Kritik an Billiglohn bei Amazon

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Kritik an Billiglohn bei Amazon

Der DGB Nordhessen und die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. üben Kritik an Amazon.
Seit 2007 hat es bei Amazon keine Lohnerhöhungen mehr gegeben, der Einstiegsstundenlohn liegt bei 8,57 Euro und viele Arbeitslose, die von der Arbeitsagentur geschickt werden, sind gezwungen zu niedrigeren Verdiensten zu arbeiten.
Die Gewerkschaft fordert eine Anpassung an die Tarifverträge im Einzelhandel.
Dort verdienen sogenannte Kommissionierer 11,59 Euro pro Stunde.

Amazon kontert, dass auch ungelernte Arbeitskräfte bei Amazon die Chance auf einen Arbeitsplatz bekommen und sich viele der Saisonarbeiter auf Empfehlung anderer Mitarbeiter bewerben.
Amazon würde die Mitarbeiter nach Leistung bezahlen und biete zudem Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen.
Der von den Gewerkschaften geforderte Mindestlohn gelte für Personen mit einer abgeschlossenen Ausbildung, da aber Amazon nicht nach Abschluss, sondern nach Leistung bezahlt, sei der Einstiegsstundenlohn von 8,57 Euro völlig okay.
Zwei Drittel der benötigten saisonalen Mitarbeiter wurden bereits eingestellt - Amazon hat also keine Schwierigkeiten Mitarbeiter zu rekrutieren.

Von | 2013-06-27T01:59:54+00:00 September 13th, 2010|Amazon|2 Kommentare

2 Kommentare

  1. Jan 24/09/2010 um 18:30 Uhr

    Klar ist der Lohn nicht der Größte, aber in erster Linie kann man doch froh sein, wenn man überhaupt die Möglichkeit des Arbeitens bekommt und wenn man dann auch nocht Aufstiegschancen nutzen kann, ist es doch ok erst mal mit einem geringeren Lohn anzufangen.

  2. 8bit 13/09/2010 um 11:21 Uhr

    …den gleichen Affenzirkus gabs damals bei eBay auch. Ich sag nur connex.av…diese Vollidioten!

    Wenn die Leute zu feige und blöd sind, selbst den Mund aufzumachen, dann ist das NICHT die Schuld des Arbeitgebers!!!

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