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Kein Porsche für 5,50 Euro

///Kein Porsche für 5,50 Euro

Kein Porsche für 5,50 Euro

Das Oberlandesgericht Koblenz hat festgestellt, dass ein Verkäufer seinen versehentlich falsch eingestellten Porsche nicht für 5,50 Euro an den Höchstbieter verkaufen muss.
Der Verkäufer hatte das Angebot 8 Minuten nach dem Verkaufsstart vorzeitig beendet.
Zu diesem Zeitpunkt stand der Preis bereits jedoch bereits bei 5,50 Euro und der Höchstbieter verlangte die Übergabe des Fahrzeuges zum Preis von 5,50 Euro.
Als der Verkäufer sich weigerte das Fahrzeug zu übergeben klagte der Höchstbieter auf Zahlung von 75 000 Euro Schadenersatz.
Nach Ansicht der Richter war aber hier ein Irrtum unverkennbar und der Käufer konnte nicht davon ausgehen, den Porsche tatsächlich zu diesem Preis erwerben zu können.
Der Verkäufer hat also keinen Schadenersatz zu leisten.
Hinweisbeschluss des OLG vom 3. Juni 2009; Az.: 5 U 429/09


By | 2009-12-27T01:27:58+00:00 July 21st, 2009|Recht & Gesetz|Comments Off on Kein Porsche für 5,50 Euro
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