Knöllchen zahlen per QR-Code-Scan und PayPal – das können seit kurzem die Bürger und Bürgerinnen in Kaiserslautern. Möglich macht’s der so genannte Bezahllotse, ein Produkt der Krefelder TraffGo Road GmbH in Zusammenarbeit mit PayPal. Im Rahmen der fortschreitenden E-Government-Entwicklung nutzt die rheinland-pfälzische Stadt Kaiserslautern das neuartige Angebot, um ihre Prozesse zu beschleunigen und Effizienzpotenziale zu erschließen. Wer fortan in Kaiserslautern eine kostenpflichtige Verwarnung wegen Falschparkens unter seinem Scheibenwischer findet, muss lediglich den aufgedruckten QR-Code mit seinem Smartphone scannen und kann dann sofort per PayPal bezahlen. Für den Bürger bedeutet das einen deutlich höheren Komfort, die Behörde profitiert von einer besseren Zahlungsmoral sowie einem insgesamt reduzierten Verwaltungsaufwand.

Das Verwarngeld mit QR-Code macht die Zahlung einfach. Der Bürger braucht den Code nur einzuscannen. Mit dem Scan wird der Nutzer zunächst zu einer städtischen Begrüßungsseite und dann auf Wunsch zu PayPal weitergeleitet, wo er die Zahlung veranlassen kann. Das Bezahlen mit PayPal ist bei Verbrauchern beliebt und etabliert, alleine in Deutschland zählt der Bezahldienstleister über 15 Millionen aktive Kunden. Die Zahlung gelangt auf das PayPal-Empfängerkonto der Stadt, der Zahler erhält eine Zahlungsbestätigung per Push-Benachrichtigung auf sein Smartphone und per E-Mail.

Für die Stadt Kaiserslautern bedeutet das vereinfachte und zeitgemäße Zahlungsverfahren eine erhebliche Einsparmöglichkeit auf mehreren Ebenen. Zum einen erfolgt die Zahlungsbestätigung deutlich schneller, zum anderen sinkt das Risiko falsch übertragener Aktenzeichen, IBANs oder anderer Kennziffern auf konventionellen Überweisungsträgern. Bislang erforderten solche fehlerhaften Angaben eine aufwändige Nachbearbeitung. Die neue Bezahloption eliminiert das Risiko weitgehend und beschert der Behörde auch hier eine Zeit- und Ressourcenersparnis.

Mit seinen Schnittstellen zur Stadtkasse, zu OWiG-Verfahren sowie zu Dienstleistern wie PayPal bietet der Bezahllotse einen sicheren, komfortablen und zeitgemäßen Weg der Interaktion zwischen Bürger und Behörde.
Einen weiteren Vorteil hat die Zahlung per Code und PayPal im Hinblick auf internationale Zahlungen: Diese können jetzt problemlos akzeptiert werden. Der bislang hohe, zum Teil manuelle Aufwand zur Ermittlung der Fahrzeughalter bei falsch parkenden ausländischen Gästen dürfte damit deutlich sinken. Ein echter Vorteil für die Stadt Kaiserslautern im Hinblick auf die rund 50.000 in Kaiserslautern und Umgebung stationierten Mitglieder der US-Streitkräfte und ihrer Angehörigen, denen die moderne Bezahlmethode bereits aus ihrem Heimatland bekannt ist, sowie hinsichtlich der Besucher aus den benachbarten Ländern Frankreich und Luxemburg.

„Die Vereinfachung der Prozesse beim Bezahlen hilft allen Beteiligten und bringt ganz konkrete Vorteile wie geringere Bearbeitungszeiten beim Amt. Mit den neuen Möglichkeiten ändert sich auch die Wahrnehmung der Behörde durch die Bürger – sie passt sich nahtlos in die digitale Lebenswirklichkeit der Menschen ein und sorgt dafür, dass das schnell bezahlte Knöllchen auch schnell vergessen ist“, erklärt Boris Wolter, Verantwortlicher für den öffentlichen Sektor bei PayPal.

Quelle: PayPal

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Amazon Prime-Mitglieder in Deutschland profitieren bereits von der kostenlosen Lieferung am nächsten Tag von Millionen Artikeln, unbegrenztem Streaming-Zugang zu etwa 13.000 Filmen und Serienepisoden mit Prime Instant Video sowie für Kindle-Besitzer monatlich ein eBook aus der Kindle Leihbücherei – und all das für nur 49 Euro im Jahr. Heute führt Amazon einen weiteren Vorteil für Prime-Mitglieder ein: Premiumzugang zu Verkaufsaktionen auf Amazon BuyVIP, ohne zusätzliche Kosten.

