Das Urteil vom Oberlandesgericht München, das einen eBay Verkäufer dazu verdonnert,eine negative Bewertung zurückzunehmen, könnte Signalwirkung haben.
Der Käufer hatte eine negative Bewertung hinterlassen und sich darin über Mängel beschwert, ohne jedoch zuvor den Verkäufer zu kontaktieren.
Während der Anwalt des Verkäufers argumentierte, dass Verkäufer solchen Bewertungen gegenüber nicht schutzlos ausgeliefert sein sollten, wollte der Käufer auf freie Meinungsäußerung pochen.
Das Gericht stellte sich auf die Seite des Verkäufers und entschied, dass der Käufer die Bewertung zurücknehmen muss. Eine Revision ist nicht zugelassen.

Mit Verschärfung der neuen eBay Verkäuferstandards werden viele Verkäufer sich nicht anders zu helfen wissen, als sich gegen Käufer, die eine möglicherweise anfechtbare negative Bewertung abgegeben haben, gerichtlich zur Wehr zu setzen.
Da in diesem Fall zugunsten des Verkäufers entschieden wurde, werden andere Verkäufer folgen und gegen negative Bewertungen klagen.

Erst im Juni hatte ein "Bewertungs-Urteil" im "Fliegengitter-Prozeß" für Aufsehen gesorgt.
Ein Amazon-Händler hatte einen Käufer auf 70.000 Euro Schadenersatz verklagt, weil dieser ihm eine negative Bewertung gegeben hatte.
Das Landgericht Augsburg hat diese Klage damals abgewiesen.

Die Deutsche Post warnt vor Online-Portalen, die die Unwissenheit vieler Verbraucher ausnutzen und Nachsendeaufträge zu deutlich überhöhten Preisen anbieten. Wer das Stichwort "Nachsendeauftrag" oder verwandte Begriffe in seine Internet-Suchmaschine eingibt, landet oftmals auf Internetseiten, die denen der Deutschen Post ähneln und den Eindruck erwecken, man beauftrage den gewünschten Service direkt bei diesem Unternehmen. Fakt ist jedoch, dass es sich hier häufig um "Trittbrettfahrer" handelt, die Nachsendeaufträge an Postdienstleister vermitteln und dafür zwischen 50 und 75 Euro für einen Zeitraum von sechs Monaten verlangen - ein Vielfaches dessen, was dieser Service bei der Deutschen Post kostet. Darüber hinaus häufen sich Beschwerden von Kunden, die Fehler bei der Beauftragung monieren.
Nachsendeauftrag nur in Postfilialen oder über www.deutschepost.de

Die Deutsche Post rät daher Verbrauchern, die gerade ihren Umzug planen oder länger abwesend sind, ihren Nachsendeauftrag direkt in den Postfilialen oder über die Internetseite www.deutschepost.de/nachsendeservice zu stellen. Die Preise betragen aktuell 19,90 Euro für sechs Monate und 24,90 Euro für 12 Monate. Darüber hinaus können Kunden nur durch die direkte Beauftragung bei der Deutschen Post sicherstellen, dass etwaige Widersprüche gegen die Weitergabe ihrer Daten beachtet werden. Dies ist bei vielen Online-Portalen nicht sichergestellt.

Betroffen sind rund 4.000 arglose Kunden im Monat, die bis zu 50 Euro mehr für den Nachsendeservice bezahlen als nötig. Dies entspricht einer Summe von bis zu 200.000 Euro monatlich, um die Kunden unnötig zur Kasse gebeten werden.

Die Deutsche Post wird zwar alle rechtlichen Mittel gegen diese unseriösen Internetanbieter ausschöpfen und hat auch bereits die Verbraucherschutzzentralen auf den Missbrauch aufmerksam gemacht, der beste Schutz vor Missbrauch ist jedoch der Selbstschutz der Verbraucher.

Quelle: Deutsche Post

Jeder zweite Verbraucher (51 Prozent) gibt kein zusätzliches Geld für Computer-Software aus. Nur rund 34 Millionen Bundesbürger ab 14 Jahren zahlen für Spiele, Anti-Viren-Programme oder Bürosoftware für PCs oder Notebooks: im Schnitt 38 Euro pro Jahr. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. „Für den Rundfunkbeitrag zahlt jeder Haushalt pro Jahr über 200 Euro, für Mobilfunk, Festnetz und Internet sind es schnell 600 Euro, aber bei Software gibt es eine weit verbreitete Kostenlos-Mentalität“, sagt BITKOM-Experte Manuel Fischer. Jeder Vierte (25 Prozent) nutzt ausschließlich Freeware. 11 Prozent nutzen im Übrigen weder PC noch Notebook und haben infolge dessen keine Softwareausgaben. „Zwar sind beim Kauf neuer PCs oder Notebooks meist Softwareprogramme installiert. Wer aber die vielen Möglichkeiten seiner Rechner wirklich nutzen will, sollte nicht nur in leistungsfähige Hardware sondern auch in gute Software investieren“, sagt Fischer. Dass von vielen offenkundig nicht einmal der Virenschutz aktuell gehalten wird, sei besonders erschreckend.

