Für das diesjährige Weihnachtsgeschäft rechnet Hermes erneut mit einer Rekordsendungsmenge. Über 10 Prozent mehr Sendungen werden im Vergleich zum Vorjahr erwartet. Hauptgrund ist der Boom im Onlinehandel. Um eine reibungslose Abwicklung sicherstellen zu können, erhöht Hermes deshalb die Transport- und Zustellkapazitäten. Deutschlandweit kommen im Weihnachtsgeschäft bis zu 5.500 zusätzliche Arbeitskräfte bei Hermes und den kooperierenden Vertragspartnern zum Einsatz. Die Fahrzeugflotte wird in Spitzenzeiten um bis zu 3.000 Fahrzeuge erweitert.

„Weihnachten ist für Hermes die mit Abstand wichtigste Zeit des Jahres“, sagt Dirk Rahn , Geschäftsführer Operations der Hermes Logistik Gruppe Deutschland (HLGD). „Hoch her geht es vor allem in den letzten zehn Tagen vor Heiligabend: Dann klingeln unsere Zusteller täglich an weit über 1,5 Millionen Haustüren in ganz Deutschland.“ Angesichts des florierenden Online-Geschäfts wird für 2014 eine erneute Steigerung der Sendungsmenge erwartet. Für Deutschland und Österreich rechnet Hermes im Weihnachtsgeschäft mit mehr als 35 Millionen Sendungen. 2013 transportierte Hermes in Deutschland und Österreich zu Weihnachten über 30 Mio. Sendungen.

Traditionell steigen die Sendungsmengen bereits ab November spürbar an. Zur Vermeidung von Engpässen erhöhen Hermes und kooperierende Vertragspartner deshalb schon jetzt die Transport- und Zustellkapazitäten. Bundesweit kommen bis zu 5.500 zusätzliche Vollzeit- und Teilzeitarbeitskräfte zum Einsatz, darunter über 3.000 Zusteller. Weitere Jobs werden in der Lagerlogistik und auf der Langstrecke geschaffen. Die Anstellung erfolgt je nach Verfügbarkeit und Einsatzdauer entweder mit befristetem Arbeitsvertrag oder über tarifgebundene Zeitarbeitsfirmen. Aufgestockt wird auch die Fahrzeugflotte: Bis zu 3.000 zusätzliche Fahrzeuge sind in den Wochen vor Weihnachten im Auftrag von Hermes unterwegs, vor allem in der Zustellung bei der HLGD. Auf der Langstrecke setzt Hermes Transport Logistics (HTL) zusätzlich 150 7,5-Tonner und 300 Wechselbrücken-Fahrzeuge ein – das entspricht einer Erhöhung der HTL-Transportkapazitäten um 35 Prozent.

„Mit den erweiterten Kapazitäten sind wir selbst dann sehr gut aufgestellt, wenn die Sendungsmengen höher ausfallen als erwartet“, so Dirk Rahn. „Der einzige wunde Punkt ist das Wetter: Gerade rund um Weihnachten ist die Witterungslage für einen reibungslosen Ablauf mitentscheidend. Wenn Schnee und Eis die Straßen blockieren, müssen auch unsere Zusteller einen Gang herunterschalten. Sicherheit geht schließlich vor. Sofern der Dezember jedoch ähnlich mild ausfällt wie im letzten Jahr, steht einem erfolgreichen Weihnachtsgeschäft nichts entgegen.“