Amazon BuyVIP ist ein Fashion & Lifestyle Shopping-Club, der seinen Mitgliedern Blitzangebote mit einem Nachlass von bis zu 70% auf Produkte von namhaften Marken bietet. Ab sofort können Amazon Prime-Mitglieder das ganze Jahr als Erste in den Genuss von Designer-Schnäppchen kommen. Kunden, die noch keine Prime-Mitglieder sind, können sich unter http://www.amazon.de/prime/ für einen 30-tägigen kostenlosen Testzugang anmelden und neben den anderen Prime-Vorteilen auch den neuen Premiumzugang für Amazon BuyVIP nutzen.

„Mit großen Preisnachlässen auf Designer-Fashion und Lifestyle-Marken wird Amazon BuyVIP jeden Tag beliebter. Wir freuen uns sehr, Amazon Prime-Mitgliedern jetzt auch einen exklusiven Amazon BuyVIP-Vorteil in Form des Premiumzugangs zu Verkaufsaktionen anbieten zu können, neun Stunden vor dem Verkaufsstart und ohne zusätzliche Kosten“, erklärt Sergio Bucher, Vice President von Amazon Fashion EU. „Amazon BuyVIP bietet das ganze Jahr über großartige Aktionen führender Designer und jetzt, da die Weihnachtszeit vor der Tür steht, ist die beste Zeit, das Angebot auszuprobieren. Wir erhöhen dieses Jahr im Advent die Anzahl der täglichen Verkaufsaktionen in allen Kategorien mit vielen Aktionen von tollen Marken, die anderswo selten, wenn überhaupt, rabattiert werden.“

Prime-Mitglieder finden alle Angebote, die sie mit dem Premiumzugang kaufen können, mit der Bezeichnung „Amazon Prime Premiumzugang“ auf den jeweiligen Aktionsseiten unter http://de.buyvip.com/. Der neue Service ermöglicht den Mitgliedern, die Angebote der jeweiligen Verkaufsaktion auf Amazon BuyVIP neun Stunden früher zu nutzen, nämlich bereits ab 22:00 Uhr in der Nacht, bevor die Aktion für alle Club-Mitglieder um 7:00 Uhr startet. Damit sind Prime-Mitglieder unter den Ersten, die großartige Schnäppchen bei neuen Amazon BuyVIP Verkaufsaktionen machen.

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Die Bundesnetzagentur hat die am 1. Oktober beantragten Änderungen bei den genehmigungspflichtigen Briefpreisen der Deutschen Post ab 1. Januar 2015 genehmigt. Damit erhöht sich der Preis für den nationalen Standardbrief bis 20 Gramm um zwei Cent auf 62 Cent. Zugleich sinkt der Preis für den Kompaktbrief bis 50 Gramm ab dem 1. Januar um fünf Cent auf 85 Cent. Die Preise für die Briefformate Groß- und Maxibrief sowie die Postkarte bleiben beim Versand innerhalb Deutschlands ebenso unverändert wie die Preise für Zusatzleistungen im nationalen Briefverkehr. Bei den internationalen Briefprodukten erhöhen sich u.a. der Preis für den Standardbrief bzw. die Postkarte ins Ausland von bislang 75 auf 80 Cent sowie die Preise für einzelne Zusatzleistungen.

Mit dieser Anpassung des Preisgefüges will die Deutsche Post unter anderem deutlich gestiegene Personalkosten auffangen. Außerdem investiert das Unternehmen mehrere hundert Millionen Euro in Logistik und Infrastruktur, um für seine Kunden auf Dauer eine auch im internationalen Vergleich herausragende Qualität der Dienstleistungen aufrecht zu erhalten. Dennoch wird das Entgelt für einen nationalen Standardbrief auch im kommenden Jahr im europäischen Vergleich nicht über dem Durchschnittsniveau liegen.

Umtausch vorhandener Briefmarkenbestände nicht nötig
Um allen Kunden ausreichend Zeit für die Umstellung zu geben, erfolgt die Kommunikation der neuen Preise frühzeitig. So können vorhandene Briefmarkenbestände bis zum Portowechsel aufgebraucht werden. Für nicht aufgebrauchte Briefmarkenbestände werden weiterhin die schon bekannten Ergänzungsmarken mit einem Wert von zwei Cent in den Filialen oder online zum Kauf angeboten. Vorhandene Briefmarken können auch nach dem Jahreswechsel weiter verwendet werden. Ein Umtausch ist nicht nötig. Briefmarken mit den neuen Portowerten können ab 4. Dezember in den Postfilialen und im Internet erworben werden. Darüber hinaus lassen sich einzelne Briefmarken zu jedem gewünschten Portowert jederzeit an einem der bundesweit 2.900 Briefmarkenautomaten ausdrucken.

