Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) will sich für die Beschränkung von Rückgaberechten im Online-Handel einsetzen.
Martin Wansleben, der DIHK-Hauptgeschäftsführer beklagt, dass Online-Kunden immer häufiger benutzte Waren zurückschicken würden.
Diese könnten dann nicht mehr verkauft werden und landen auf dem Müll.
Der wirtschaftliche Schaden für die Online-Verkäufer sei immens.
Schon bei kleinsten Formfehlern habe der Kunde sogar eine unbegrenzte Widerrufs- und Rückgabemöglichkeit beschwert sich Wansleben.
Das gelte auch für sogenannte anlassbezogene Artikel wie Weihnachtsdekorationen oder Kostüme für Karneval.
Es komme laut Wansleben sogar vor, dass Verbraucher über eBay einen Satz Winterreifen kauften, ihn für einen zehntägigen Urlaub nutzten und danach von ihrem Rückgaberecht Gebrauch machten.
Er forderte die EU nun auf, den Ausnahmekatalog beim Rückgaberecht zu erweitern.
So solle z.B. bei Produkten, die aus hygienischen Gründen nur unbenutzt verkauft werden könnten, ein Widerrufsrecht nur dann bestehen, wenn die Ware noch originalverpackt sei.
Ich würde es begrüßen, wenn der DIHK mit seiner Forderung Erfolg hat!