eBay Blacklist – die schwarze Liste für schwarze Schafe bei eBay

//eBay Blacklist – die schwarze Liste für schwarze Schafe bei eBay

eBay Blacklist – die schwarze Liste für schwarze Schafe bei eBay

eBay bleibt konsequent bei der Entscheidung, dass Verkäufer Käufer nur noch positiv bewerten dürfen, obwohl es auch unter den eBay Käufern viele schwarze Schafe gibt.

Käufer, die behaupten, die Ware sei nicht angekommen, Käufer, die Profis darin sind, wenn es um Bewertungserpressungen geht, Käufer, die einem den Schlaf rauben, weil sie unzählige Mails schicken und schon Stunden nach der Gebotsabgabe nach dem Verbleib der Sendung fragen, Käufer, die unangemessene Forderungen stellen, Käufer, die ihren Alltagsfrust bei eBay Verkäufern auslassen, sie beschimpfen und beleidigen, Käufer, die Ware in einem desolaten Zustand zurücksenden und behaupten, sie hätten die Ware so erhalten,Käufer, die aus Spaß bieten, Käufer, die grundsätzlich negativ oder neutral bewerten, Käufer, die eine Kreditkartenrückbuchung einleiten, Käufer, die eine falsche Anschrift hinterlegen und auf eine kostenlose Ersatzzustellung beharren - die Liste könnte man unendlich erweitern und bei keinem dieser Fälle schützt eBay den Verkäufer. Man kann zwar eBay Käufer melden, aber man kann sich das auch sparen, denn man bekommt weder ein Feedback, noch habe ich es je erlebt, dass eBay Konsequenzen gezogen hätte.
eBay ist nun wieder einen Schritt weiter gegangen und hat Verkäufern die nächste Chance genommen, unangenehme Käufer auf die Sperrliste zu setzen.
Konnte man früher bei Wettbewerbern im Profil nach Käufern suchen, die unangemessene Bewertungen abgegeben haben, ist auch diese Möglichkeit durch die anonymisierte Bewertung abgeschafft.
Als Verkäufer ist man dem Käufer also auf Gedeih und Verderb ausgeliefert und vor allem mit der Einführung der neuen Verkäuferstandards, bei denen z.B. auch unbedarft abgegebene neutrale Bewertungen von Newbies dem Verkäufer das Genick brechen können, ist es für Verkäufer existenziell, mögliche Problemfälle von vornherein auszuschließen.
Bisher war ich kein Befürworter von Blacklists, weil hier auch immer subjektive Erfahrungen mit Käufern eine Rolle spielen, aber als Verkäufer wird man durch die Einführung der neuen Verkäuferstandards bei einseitiger Transparenz, die den Käufer immer schützt, von eBay fast gezwungen, Maßnahmen zu treffen, um mögliche Risiken zu minimieren. Alle Risiken, die auf Verkäuferseite bestehen, kann man selbst steuern und minimieren, nicht aber die Risiken, die die schwarzen Schafe mitbringen und daher stehe ich heute auf dem Standpunkt, dass ich lieber einen Risikobieter zu viel ausschließe, als das Risiko einzugehen, von eBay nicht ernst genommen zu werden, wenn es darum geht, als Verkäufer vor diesen schwarzen Schafen geschützt zu werden.
In Deutschland habe ich eine Blacklist für eBay Käufer gefunden, die regelmäßig aktualisiert wird:
eBay Blacklist und es wäre schön, wenn alle Verkäufer hier ihre gesperrten Bieter eintragen würden, damit andere Verkäufer sie ebenfalls sperren können. Es ist eine drastische Maßnahme, aber andere Möglichkeiten, die schwarzen Schafe unter den Käufern zu erkennen, lässt eBay nicht mehr zu.

Daher meine Bitte an alle Verkäufer: Tragen Sie hier die Bieter ein, die bei eBay Profile und damit Existenzen zerstören.

Für eBay Verkäufer, die international handeln, gibt es hier eine Blacklist, die mir persönlich sehr gut gefällt, weil das Problem mit dem Bieter aufgelistet ist, so dass ich besser entscheiden kann, ob ich den Bieter auf meine persönliche Blacklist setzen möchte, oder nicht.
Hier sind z.B. Kreditkartenrückbuchungen aufgeführt, Käufer, die behaupten, den Artikel nicht erhalten zu haben, oder Bieter, die die Rückgabeoption missbraucht haben.

Ich habe meine Liste der gesperrten Bieter bereits aktualisiert und hoffe, dass viele Verkäufer die Listen mit ihren Daten füttern, damit andere Verkäufer vor den schwarzen Schafen geschützt werden können.
Schön wäre es auch, wenn Sie in den eBay Foren, bei Facebook und an anderen Orten auf die Liste aufmerksam machen. Wenn eBay uns nicht schützt, müssen wir uns selbst schützen.
Mir ist klar, dass einige Käufer ungerechtfertigt auf dieser Liste landen werden und das diese Lösung sicher nicht perfekt ist, aber wie sollen sich Verkäufer anders schützen? Mir fällt leider keine andere Lösung ein.

Ich werde beide Listen auf der Startseite unter "Nützliche Tools" verlinken, damit Sie diese Listen immer schnell finden und sie aktualisieren können.