Quelle: Deutsche Post

Das meistverbreitete Zahlungsmittel im europäischen E-Commerce ist die Kreditkarte. Typisch deutsch sind Lastschriftverfahren und Rechnungskauf. Im französischen Onlinehandel kommt der gute alte Scheck noch immer zum Einsatz, und britische Händler bieten in der Regel die geringste Auswahl an Zahlungsoptionen an. Zu diesen Ergebnissen kommt Deutschlands größtes Preisvergleichsportal idealo in einer aktuellen Studie zum Thema Online Payment.

Das Unternehmen hat untersucht, welche Bezahlmöglichkeiten in europäischen Onlineshops angeboten werden und wie sich die Länder dabei voneinander unterscheiden. Hierfür betrachtet idealo die Top Onlineshops* seiner internationalen Preisvergleichsseiten in Deutschland, Frankreich, Italien, Großbritannien, Spanien und Polen. Neben der europaweiten Verbreitung von Standardzahlungsmitteln wie Kreditkarte oder PayPal zeigt die Auswertung auch einige bemerkenswerte Unterschiede zwischen den Ländern auf.

Führende europäische Zahlungsarten: Kreditkarte und E-Payment

Quelle: Idealo

Quelle: Idealo

Von den beobachteten Zahlungsarten sind nur fünf in allen Ländern der Studie vertreten: Kreditkarte, Debitkarte, E-Payment-Anbieter, Vorkasse und erstaunlicherweise auch die Ratenzahlung. Ihre Verbreitung unterscheidet sich jedoch enorm von Land zu Land. Während beispielsweise die Zahlung per Vorkasse in nahezu jedem polnischen Shop (96 Prozent) möglich ist, bietet kaum ein britischer Shop (4 Prozent) diese Zahlungsoption an.

Europaweit am stärksten verbreitet sind die Zahlung per Kreditkarte und via E-Payment-Diensten. Als einzige der betrachteten Zahlungsoptionen werden sie von mehr als 70 Prozent Shops in jedem untersuchten Land angeboten.

Kreditkarten: Visa und MasterCard dominieren europaweit

Quelle: Idealo

Quelle: Idealo

Die europaweit am häufigsten akzeptierte Kreditkarte ist die Visa Karte. In Frankreich, Großbritannien und Spanien nimmt sie jeder der untersuchten Händler an. Ähnlich weit verbreitet ist nur die MasterCard. Insgesamt werden Visa Karte und MasterCard von mindestens 72 Prozent der Shops in jedem Land als Zahlungsmittel angeboten. An dritter Stelle folgt American Express (AmEX), die vor allem in Großbritannien, aber auch in der Hälfte (52 Prozent) der untersuchten deutschen Shops zum Einsatz kommt.

E-Payment: PayPal ist Marktführer

Quelle: Idealo

Quelle: Idealo

Am häufigsten setzen deutsche und italienische Händler E-Payment-Verfahren als Zahlungsart ein. Neun von zehn Shops in beiden Ländern stellen entsprechende Bezahlmöglichkeiten zur Auswahl.

PayPal dominiert den E-Payment-Markt in allen betrachteten Ländern deutlich – in Deutschland immerhin dicht gefolgt vom Bezahldienst SOFORT Überweisung, den ganze 80 Prozent der untersuchen Händler nutzen.

Durch eine beachtliche Vielfalt an angebotenen E-Payment-Lösungen sticht vor allem Polen hervor. Neben dem Spitzenreiter PayPal finden sich ganze sechs weitere Bezahldienste (SOFORT Überweisung, PayU, Przelewy24, dotpay, Paybynet und Skrill) in den betrachteten polnischen Shops. Die größte Konkurrenz zu PayPal (62 Prozent) stellt dabei der polnische Payment Service PayU dar, den 56 Prozent der Händler für die Bezahlung im Webshop zur Verfügung stellen.