Auf Smartphones oder Tablet-Computer lädt immerhin fast jeder Vierte über 14 Jahren (23 Prozent) kostenpflichtige Software, insbesondere in Form von Apps. Das entspricht 16 Millionen Bundesbürgern. Mit durchschnittlich 9 Euro pro Jahr und Person liegen die Ausgaben für Apps allerdings weit unter den Ausgaben für PC-Software. Gut ein Viertel (28 Prozent) nutzt weder Smartphone noch Tablet. Vier von zehn Deutschen (43 Prozent) nutzen ausschließlich kostenlose Apps. Fischer: „Viele App-Entwickler bieten ihre Apps kostenlos an und verdienen Geld über Werbung innerhalb der App.“

Zur Methodik: Die Angaben basieren auf einer repräsentativen Umfrage, die Bitkom Research in Zusammenarbeit mit Aris durchgeführt hat. Dabei wurden im September 2014 1.309 Personen ab 14 Jahren befragt.

Via: BITKOM

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Wer mit DPD versendet, benötigt zur Aufgabe eines Pakets bald keinen Drucker mehr: Als erster Dienstleister im deutschen Paketmarkt bietet DPD im kommenden Jahr einen digitalen Paketschein an. Ab Frühjahr 2015 erhalten alle Klein- und Privatversender, die ihr Paket auf der Online-Plattform ‚DPD Web Paket‘ bezahlen, einen mobilen QR-Code. Dieser Code ersetzt den physischen Paketschein, der bislang noch von den Kunden ausgedruckt werden muss. Der Versand mit dem digitalen Paketschein wird zeitgleich auch als Schnittstelle für E-Commerce-Plattformen wie eBay zur Verfügung stehen. Kleinversender können damit direkt auf der Plattform einen digitalen Paketschein von DPD buchen und sparen sich dadurch mehrere Arbeitsschritte.

„In einer zunehmend digitalisierten Welt verliert das bedruckte Papier immer mehr an Bedeutung. Daher wird DPD auch den Paketversand so weit wie möglich digitalisieren“, erklärt DPD CEO Boris Winkelmann. „Viele Haushalte kommen schon heute völlig ohne eigenen Drucker aus. Zudem ist das Versenden von Paketen deutlich bequemer und flexibler, wenn die Kunden nicht auf einen physischen Paketschein angewiesen sind.“ In Deutschland gibt es deutlich mehr Smartphone-Nutzer (40,4 Millionen1) als Privathaushalte, die über einen Drucker verfügen (29,34 Millionen2). Noch im Jahr 2012 gab es dagegen lediglich 24 Millionen Smartphone-Nutzer.3

So funktioniert der paketscheinlose Paketversand

Schon bisher können Klein- und Privatversender ihre Pakete auf dem Online-Portal dpdwebpaket.de frankieren und bezahlen. Diese Versandmöglichkeit ist günstiger als die Bezahlung im DPD PaketShop. Bislang erhalten Versender nach der Online-Bezahlung einen pdf-Paketschein. Dieser wird ausgedruckt, ausgeschnitten, aufgeklebt und im DPD PaketShop abgegeben. Ab Frühjahr 2015 erhalten die Versender neben dem pdf-Dokument auch einen mobilen QR-Code, den sie bei Bedarf in die etablierten Apps Passbook (iOS) oder PassWallet (Android) exportieren können. Im DPD PaketShop kann das Paket anschließend ohne physischen Paketschein schnell und bequem abgegeben werden. Sämtliche DPD PaketShops sind mit modernen Handscannern ausgestattet, die den QR-Code erfassen können. Nach Abgabe erhalten die Kunden per E-Mail eine Versandbestätigung mit Paketscheinnummer.

Der digitale Paketschein ist eine zusätzliche Option für alle Versender, die ihre digitalen Möglichkeiten voll ausschöpfen wollen. Die bisherigen Möglichkeiten – Paketschein selbst ausdrucken oder Paket erst im DPD PaketShop bezahlen – wird es weiterhin geben. Zusätzliche Kosten entstehen dem Versender durch den digitalen Paketschein nicht: Die Abgabe von online bezahlten Paketen im DPD PaketShop ist die günstigste Versandoption für private Versender, unabhängig davon ob der Kunde seinen Paketschein ausdruckt oder den QR-Code nutzt.