Von | 2014-09-19T00:47:41+00:00 September 19th, 2014|Allgemein|4 Kommentare

4 Kommentare

  1. Marion von Kuczkowski 19/09/2014 um 17:43 Uhr

    Das wäre tatsächlich hilfreich, obwohl ich z.B. ( wie viele andere vermutlich auch) schon seit Jahren meine Liste habe und heute gar nicht mehr sagen könnte, warum der Käufer auf der Liste gelandet ist – auf jeden Fall hatte es einen Grund.
    Bei neuen Käufern – also den aktuellen Fällen – könnte man das dann konkretisieren.

  2. Andreas 19/09/2014 um 15:46 Uhr

    Na ja, man könnte die Qualität mit minimalen Mitteln schon DRASTISCH verbessen.

    – Keine Annahme von kompletten Listen (somit muss der Verkäufer schon einmal vorsortieren), sondern Meldung nur von einzelnen Mitgliedern.

    – Überprüfung der letzten 200 „abgegebenen Bewertungen“ – als Betreiber kann man sich diesen Link intern automatisch generieren -> klicken, einmal rauf- und runterscrollen und nachsehen, z. B. ob das Profil auffällig viele Negative aufweist. Zeitgleich kann die Überprüfung stattfinden, ob der User überhaupt noch gemeldet ist und/oder im letzten Jahr aktiv war.

    – Ansehen des Profils des Einsenders. Damit wird zum einen die Anonyme Einsendung etwas abgeschwächt und man kann sehen, ob nicht der Verkäufer in Wirklichkeit ein Problem hat und die negativen Bewertungen gerechtfertig scheinen.

    Natürlich, das ist nicht wirklich wasserdicht – aber die Qualität einer solchen Liste wäre um ein Vielfaches höher.

  3. Marion von Kuczkowski 19/09/2014 um 15:41 Uhr

    Es ist leider in der Tat ein schwieriges Unterfangen. Ich kann den Betreiber gut verstehen, denn für ihn ist es ein Projekt, an dem er tatsächlich nichts verdient und ich stimme ihm auch zu, dass es unter diesen Umständen unverhältnismäßig wäre, die Käufer alle zu überprüfen.
    Die internationale Blacklist geht hier schon ein Stück weiter, daher gefällt sie mir auch besser, aber wie ich schon geschrieben habe – mir fällt keine wirklich zufriedenstellende Lösung ein.
    Nur eBay könnte helfen, indem die Regel abgeschafft wird, dass Käufer nur noch positiv bewertet werden dürfen. Das wäre die beste Lösung, die zwar auch nicht vor allen schwarzen Schafen schützt, aber doch eine Hilfe wäre – aber darauf können wir nicht hoffen.

  4. Andreas 19/09/2014 um 15:10 Uhr

    Prinzipiell eine gute (und unterstützenswerte Idee), doch ich möchte hier die für mich äußerst unbefriedigende Antwort des Betreibers auf meine Fragen, die ich bei der Übermittlung meiner „Top-10 der Übeltäter“ mitsandte, nicht vorenthalten:

    »Kriterien, wer auf die Blacklist kommt und wer nicht, gibt es leider keine. Alle eingesendeten Benutzernamen daraufhin zu überprüfen, ob ein unangemessenes Verhalten vorliegt, wäre zu viel Arbeit. Die Blacklist ist ein gemeinnütziges Projekt, mit dem ich kein Geld verdiene, dementsprechend wäre das zu viel Aufwand, um es als Nebenprojekt laufen zu lassen.«

    Damit ist das Projekt so gut wie nutzlos. Zum einen dürfte die 5.000er Grenze fix erreicht sein, wenn einfach wahllos alles angenommen und der Liste angehängt wird – zum anderen wird die Qualität der Liste drastisch verschlechtert, wenn schon z. B. von privaten Verkäufern angenommene Namen der Liste ohne Prüfung hinzugefügt werden, nur weil die nun wegen einer – eventuell sogar berechtigten (!) – negativen Bewertungen aus Frust einen Käufer anschwärzen…

    Weiter schreibt der Betreiber:

    »Ich weiß, dass auch immer die Gefahr besteht, dass sich Leute auf der Blacklist befinden, die dort nicht hingehören. Aber bereits eine negative Bewertung kann sich negativer für den Verkäufer auswirken, als ein paar Kunden, die dann eventuell nicht bei einem kaufen. Außerdem können sich betroffene Kunden ja immer noch melden und fragen, ob die Sperrung im Einzelfall korrekt ist.

    Sie können mir gerne Ihre komplette Blacklist schicken.«

    Was das ganze noch verschlimmert: Beim Durchsehen meiner Liste in einem Account habe ich auf Anhieb mindestens 20% „tote“ Accounts gefunden. Accounts, die seit über einem Jahr keine Aktivität mehr aufweisen und/oder inzwischen „nicht mehr angemeldetes Mitglied“ waren.

    Auch solche würden ohne vorherige Qualitätsprüfung mit auf der Liste landen und somit die wertvollen 5,000 Plätze darauf unnötig blockieren.

    Fazit: Im Ansatz sicherlich eine gute und brauchbare Idee, die leider durch die komplett undurchdachte Vorgehensweise ad absurdum geführt wird.

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