Easybill: Einfach Rechnungen für Amazon und eBay erstellen

//Easybill: Einfach Rechnungen für Amazon und eBay erstellen

Easybill: Einfach Rechnungen für Amazon und eBay erstellen

Seit einigen Monaten erstelle ich meine Rechnungen für eBay, Amazon & Co mit easybill und ich bin begeistert von diesem Rechnungstool.
Ich stelle immer wieder fest, dass erstaunlich viele kleinere Verkäufer bei eBay und bei Amazon keine professionellen Tools wie Afterbuy oder Plentymarkets & Co nutzen und Rechnungen für Amazon und eBay zum Teil noch zeitaufwändig mit Word erstellen.
Rechnet man nur 1 Minute für jede Rechnungserstellung, sind das bei 500 Rechnungen im Monat schon mehr als 8 Stunden, die man für die Rechnungserstellung einplanen muss.
Mit easybill lässt sich hier zu kostengünstigen Konditionen sehr viel Zeit sparen, die man dann besser nutzen kann.
Easybill ist intuitiv zu bedienen und wenn es Fragen gibt, ist der Support sensationell schnell und sehr geduldig.
Ich habe einen deutschen und einen US eBay Account, einen Amazon Account,einen Onlineshop, der mit WooCommerce aufgesetzt ist und auch die Rechnungsstellung für meine Dienstleistungen an easybill angebunden und natürlich gab es am Anfang vor allem durch die vielen internationalen Transaktionen viele Fragen, die mit einer Engelsgeduld beantwortet worden sind.
Neben den Rechnungen bekomme ich Statistiken wie z.B. die Zusammenfassung der am meisten verkauften Artikel über alle Plattformen hinweg oder auch über die umsatzstärksten Kunden.
Am Monatsende kann ich die Daten mit einem Klick über die DATEV-Schnittstelle direkt an meinen Steuerberater senden.
Mich überzeugt das Tool zu 100% und so wollte ich auch einmal einen Blick hinter die Kulissen werfen und habe ein Interview mit easybill geführt. Ursprünglich hatte ich das Interview im Rahmen der Recherchen für mein neues eBay-Buch "Das eBay-Universum" geführt, daher sind die Fragen auch sehr eBaylastig. Da sich der Schwerpunkt der Interviewinhalte während der Vorbereitungsphase verschoben hat, habe ich dieses Interview nicht in das Buch eingebunden, finde es aber dennoch so interessant, dass ich es gerne veröffentlichen möchte:

Seit wann gibt es easybill und wie sind Sie auf die Idee gekommen?

Die easybill GmbH gibt es seit 2007. Wir bieten eine onlinebasierte Rechnungssoftware an, mit der Selbständige und kleine Unternehmen ihren Prozess der Rechnungsstellung (und allem, was damit zu tun hat) optimieren können. Unsere Zielgruppe ist dabei ursprünglich nicht der Onlinehändler gewesen, sondern der Selbständige, Freiberufler oder kleinere Unternehmen, die einfach ihre Rechnungen, Aufträge und Bestellungen nicht mehr mit Word oder ihrem veralteteten DOS oder Windows Programm schreiben wollten, sondern stattdessen auf eine Cloudlösung setzen wollten.
In 2009 gab es dann den ersten Onlinehändler, der uns gefragt hatte, ob wir nicht auch Rechnungen für seine eBay Käufe automatisch erstellen könnten. Mit der Zeit haben wir diesen Teil von easybill dann schrittweise um weitere Marktplätze und Shopsysteme erweitert.

Wie genau können Sie eBay Verkäufern helfen?

eBay bietet eine API an, mit der Drittanbieter wie easybill die Bestell- und Kundendaten abfragen können. Wir erstellen also die Rechnungen für eBay Verkäufe und schicken diese dann per E-Mail an den Kunden. Der Händler kann die Rechnungen natürlich auch selbst ausdrucken und dem Paket beifügen.
Der Vorteil bei easybill - im Vergleich zum Rechnungsausdruck direkt über eBay - ist der, dass wir weitere Funktionen anbieten (wie z.B. Export der Daten zum Steuerberater, Erstellung von Gutschriften) und dass ein Händler auch weitere Marktplätze und sein eigenes Shopsystem anbinden kann. So hat der Händler den Vorteil, dass alle Ausgangsrechnungen gesammelt in einem einzigen System vorliegen.

Man sollte meinen, dass viele eBay Verkäufer mit Tools wie dem eBay Verkaufsmanager oder mit professionellen Abwicklungstools wie Afterbuy oder Plentymarkets arbeiten. Trotzdem zählen Sie viele eBay Verkäufer zu Ihren Kunden. Wie erklären Sie sich das?

Es ist so, dass die Kernfunktionalität von easybill immer noch die Rechnungserstellung ist. Obwohl wir auch solche Dinge wie den Druck von Lieferscheinen, Versandetiketten und den Export zu Versanddienstleistern wie DHL, Hermes, DPD usw. anbieten.
Der Vorteil an easybill ist, dass es aufgrund des geringeren Funktionsumfangs einfacher ist unsere Software zu nutzen. Im Grunde genommen kann man einfach seinen eBay Account mit easybill verknüpfen und dann automatisch Rechnungen erstellen. Man bindet sich mit der Entscheidung für easybill nicht so stark an einen Drittanbieter wie das bei manchem Komplettsystem der Fall ist und man muss auch nicht seinen kompletten Arbeitsablauf an das Fulfillmentsystem anpassen.
Für Händler mit einem sehr großem Auftragsvolumen kann es aber durchaus mehr Sinn machen eine vollständige Fulfillmentlösung wie Plentymarkets zu nutzen. Allerdings ist das dann meistens mit einem erhöhten Aufwand und weitaus höheren Kosten verbunden.
Wir haben beispielsweise auch Kunden, die parellel beides einsetzen, und beispielsweise den Versand mit einem Fulfillmentsystem abwickeln, aber die Rechnungen mit easybill schreiben, weil darüber dann Produkte, die durch einen externen Anbieter verschickt werden, nicht über das Fulfillmentsystem abgerechnet werden müssen. Einige unserer Händler sparen dadurch mehrere tausend Euro pro Monat.