Mobile Payment kaum verbreitet im Onlinehandel

Mobile Payment via NFC, BLE oder QR-Code-Scan wird im Onlinehandel kaum eingesetzt. Das liegt vor allem daran, dass diese Zahlungsmöglichkeiten eher für die Bezahlung im stationären Handel ausgelegt sind. Im Onlinehandel ist der Mehrwert dagegen eher gering, auch weil viele E-Payment-Anbieter Apps und mobile Versionen anbieten, die eine Bezahlung während des mobilen Shoppens – auf dem Smartphone genauso bequem wie am PC – möglich machen.

Lediglich in Deutschland bieten drei der 50 untersuchten Shops (6 Prozent) explizite Mobile Payment-Lösungen an. Davon nutzen zwei Händler den Dienst von Yapital, bei dem ein auf dem Bildschirm abgebildeter QR-Code vom Kunden per Smartphone gescannt und somit die Bezahlung durchgeführt werden kann. Einer der Shops bietet mPass an: ein mobiles Bezahlverfahren, bei dem die Eingabe der Handynummer, eines Passworts und einer mTAN die gewünschte Zahlung auslöst.

Landesspezifische Eigenheiten beim Online Payment

Trotz der europaweiten Dominanz von Kreditkarte und E-Payment, allen voran PayPal, sind einige, interessante Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern zu beobachten.

Deutschland: Lastschrift – eine deutsche Rarität

In Deutschland sind Kreditkarten als Zahlungsmittel generell weniger verbreitet als im Ausland. Das macht sich auch im Onlinehandel bemerkbar. Während in Frankreich, Großbritannien und Spanien in allen untersuchten Shops mit Kreditkarte bezahlt werden kann, akzeptiert etwa jeder zehnte deutsche Shop (12 Prozent) keine Kreditkartenzahlung. Hierzulande dominieren E-Payment-Verfahren (90 Prozent) das Zahlungsmittelangebot noch vor Kreditkarten.

Hingegen ist die Vielfalt der angebotenen Bezahloptionen in Deutschland größer als in allen anderen untersuchten Ländern. Insgesamt zehn verschiedene Zahlungsweisen – von Vorkasse bis Mobile Payment – konnten im Rahmen der Studie in den deutschen Top 50 Shops ausgemacht werden. Darunter auch viele „klassische“ Bezahlmöglichkeiten wie Nachnahme, Rechnung und Vorkasse.

Das Prinzip „Ware vor Geld“ ist bei den meisten Händlern eher unbeliebt. In deutschen Onlineshops ist der Kauf auf Rechnung aber relativ weit verbreitet. Weit mehr als die Hälfte (64 Prozent) der untersuchten Händler bietet ihn an. Einige Händler nutzen hierfür Drittanbieter wie Klarna oder BillSAFE und lagern damit den bürokratischen Aufwand sowie das Ausfallrisiko beim Rechnungskauf aus.

Im Vergleich zu den anderen Ländern (mit Ausnahme von Polen) wird auch die Barzahlung bei Abholung der Ware in Deutschland relativ häufig (22 Prozent) angeboten – ein Zeichen für die zunehmende Kombination von Online- und Offline-Kanälen.

Eine deutsche Rarität stellt die Zahlung per Lastschrift dar, die 19 Prozent der Händler als Zahlungsoption in ihrem Shop anbieten. In den anderen Ländern kommt das Lastschriftverfahren – bis auf einen Shop in Spanien – überhaupt nicht zum Einsatz.

Mobile Payment-Optionen werden in der Studie ausschließlich in Deutschland eingesetzt, allerdings auch dort nur in drei von 50 Shops.

Polen: Barzahlung bei Abholung weit verbreitet

Im Hinblick auf die Wahl der Zahlungsmittel ähneln die polnischen Shops in vielerlei Punkten den deutschen. Den Kauf auf Rechnung etwa findet man in der Studie ausschließlich in Deutschland und Polen, wo jeweils etwa ein Drittel der Shops (62 Prozent in Polen, 64 Prozent in Deutschland) ihn anbietet.

Auch ist die Zahl der polnischen Händler, die eine Zahlung per Kreditkarte (76 Prozent) oder Debitkarte (16 Prozent) anbieten, im europaweiten Vergleich ebenfalls gering.

Bei den Zahlungsarten Vorkasse und Nachnahme bildet Polen dagegen den Spitzenreiter – in fast jedem Shop (je 96 Prozent) stehen die beiden Bezahlverfahren zur Auswahl.

