum Problem für einige Verkäufer werden

Laut 10.4 der PayPal AGB ist es PayPal gestattet, sogenannte " Reserven" zu bilden und den Zugriff des Verkäufers auf sein Konto einzuschränken.
Der Punkt ist nicht neu und gab auch in der Vergangenheit viel Anlaß zu Unmut, wenn Verkäufer-Konten " eingefroren" wurden.
Scot Wingo, der CEO von Channeladvisor, beobachtet nun aber in 2010 einen starken Anstieg der " Reservebildung" und schreibt in seinem Blog dazu.
Fällt Ihr PayPal Account bei PayPal auf, z.B. durch eine deutliche Zunahme der Verkäufe innerhalb einer bestimmten Zeit, kann es passieren, dass PayPal von Ihnen umfangreiche Nachweise über Ihre Geschäftstätigkeit fordert.
Dazu können laut Scot Wingo die Offenlegung der Finanzdaten der letzten 3-5 Jahre, Details zu den Lagerbeständen und zur Kassenhaltung, aber auch die Nennung der Lieferanten! gehören.
Nach der " Risikoeinschätzung" wird dann Ihre Reserve berechnet, die unter Umständen bis zu 20 % des Geldeingangs betragen kann. Die durchschnittliche Reserve beträgt im Moment offensichtlich 5%.
Eine Reserve kann bis zu 180 Tage " eingefroren" bleiben.
Ich möchte jetzt keine Panik verbreiten- 20 % sind sehr hoch und nicht die Norm.
Bei den meisten Verkäufern dürfte die Reserve deutlich niedriger sein, aber jeder Verkäufer sollte sich Gedanken über ein " Was-wäre-wenn-Szenario" machen und einen Alternativplan bereitlegen.

Von | 2013-06-27T00:32:33+00:00 März 2nd, 2010|PayPal|2 Kommentare

2 Kommentare

  1. Didi 23/08/2010 um 14:01 Uhr

    Hallo,

    22% sind es exakt bei uns! Herr Christoph K.*
    (PayPal-Risikomanagement Telefon: xxx*) möchte unbedingt eine Bilanz. Dieser gute Herr meinte ihm seien Urteile etc. egal, er will diese Bilanz und entweder der Kunde , also wir, geben sie ihm oder er belegt dieses PayPal-Konto mit einer Reserve. wir seien nicht die einzigen Kunden die mit einer Reserve beglückt wurde…..
    Nun, mir geht es nicht um diese 22%, wir verlieren dieses Geld nicht, aber es geht hier um die willkürliche Art.
    Als vorgetäuschter Grund wird die Konfliktanzahl angepriesen, dies ist absoluter Blödsinn.
    Wir haben Saisonartikel. Artikel die nicht sofort lieferbar sind, haben einen sehr gut sichtbaren Hinweis über die Lieferzeit. Manch Kunde hat dies überlesen und eröffnet ob der Wartezeit einen Konflikt.
    Daraus kann man als ordentlicher PayPal- Mitarbeiter dem Kunden, der zuvor schon etliche Dokumente gefaxt, gemailt hat, keinen sTrick drehen.
    Als ich den Vorgesetzten von Herrn Christoph K.* (PayPal) sprechen wollte, meinte er, dieser sei in Amerika, er wäre bereits der höchste Entscheidungsbefugte.

    Was tun? Zuerst wollte ich unsere Aushilfe hinsetzten und die gesamte Buchhaltung der letzten drei Jahre durchfaxen. Da wäre er wohl mehrere Tage beschäftigt gewesen. 😉

    Oder aber? Wir haben noch während dem TelefonatPAyPal aus unserem Shop als Zahlungsmöglichkeit entfernt. So geht das eben nur noch per Rechnung, Nachname, Vorkasse und Kreditkarte.
    Mal sehen ob Herr Christoph K* sein Wort hält und am 21.9.2010 die Reserve löscht- wie versprochen.

    Ob man was gegen die Forderung der Bilanz tun kann, weiß ich derzeit nicht.

    * Anmerkung Mvk:
    Name und Telefonnnummer habe ich unkenntlich gemacht.

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