Auch wenn der Kunde beim Versandprozess bald komplett ohne Paketschein auskommt, werden die Pakete beim Empfänger auch weiterhin mit einem herkömmlichen Paketschein ankommen: Noch im DPD PaketShop erhält das Paket per Aufkleber ein sogenanntes Mini-Label, das ebenfalls gescannt wird. Eine zusätzliche Technik in den Shops ist dafür nicht notwendig. In den Paketdepots von DPD wird im Anschluss automatisch ein physischer Paketschein erzeugt und aufgeklebt.

E-Commerce-Schnittstellen und paketscheinlose Retouren

Besonders bequem wird der Paketversand für Kleinversender, die Waren über C2C-Plattformen wie etwa eBay verkaufen: DPD stellt Web-Schnittstellen zur Verfügung, die direkt in diese Portale eingebunden werden können. Die Nutzer sparen sich dadurch nicht nur das Ausdrucken und Anbringen der Paketscheine, sondern auch die Beauftragung auf den Webseiten von DPD – der gesamte Versandprozess kann ohne Verlassen der jeweiligen Plattform gestartet werden.

Auch der Retourenversand wird durch die Innovation von DPD zukünftig noch einfacher: In einer weiteren Ausbaustufe will DPD auch die Paketscheine zum Rücksenden von Waren als QR-Code anbieten. Bislang werden die Retouren-Paketscheine noch als pdf-Dokument zum Ausdrucken oder physisch durch den Versender zur Verfügung gestellt.

DPD macht das Paket digital

Bei der Zustellung von Paketen setzt DPD konsequent auf digitale Innovationen. Per Smartphone oder Tablet können Empfänger von DPD Paketen dafür sorgen, dass sich eine Zustellung an ihr Leben anpasst – und nicht umgekehrt. Mit flexiblen Services wie dem deutschlandweit einzigartigen ‚Predict‘ oder dem Paketnavigator können Pakete anhand zahlreicher Optionen umgeleitet werden – etwa an eine andere Adresse wie den Arbeitsplatz, an einen Wunschnachbarn oder an einen DPD PaketShop. Auch die Änderung des Zustelltages ist möglich. Am Morgen der Zustellung nennt DPD ein Zustell-Zeitfenster von einer Stunde, das im Laufe der Zustellung auf 30 Minuten präzisiert wird. Auf einer exakten Kartendarstellung ist jederzeit sichtbar, wo genau sich ein Paket gerade befindet und wie viele Stationen der Zusteller noch entfernt ist. Eine Umleitung von Paketen ist noch bis kurz vor Zustellung möglich.

Quelle:DPD

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Am Wochenende werden die Uhren umgestellt. Am 26.10.2014 stellen wir die Uhr von 3.00 Uhr um eine Stunde auf 2.00 Uhr zurück und haben damit am Sonntag eine Stunde mehr zur Verfügung.
Vielleicht machen Sie es sich auf der Couch gemütlich - Lesestoff gibt es in den Links und Leseempfehlungen reichlich:

e-Commerce

Betrugsmasche mit DHL-Paketstationen nimmt bundesweit zu
Via: Shopbetreiber-Blog

Interview mit eBay-Chef Stephan Zoll:
"Die Menschen erwarten, dass sie die Waren auf allen Kanälen erhalten"

Via: Channelpartner

Deutscher Online-Handel: Das rasante E-Commerce-Wachstum ist vorbei
Via: Internetworld

Weihnachtsgeschäft: Cyber Monday ist verkaufsstärkster Tag
Via: Internetworld

48,7% der Käufer brechen Bestellvorgang wegen fehlender Zahlungsoption ab
Via: Onlinemarktplatz

Kundenerwartungen im Web: Ohne positive Empfehlungen kein Kauf
Via: Internetworld

Marktplätze

Marktplätze: So abgeschlagen sind Rakuten und Co wirklich (Studie)
Via: etailment

PayPal

PayPal, gib Gas! Wie der wichtigste Player das Rennen gegen Apple Pay verliert [Kommentar]
Via: T3N

Die Paypal-AGB ist länger als “Hamlet” – so kann das nicht weitergehen
Via: Kosmos.Welt

SEO

Gefahr Überoptimierung: Zu viel SEO ist auch keine Lösung
Via: Internetworld

Recht

Weiterer Abmahnanwalt wegen Betruges angeklagt
Via: Shopbetreiber-Blog

Muss der Kunde sich melden, bevor er eine negative Bewertung abgibt?
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Rabatte für gute Noten – Wann sind Zeugnisaktionen zulässig?
Via: Shopbetreiber-Blog

Markenabmahnung: Vorsicht bei Verwendung des Öko-Test Labels!
Via: IT-Recht-Kanzlei

Problem: Bei eBay und Amazon werden die wesentlichen Merkmale der Ware nicht auf der Bestellübersichtsseite angezeigt!
Via: IT-Recht-Kanzlei

Praxis-Leitfaden zur Widerrufsbelehrung 2014: mit vielen hilfreichen Mustern und Handlungsempfehlungen
Via: IT-Recht-Kanzlei

Schönes Wochenende!

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