Erstaunlich hoch ist außerdem der Anteil der Händler, die eine Barzahlung anbieten. Ganze 58 Prozent der polnischen Shops – und damit weitaus mehr als in den anderen Ländern der Studie – führen (mindestens) eine stationäre Filiale mit Abholmöglichkeit für online bestellte Waren. Ebenso bemerkenswert ist die bereits erwähnte, große Vielfalt an E-Payment-Anbietern, unter denen polnische Kunden wählen können.

Italien: Postanweisung – eine italienische Spezialität

Die Bezahlungsoptionen Vorkasse oder Nachnahme sind auch in Italien weit verbreitet. Neben den gängigsten Online-Bezahlmethoden (Kreditkarte, E-Payment) steht die „Vorab-Überweisung“ dort an dritter Stelle der angebotenen Zahlungsmittel: 84 Prozent der italienischen Händler bieten sie an. Darauf folgt die „Nachher-Bezahlung“ per Nachnahme, welche in 72 Prozent der Shops möglich ist.

Die Barzahlung bei Abholung der Ware sucht man hingegen vergeblich – genauso wie die Zahlung per Lastschrift oder Rechnung.

Eine italienische Spezialität stellt hingegen die Postanweisung dar, bei der der Zahlungspflichtige den fälligen Betrag bar bei einer Postfiliale einzahlt, die das Geld dann dem Empfänger zukommen lässt. Es ist kein Konto notwendig, um die offene Rechnung zu begleichen. In Deutschland wurde die Postanweisung 2002 eingestellt, wird aber von der Postbank vom sogenannten Minuten-Service der Postbank ersetzt. Allerdings kommt diese Art der Bezahlung hierzulande kaum noch zum Einsatz. In Italien findet man diese Postanweisung immerhin noch in rund jedem fünften der untersuchten Shops.

Frankreich: Scheck in keinem anderen Land so beliebt

Frankreich ist neben Italien das einzige Land in der Studie, in dem ebenfalls eine Zahlung via Postanweisung möglich ist. Allerdings ist sie in den französischen Shops deutlich weniger verbreitet – nur 8 Prozent bieten sie an – als in den italienischen (22 Prozent).

Mehr als drei Viertel der untersuchten Shops in Frankreich akzeptieren aber eine Ratenzahlung. Das sind deutlich mehr als in den anderen untersuchten Ländern.

Die größte französische Besonderheit im Hinblick auf das Zahlungsmittelangebot bildet aber der Scheck. Mit dem, im Rest Europas eher veralteten, Zahlungsmittel kann man in ganzen 68 Prozent der französischen Shops bezahlen.

Was man dort jedoch in keinem einzigen der untersuchten Shops findet sind Lastschrift, Rechnungskauf sowie die Zahlung per Nachnahme.

Spanien: Vorkasse sehr verbreitet, dafür kein Rechnungskauf

Auch wenn Spanien neben Deutschland das einzige Land der Studie darstellt, in dem eine Lastschriftzahlung zu finden ist, ist das Verfahren dort kaum verbreitet. Nur ein einziger der untersuchten Shops stellt diese Art der Bezahlung bereit.

Dafür ist in Spanien – wie in Italien auch – die Zahlung per Vorkasse bei Onlinehändlern sehr weit verbreitet (84 Prozent). Hingegen bietet hier nur ein Fünftel der Händler die Bezahloption „Nachnahme“ an.

Genauso wie im Nachbarland Frankreich, akzeptiert keiner der untersuchten spanischen Shops einen Kauf auf Rechnung.

Großbritannien: Wenig Alternativen zu Kartenzahlung und PayPal

Die kleinste Auswahl an Zahlungsoptionen ist im britischen Onlinehandel zu beobachten, was daran liegen mag, dass die Kreditkarte als typisches Zahlungsmittel bereits seit langem etabliert und auch im Onlinehandel gang und gäbe ist. Zum überwiegenden Teil bieten die dortigen Shops eine Bezahlung daher nur mittels Kredit- oder Debitkarte (je 100 Prozent) oder über E-Payment-Dienste (70 Prozent) an.

Alternativen hierzu findet man kaum. 12 Prozent der Händler akzeptieren immerhin eine Zahlung in Raten. Eine Barzahlung bei Abholung wird von nur einem der 50 Shops angeboten. Ebenso der Scheck.

Nationale Zahlungsgewohnheiten in einer internationalisierten E-Commerce-Landschaft

Neben Verkaufsstrategien, Marketingkanälen und Kundenservice ist die Auswahl der richtigen Zahlungsmittel eine entscheidende Herausforderung für jeden Onlinehändler. Kunden, die ihre bevorzugte Zahlungsmethode nicht im Onlineshop vorfinden, brechen den Kauf in etwa der Hälfte der Fälle wieder ab.