Mit welchen Problemen haben Sie zu kämpfen?

Man merkt, dass das eBay System schon etwas in die Jahre gekommen ist. Es gibt sicherlich neuere Shopsysteme, die aus technischer Sicht einfacher anzubinden sind. Und es hilft natürlich nicht, wenn eBay Änderungen am Bestell- und Bezahlvorgang vornimmt (z.B. die neue Zahlungsabwicklung, die mal 2012 eingeführt worden ist)und diese dann eher behelfsmäßig in deren API integriert werden.
Aber eigentlich ist die eBay Schnittstelle sehr stabil und es gibt sehr selten technische Probleme.

Beobachten Sie, dass die Zahl der Händler, die neben eBay auf anderen Marktplätzen oder mit dem eigenen Shop aktiv sind, steigt?

Ehrlich gesagt haben wir uns über diese Entwicklung noch nie einen Überblick verschafft. Aus unserer Sicht ist es so, dass die meisten Händler, die neu einsteigen, bei eBay und Amazon verkaufen, und dann irgendwann auch noch einen Shop anbieten. Manche Händler fragen uns dann auch noch nach Anbindungen zu anderen Marktplätzen. Aber die sind eher in der Minderheit und fristen - zumindest bei unseren Händlern - eher ein Nischendasein.
Bei uns ist es so, dass ein Großteil der Händler auf eBay, Amazon und ihrem eigenen Shop verkaufen.

Würden Sie sagen, dass sich die Umsätze insgesamt verschieben – z.B. von eBay in Richtung Amazon?

Wir analysieren nicht die Umsatzdaten unserer Händler und können deshalb dazu keine Aussage treffen. Betrachten wir nur die Anzahl der Bestellungen, die über easybill abgewickelt werden, ist es so, dass wir bei den Händlern, die gleichzeitig auf Amazon und eBay verkaufen, sehen, dass die Verteilung Amazon zu eBay derzeit bei ungefähr 4:1 liegt - und der Trend auch eher für Amazon spricht.
Das mag aber auch daran liegen, dass wir einige Händler haben, die ein ziemlich großes Volumen über Amazon FBA verkaufen. Die Zahlen sind also nicht zwingend repräsentativ.

Können Sie feststellen, dass der internationale Handel bei eBay Fahrt aufnimmt?

Wir sehen einen Zuwachs, aber eher auf niedrigem Niveau. Unsere eBay Händler haben im Jahr 2011 ungefähr 4,1% der Bestellungen ins Ausland verschickt, 2012 bis 2014 relativ stabil 5%, und im Jahr 2015 bisher 6,1%.
Vergleicht man das mit den Zahlen für Amazon, bei denen unsere Händler in 2015 bisher 12,9% der Verkäufe ins Ausland geschickt haben, besteht da auf jeden Fall noch ein großes Potenzial. Der höhere Auslandsanteil kommt aber sicherlich auch durch das Amazon FBA Programm zustande. Die ausländischen Kunden, die bei einem deutschen Händler einkaufen, fühlen sich bei Amazon dadurch wohl eher besser aufgehoben.
Ausserdem ist es bei eBay offensichtlicher, dass man den Händler als Vertragspartner hat. Bei Amazon denken viele Käufer oft, dass Amazon der Verkäufer ist - obwohl es sich in Wahrheit um eine Marketplace Transaktion handelt. Der Käufer aus dem Ausland wird dabei sicherlich ein besseres Gefühl haben, wenn er denkt, er würde bei Amazon kaufen.

Wie sehen Sie die Entwicklung von eBay?

Aus unserer rein subjektiven Sicht sehen wir die Entwicklung von eBay zumindest nicht bemerkenswert positiv. Amazon scheint in vielerlei Hinsicht der überlegenere Anbieter zu sein. Für die Onlinehändler und Verkäufer auf Marktplätzen wäre das langfristig keine eine gute Entwicklung. Immerhin ist Amazon selbst Verkäufer und steht somit im Wettbewerb zu den Händlern.
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An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für das Interview!

Fazit:
Für kleinere Verkäufer, die kein professionelles Tool nutzen, kann easybill zu äußerst attraktiven Konditionen eine enorme Zeitersparnis bringen!

Von | 2015-10-27T15:53:44+00:00 Oktober 27th, 2015|Empfehlungen|3 Kommentare

3 Kommentare

  1. Wilhelm 02/11/2015 um 17:53 Uhr

    Solch ein Tool ist Gold wert! Wenn die Daten automatisch eingespielt werden und man die Rechnung nur noch erstellen muss. Ich würde auch nie wieder mit Word Rechnungen erstellen.

    Edit: Werbung entfernt

  2. Marion von Kuczkowski 28/10/2015 um 13:35 Uhr

    Neben der Zeitersparnis beeindruckt mich immer wieder der Support.Bisher war Amazon in Sachen Support für mich immer das Maß der Dinge, aber easybill kann da locker mithalten:-)

  3. Frank 28/10/2015 um 10:01 Uhr

    Witzig Marion, ich nutze das ebenso seit gut 2 Jahren und bin ebenso zufrieden 🙂

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