Nicht alle Menschen sind Multitaskingfähig.
Entweder schalten sie den Verstand oder den PC ein - nur so lässt es sich erklären, dass viele immer wieder auf Betrüger der leicht zu erkennenden Sorte hereinfallen.
Die Gier ein besonderes Schnäppchen machen zu können, schaltet das Hirn bei einigen offensichtlich vorübergehend aus.

Gerade heute hat Akademie.de dazu einen Artikel von mir veröffentlicht:
"Sicher einkaufen bei eBay: Tipps zum Überprüfen von eBay-Angeboten und -Verkäufern und Hinweise zum PayPal-Käuferschutz"

Und passend zum Thema lese ich gerade, dass eine 28-jährige Bochumerin zu zwei Jahren Haft auf Bewährung + 250 Sozialstunden verurteilt worden ist, weil sie bei eBay nicht existente Goldbarren verkauft hat.
Die Dame hatte 2009 vier Goldbarren zwischen 1100 und 3300 Euro bei eBay verkauft, als Verkäuferin eine GmbH ausgewiesen, Fotos der angeblichen ( auch nicht existenten) Belegschaft gemacht und positive Bewertungen fingiert.
Außer Goldbarren hatte sie Zelte, Porzellanfiguren, Parfum, Matratzen und Laptops im Angebot und ergaunerte mit 20 Verkäufen insgesamt 15.000 Euro.
Das Geld hat sie in einen Urlaub in Ägypten investiert und zur Spielbank getragen.
Für die Käufer ist es verloren!

Merke: Auch eBay Verkäufer haben nichts zu verschenken!
Natürlich steckt nicht hinter jedem Schnäppchen ein Betrug, aber ein zweiter und kritischer Blick kann nicht schaden, vor allem - und gerade! - wenn es um größere Summen geht!