Im Zuge der zunehmenden Internationalisierung des Onlinehandels kristallisieren sich bestimmte Zahlungsmittel und -anbieter europaweit als Standards heraus – allen voran die Zahlung per Kreditkarte sowie PayPal. Wie die Studie zeigt, bestehen aber allein innerhalb Europas noch zahlreiche landesspezifische Besonderheiten, wenn es um die Bezahlung im Onlinehandel geht. Für Händler ist es wichtig, diese zu kennen und ihr Zahlungsmittelangebot entsprechend auszurichten. Insbesondere dann, wenn sie erfolgreich in andere Länder expandieren wollen.

*Für die Studie wurden pro Land die Top 50 idealo Shops betrachtet. Hierfür wurden aus den 100 klickstärksten Onlineshops der jeweiligen idealo Seite (idealo.de, idealo.co.uk, idealo.fr, idealo.it, idealo.es und idealo.pl) die 50 Shops mit den höchsten nationalen Alexa Traffic Ranks herangezogen.

Quelle: Idealo

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Eine aktuelle Umfrage des Bundesverband Onlinehandel e.V. (BVOH) bringt es an den Tag: Der als Präzendenzentscheidung des Bundeskartellamtes (BKartA) angesehene Bescheid gegen Asics und adidas wird von den meisten Herstellern ignoriert. 64 Prozent der befragten Onlinehändler sagen, es sei kein Unterschied im Herstellerverhalten zu bemerken. Es gebe immer noch Vertriebsbeschränkungen und Ausgrenzungen für den Onlinehandel. Über 25 Prozent geben an, dass die Zahl der Marken mit Beschränkung sogar größer sei als vor den Kartellamtsveröffentlichungen. „Es kann nicht sein, dass die Hersteller Entscheidungen der obersten Wettbewerbshüter und richtungsweisende Gerichtsurteile ignorieren. Das geht ganz klar zu Lasten der kleinen und mittelständischen Händler. Das kann so nicht weitergehen, denn menschliche Existenzen stehen auf dem Spiel. Einkommenssituationen ganzer Familien sind gefährdet, denn knapp 15 Prozent der Onlinehändler mussten bereits wegen Vertriebsbeschränkungen Mitarbeiter entlassen und knapp 6 Prozent geben an, dass die Insolvenz droht. Jetzt ist die Politik aufgerufen dafür zu sorgen, dass die bestehenden gesetzlichen Rahmenbedingungen konsequent umgesetzt werden, um so die Chancengleichheit wieder herzustellen und Arbeitsplätze zu sichern“, fordert Oliver Prothmann, Präsident des Bundesverbands Onlinehandel e.V. (BVOH) auf dem Tag des Onlinehandels in Berlin.

Nicht nur Bundeskartellamts-Präsident Andreas Mundt hatte sich mit seiner Behörde in diesem Jahr gegen Beschränkungen ausgesprochen. Auch verschiedene hohe deutsche Gerichte hatten in den letzten Monaten gegen diese „selektiven Vertriebsmaßnahmen“ entschieden, doch die Urteile sind noch nicht rechtskräftig.

Drei Optionen für das Verhindern von Beschränkungen im Onlinehandel
Handelsbeschränkungen großer Hersteller bedrohen immer mehr die Existenzgrundlage kleiner und mittlerer Onlinehändler. Deshalb braucht der Onlinehandel endlich Klarheit. Nach Auffassung des BVOH gibt es drei Möglichkeiten, Beschränkungen im Onlinehandel zu unterbinden:

1. Durch eine konsequente Umsetzung schon bestehender gesetzlicher Regelungen.
2. Ein allgemeinverbindliches Grundsatzurteil des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe gegen Beschränkungen.
3. Eine verbindliche Grundsatzentscheidung des Bundeskartellamtes in Bonn.

Der BVOH ruft diese Institutionen auf, den Wettbewerb in Deutschland zu schützen und einen freien Handel zu garantieren. „Wenn sich Hersteller durch in der Branche bekannte Einzelentscheidungen nicht von ihren falschen selektiven und den Handel einschränkenden Vertriebsmethoden abbringen lassen, dann müssen die Verantwortlichen bereit sein, den nächsten entscheidenden Schritt zu gehen“, sagt Oliver Prothmann.

Quelle: BVOH

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